Heute morgen sind unsere Reisenden nun in Singapur angekommen. Die dortige
Küche wird natürlich bis zum heutigen Tag durch zahlreiche Einflüsse aus
anderen Esskulturen bestimmt. So finden sich in diesem Rezept für
Gedünsteter Wolfsbarsch mit Pok Choy etwa
Balsamico Essig aus Italien wieder.
Im Kochbuch wird das Rezept leicht anders mit "baby kale" zubereitet, also
kleinen Kai Lan. Diese habe ich aber bei uns noch nirgends entdeckt. Daher
habe ich das durch Pok Choy ersetzt, welcher bei uns leichter zu bekommen ist.
Seit meiner letzten
Kochbuchzählung vor etwas über einem Monat ist ein weiterer englischsprachiger
Titel hinzugekommen. Dabei handelt es sich um das Kochbuch The Food of Singapore - Authentic
Recipes from the Manhattan of the East. Dieses will ich euch nun kurz vorstellen.
Mit dem Kokosnuss-Bienenstich komplettiere ich das
Trio der Kuchen, die ich für diesen Montag gebacken habe. Mit dabei
waren auch ein Butter-Mandel-Kuchen
und ein russischer
Zupfkuchen. Mein Favorit der drei ist aber dieser hier, weil er
so schön nach Kokosnuss und Sahne schmeckt.
Besonders lecker ist der Kuchen wenn ihr ihn noch warm esst. Dann
kommt der Kokosnussgeschmack in Kombination mit der Sahne noch
besser hervor.
Vor einigen Monaten habe ich euch vorgestellt, wie in
Italien
Garnelenspieße zubereitet werden. Heute passiert unsere Reisegruppe die Gewässer
zwischen den unzähligen Inseln von Indonesien. Aus diesem Grund will ich euch
heute eine Variante Garnelenspieße vorstellen, wie sie in
Indonesien anzutreffen ist.
Als Alternative zum Butter-Mandel-Kuchen hatte
ich für gestern auch ein Blech russischen Zupfkuchen
gebacken. Die Zubereitung ist fast genau so einfach. Mir schmeckt
dieser Kuchen aber persönlich besser, weil er durch den Belag nicht
so trocken ist.
Auch heute nochmal ein Gericht aus Thailand, welches sich in der Nähe
der Reiseroute von Phileas Fogg befindet. Denn dorthin befördert euch
diese scharfe Garnelensuppe wenn ihr sie mit
geschlossenen Augen probiert. Allerdings kehrt ihr recht rasch in
die Realität zurück - nämlich dann wenn die Schärfe aus der Suppe
ihr Wirkung zeigt. :-)
Für viele Rezepte werden immer wieder Fonds benötigt. Eine sehr einfach
und bequeme Art ist es natürlich, fertigen Fond zu kaufen. Einen
optimalen Geschmack und die Sicherheit, dass keine Zusatzstoff im Fond
enthalten sind, erhält man aber mit selbstgemachten Fonds.
Wie ein Gemüsefond selbst
hergestellt werden kann, habe ich euch ja bereits
beschrieben.
Heute folgt nun der Garnelenfond, der sogar noch
einfacher herzustellen ist.
Heute bin ich bei einem Kunden in München. Da mir zu Ohren gekommen
ist, dass ich von hier besonders viele Stimmen bei der Wahl zum Publikumspreis beim
Genussblogs Award bekommen habe, habe ich als
kleines Dankeschön drei verschiedene Kuchen gebacken und mitgenommen. Diese Rezepte werde
ich euch bis Mittwoch parallel zur 80-Tage-Aktion
vorstellen.
Der erste der drei Kuchen ist dabei ein ganz klassischer
Butter-Mandel-Kuchen vom Blech.
Er schmeckt schön nach Butter auch wenn der
Kuchen selbst eher trocken ist.
Wer von euch Jules Vernes Roman Reise
um die Erde in 80 Tagen schon selbst gelesen hat. Wird bei diesem Titel
vielleicht gestutzt haben. Nanu, an eine Station in Thailand kann ich mich
doch gar nicht erinnern. Stimmt. Aber die Reiseroute führt nicht weit von der
südthailändischen Küste entlang. Zwei Gerichte von dort seinen mit also
bitte erlaubt.
Heute möchte ich den Einstieg in die thailändische Küche mit einem
Garnelendip beginnen. Ihr könnt diesen beispielsweise
zu gekochtem oder rohem Gemüse servieren.
Am Freitag Abend war ich thailändisch essen. Der Bericht dazu folgt noch aber
heute möchte ich euch dazu ein passendes Kochbuch vorstellen. Es handelt sich um die
Ausgabe Thailand der Serie Küchen
der Welt.
Was könnte man wohl für das Kochevent Bistro
als Gericht anbieten? Ich habe meine Reiserezepte für die Die
80-Tage-Blogger angesehen und dabei bin ich bei einem Fischrezept mit eine ausgefallenen Sauce
hängengeblieben.
Diese Mandarinensauce ist nämlich nicht nur ungewöhnlich, sondern auch schnell
zuzubereiten wie dies für ein Bistro sinnvoll ist. Dazu gibt es Papageifisch wie
er in den Gewässern lebt, durch die unsere Reisenden gerade fahren.
Die heutige Buchvorstellung verdankt ihr meinem Fischhändler. Dort wurde mir nämlich
das Kochbuch Saucen für Fisch und Meeresfrüchte von Michel Roux
empfohlen. Ihn kennen wir ja bereits als Kochbuchautor durch seinen Titel
Eier.
Dieses Buch ist aber bereits im Jahr 2000 erschienen und damit deutlich
älter aber keineswegs veraltet. Ganz im Gegenteil...
Nachdem unsere Reisenden Indien nun verlassen haben, möchte ich noch einmal
kurz zurückblicken. Denn wenn man selbst
Paneer zubereitet bleibt häufig ein Rest über, den man noch verarbeiten
möchte. Mit diesem Rezept für Paneer Chaat kann man
diese ganz einfach verarbeiten.
Wie bereits vorhin geschrieben, war ich heute Abend auf der Vorstellung des Marcellinos Marcellino's Restaurant Report 2008 für Stuttgart. Ich habe mit meiner neuen Kamera einfach mal auf alles gehalten, was sich bewegt hat und hoffe euch so ein wenig der Atmosphäre von der Veranstaltung rüberbringen zu können. Mit dabei sind natürlich auch als Prämierten, so dass ihr hier gleich einen guten Überblick bekommt.
Mir hat die Veranstaltung sehr gut gefallen. Es gab eine spritzige Auszeichnung der Preisträger, die natürlich sehr durch Herrn Marcellino Hudalla geprägt wurde. Leider fehlte Vincent Klink von der Wielandshöhe als Preisträger in der Kategorie "Luxus". Das Buffet, das die Preisträger gerichtet hatten, war hervorragend und auch mit meiner Einschränkung (kein Fleisch) gab es eine Menge sehr leckerer und ungewöhnlicher Sachen zu essen.
