Heute habe ich wieder mal ein Rezept von Jamie Oliver für euch. Auch
wenn es aus seinem aktuellen Kochbuch Besser Kochen mit Jamie Oliver und nicht
aus Genial Italienisch stammt, ist es dennoch ein ursprünglich italienisches
Gericht. Dabei werden Taglierini mit einer Art weißem Pesto überzogen.
Taglierini sind eine spezielle Nudelsorte. Wer diese nicht zu Hand
hat kann statt dessen auch Tagliatelle oder Spaghetti verwenden. Perfekt wird dieses
Gericht natürlich auch wieder mit frischer, selbstgemachter Pasta.
Und wo wir gerade schon bei amerikanischem Essen sind: Da kann ich doch gleich
noch ein Kochbuch der Reihe American Cooking aus dem Lingen Verlag hinterher
schieben. Und zwar heute mal den Titel Sandwiches, Wraps & Co - Snacks auf
Amerikanisch. Wer dabei nur an klassische fettige Burger denkt sollte sich von
diesem Kochbuch von diesem Klischee befreien lassen. Denn hier finden sich neben Klassikern
auch leichte und leckere Kleinigkeiten. Darunter ist auch ein eigenes Kapitel, welches
leichte Fitmacher für mittags im Büro vorstellt.
Vor einigen Tagen war ich in Stuttgart mit den Xing-Restauranttesten
mal wieder zu Besuch in einem weiteren Restaurant. Die "Chefin" hatte dieses mal das
Pier 51 in Stuttgart-Degerloch als Testobjekt auserkoren. Und so waren wird
diese Mal mit einer etwas kleineren Gruppe von etwa 16 Leuten dorthin unterwegs und haben Speisen,
Service und Ambiente unter die Lupe genommen.
Dieser Bericht spiegelt im wesentlichen meine persönlichen Eindrücke wieder wobei ich natürlich
auch rechts und links auf die Teller geschaut habe. :-)
Auch heute habe ich ein neues Kochbuch der Woche für euch. Es handelt sich um "Eier" von Michel Roux. Dieses Buch zeigt wunderbar wie vielseitig und wichtig Eier beim Kochen und Backen sind.
Man einer (wie ich) braucht zum Herstellen frischer Pasta eine Nudelmaschine. Wer es geübt ist kommt auch mit dem Nudelholz schnell zum Ziel. Und wie man es nur mit den Händen schafft Pasta in ihre Form zu bringen zeigt sehr eindrucksvoll dieser chinesische Koche:
Wie ich gerade erfahren habe ist Jans Küchenleben lobend in der FAZ am Sonntag erwähnt worden. Das freut mich natürlich sehr. Das im Artikel erwähnte Tapas-Rezept Mit Krabben gefüllte Tomaten findet ihr hier. Wenn ihr meine Beiträge regelmäßig lesen möchtet empfehle ich euch das Abonnement des RSS-Feeds oder den E-Mail-Newsletter. Viel Spaß!
Da ich von der gestrigen Himbeersuppe
noch Himbeeren übrig hatte, habe ich diese heute mit dem Himbeerklassiker schlecht hin verarbeitet:
Vanilleeis mit heißen Himbeeren. Dieser leckere Eisbecher ist so bekannt,
dass er sogar einen eigenen Eintrag bei Wikipedia
hat. Dort erfährt man auch, dass Vanilleeis mit heißen Himbeeren auch als Heiße Liebe
bekannt ist und in den Eisdielen seit den 1970er Jahren angeboten wird.
Die Zubereitung ist sehr einfach, da eigentlich nur die Himbeeren etwas erhitzt werden
müssen. Das Gericht kann aber auch mit anderen Beeren zubereitet werden, denn fast alle passen gut zu
Vanilleeis.
Dieses Jahr wird erstmalig der Genussblog-Award verliehen. Ausgerichtet wird der Award, bei dem ein Publikumspreis, ein Jurypreis und ein Sonderpreis "Kaffee" verliehen wird, von Theo und Thomas, den Betreibern von genussblogs.net. Mehr Vorabinformationen findet ihr auf der Award-Webseite. Noch ist allerdings keine Anmeldung möglich. Ich freue mich schon auf einen spannenden Wettbewerb.
