Salat für Kinder von Bonduelle
Muss das wirklich sein? Bonduelle bringt einen Salat für Kinder. "Der fertig geputzte und geschnittene Salat, [...] soll vor allem den Jüngsten Lust auf Rohkost machen. Dazu haben die Karottenscheiben die Form von Sternen und die "Salahasis" auf der Verpackung sollen Kinder ebenfalls Lust auf Vitamine machen." (Zitat aus Werben und Verkaufen).
Aber ob das wirklich der richtige Weg ist Kindern gesundes Essen schmackhaft zu machen? Denn mit "gesunden" Salat ist das ja so eine Sache: "[Der Salat] enthält etwa so viele Nährstoffe wie ein unbeschriebenes Stück Papier." Es fragt sich also, wie hoch der Anteil an "unbeschriebenem Papier" in diesem Salat ist. Zum anderen bin ich bei der Qualität von solchen Convenience-Produkten eher spektisch. So habe ich bei der MS Galeria einen Fertigsalat von Bonduelle probiert und konnte diesem geschmacklich überhaupt nichts abgewinnen. Ob der Kindersalat geschmacklich besser ist? Ich weiß es nicht.
Meiner Meinung nach sollten Kinder lieber mit ganz frischem Gemüse vom Bauern oder vom Markt aufwachsen. Dieses frisch von den Eltern zubereitet und nicht nur lieblos mit einer Fertigsalatsoße beträufelt vermittelt den Kindern von klein auf ein Gefühl und einen Geschmack für hochwertige, gesunde und gute Lebensmittel. Und wenn die Kinder mithelfen dürfen, lernen sie auch gleich noch die Freude am Kochen kennen.



Hi Jan,
sehe ich ähnlich.
Ich selber bin immer wieder erstaunt wie sehr man den Qualitätsunterschied bei den Zutaten schmecken kann. Wenn Jamie Oliver "bestes Olivenöl" verlangt, dann kann man sich schon denken warum.
Ich denke in der Erziehung sollten die Kinder auch schnell einen Bezug zum Kochen und der Küche bekommen. Die essen nämlich schon viel lieber wenn da die Karotten sind die sie mit der Mutter zusammen geschnitten haben.
Das Problem ist halt, das viele Leute für jeden Mist Geld ausgeben und meinen dann mit Mikrowellenessen, Tiefkühlpizza und Dosensuppe Geld sparen zu müssen.
1 | Daniel | 26.05.2007 um 15:50