Ein paar Worte zum Marcellino's Restaurant Report 2008 für Stuttgart schiebe ich morgen hinterher sobald ich Gelegenheit hatte in dem Buch ausreichend zu schmöckern. Heute lasse ich erst mal die Bilder sprechen. Leider hat der Akku und die Speicherkarte nicht mehr für Details vom Buffet gereicht. Morgen kaufe ich mir gleich für beides einen Ersatz... Sorry!
Heute morgen um 7:00 Uhr traf unsere kleine Reisegesellschaft nach der Durchquerung
Indiens endlich in Kalkutta ein. Auch für diese letzte Station in Indien möchte
ich euch natürlich ein ladestypisches Rezept vorstellen. Zum Abschied und zur
Vorbereitung auf die nächste Seepassage habe ich mich für Garnelen mit
Zucchini entschieden.
Nun mag der eine oder andere, der - wie Paula
Schramm zur Zeit - in Indien war, einwenden, dass es dort gar keine Zucchini wie
wir sie kennen gibt. Das ist laut meinem Kochbuch auch korrekt aber es soll dort
Kürbisse geben, die unseren Zucchini sehr ähnlich sind. Und statt diese aufwendig zu
importieren nehmen wir einfach Zucchini - einverstanden?
Gerade in diesem Moment beginnt im Audi Zentrum Stuttgart die Vorstellung des neuen Marcellino's Restaurant Report 2008 für Stuttgart und Umgebung. Ich bin sehr gespannt auf die Veranstaltung und auf den Restaurantführer, den ich selbst noch nicht in der Hand gehalten habe.
Ein winziges Detail daraus kann ich euch aber schon mal verraten: "Promis verraten ihre Insider-Tipps" (Produktbeschreibung bei Amazon) - einer davon bin ich. Bei mir handelt es sich um meine beiden LieblingsrestaurantsBar und Ristorante Valle und das Floating Market. Mehr gibt es heute am späten Abend wenn ich wieder zurück bin.
Inzwischen hat unsere kleine Reisegruppe um Phileas Fogg und Passpartout
die junge Mrs. Aouda befreit und sie reisen ab sofort zu dritt um die
Welt. Noch befinden sich die drei aber weiterhin in Indien.
Daher möchte ich euch heute das - aus unserer Sicht - wohl typischste aller
indischen Gerichte vorstellen: Paneer mit Spinat oder auf indisch Palak Paneer. Es gibt
wohl kein indisches Restaurant in Deutschland, dass dieses Gericht nicht
auf der Karte hat. Wer sich selbst mal an diesem Klassiker versuchen möchte
wird feststellen, dass die Zubereitung ganz einfach ist.
Das ausgezeichnete Konzepte gerne kopiert werden ist ja nichts Neues. Um so mehr freut es mich, dass mein Titel "Jans Küchenleben" wohl Vorbild für Yangs Küchenleben aus Shanghai war. Leider verstehe ich von der Webseite ziemlich wenig (mein Chinesisch ist schon etwas eingerostet :-), aber ein paar Blogposts kann man doch ganz gut "übersetzen". Viel Spaß beim Bloggen Yang!
Seit meinen WM-Rezepten
lagen bei mir getrocknete schwarze Augenbohnen im Schrank rum. Für eines der Länder wollte
ich damit ein Rezept zubereiten und habe es dann nicht wiedergefunden. Aber für unsere Indien-Reisenden
gibt es damit nun endlich ein Gereicht, bei dem ich die Bohnen verarbeiten kann: schwarze Augenbohnen
mit Pilzen.
Die Schwarzenaugenbohnen solltet ihr problemlos im asiatischen Lebensmittelhandelt erhalten. Online könnt ihr
sie beispielsweise bei my-asia-shop.com
bestellen.
Auch heute geht unsere gemeinsame Reise durch Indien weiter. Dabei
steht heute ein Kokosnuss-Fisch auf dem Speise-
bzw. Rezeptplan. Mehr Worte will ich zu diesem sehr leckeren Rezept
dann auch nicht mehr verlieren. Los geht's!
Woran merkt man deutlich, dass es wieder auf Weihnachten zugeht? Genau: Die ersten
Wiehnachtsbackbücher trudeln in meinem Briefkasten ein. Das erste darunter ist
Gebacken und erzählt, dass den Untertitel "Köstliche Rezepte, besinnliche
Geschichten" trägt. Die Rezepte darin stammen aus dem Plätzle-Wettbewerb 2006
der SWR-Landesschau. Das Buch ist damit der Nachfolger der Titel Plätzle,
Bredle, Gutsle (2004) und Spitzbüble,
Anisbrötli, Bärentatzen.
Neues Thema ist die Bistro Küche. Das ist natürlich ziemlich weit gefasst, so dass wir hier ganz unterschiedliche Rezepte als Beiträge erwarten dürfen. Und es gibt mir den Vorteil, dass ich ein Rezept der 80-Tage-Aktion mit dazu hernehmen kann. Welches weiß ich auch schon - aber verraten wird noch nix. :-)
Die Reisebegleitung für Phileas Fogg und Passpartout durch Indien wird noch
einige Tage dauern. Wenn ihr alles nachkochen wollt, müsst ihr euch auf
einen umfangreicheren Einkauf im asiatischen Lebensmittelhandel einstellen.
Für dieses Garnelencurry benötigt ihr neben einigen
Gewürzen auch noch Kokoscreme und Ghee. Aber lass echt verraten: Die
Beschaffung davon für dieses Rezept lohnt sich wirklich.
Heute nun sind Phileas Fogg und Passpartout endlich in Indien angekommen und
starten ihre Reise landwärts quer durch den indischen Subkontinent. Das erste
Abendessen an Land ist für Herrn Fogg ein Kaninchenfrikassee welches aber nach
der Schilderung "abscheulich" schmeckte und er gar den Verdacht hegte, dass
es sich um Katze statt Kaninchen handeln könnte.
Das möchte ich euch natürlich ersparen und habe meine Gastbloggerin für
Fleischrezepte Rike gebeten ein
asiatisches Fleischgericht für euch zuzubereiten und zu beschreiben. Sie
hat sich für ein Reisnudel-Curry mit Hähnchen entschieden.