Update 1.10.2007: Ich zähle zu den zehn Nominierten für den Pop-Blog-Award und bitte daher um eure Stimme. Mehr Informationen findest du hier.
Eigentlich wollte ich für das Garten-Koch-Event
Himbeeren eine Himbeer-Sahne-Rolle aus dem Buch
"Eier" von Michael Roux backen. Aber da wahr wohl jemand schneller.
Also habe ich meine Kochbücher nach anderen Himbeerrezepten durchsucht und bin
dabei auf eine ganz einfache Himbeersuppe gestoßen. Und da mir
so eine Suppe noch nicht untergekommen ist, dachte ich mir, dass ich die mal
ausprobieren muss.
Wer gerade keine Himbeeren zur Hand hat kann die Suppe aber auch mit Erdbeeren
odre Heidelbeeren zubereiten.
Das aktuelle Koch-Event Tomate hat
mich veranlasst endlich mal einen Klassiker niederzuschreiben, den ich immer wieder gerne als
kleine Beilage mache. Geschmolzene Tomaten sind eine perfekte kleine Beilage,
die den Geschmack der Tomaten besonders gut hervorhebt. Ich setze geschmolzene Tomaten gerne
statt einer dicke Tomatensauce ein. So erhält man viel mehr Tomatengeschmack als mit den meisten Saucen.
Und noch ein Verweis auf einen Vergleich. Dieser hier ist von mir selbst und behandelt mymuesli.com vs. mueslimacher.com. Über mymuesli.com hatte ich hier ja auch schon mal berichtet. Das andere ist nur ein billiges Plagiat welches auch noch per SPAM beworben wird... Eigentlich sollte das als Vergleich ja schon reichen, aber den Rest gibt es hier.
Über Bionade habe ich ja schon häufiger geschrieben. Seit einiger Zeit gibt es ein verdächtig ähnliches Produkt namens Maltonade bei Plus. Bionade hat sich (zumindest vorläufig) gegen die Nachahmer gewehrt und bei was-ist-drin.de gibt es einen Vergleich zwischen Bionade und Maltonade.
Die heutige Buchvorstellung eine "Kochbuchrezension" zu nennen trifft es nicht wirklich. Denn das Lexikon der Küche von Richard Hering kann man nicht bewerten. Es muss sich auch nicht mit anderen Büchern messen. Man muss es als Koch und eigentlich auch als ernsthafter Hobbykoch schlicht besitzen. Denn "Der Hering" ist wirklich eine absolute Pflichtlektüre für alle professionellen Köche.
Heute habe ich mit den Tapas eine
neue Rezeptkategorie eingeführt. Dort muss ich jetzt nur noch meine bisher veröffentlichten
Tapas-Rezepte umziehen. Bis dahin gibt es aber hier schon mal eine neue Sorte
Tapas: Tomaten gefüllt mit Krabben.
Ich habe dazu Nordseekrabben verwendet. Das ist zwar nicht wirklich nahe am
Original aus Spanien. Dafür sind sie aber bei uns sehr leicht zu erhalten und sie sind
schön klein, so dass man auch die kleineren Kirschtomaten problemlos damit füllen kann.
Ein Tapas-Kochbuch habe
ich euch hier ja bereits vorgestellt. Aber es kann ja nicht angehen, dass ich nur ein Tapas-Kochbuch
habe und daher habe ich in der Zwischenzeit um weitere Tapas-Titel aufgestockt. Einen davon möchte ich euch heute
vorstellen und zwar Tapas von Susanne Tee.
Umzugsbedingt habe ich eine Weile die Kochbücher der Woche ausgesetzt. Heute habe ich euch wieder eines herausgesucht. Und zwar passend zum heutigen Formel-1-Rennen am Nürburgring die Lieblingsrezepte vom erfolgreichsten Formel-1-Fahrer aller Zeiten: Michael Schumachers Lieblingsrezepte.
Es wird Zeit, dass ich weiter an meinen Artikel zur Hochzeitstorte
schreibe. Dabei gab es bis gestern Abend das Problem, dass ich vergessen hatte von dem
Schokoladenkuchen, der mir als mittlerer Tortenboden gedient hat, ein
Foto zu machen. Daher habe ich diesen gestern nochmal als kleinen Kuchen mit nur
18 cm Durchmesser gebacken und als Nachtisch mit etwas Kirschen und einem Täfelchen
Chuao.
