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Umfrage: "Kostewerkzeug"

In seinem Blog-Eintrag über das perfekte Dinner in Oldenburg greift Jörg Schumacher ein interessantes Thema auf, über das ich noch nie ernsthaft nachgedachte habe: Verwendet ihr eure "Kostewerkzeuge", also die Löffel o.ä. mit denen ihr während des Kochens kostet, immer wieder oder kommen die nach jeder Verwendung konsequent in die Spüle?

Um das von euch zu erfahren würde ich gerne eine nicht repräsentative Umfrage starten. Wie handhabt ihr das? Kommt der abgeleckte Löffel beim nächsten Probieren zurück in den Topf? Ich habe mal versucht fünf Abstufungen zu finden und hoffe das ihr euch da irgendwo einordnen könnte. Wenn ihr irgendwie anders einzuordnen seit, dürft ihr mir natürlich auch gerne einen Kommentar hinterlassen.

Tags: kostewerkzeuge

Geschrieben von Jan Theofel
am 2.05.2007um 22:43 Uhr

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5 Kommentare

 

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5 Kommentare zu »Umfrage: "Kostewerkzeug"«

Wenn ich nur fuer meinen Freund und mich koche, habe ich keine Hemmungen, mit dem Kostelöffel wieder in's Essen zu gehen, das handhaben wir beide da locker. Wenn wir allerdings Gäste bekommen oder ich z.B. Kuchen backe, von dem wir auch anderen was abgeben, dann sind konsequent 2 Löffel angesagt. Einer mit dem man das Essen/Sauce/Teig... aus dem Topf/Schüssel holt und auf den eigentlichen Kostelöffel draufschüttet. Der Kostelöffel kann dann in den Mund wandern. So fällt dann auch nicht eine Unmenge an benutzten Löffeln an und die Sache bleibt hygienisch. Man braucht dann immer nur zwei Löffel, denn wenn man eine andere Speise probiert, spült man kurz den Löffel, mit dem man dann wieder in den Topf geht, ab und weiter geht's! So machen es idealerweise auch die Profis ;-)

1 | Gundula Mayer | 3.05.2007 um 7:36

Hallo Jan!
Ich lese schon seit einigen Monaten still mit und genieße, jetzt melde ich mich auch mal zu Wort.
Ich handhabe das fast ebenso wie meine Vorkommentatorin Gundula: Im engsten Kreise gehe ich mit dem Probierlöffel auch mal gleich ins Essen, vorausgesetzt es ist etwas heißes. Bei kalten Speisen, die womöglich auch noch am nächsten Tag gegessen werden sollen (Kartoffelsalat ist da so ein Kandidat) unterlasse ich das tunlichst ebenso und benutze den Rührlöffel/Schneebesen, um einen Klecks auf den Probierlöffel zu überführen. Letzteres mache ich beim Kochen für Gäste dann ebenso, wobei ich ohnehin meist nur für enge Freunde koche, aber ich finde es einfach höflicher so. :oD

2 | Nicole/momo | 3.05.2007 um 10:57

Mei, endlich mal DAS Thema. Gestern im Fernsehen auf vox - beim Perfekten Dinner - es rüttelte und schüttelte mich - der hat ja ständig den Löffel abgeleckt und wieder rein in den Topf. Igitt. Vor vielen Jahren, in der Schule in Hauswirtschaft, haben wir gelernt einen Löffel zum Probieren zu verwenden. Auf diesen wird mit dem Kochwerkzeug (Kochlöffel o. Ä.) die Soße usw. raufgetan und dann der Löffel rein in den Mund - es braucht also wirklich nur einen einziges "Probierwerkzeug". Das geht so in "Fleisch und Blut" über - es macht Null Mühe.

3 | Waltraud | 3.05.2007 um 14:21

Na das ist doch klar, ich mache es so wie Waltraud und dann ab in die Spüle. Sollte jeder so machen.

4 | Ulrike | 4.05.2007 um 6:57

Hallo Jan, über die suche nach Rezept Rüblitorte, fand ich Deine Seiten die mir in punkto Aufmachung und Inhalt sehr gut gefallen hat, Kompliment ich werde Stammleser. Nun zur Umfrage: Beim abschmecken und probieren von kochendem benutze ich einen Probierlöffel, oft mit Schöpfer (nicht immer), vermindert die Gefahr sich die Zunge zu verbrühen, und dann überhaupt nichts mehr schmecken zu können. Allerdings nicht so streng, denn das kochen soll in erster Linie Spaß machen. Bei kalten Gerichten allerdings ist höchste Hygiene angesagt, insbesondere, wenn Eier oder Sahne als zutaten verwendet werden. Wenn man Zuschauer hat sollte es doch mit Ästhetik zugehen. Fazit, einfach nach Lust und Bauchgefühl, mit Blick auf seine Umgebung. Mein Voting: Ich bin nicht gift! Ich verwende sie immer wieder: Trift am besten auf mich zu, 1 -4 sind zu streng.

5 | Dieter | 5.05.2007 um 23:14

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