Bei mir gibt es da so eine komische Sache: Immer wenn jemand behauptet, dass ich
eine Sache gut machen würde, fühle ich mich ein wenig schuldig. Und zwar weil ich
selbst meistens weiß, was ich noch alles besser machen will. Und das war natürlich
auch beim Preis der Jury des Genussblog Awards so. Ich
bin also quasi schuldig im Sinne der Jury. :-)
Daher will ich mich heute mal als mein eigener kritischer Juror betrachten und
ein paar Schwachstellen notieren und was ich dagegen zu tun gedenke. Das möchte
ich als Diskussion mit euch betrachten und freue mich über weiter Ideen und
Verbesserungsvorschläge in den Kommentaren.
Nachdem ich euch mit schon mit Fladenbrot Chapati, der
Gwürzmischung Garam Masala und selbstgemachtem
Paneer auf die morgige Ankunft unserer Reisenden in Indien vorbereitet
habe folgt heute mit dem Reis noch ein
weiterer unverzichtbarer Bestandteil der indischen Küche. Und weil es
jetzt langweilig wäre Reis nach Packungsangabe zuzubereiten habe ich
mich für einen würzigen Duftreis entschieden. Er passt
wunderbar als Begleiter zu indischen aber auch europäischen Gerichten.
Der Vorteil dieser Zubereitungsmethode von Reis besteht darin, dass der
Reis die meiste Zeit im Ofen gegart wird. Dadurch bleibt
der Herd für andere Zubereitungen frei.
Auch heute geht meine Vorbereitung für die Ankunft von Phileas Fogg am Samstag
in Indien natürlich mit einem wichtigen Bestandteil der inidschen Küche weiter.
Vorstellen möchte ich euch den Käse Paneer.
Er ist von der Konsistenz mit festem Tofu vergleichbar, sticht diesen aber
geschmacklich klar aus. Dazu kommt, das man Paneer ganz leicht selbst herstellen
kann. Ihr benötigt dazu bis auf ein
Seihtuch
(Link zu Amazon) noch nicht mal besonderes Werkzeug in der Küche.
Ein solcher selbst gemachter Käse eignet sich insbesondere auch für Menschen, die
an einer Glutenunverträglichkeit (Zöliakie bzw. Sprue) leiden. Denn hierbei kann
sichergestellt werden, dass der Käse während der Herstellung keinen Kontakt zu
glutenhaltigen Zutaten oder Geräten hat.
Hiermit lade ich alle Leser aus der Region Stuttgart (und wer mag auch von weiter her) ein, an der Vorpremiere von Harald Wohlfahrts Palazzo in Stuttgart teilzunehmen.
Wer mit dem Stichwort "Kinderschutzbund" bei der Reservierungshotline bucht bekommt die Karten in alle Kategorien für 99,00 Euro. Davon gehen 20,00 Euro als Spende an den deutschen Kinderschutzbund. Das heißt also sich von Deuschlands bestem Kochen verwöhnen lassen, dabei Artistik, Kabaret und Comedy genießen und noch was Gutes tun.
Mehr Informationen über das Palazzo und den Kinderschutzbund gibt es auf den jeweiligen Webseiten.
Und so bist du mit dabei: Einfach unter 01805-388 883 (14 Ct./Min.) anrufen und für den 9.11.2007 Karten zur Vorpremiere unter dem Stichwort Kinderschutzbund buchen. Wer mit mir und anderen Leuten von Xing an einem Tisch sitzen möchte gibt zudem das Stichwort "StuttgartBC" an. Ich habe für den Rang gebucht, wo ich letztes Mal auch saß und mit den Plätzen zufrieden war. Die Zahlung erfolgt per Lastschrift oder Kreditkarte.
Die indische Küche an der sich unsere Reisenden in Kürze erfreuen dürfen
ist für ihre reichhaltigen Gewürze bekannt. Eine der wichtigsten Mischungen
ist Garam masala. Es gibt zahlreiche Varianten für diese
Gewürzmischung und fast jede Familie hat ein eigenes Rezept. Diese Variante
setzt Kardamon und Nelken statt den preiswerteren Kreuzkümmel und Koriander
ein. Dadurch schmeckt sie auch intensiver als fertige Mischungen, die meistens
auf die preiswerten Zutaten zurückgreifen.
Aus der Reihe Gerichte
und ihre Geschichten möchte ich euch heute einen weitere Intel vorstellen. Ihr könnt euch sicher
schon denken, dass es dabei um Indisch kochen geht. Autorin des Titels ist
Madhur Jaffrey, die
in Indien aufgewachsen ist und heute in New York lebt.
Gestern Abend wurde auch noch die Preisträgering der “Kaffee Trophy” 2007 bekanntgeben. Es handelt sich um Claudia Schmidt für ihren Beitrag Kaffeeverkostung im Speicherstadtmuseum in ihrem Weblog Fool for Food. Herzlichen Glückwunsch!.
Ich habe euch diesen Monat noch gar nicht auf das aktuell laufende Garten-Koch-Event Canberries hinzuweisen. Das will ich hiermit nachholen. Im Gärtnerblog werden noch bis zum 31. Oktober Cranberry-Rezepte gesammelt.
Leider liegt auf meiner 80-Tage-Route bis dahin kein Land mit einem typischen Cranberry-Rezept. Zumindest ordne Rezepte wie den Cranberry-Crumble doch England zu. Als wird es wohl auf zwei Rezepte an einem Tag rauslaufen...
Noch befinden sich unserer Reisenden auf See und ihr Schiff hält Kurs auf
den indischen Subkontinent. Da die indische Küche sehr viel Platz für
vorbereitende Rezepte bietet werde ich heute bereits beginnen euch mit
Grundlagen- bzw. Beilagenrezepten auf Indien vorzubereiten.
Zusätzlich findet heute der World Bread Day statt.
Daher liegt es natürlich nahe mit einem indischen Fladenbrot,
dem Chapati zu beginnen. Es handelt sich dabei um ein
spezielles Brot, das nicht im Ofen sondern in der Pfanne gebacken wird.
Heute ist offizieller Welternährungstag (World Food Day). Das diesjährige Motto dabei ist das Recht auf Nahrung. Das dieses Recht leider nicht für alle Menschen gleich aussieht, zeigt diese Karte der Unterernährung. Das macht einen schon sehr nachdenklich.
Heute möchte ich euch ein indisches Kochbuch vorstellen, dass schon seit der
Planung meiner 80-Tage-Aktion auf seine Vorstellung wartet. Es handelt sich
dabei um die Indische Gewürzküche von Jeeti Gandhi. Sie ist
in Indien eine bekannte Köchin, moderiert Kochsendungen und hat schon
zahlreiche Bücher verfasst. Dieses ist das erst Buch von ihr, dass in deutscher
Sprache erhältlich ist.
Heute mittag wurde ein weiterer Preis von dem Genussblogs Award 2007 bekanntgegeben: Der Publikumspreis Pop-Blog-Award geht an the drink tank, ein Wein-Weblog von Mario Scheuermann. Herzlichen Glückwunsch!