Einen weiteren Schokoladenkuchen
habe ich euch bereits vor über zwei Jahren vorgestellt. Dieser hier ist allerdings etwas leichter
zuzubereiten. Dazu ist er recht saftig, so dass man ihn auch gut ohne Füllung essen kann.
Als ich neulich den Tomatensalat
nach Jamie Oliver gemacht habe, hatte ich noch eine ganze Menge der "wilden" Tomaten übrig. Daher
habe ich einfach noch ein wenig weiter durch das Buch Besser
kochen mit Jamie Oliver geblättert auf der Suche nach weitere Tomatenrezepten. Bei diesem
Risotto mit Tomaten und Ricotta bin ich dann hängen geblieben. Auch wenn man
sich zunächst nur schwer vorstellen kann, dass das schmeckt, ist es dennoch eines der besten
Risottorezepte, die ich bislang gegessen habe.
Dabei soll laut Jamie Oliver einen "bröckligen und schneeweißen" Ricotta. Nach meinem
Ricotta-Vergleich
würde ich euch daher die Sorte von Ambrosi empfehlen. Bei den Tomaten setzt ihr am
besten auf verschiedenfarbige Tomaten. Die schmecken meistens nicht nur sehr gut
sondern es sieht auch schöner aus.
Vielleicht ist euch das auch schon mal aufgefallen. Bei Jamie Oliver muss ein Ricotta immer bröckelig sein. Im normalen Supermarkt bekommt man - wenn überhaupt - in unserer Gegend nur den Ricotta von Galbani / Santa Lucia. Da ich diesen eher als cremig einstufen würde habe ich mir mal die Mühe gemacht ein paar Sorten aufzutreiben und miteinander zu vergleichen. Im Kaufhof in Stuttgart oben am Bahnhof bin ich auf zwei weitere Sorten gestoßen, die ich euch hier nun im Vergleich vorstellen will.
Kandidat 1: Ricotta von Galbani / Santa Lucia
Zweifelsfrei der am leichtesten erhältliche Ricotta - zumindest hier bei uns. Aber ich nehme an, dass sich das bei den großen Supermarktketten deutschlandweit kaum unterscheidet.
Verpackungsgröße: 250 g (gibt es laut Webseite auch mit 500 g)
Preis: 1,59 Euro (Stuttgart Kaufhof)
Zutaten: Pasteurisierte Molke (EU), Salz, Zitronensäure (E330), Milchsäure (E 270)
Konsitenz: Cremig, leicht körnig
Geschmack: Mild, tritt in Gerichten nicht zu stark hervor, auch geeignet für Süßspeisen
Kandidat 2: Ricotta Italiana von Ambrosi
Als zweiten Kandidaten habe ich eine Packung "Ricotta Italiana" von Ambrosi getestet. Dieser sieht war auf dem Verpackungsfoto fast gleich aus, unterscheidet sich aber deutlich in Geschmack und Konsistenz.
Verpackungsgröße: 250 g
Preis: 1,69 Euro (Stuttgart Kaufhof)
Zutaten: Pasteurisierte Molke, Milch, Salz, Milchsäure (E 270)
Konsitenz: bröckelig mit feiner Struktur
Geschmack: Kräftig aber dennoch zurückhaltend gegenüber anderen Zutaten
Kandidant 3: Ricotta Fresca von Pettinicchio
Dritter Testkandidat ist der Ricotto Fersca von Pettinicchio in Italien. Da die Firma nur eine kleine Produktpalette zu haben scheint (drei Produkte) dürfte er in Deutschland am schwierigsten zu bekommen sein.
Verpackungsgröße: 250 g
Preis: 1,69 Euro (Stuttgart Kaufhof)
Zutaten: Molke, Milch, Rahm/Sahne ("Milchcreme"), Salz, Zitronensäure (E330)
Konsitenz: sehr cremig
Geschmack: Leicht bitter, säuerlich (erinnert ein wenig an Büffelmozarella im Vergleich zu normale Mozzaerella - so ist er im Vergleich zu den anderen beiden Ricotta)
Fazit
Mein Favorit für kräftige Speisen wie Pasta ist der Ricotta von Ambrosi. Nur zu süßen Speisen passt dieser nicht in jedem Fall. Hier ist der universell einsetzbare Ricotta von Galbani die bessere Wahl. Der Ricotta von Pettinicchio hat meinen Geschmack nicht getroffen.
