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Kategorie: Persönliche Entwicklung

Buchtipp: Ausgereizt! von Kurt-Georg Scheible

Wer im Alltag seine Augen offen hält, der findet viele Beispiele für ausgereizte Systeme in unserer Gesellschaft. Doch kaum jemand hat dies tagtäglich so deutlich vor Augen, wie Kurt-Georg Scheible. Als Verhandlungsexperte hat er mit jenen Menschen zu tun, denen oft nicht nur die Butter auf dem Brot sondern auch das Brot selbst noch wegverhandelt werden soll. Doch wohin diese Spirale von „es geht immer noch billiger“ führt, beschreibt er nachdrücklich in seinem Buch „Ausgereizt!“.

Mit zahlreichen Beispielen aus dem Alltag zeigt uns Kurt-Georg Scheible dabei, wohin uns ausgereizte Systeme führen. Darunter befinden sich Beispiele aus der Wirtschaft wie etwa der Abgas-Skandal bei VW oder ein Discounter, der einen Mineralwasserbrunnen übernehmen muss, weil er ihn in die Insolvenz verhandelt hatte. Aber auch die kleinen persönlichen Geschichten mahnen uns, dass auch wir selbst jeden Tag in ausgereizten Situationen stecken, etwa beim Umbauen lassen unseres Badezimmers. Schließlich zeige dabei alle Beispiele, das uns die Geister, die wir im Bestreben nach Optimierung riefen, am Schluss selbst das Leben schwer machen.

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Die Maronenverkäuferin

Vor ein paar Wochen war ich mit einer Freundin am Wochenende in Berlin spazieren. Wir hofften einen Maronenstand zu finden und und jedem einige leckere heiße Maronen zu gönnen. Endlich entdeckten wir im Mauerpark eine Maronenverkäuferin und stellten uns in die Schlange. Die Geschichte, die sich dann entwickelte ist einfach zu wertvoll um sie hier nicht wiederzugeben. Denn sie kann sehr gut dazu anregen, über uns und unseren Bezug zur Arbeit nachzudenken.

Wir standen also etwa fünf Minuten in der Schlange an. In dieser Zeit unterhielt sich die Maronenverkäuferin mit dem Kunden vor uns während wir alle darauf warteten, dass die Maronen durch sind. Das Gespräch handelte vor allem auch von der Frage der richtigen Schnitttechnik. Der Kunde vor uns hatte nämlich bemerkt, dass die Maronenverkäuferin die Maronen nur einfach und nicht wie sonst oft üblich kreuzweise und damit zweifach einschnitt. Sie bestätigte dies mit dem Hinweis, dass sie sich auch so gut öffnen würden. Und doppelt einschneiden wäre ja doppelt so viel Arbeit. Bemerkenswerter Weise legte sie in dieser Zeit keine Maronen nach oder bereitete welche vor, indem sie sie einschnitt.

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Chris Ramsey über seinen Weg zu seiner Passion

Heute morgen habe ich mal wieder auf YouTube gestöbert. Neben diversen Anleitungen für einfache Zaubertricks bin ich über das neueste Vlog von Chris Ramsey gestoßen, einem großartigen Zauberer aus den USA, dessen Videos sowohl Tutorials als auch die Geschichten drumherum umfassen.

In seinem neuesten Video erklärt er, wie er zur Zauberei gekommen ist. Zuvor hatte er an einer Bar gearbeitet und dort mit Zauberei Menschen zusammengebracht. Später bei einer Betonfirma, deren Kunden er auf Messen und bei Treffen mit Zauberei überraschte. Bis dahin war es immer seine Passion, sein Hobby, dem er dabei folgte und es sinnvoll für seinen Beruf einsetzte.

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Wofür bist du heute dankbar?

Wofür bist du heute dankbar?

Diesen Text hatte ich ursprünglich auf Facebook gepostet und möchte ihn nun hierher übertragen, damit er leichter auffindbar bleibt:

Wir haben wohl alle die unfassbaren Umstände des Condorflugs mitbekommen, bei dem ein Passagier einen Schlaganfall erlitt und die anderen Passagiere sich über die hierdurch entstandene Verspätung empörten.

Mir hat dieser Vorfall persönlich sehr zu denken gegeben. Über das, was diesen Menschen wohl fehlt. Ich glaube, es ist nicht nur Menschlichkeit. Es ist vor allem auch ganz viel Dankbarkeit.

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Coaching für ein gutes 2017

Für dein Glück in 2017

Wer mich schon etwas kennt weiß, dass ich mich seit Jahren sehr intensiv mit persönlichem Wachstum auseinandersetze. Die Fragen, wer ich wirklich bin, was wirklich mein Ding ist und wie ich ein gutes Leben erfahre – was immer das ist – sind für mich sehr wichtig. Dabei sind bei mir in den letzten Jahren diverse Knoten geplatzt, die mich haben Dinge erreichen lassen, die mir früher unmöglich erschienen. Zugleich war 2016 ein heftiges Jahr für mich, bei dem ich viel zu oft über meine eigenen Grenzen gegangen bin um die „Ernte“ der Arbeit der Jahre zuvor einzufahren.

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