Auf dem zweiten Platz folge bereits ich und darf mich dafür für eure vielen Stimmen bedanken. Den dritten Platz belegt Claudia Schmidt mit ihrem Weblog Fool for Food. Auch an sie herzlichen Glückwunsch!
Und bevor sich der Tag ganz zu Ende neigt möchte ich euch heute ein weiteres
Rezept mit Walnüssen vorstellen. Dabei handelt es sich um eine unagrische
Walnusstorte. Auch diese fehlt in dieser Form noch beim Kochevent Walnuss.
Dabei schmeckt dieser Torte verdammt lecker. Sehr nussig und süß, was kaum
wundert da die Walnusstorte fast nur aus Walnüssen und Zucker besteht. Der
Rest dient nur dazu, dass ein wenig zusammenzuhalten. Für meinen Geschmack
schon zu süß - also lieber etwas weniger Zucker einsetzen wenn ihr das
auch nicht so mögt.
Obwohl unsere Reisenden den Jemen inzwischen hinter sich gelassen
haben möchte ich euch heute nochmals ein Rezept von dort vorstellen.
Es handelt sich um eine Bauernsuppe wie sie mit
auf die Magnolia genommen worden sein konnte. Wohl weniger für die
Passagiere aber vielleicht für die Mannschaft.
Die Zutaten sind sehr einfach wie man es wohl für eine traditionelle
Bauernsuppe aus dieser Region erwarten würde. Dennoch schmeckt diese Suppe
sehr intensiv und aromatisch. Bei den Linsen obliegt
euch die Wahl der Farbe - ich habe mich für rote entschieden. Die
Konsistenz der Suppe ist übrigens eher die eines Eintopfs - also nicht
wundern wenn man das auch mit einer Gabel essen kann. :-)
Bei dem Koch-Event Walnuss fehlt
noch ein ganz grundlegendes Walnussrezept: Kandierte Walnüssse. Sie eignen
sich nicht nur zur Kuchendekoration sondern wie die gebrannten
Mandeln auch hervorragend als kleine Knabberei nebenher.
Heute ist Blog Action Day. Das bedeutet, dass alle Blogger aufgefordert sind heute einen Beitrag über Umweltschutz zu schreiben. Und beim mir geht es natürlich um Umweltschutz in der Küche. Dabei kann man nicht nur Strom und Wasser sparen. Ich habe euch 10 Tipps zusammengestellt. Und das beste daran ist: Die meisten der Tipps helfen nicht nur der Umwelt sondern sie schonen auch euren Geldbeutel und verbessern eure Lebensqualität!
Es wird allmählich Zeit für mein Rezept als Beitrag zum
Koch-Event Walnüsse. Dabei
setze ich allerdings keine frischen Walnüsse ein sondern die kürzlich
vorgestellten
Pickled Walnuts. Von denen habe ich nämlich nur den Saft für die
Reading Sauce
benötigt. Was kann man aus den übrigen sauer eingelegten Walnüssen machen?
Beim meiner Suche bin ich auf ein Rezept für einen Salat von
Grapefruits, Garnelen, Rucola und Pickled Walnuts gestoßen. Die Kombination
klang so abgefahren, dass ich sie auf jeden Fall ausprobieren musste.
Habt ihr euch auch schon mal gefragt, wie ihr den Darm aus einer Garnele am besten entfernt? Die einfachste Variante ist sicherlich eine geschälten Garnele vorsichtig entlang dem Rücken einzuschneiden. Aber ich empfinde es dabei als Nachteil, dass sich die Haut beim Grillen dieser Garnelen nach außen wölbt.
Daher setze ich seit einiger Zeit die folgende einfache Methode zum Ausnehmen von Garnelen ein. Als ich neulich mit Paula Schramm zusammen gekocht habe, war sie so nett davon ein paar Fotos für mich zu machen, damit ich euch diese Möglichkeit hier vorstellen kann. Ihr werden sehen - das geht ganz einfach.
Heute macht das Dampfschiff, auf dem unsere Reisenden zur Zeit Richtung Indien
reisen, zum Kohle laden nordwestlich von Aden im Jemen statt.
Das bedeutet für euch natürlich, dass es heute ein Rezept von dort für euch gibt.
Dabei handelt es sich um einen Fisch in würziger Sauce.
Noch exakt 48 Stunden haben die digitalen Wahlurnen zum Genussblogs Award 2007 geöffnet. Nach dieser Meldung zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen drei Weblogs ab. Dabei beträgt die Differenz zwischen dem ersten und dem dirtten Platz gerade mal 33 der über 800 Stimmen.
Ich weiß natürlich nicht, ob ich in dieser Spitzengruppe vertreten bin. Aber wenn doch kommt es natürlich gerade jetzt auf jede Stimme und damit auf dich an. Ich würde mich daher sehr über deine Stimme freuen! Zur Abstimmung geht es hier entlang.
Das Rezept für den heutigen Reisetag war schnell gefunden. Denn Jules Verne schreibt über den
heutigen Tag in Reise
um die Erde in 80 Tagen: "Am 13. Oktober kam Mokka in Sicht, [...]" Da bietet sich doch
eine Mokkatorte perfekt an. Und wer meine heutige
Backbuchvorstellung
aufmerksam gelesen hat wird sich das vermutlich schon gedacht haben.
Für Mokkatorten gibt es zahlreiche Rezepte. Ich habe mir diese Variante hier
herausgesucht, weil sie sehr einfach zuzubereiten. Im Gegensatz zum Buch
habe ich vor allem die dort verwendete Gelantine weggelassen und statt dessen
etwas Sahnesteif zugegeben. Damit hat sich die Sahne bei mir im Kühlschrank
auch stabil gehalten.
Als Grundlage das heutige 80-Tage-Rezept benötigt ihr einen Schokoladenbiskuit.
Bislang habe ich so gemacht, dass ich einen Teil des Mehls von einem normalen Biskuitboden durch
Kakao ersetzt habe. Bei diesem Rezept für den Schokoladenbiskuit wird statt dessen geschmolzene
Zartbitterkuvertüre zugesetzt. Das schmeckt natürlich viel besser. Dafür wird der Biskuitteig
nicht ganz so luftig.
Leider gibt es für dieses Rezept noch kein Bild, weil ich die Torte erst fotografiert habe, als
sie ganz fertig war. Aber das Bild wird nachgereicht. Versprochen!
Heute wurden weitere Gewinner bei dem Genussblogs-Award 2007 bekanntgegeben. Den Extrapreis haben sich Ludger von Essen kommen! und
Robert von DE-LITE fun cooking gesichert. Herzlichen Glückwunsch!.