Aber Geschmäcker sind verschieden. Am besten ihr probiert selbst mal eine Runde!
Kaum ist die Abstimmung von 25. Koch-Event zu Ende (Mutant hat dank treuer Leserschaft mal wieder gewonnen) geht es in die nächste Runde. Bis zum 15. August 2007 um 24.00 Uhr werden nun Rezepte rund um die Tomate gesucht.
Ich habe da schon was im Auge. Mal schauen, ob ich das bis dahin umgesetzt bekomme. Ganz unbewusst habe ich dazu heute schon die Zutaten gesucht. Und ein Rezept habe ich sowieso noch in der Pipeline, dass kann ich dann gleich mal außer Konkurrenz einreichen...
Als ich euch die Flußkrebspastetchen vorgestellt
habe musste ich mit Entsetzen feststellen, dass ich euch das
Kochbuch Amerika - Streifzüge durch die Küchen der Welt
noch nicht vorgestellt habe. Auf 256 Seiten stellt es farbenfroh nicht nur
die Rezepte sondern auch die verschiedenen Regionen der USA vor.
Das aktuelle (noch wenige Minuten) laufende Koch-Event ist das American
Cooking Festival. Und da ich hier nicht ein als typisch amerikanisch
einzustufendes Muffin-, Cookie- oder Fast-Food-Rezept einreichen wollte habe
ich mich für Flußkrebspastetchen entschieden.
"Moment, dass passt doch besser zu Frankreich" werdet ihr jetzt vielleicht
gerade denken. Stimmt genau. Das Rezept stammt von Siedlern aus Frankreich,
die sich in der Gegend um Lousiana niedergelassen haben. In den dortigen
Flußarmen leben zahlreiche Flußkrebse und so veranstalten die Siedler dort
zu besonderen Anlässen große Flußkrebsessen. Und diese durften nie ohne
diese Pasteten stattfinden.
Das es Elternparkplätze gibt (oder genau genommen Familienparkplätze), das kenne ich bei uns auch. Aber in einigen Gegenden scheint es auch süßwarenfreie Kassen zu geben. Das ist natürlich ideal für Eltern, die mit ihren Kindern zusammen einkaufen. Schade, dass es bei uns so etwas nicht gibt. Denn besser für die Kinder (und natürlich auch für die Erwachsenen) ist es allemal.
Für das Rezept, dass ich euch gleich im Anschluss vorstellen möchte, benötige
ich vorher eine kleine Grundlage. Dabei handelt es sich um ein
Grundrezept für Pastetenteig.
Der Teig muss am Vortag zubereitet werden und dann über Nacht im Kühlschrank
ruhen. Das solltet ihr bei der Zubereitung einplanen, damit ihr rechtzeitig
anfangt.
Vor einer Weile habe ich mir einen Mixer gekauft. Nichts besonderes eigentlich. Aber ich habe ihn nur einmal verwendet und danach verschenkt, weil er meinen Ansprüchen nicht genügt hat. Seitdem arbeite ich immer brav mit dem Zauberstab. Wenn mir wieder ein Mixer ins Haus kommt, dann nur ein ordentliches Modell.
Einen geeigneten Kandidaten habe ich nun bei Robert entdeckt: Der ultimative Total Blender (ab 400 $) macht alles klein. Von Murmeln über Spielzeugautos bis hin zum iPhone: Binnen Sekunden ist das nur noch Staub. Die erfolgreiche virale Marketingkampagne heißt will it blend und zeigt die Zerstörungskraft des Total Blender in Videos bei YouTube.
Das ist definitiv das richtige Gerät für mich! Falls jemand schon an ein Weihnachtsgeschenk denkt, nur zu. :-)
Heute gibt es mal wieder einen leichten und leckeren Salat. Dabei kommt als
klassische Geschmackskombination Birnen und Blauschimmelkäse zum Einsatz.
