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Phishing-Mails: So langsam lernen sie es…

Heute morgen hatte ich diese Phishing-Mail in meiner Mailbox, die auch der SPAM-Filter nicht mehr erkennen konnte. Und auch bei mir hat es mehrere Blicke benötigt, bis die Phising-Mail als solche erkannt habe. Neben dem offensichtlich seltsamen Linkziel (ein bit.ly-Link) gibt es nur noch zwei Stellen, an denen die Mail überhaupt komisch aussieht:

Beispiel: Amazon Phishing Mail

Die folgenden Stellen fallen dann aber doch relativ gut ins Auge:

  1. Der gefälschte Absender mit der Domain „amazon.deutschland“. Soweit ich weiß gibt es keine „.deutschland“ Domains, das hätte also auch der SPAM-Filter noch erkennen können. Echte Mails von Amazon kommen, soweit ich das sehen kann, immer von der Domain amazon.de.
  2. Und dann gibt es noch einen kleinen Schreibfehler. Aber der könnte auch in einer echten E-Mail von Amazon mal vorkommen.

Erst auf den dritten Blick fällt auf, dass die Mail „alle nötigеn Informatiоnen zu Ihrem Nutzеrkonto und Zahlungsdaten eintragеn“ erwartet. Das würde Amazon an einer solchen Stelle vermutlich nicht erwarten. Denn die Zahlungsdaten sind ausschließlich beim Auslösen einer Bestellung relevant.

Wie gut die Phishing-Seite aussieht, kann ich nicht sagen. Diese habe ich aus Sicherheitsgründen nicht aufgerufen. Aber ich fürchte, dass die auch verdammt echt nach Amazon aussieht.

Also: Haltet die Augen offen und schaut bei solchen E-Mails mindestens 10 Mal hin bevor ihr der Handlung nachkommt!

One Comment

  1. Gugu Gugu

    Aktivitäten klein geschrieben, „aus Sicherheitgründen“ klein obwohl Satzanfang. Das würde Amazon sicher nicht passieren. Dann die Top-Level-Domain „deutschland“ wie du schon schreibst. Aber klar, einige fallen bestimmt trotzdem darauf rein.
    Gruß vom Daniel

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