Ludger wurde für seine World Wide Wurst prämiert und Robert für seine Kochvideos. (Die ich leider unter Linux alle nicht anschauen kann. *snüff*)
Ich trenne die Antwort in Essige zum Kochen und Trinkessige, die mehr zum Trinken denn zum Verfeinern von Speisen verwendet werden. Bei den normalen Essigen handelt es sich um: Weißweinessig, Rotweinessig, Balsamico, Lemon Balsamico, Apfel Balsamico,Himbeeressig, Rohrzuckeressig und Kokosessig. Die Trinkessige sind: Kastanienhonigessig, Erdbeeressig, Rosenessig, Feigenessig, Holdunerblütenessig, Blütenessig, Bernsteinessig, Kräuteressig und (nochmal) Himbeeressig.
2. Welche Öle?
Bei weitem nicht so viele wie die Essige. :-) Aber die halten sich schließlich auch besser. Es sind aufzufinden: Zwei Olivenöle, ein Olivenöl mit Knoblauch, Kürbiskernöl, Erdnussöl, Sesamöl und Aprikosenkernöl.
3. Welche Sorten Reis stehen dir derzeit zur Verfügung?
Wenn ich noch wüsste, was genau in den Vorratsdosen für Reissorten drin sind... Es müssten sein: Eine Mischung Natur-/Wildreis, Sushireis, Basmatireis und Risottoreis.
4. Welche Sorte Nudeln?
Pasta mache ich am liebsten frisch. Daher habe ich vor meinem letzten Umzug meine Pastabestände radikal reduziert. Noch leben die Gabelspaghetti, eine Sorte mit Artischocken und Tagliatelle all'Uovo.
5. Welche Zuckerarten hast du in deiner Küche?
Das übliche würde ich sagen: Normaler Zucker, Puderzucker, Hagelzucker und brauner Zucker. Wenn Glukosesirup auch dazuzählt der eben auch noch.
6. Von welchem Gewürz hast Du die meisten Varianten in Deiner Küche?
Eigentlich von keinem. Ich habe vor allem die ganzen ungemahlenen Formen da. Dabei hat der Pfeffer drei Varianten (schwarz, weiß, rot).
7. Welches andere Nahrungsmittel hast du in auffallend großer Variantenzahl vorrätig?
Ganz klar: Schokoalde. :-)
8. Welche Sorten Mehl?
Weizenmehl (Typ 405 und 550), Tapiokamehl, Maismehl, Kichererbsenmehl und Chapatimehl
Heute darf ich euch wieder ein Backbuch vorstellen.
Es handelt sich um Backen - Die neue große Schule aus dem Verlag Zabert
Sandmann. Ich habe es vor allem wegen einem Rezept gekauft und das war auch gut so. Aber
lasst mich das doch im Detail schildern...
Auch heute sind wir noch mit der Magnoila im Roten Meer unterwegs. Die Speisen
an Board werden zwar nicht genau von Jules Verne beschrieben. Aber wir erfahren
unter anderem von prächtigen Fleischlatten. Damit war das
wieder eine Aufgabe für meine fleißige Fleischrezepte-Gast-Bloggerin Rike von
genial-lecker.de. Sie hat für euch
Schweinefilets im Zwiebelbett gekocht und getextet. Vielen Dank
dafür. Im Anhang findet ihr Verweise auf andere Rezepte in ihrem Weblog, die
die eine Fleischplatte komplettieren können.
Das ist im Prinzip die Luxus-Variante der von mir eingesetzten Plastikbecher. Laut Hersteller sollen sich frisch Kräuter im Herb Savor darin bis zu drei Wochen halten. Das kann ich mir dann unter Beibehaltung der Qualität nur schwer vorstellen. Aber ich lasse mich da gerne überzeugen. Schön wäre es ja schon.
Ganz so klein wie das Produkt auf den Bildern rüberkommt scheint es übrigens nicht zu sein. Zumindest soll man damit neben Kräutern auch Spargel frisch halten können...
Wie soeben offiziell bekannt gegeben wurde habe ich mit meinem Weblog Jans Küchenleben den Preis der Jury bei dem Genussblogs Award 2007 gewonnen. Über diese Auszeichnung freue ich mich sehr. Sie ist für mich ein Zeichen, dass meine Arbeit von euch geschätzt wird und sie bedeutet für mich einen zusätzlichen Ansporn auf weiterhin Artikel, Rezepte und Aktionen für euch online zu stellen. Vielen Dank!
Vor inzwischen fast drei Jahren habe ich Jans Küchenleben - damals noch als "Persönliches Weblog" (daher die URL "plog") - mit diesem Beitrag gestartet. Das ich eines Tages eine Auszeichnung als Genussblog erhalten würde habe ich mir damals nicht träumen lassen. Ich habe viel mehr über allerlei alltägliche und private Dinge geschrieben, weniger über Kochen. Das hat sich erst im Laufe der Zeit in dieser Intensivität wie heute ergeben. Dabei war das Weblog für mich stets ein Anreiz mich laufend weiter zu entwickeln und neue (Genuss-)Dinge auszuprobieren. Diese Sachen habe ich dann im Weblog niedergeschrieben und mich so zu dem Hobbykoch und Genießer entwickelt der ich heute bin. Während dieser Zeit waren aber vor allem auch die zahlreichen anderen Weblogs die ich von euch lese (heute sind es genau 400 davon) eine stetige Quelle der Inspiration, der Freude und des Ansporns. Ich würde mich freuen wenn ihr meinem Weblog ebenso weiter treu bleibt, wie ich eure Weblogs als Leser und Kommentator weiterhin begleiten werde.
An dieser Stelle möchte ich mich natürlich herzlich bei Theo und Thomasbedanken, die gemeinsam Genussblogs.net betreiben und die Awards ausgerichtet haben. Ein Dankeschön geht auch an alle Jurymitglieder. Aus einigen Gesprächen weiß ich, dass es für die Jury ziemlich viel Aufwand bedeutet hat all die Bewerbungen zu sichten und bewerten. Das ihr euch trotzdem durchgebissen habt - auch im Namen der anderen Bewerber - vielen Dank! Und schließlich noch ein Dank an die teilnehmenden Blogger. Es sind viele schöne Weblogs am Start und ich freue mich, dass wir uns gegenseitig bereichern und anspornen. Insbesondere möchte ich noch auf das Weblog schreiberswein hinweisen, dass ich wohl nur knapp geschlagen habe.
Heute noch zum Tagesabschluß einen Hinweis auf einen Fotowettbewerb von kochmesser.de: Bei CHROMA CNIVES in MOTION werden Fotos von Messern in Aktion gesucht. Mehr Informationen findet ihr hier.
Mitmachen (bis zum 31.10.2007) lohnt sich: Der Hauptpreis ist ein Messerset im Wert von über 3500 Euro und insgesamt werden Preis im Wert von 10.000 Euro verteilt.