Dazu noch ein paar Walnüsse etwas Grün. Ein Gedicht.
Statt dem angegebenen Roquefort könnt ihr bei Bedarf auch einen anderen Blauschimmelkäse
(beispielweise Gorgonzola) verwenden.
Heute gibt es für euch ein einfaches Pastarezept.
Dabei könnt ihr fertige Pasta nehmen oder selbst frische
Pasta zubereiten. Diese kombiniert ihr dann mit einer Senf-Mangold-Sauce.
Klingt vielleicht nicht besonders lecker, aber genau das Gegenteil ist der Fall. :-)
Heute möchte ich euch den fünften vierten Band in der Reihe "Original" aus dem Hädecke
verlag vorstellen. Nach Original
Schwäbisch, Original Badisch (fehlt mir noch), Original
Bayrisch und Original
Pfälzisch ist nun auch Original Sächsisch - The best of Saxon Food erschienen. Auch dieses
Buch ist wieder zweisprachig auf Deutsch und Englisch gehalten und bietet einen Einblick in die
klassische deutsche Küche, hier der Region Sachsens.
Bei der Vorstellung dieses Kochbuchs muss ich für die Leser dieses Weblogs vermutlich
etwas ausholen. :-) Der Titel lautet Das Kochbuch für Geeks und ist im
O'Reilly Verlag erschienen.
Was sind Geeks? In diesem Zusammenhang beziehen wir uns auf Computer-Geeks, und das sind
laut Wikipedia: "Person[en] mit stark
gesteigertem Interesse an Computern und neuen Medien, häufig mit einer intensiven
Beziehung zum Internet". Also getreu dem Vorteil Menschen, die sich vorrangig von
(kalter) Pizza ernähren.
Ziel des Buches ist es auch diesen Zeitgenossen (manche Menschen zählen mit da auch
dazu :-) das Kochen näherzubringen. Ganz getreu dem Motto "Kochen ist auch nicht
schwerer als Programmieren" werden dabei ganz gezielt Geeks angesprochen. Der Verlag
O'Reilly ist dabei auch mit Bedacht gewählt. Denn dort werden in der Regel
Computerfachbücher veröffentlicht. Besonderes erwähnen sollte man dabei die
Kochbuchreihe von O'Reilly, die allerdings nicht Kochrezepte sondern Rezepte
zu verschiedenen Programmiersprachen (z.B. das "Perl Kochbuch) beinhalten.
Soviel also erst mal zum Hintergrund, jetzt soll es aber um die Inhalte des
Buches gehen. Wie also bring man Geeks zum Kochen?
Ich hatte hier schon lange mehr kein Nachtisch-Rezept mehr. Dazu habe ich heute mal aus meinem Fundus von gekochten aber noch nicht veröffentlichten Rezepten einen Nachtisch herausgesucht. Dabei handelt es sich um den Mohr im Hemd. Allerdings muss ich zugeben, dass ich sehr erstaunt war, diesen in dem Kochbuch Deutschland - Eine kulinarische Reise für Genießer zu entdecken. Denn eigentlich stammt dieses Rezept nach allen anderen Quellen, die ich gefunden habe, aus Österreich. Nur die Autoren dieses Buches ordnen das Rezept nach Sachsen zu. Wie dem auch sei - es handelt sich um einen sehr leckeren Nachtisch. (Leider ist das Bild nicht so gut gelungen wie der Nachtisch.)
Gestern habe ich - quasi noch ganz druckfrisch - das erste Kochbuch von Harald Derfuß bekommen. Er arbeitet als Küchenchef im nahegelegenen Adler Asperg und wurde kürzlich mit seinem ersten Michelinstern ausgezeichnet. Von daher war ich natürlich sehr gespannt auf den Titel Zwischen Tradition und Moderne, welcher vortrefflich die Kreationen von Harald Derfuß beschreibt. Und die mit dieser Vorfreude verbundenen Erwartungen wusste das Buch mal als nur zu erfüllen.
Heute gibt es eine kleine Premiere. Und zwar gibt es heute das erste Rezepte aus meiner neuen Küche in der neuen Wohnung. Rausgesucht habe ich mir dazu einen Tomatensalat nach einem Rezept von Jamie Oliver.
