Kostenlose Hotspots in der Gastronomie
Das Weblog Gastgewerbe Gedankensplitter greift in dem Beitrag Surfen und/oder essen ein Problem der Gastronomie-Betriebe auf, die kostenlosen Internetzugang per WLAN anbieten: Immer mehr Gäste kommen und sind stundenlang online ohne aber mehr als ein Glas Wasser zu bestellen.
Auf dieses Problem habe ich bereits vor fast einem Jahr hingewiesen, als ich kostenlose Hotspots als Wettbewerbsvorteil für Gastronomiebetriebe vorgestellt habe. Und die Lösung habe ich auch gleich mit dazu geliefert:
Der Hotspot darf natürlich nur für Gäste frei sein, die auch ausreichend verzehren. Dazu muss der Hotspot als solcher nur kostenpflichtig sein. Wer etwas bestellt bekommt ein kostenloses Voucher für den Hotspot. Ein Getränk bringt eine halbe Stunde und ein Essen eine Stunde. Wenn man die Zugänge noch nach Tischnummern abwickelt könnte man diese sogar mit dem Kassensystem koppeln und automatische Verlängerungen bei weiteren Bestellungen erzeugen. Technisch ist das alles kein Hexenwerk - wie es im Detail aussieht und am besten zu handhaben ist müsste man sich natürlich noch anschauen. Schließlich soll der Aufwand für Gäste und Personal gleichermaßen möglichst minimiert werden.
Also liebe Gastronomen: Lieber mal meine Blogs lesen statt den Hotspot abzuschaffen oder gegen einen kostenpflichtigen auszutauschen und damit die gewonnenen "Hotspot-Kunden" wieder zu vergraulen.


1 | R. Roder | 4.09.2006 um 10:32