Hinter kochmesser.de steht übrigens - nach eigenen Aussagen - "Deutschlands großer Importeur und Großhändler für hochwertige Küchenmesser und Zubehör". Die Firma tritt auch als Sponsor bei dem Genussblogs Award auf.
Dieses Video zum Kinofilm Ratatouille will ich euch nicht vorenthalten. Es beschreibt, was Pixar Studios gemacht hat um das Essen in dem Film möglichst echt erscheinen zu lassen. Sehr beeindruckend.
Ich habe den Film übrigens noch nicht gesehen. Wenn also jemand aus/um Stuttgart Lust auf Kino hat: Ihr kennt meine E-Mail-Adesse ja...
Auch heute möchte ich euch von der Reise um die Erde in 80 Tagen ein Rezept
aus dem Sudan vorstellen. Dabei handelt es sich um eine sehr leckere
Vorspeise: Gefüllte Auberginenröllchen.
Eine wesentliche Zutat neben den Auberginen sind dabei ungesalzene und ungeröstete
Erdnüsse. Ihr bekommt sie problemlos im Asialaden. Probiert sie mal
so. Der Geschmack erinnert sehr stark an Erbsen, was bei der biologischen
Verwandschaft auch nicht weiter verwunderlich ist. Aber nicht zu viele naschen,
sonst bleiben nicht mehr genug für das folgende Rezept übrig...
Heute geht die Reise um die Erde weiter durch das Rote Meer. Dabei passieren
Phileas Fogg und Passpartout nach Ägypten auch die Küste vom heutigen
Sudan. Daher will ich euch heute und morgen jeweils ein
Rezept aus dem Sudan vorstellen. Heute habe ich mich dabei für
Würzige Fischfilets entschieden.
Im Prinzip handelt es sich dabei einfach um panierte Fischfilets, die
vorher mit Gewürzen mariniert werden. Ihr könnt als Fisch dabei
Scholle oder Seezunge als authentische
Fische wählen. Preisbewusster ist auf jeden Fall die Scholle während
ich Seezunge eher für aufwendigere Gerichte vorziehen würde.
Heute nun haben unsere Reisenden das Mittelmeer hinter sich gelassen und
sind in Suez (Ägypten) an Land gegangen. Eines der dort weit verbreiteten
Gerichte sind Bohnen, die zusammen mit lange gekochten Eiern serviert
werden. So wie diese braunen Bohnen mit Eiern.
Die Eier werden hier zusammen mit etwas roten Zwiebeln gekocht. Dabei passiert
etwas - wie ich - finde Bemerkenswertes: Die Farbe geht von den Zwiebeln auf die
Eier über. Am Schluss werdet ihr im Topf weiße Zwiebeln vorfinden.
Eine kurze Meldung in eigener und ärgerlicher Sache: Der Dienst zen.spamhaus.org hat seit Mai einige hundert Kommentare als SPAM erkannt, die keine waren. Ich werde mich bemühen, diese alle aus dem SPAM-Archiv herauszufischen und zu beantworten. Das kann aber eine ganze Weile dauern, weil es sich um mehr als 250.000 SPAMs handelt, die ich durchsehen muss. Ich entschuldige mich für dieses technische Problem.
Nur noch wenige Stunden, bis unsere Reisenden morgen in Ägypten wieder festen
Boden unter die Füße bekommen. Leider bleiben sie dort nur einen Tag
und ich wollte euch aus Ägypten zwei Rezepte vorstellen. Daher greife
ich einfach schon mal vor und zwar mit einer Hirse-Joghurt-Suppe
von dort.
Die Suppe wird aus sehr einfachen Zutaten zubereitet und ist dennoch sehr
schmackhaft und sättigend. Ihr könnt die Suppe beispielsweise auch zur
Resteverwertung von Hirse gut verwenden.
Auch heute fahren unsere Reisenden an Bord der "Mongolia" über das
Mittelmeer Richtung Suez. Darum ziehen wir heute nochmal einen
Fisch aus dem Mittelmeer an Bord und reichen daher Wolfsbarsch
an Zucchiniragout.
Neben den hier thematisch zum Mittelmeer passenden Wolfsbarsch kann dieses
Rezept auch mit Rotbarben oder Zander zubereitet werden.
Heute befinden sich unserer Reisenden auf dem Mittelmeer zwischen Brindisi
und Suez. Genau der richtige Zeitpunkt also, euch ein Fischrezept vorzustellen.
Die Rotbarbenfilets mit Fenchel werden dabei in ähnlicher
Form auch in Italien gegessen. Ich habe mich aber für dieses etwas abgewandelte
Fischrezept entscheiden.
Rotbarben sind relative kleine Fische, die auch im Mittelmeer heimisch sind.
Ihr benötigt relativ viele kleine Filets. Rechnet mit zwei bis vier Rotbarbenfielts
pro Person.
Heute stechen unsere Reisenden Phileas Fogg und sein Diener Passepartout
erstmals in See. Ausgangsort ihrer ersten Seepassage ist die italienische
Hafenstadt Brindisi.
Von dort geht es über das Mittelmeer Richtung Suez.
Ich habe euch ja schon sehr viele Rezepte
aus Italien hier vorgestellt. Daher möchte ich mich heute auf ein
sehr einfaches Pastagericht beschränken. Es ist schlicht Pasta
mit Brokkoli (Pasta e Broccoli) und zeigt uns, wie man aus wenigen
und einfachen Zutaten ein wunderbares Gericht zaubern kann.
Am besten schmeckt die Pasta mit Brokkoli natürlich, wenn ihr die Nudeln
hierfür selbst frisch
zubereitet. Ansonsten wird für dieses Rezept die Pastasorte Pennette
empfohlen.
Vor ein paar Tagen hatte ich euch auf die Weblog-Aktion zum Apfeltag in der Schweizhingewiesen. Mein Beitrag dazu waren die Türkentommerl aus Österreich. Inzwischen ist aber auch die komplette Liste mit allen Teilnehmerrezepten online. Da sind viele leckere Sachen dabei, von denen ich einige sicherlich mal ausprobieren werde. Also anschauen und inspirieren lassen...
Wie ihr schon gelesen habt bin ich für den Pop-Award beim Genussblogs Award 2077 nominiert. Heute ist eine erste Zwischenmeldung zu der Abstimmung veröffentlicht worden. Demnach dürften heute wohl die ersten 300 Stimmen abgegeben worden sein. Schön, dass die Aktion hier so viel Zuspruch findet! Aber da geht noch was... Am liebsten wäre es natürlich, wenn ihr für mich abstimmt. :-)
Wer noch nicht abgestimmt hat, kommt hier direkt zur Abstimmung.