Das Wesentliche bei einem Tomatensalat sind die Tomaten. Denn die sind schließlich der vorrangige Geschmacksträger. Ich habe ein paar wilde Tomaten bekommen, die nicht nur gut schmecken sondern in rot, gelb und grün (teilweise auch verschiedene Farben) auch optisch noch etwas Besonderes her machen.
Kaum versorgt man andere mit süßem Zeug bekommt man als Dank sofort einen Fragekatalog zu Süßigkeiten an den Kopp geknallt. Aber dann will ich mal brav antworten...
1. Süßes oder Saures?
Zum Essen Süßes. Wobei: Je weniger süß das Süße ist, desto besser. So hochprozentige Schokolade (also der Kakaoanteil, nicht der Alkohol darin!) beispielsweise. Zum Trinken Saures (Trinkessig).
2. Schokolade oder Gummibärchen?
Definitiv Schokolade. Ich liebe gute dunkle Schokolade. Aber das wisst ihr ja schon, wenn ihr hier Stammleser seit. :-)
3. Chips oder Popcorn?
Beides eher selten. Bei Popcorn wenn dann selbstgemacht und frisch. Gerne auch mal ausgefallen wie mein Schoko-Popcorn.
4. Eis am Stiel oder Waffeleis?
Frei übersetzt: Eis aus der Fabrik oder vom Italiener um die Ecke? Da bevorzuge ich dann auf jeden Fall das Eiscafe. Zum Beispiel das um die Ecke liegende Olivier. Wobei die Ecke inzwischen etwas größer geworden ist.
5. Meine allerliebste Süßigkeit ist:
Muss ich mich wirklich für eine Sache entscheiden? Das ist schwer. Es gibt so viel gutes. Bleiben wir bei Schokolade. Und da ist es sicherlich die Chuao.
6. Mein liebstes Dessert ist:
Cassata
7. Wenn du jemandem eine Freude mit etwas zum Naschen machen willst, dann nimmst Du…?
Gute Pralinen. Da ist für jeden was dabei.
8. Ich erinnere mich noch, als ich ein kleines Kind war,…
… waren Gummibärchen immer aus dem Bioladen und ohne Gelatine. Und das halte ich heute immer noch so - zumindest bei der Gelatine.
9. Was müsste man dringend erfinden:
Schokolade die nicht dick macht. (Ich weiß wovon ich rede! :-)
10. Was am liebsten gar nicht erst erfunden worden wäre:
Lebensmittelfarbe. Auch bei Süßigkeiten mag ich es, wenn das Produkt noch irgendwie natürlich ist und einen nicht vor leuchtenden Farben aus der Chemieindustrie fast erblinden lässt.
11. Wie wäre für dich eine Welt ohne Naschwerk?
Ein trauriger Planet
Und weiter geht die Fragerunde bei Rike, Esther (Süßigkeiten als Wegzehrung auf Geschäftsreisen?) und Henning.
Als griechischer Salat taucht dieser Salat, den ich euch
heute vorstellen möchte auf vielen Speisekarten auf. Diese Variante von
Jamie Oliver unterscheidet sich aber vom "normalen" griechischen Salat
um die Tatsache, dass der noch Avocados hinzugibt. Und da ich Avocados
liebe sagt mir dieses Variante natürlich besonders zu.
Ich habe dieses Mal leider nicht am Garten-Koch-Event teilnehmen können. Aber dennoch möchte ich euch die Abstimmung nicht vorenthalten, die ihr hier findet.
Zur Zeit bin ich ja noch etwas eingeschränkt, was größere Kochaktionen in
meiner Küche angeht. Das hat natürlich den Vorteil, dass man sich leichter
an einfache Rezepte erinnert, die man früher schon mal für sich entdeckt hat.
So wie dieses Honigmelone mit "Kernen".
Wobei es schon fast etwas übertrieben ist, das Rezept zu nennen. Eigentlich
kombiniere ich nur die Süße der Honigmelone mit einigen salzigen und knackigen
(Erdnuss-)Kernen.
„Jans Küchenleben“ ist mein privates Weblog für Rezepte, Kochbücher und alles was mit Kochen, Küche und Genuss zu tun hat. Meine über mich findest du auch hier:
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