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Kochbuchrezension: Fingerfood

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Wenn man eine größere Anzahl Gäste einlädt und für sie etwas kochen will, läuft das meistens auf ein Buffet mit vielen kleinen Häppchen hinaus. Dafür benötigt man viele leckere Rezepte, die aber möglichst schnell und einfach zuzubereiten sind. Eine gute Auswahl liefert das Buch Fingerfood. Dazu gibt es ein wenig Zusatzinformationen, wie etwa zur Mengen- und Zeitplanung.

Im vorderen Teil des Buches befindet sich eine knappe Einleitung: Eine Seite mit persönlichen Worten der Autoren, eine Seite über Messen, Mengen und Temperaturen. Dann folgen einige Doppelseiten mit Fotos von speziellen Zutaten und Arbeitsgeräten. Diese enthalten neben den Fotos aber nur noch Namen und keine weiterführende Beschreibung. Diese findet sich dann am Ende des Buches für einige ausgewählte Zutaten.

Unterteilt in "Knabbern und Dippen", "Hauben und Böden", "Stäbchen und Spieße", "Päckchen und Rollen" sowie "Becher und Deckel" folgt nun der Hauptteil des Kochbuchs mit den Fingerfood-Rezepten. Insgesamt umfasst die Zusammenstellung der kleinen Häppchen 250 verschiedene Rezepte. Diese variieren sehr stark in den Anforderungen an die Kochkünste. Zwischen einfachen Spießen mit wenigen Zutaten und aufwendigerem Kleingebäck findet jeder seine Herausforderungen. Dennoch sind fast alle Rezepte schnell zuzubereiten und schmecken sehr lecker.

In den Rezepten selbst findet man sich in der übersichtlichen Zutatenliste schnell zurecht. Hilfreich ist auch die Angabe benötigter Hilfsmittel, wie etwa spezieller Backbleche oder Ausstecher. Dadurch wird gerade in einer möglicherweise hektischen Party-Vorbereitung sichergestellt, dass man nichts vergisst. Bei der Zubereitungsbeschreibung hätte ich mir hingegen mehr Gliederung gewünscht. Praktisch wiederum für die Zeitplanung: Am Ende jedes Rezepts finden sich Hinweise, was man wann schon vorbereiten kann. Für Freunde der optischen Rezeptauswahl sei noch gesagt, dass das Fingerfood jeweils mit einem ansprechenden Foto abgebildet ist.

An die Rezepte schließt sich nun der Technikteil an, der in den meisten Kochbüchern vor den Rezepten zu finden ist. Hier wird beispielsweise erläutert wie verschiedenes Kleingebäck zubereitet wird und dabei auch Techniken wie etwas das Blindbacken eingegangen. Aber auch Techniken zum Zubereiten kalter Speisen und dem Anrichten werden erläutert.

Um für die Party auch richtig planen zu können schließt sich noch ein kurzer Theorieteil an. Hier wird Wissen über die Planung (Mengen, Tageszeit, Ort, ...), die Präsentation und passende Rezeptzusammenstellungen angeboten. Dabei geschränkt man sich allerdings (und meiner meinen nach für ein Kochbuch zu Recht) auf die kulinarische Planung.

Fazit

Dieses Buch über Fingerfood bietet eine ideale Grundlage wenn man Freunde mit einem Buffet verwöhnen will. Die Theorie ist nicht zu langatmig und die Rezepte liefern eine breite Auswahl leckerer Häppchen.

Übersicht:

Titel: Fingerfood
Autor(en): Eric Treuillé, Victoria Blashford-Snell
Verlag: Dorling Kindersley
ISBN: 978-3-8310-1024-0
Bezugsquelle: Amazon

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Tags: verlag:dk kochbuch:fingerfood

Geschrieben von Jan Theofel
am 15.03.2008um 17:24 Uhr

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1 Kommentare

 

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1 Kommentare zu »Kochbuchrezension: Fingerfood«

Danke für den Tipp! Ist auf meinem Wunschzettel gelandet :-)

1 | Cem Basman | 15.03.2008 um 15:56

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