Nachdem die Aktion von uns 80-Tage-Bloggern heute schon in den dritten Tag geht will ich die Gelegenheit nutzen euch auf das Buch zur Serie hinzuweisen. Wir arbeiten mit der Taschenbuchausgabe aus dem Fischer Taschenbuch Verlag. Diese Ausgabe soll der ursprünglichen Fassung von Jules Verne sehr nahe kommen und enthält alle Illustrationen der französischen Originalausgabe.
Und obwohl ich eher ein Freund von Kochliteratur als von Romanen bin darf ich sagen, dass mir das Lesen von dem Buch sehr viel Freude bereitet hat.
Nächste Station unserer Reisenden ist morgen die italienische Hafenstadt Brindisi. Wie der
genaue Weg durch Italien aussieht, verrät uns Jules Verne nicht. Ich gehe aber mal davon
aus, dass Phileas Fogg dabei durch die Toskana gereist ist. Daher gibt es heute den
Kastanienkuchen "Castagnaccio" aus der Toskana für den es viele Rezepte gibt.
Kastanienmehl erhaltet ihr beispielsweise im Bioladen oder Reformhaus. Ein Vorteil
dieses Mehls ist, dass es nicht wirklich ein Mehl ist. Da es keinen Ursprung in
Getreidekörnern hat, ist es vollkommen glutenfrei. (Eine entsprechende Behandlung
durch den Produzenten vorausgesetzt.) Daher kann dieser Kuchen auch von Menschen
mit einer Glutenunverträglichkeit gegessen werden.
Heute habe ich zum ersten Mal selbst Croissants gebacken. Die
Zubereitung erfordert einem schon ein wenig Geschick und Zeit ab. Aber wenn
die Croissants frisch im Ofen hochbacken und es eben nicht nur ein Teigling aus
dem Tiefkühlbeutel war - das Gefühl kann einem keiner nehmen. Die ganze
Küche riecht dann nach frischgebackenen Croissants und die Vorfreude sie zu
essen steigt gewaltig. Natürlich sehen sie nicht so perfekt aus wie die vom
Bäcker. Aber dafür sind sie mit Liebe gebacken.
Herangewagt habe ich mich an die selbstgebackenen Croissants, weil uns Reisender
Phileas Fogg heute morgen Station in Paris gemacht hat. Er hat dort natürlich nicht
lange verweilt aber wir dürfen doch annehmen, dass er dort Proviant aufgenommen
hat. Und was typisch französischeres als Croissants zum Frühstück könnte es geben?
Wer Lust lieber etwas anderes aus Frankreich ausprobieren will findet bei mir noch
mehr Rezepte aus
Frankreich.
Eine kurze Meldung in eigener Sache: Ich habe heute die Rubrik Kochbücher ein wenig "ausgemistet". Und zwar sind alle Backbücher in die neue Rubrik Backbücher verschoben worden. Ich hoffe das macht die Rubriken wieder ein wenig übersichtlicher. Ich werde noch an weiteren Verbesserungen arbeiten. Vorschläge nehme ich gerne im Kommentarfeld unten oder per E-Mail entgegen.
Auf eine sehr interessante Art im Restaurant seine Rechnung zu begleichen bin ich im Best Practice Business Blog gestoßen: In dem Siva-Cafe in Indien bekommen die Gäste keine Rechnung. Statt dessen geben Sie eine Spende mit der am nächsten Tag die Gäste bewirtet werden. Je üppiger die Spenden ausfallen, desto üppiger auch das Essen am nächsten Tag. Sind die Gäste knauserig leiden darunter allerdings auch ihre Nachfolger am nächsten Tag.
"Forward Pricing" nennen die Erfinder diese Idee. Sie geht aber über das reine Bezahlen der Speisen hinaus. Die Besucher sollen sich wirklich als Gäste und Freunde fühlen und unter ihnen selbst und den Betreibern des Cafes eine Beziehung aufbauen. Sie sollen sich als Teil einer gemeinsamen Welt verstehen, in der alle miteinander leben.
Das (englische) Video in Burkhardts Beitrag erklärt das aber viel besser als ich es kann. Einfach anschauen!
Zum Abendessen gibt es "heute" im Londoner Reformclub fast wieder die
selben Speisen wie zum Mittagessen. Allerdings wird der Fisch nun
nicht mit einer Reading
Sauce sondern mit einer Royal-British-Sauce serviert.
Leider scheint es diese Sauce nirgends mehr zu geben. Lediglich
dieser Hinweis
auf eine Royal-Sauce zu Fisch wurde mir zugetragen. Darin steht,
dass diese ähnlich einer Sauce Bérnaise ist. Daher
werde ich euch die klassische Sauce Bérnaise vorstellen. Wenn ich noch
nähere Informationen über die Royal-British-Sauce finde, werde ich
das hier nachtragen.
Auch ein Nachtisch darf beim heutigen Mittagessen von unserem Helden
Phileas Fogg nicht fehlen. Entgegen der Saison für Rhabarber und
Stachelbeeren beschreibt Jules Verne hier einen Rhabarber-Stachelbeer-Kuchen.
Als ich das bemerkt hatte war es für Rhabarber definitiv schon zu
spät. Aber Stachelbeeren habe ich noch bekommen. Daher hier der
Kuchen in leicht abgewandelter Form.
Wichtig ist nur, dass ihr insgesamt auf 1 kg Obst und Beeren für den Belag kommt. Dabei
könnt ihr nicht nur Rhabarber und Stachelbeeren mischen sondern auch Johannisbeeren
verwenden.
Nach dem Fisch mit Reading Sauce bekommt Phileas Fogg nun
ein Rostbeef serviert. Auch hierfür habe ich natürlich
ein Rezept für euch.
Da ist selbst kein Fleisch esse handelt es sich quasi um ein Gastrezept
von Ulrike. Sie stellt auch selbst Rezepte unter genial-lecker.de
online. Vielen Dank für das Rezept!
Das erste Rezept, das in "Reise um die Erde in 80 Tagen" Erwähnung findet, ist eine
Reading Sauce zu einem Fisch. Dabei handelt es sich um eine sehr
alte englische Fischsauce, die in heutigen Fisch- und Saucenbüchern kaum noch zu
finden ist. Dank des Internets habe ich aber dieses klassische Rezept gefunden. Phileas
Fogg nimmt den Fisch mit Reading Sauce als Mittagessen im Reformclub in London zu
sich.
Wir benötigen hierfür eine spezielle Zutat, nämlich die gestern vorgestellten
Traditional
Pickled Walnuts. Pro von mir erworbenem Glas gibt das jeweils 150 ml
Flüssigkeit. Ihr benötigt als zwei Gläser für dieses Rezept.
Bevor ich euch heute mit Rezepten überschütte gibt es zunächst noch eine kleine
Backbuchrezension. Und zwar von dem Buch Backofenträume - Gutes vom Blech.
