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Sushi-Versuch von Costa

Der Shopblogger hat kürzlich recht positiv von Costa Sushi berichtet. Daher dachte ich als alter Suhsi-Fan, dass ich das auch mal ausprobieren sollte.

Leider scheine ich eine andere Version erwischt zu haben: Nicht nur das meine Verpackung anders ausgesehen hat. (Ist mir erst später aufgefallen, als die schon in der Tonne war.) Ich kann das Produkt, das ich hatte, auch nicht wirklich empfehlen: Zwar ist lobenswert, dass alle notwendigen Sachen (Sojasoße, Wasabi und Ingwer) mit dabei sind. Aber ansonsten kommt das tiefgekühlte Sushi meiner Meinung nach an echtes Sushi nicht ran.

Schon rein optisch gibt es Abzüge: Einige meiner Maki waren so schief, dass sie noch nicht mal mehr stehen wollten. Der Inger war eher als Ingwerfetzen zu bezeichnen und die Wasabipaste war eher eine dickflüssige Pampe. Das die Sojasoße nie ausreicht, daran habe ich mich schon gewöhn. Mein Vorschlag: Das Zeug muss glaube ich aus der Tiefkühlung raus und sollte lieber vom Supermarkt extra verkauft werden. Dazu ein dicken Hinweis auf die Packung und die anderen Sachen direkt neben das Tiefkühlregal. Cross-Selling nennen wir das in der IT. ;-)

Dann waren die meisten Maki ohne Fisch (also mit Gurke, Rettich und Avocado) und eines der Nigiri ebenfalls (mit Omlett, was ich allerdings sehr gerne esse). Damit war die Hälfte der Sushi ganz ohen Fisch, was ich ein wenig als Etikettenschwindel empfinde. Zumindest erwartet man, wenn man Sushi kauft, eigentlich viel Fisch und nicht viel Gemüse. Also lieber den Platz für die Beilagen durch ein bischen mehr Fisch ersetzen, ok?

Kommen wir zum Geschmack: Ich würde sagen unterer Durchschnitt. Ich habe schon in manchen Restaurant schlechteres Sushi gegessen. Und das die Tiefkühlvariante mit richtig guten Sushirestaurants mithalten kann ist auch klar. Aber ein bischen mehr hätte ich mir schon versprochen.

Fazit: Ich muss insgesamt sagen, dass ich etwas enttäuscht bin. Natürlich ist es ein gewagtes Produkt und eine gute Idee, aber die Umsetzung ist noch verbesserungswürdig. Allerdings werde ich dem Produkt in den kommenden Tagen nochmal eine zweite Chance geben. Und dabei achte ich darauf, dass ich vielleicht das selbe Cover erwische wie der Shopblogger. Vielleicht gibt es ja wirklich zwei Varaianten.

Geschrieben von Jan Theofel
am 26.03.2005um 21:20 Uhr

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Abgelegt unter Ess-Kultur

1 Kommentare

 

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» Jans persönlicher Blog | 19.07.2005 um 21:18

1 Kommentare zu »Sushi-Versuch von Costa«

Das mit der "2. Version" finde ich seltsam. Deine Beschreibung paßt jedenfalls *de-fi-ni-tiv* nicht auf DAS Costa-Sushi, von dem ich im Shopblogger berichtet habe!

1 | Björn Harste | 1.04.2005 um 19:01

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