Darin werden ausschließlich Blechkuchen vorgestellt. Die meisten davon sind süße
Blechkuchen, ein paar wenige sind herzhaft. Gemeinsam ist ihnen, dass die von mir
bislang getesten Rezepte alle sehr gut geschmeckt haben. Was durchaus für dieses
Buch spricht.
So sehen glückliche Flammkuchen-Bäcker aus. Im Hintergrund seht ihr nämlich nicht etwa eine Bühne oder ähnliches. Nein dieses 30-Quadratmeter-Monster ist der seit gestern größte Flammkuchen der Welt. Er wurde am 30. September 2007 in Bad Fallingbostel unter notarieller Aufsicht gebacken und findet nun Einzug in die nächste Ausgabe des Guinness-Buch der Rekorde.
Aber nicht nur die Größe des Flammkuchen ist beeindruckend. Auch die Mengen der verarbeiteten Zutaten kann sich sehen lassen: 30 kg Mehl, 120 Eier, 12 kg Butter, 15 kg Speckwürfeln, 13 kg Zwiebeln,12 kg Gouda, 0,5 kg Knoblauch und mehr als 22 Kilogramm Frischkäse. Letzterer war Philadelphia und wurde von Kraft gesponsert. Mit den Einnahmen aus dem Verkauf wurden in ein örtliches Kinder- und Jugendprojekt gefördert. Wie hoch diese waren steht zwar nicht in der Pressemitteilung, aber bei über 1000 hungrigen Personen dürfte da einiges zusammengekommen sein.
Wir halten also Fest: Deutschland ist nicht nur Weltmeister im Frauenfußball sondern auch Weltrekordinhaber für den größten Flammkuchen. Mal schauen, ob Frankreich versuchen wird uns den Weltrekord abzuluchsen. :-)
Heute ist mir aufgefallen, dass ich mir nie wirklich Gedanken darüber gemacht habe, wie man Fischfilets richtig brät. Also habe ich die Gedanken nachgeholt und bin auf folgende Punkte bekommen:
Möglichst ein festfleischiges und nicht zu dünnes Fischfilet kaufen. Sonst droht es später beim Wenden auseinanderzufallen. Ich lasse mich hier gerne vom Fischhändler beraten - der weiß am besten, was er gerade da hat und zum Braten und zu der geplanten Sauce empfehlen kann.
Vor dem Braten den Fisch unter kaltem Wasser abspülen. Anschließend mit etwas Küchenpapier trockentupfen. Mit etwas Zitronensaft von beiden Seiten beträufeln und mit Meersalz salzen.
Eine ausreichend große Pfanne wählen, so dass sich der Fisch später leicht wenden lässt. Für große Filetstücke gibt es spezielle ovale Fischpfannen, beispielsweise von Fissler (36 x 24 cm, Link zu meinem Sponsor coockplanet.com).
In der Pfanne ein Pflanzenöl erhitzen. Olivenöl bietet sich nur bedingt an, da es bei starker Hitze anfängt zu brennen. Daher besser ein anderes Pflanzenöl verwenden oder zumindest die Temperatur gut im Auge behalten.
Zuerst wird die Seite, an der die Haut war angebraten, weil sich diese beim Erhitzen zusammenzieht und dadurch der fisch noch besser beim Wenden zusammenhält.
So, dass ist alles was mir auf Anhieb einfällt. Habe ich was vergessen?
Heute will ich euch schon mal eine Zutat vorstellen, die ich morgen brauchen werde. Dabei handelt es sich um Traditional Pickled Walnuts aus England.
Die grünen oder schwarzen Walnüsse werden dabei mit der Schale in einer Mischung eingelegt, die zu einem großen Teil aus Essig besteht. Dadurch werden die Walnüsse nicht nur verdammt sauer sondern auch noch ziemlich weich, so dass man sie mitsamt der Schale essen kann. Wer sich die Walnüsse selbst einlegen will, findet hier ein englisches Rezept dazu.
Unter anderen Namen sind diese eingelegten Walnüsse übrigens auch in Frankreich und Österreich bekannt. Zumindest habe ich diese Information in den Länden bekommen - geführt hat man die Produkte dort leider nicht. Ich selbst konnte zwei Gläser "Traditional Pickled Walnuts" in dem Piccadilly English Shop erstehen. Ein Glas habe ich in Stuttgart gekauft. Das zweite hat mir Thomas freundlicher Weise per DHL Express aus dem Laden in Heidelberg zugeschickt. Vielen Dank hierfür!
Solltet ihr noch andere Bezugsquellen für "Traditional Pickled Walnuts" würde ich mich über einen Kommentar sehr freuen.
Morgen geht die Reise in 80 Rezepten um die Welt nach Jules Verne los. Gerade eben ist das Portal www.die-80-tage-blogger.de online gegangen. Dort werden auch die Beiträge von Esther und Paula zusammengefasst.
Hier im Weblog werde ich in Form der nebenstehenden Figur meine Rezepte aus der Aktion kennzeichnen. Auch an dieser Stelle vielen Dank für die genialen Zeichnungen an Christian Hayungs.
Wenn du auf die Aktion aufmerksam machen möchtest gibt es Aktionsbanner, die du auf eine geeignete Größe skalieren kannst.
Ich freue mich schon auf den Startschuss morgen und hoffe, dass euch die Aktion gefallen wird! Alle Details kannst du nochmal hier nachlesen.
Heute um 14:00 Uhr wurden die Nominierten für die Genussblogs Award 2007 bekanntgegeben. Und ich freue mich sehr darüber, dass ich für den Pop-Blog-Award nominiert worden bin. An dieser Stelle schon mal vielen Dank und auch ein herzlichen Glückwunsch an alle anderen Nominierten.
Nun bin ich auf eure Hilfe hingewiesen. Denn der Pop-Blog-Award ist der Leserpreis. Daher würde ich mich sehr freuen, wenn ihr an der Abstimmung teilnehmt und für mich stimmt. Vielen Dank! Die Abstimmung läuft bis zum 15. Oktober 2007.
Zum Abschluss meiner Woche mit Petersilierezepten
gibt es noch ein kleines Tapas-Rezept - wenn auch leider mit ein paar Minuten Verspätung. Dabei handelt
es sich um Champignons mit Petersiliensauce. Und damit werden die Champignons
ganz anders verarbeitet als bei dem Tapasrezept
"Champignons mit Pinienkernen". Die Zubereitung ist in diesem Fall aufwendiger, lohnt
sich aber auf jeden Fall auch.
„Jans Küchenleben“ ist mein privates Weblog für Rezepte, Kochbücher und alles was mit Kochen, Küche und Genuss zu tun hat. Meine über mich findest du auch hier:
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