LG Mikrowelle MD3248YZ mit Pizzaschublade
Vor ein paar Tagen habe ich eine LG Mikrowelle mit Pizzaschublade zum Testen bekommen. Damit ihr euch auch ein Bild von dem Gerät machen könnt, hier ein paar Eindrücke von mir.
Zunächst mal muss ich vorausschicken, dass ich selbst noch nie eine Mikrowelle besessen habe. Generell wird bei mir in der Küche fast immer nach traditionellen Methoden zubereitet. Also auch von Hand statt mit der Küchenmaschine (die ich auch nicht habe) geknetet. Selbiges gilt eben auch für das Erhitzen. Lediglich bei uns im Büro nutze ich ab und zu die dortige Mikrowelle um selbstgemachtes Mittagessen nochmal zu erhitzen. Zusätzlich besitzt dieses Modell aber auch noch eine Schublade zum Backen und eine spezielle Pizzafunktion.
So gesehen habe ich das Gerät als relativ blutiger Einsteiger betrachtet. Dabei fällt einem vor allem die umfangreiche Funktionsleiste im Vergleich zu vielen anderen Modellen auf. Das ist sowohl Vorteil als auch Nachteil zu gleich. Nachteilig ist, dass die Grundfunktion, also nur für eine bestimmte Zeitspanne etwas erhitzen, nicht ganz so intuitiv zu erkennen ist. Nach einem kurzen Blick in die Anleitung ist das aber kein Problem.
Für Einsteiger (wie mich) sind aber die ganzen Automatikprogramme sehr hilfreich, die sich hinter den anderen Knöpfen verbergen. Dabei wählt man im wesentlichen den Vorgang und das Lebensmittel (z.B. tiefgekühltes Brot auftauen oder kaltes Pastagericht erhitzen) und schon geht es los. So muss man sich keine besonderen Gedanken über die Stärke und Dauer der Erhitzung in der Mikrowelle Gedanken machen.
Unterhalb vom Mikrowellen-Fach befindet sich noch ein kleiner integrierter Backofen. Dieser bietet neben vier Temperaturstufen auch Automatik-Programme, beispielsweise für Pizza. Prinzipiell ist das eine sehr gute Idee. Das Gerät bietet dadurch allen, die keinen eigenen Backofen haben, die Möglichkeit ohne großen zusätzlichen Platz auch etwas backen zu können. Durch die kleine Bauweise ist das auch noch sehr energiesparend und (fast) ohne Vorheizen möglich. Auch das automatische Pizza-Programm funktioniert gut und liefert gute Ergebnisse. Leider scheitern andere Anwendungsfälle an der Bauform und der Funktionseinschränkung. Für das (Auf)Backen von Brötchen ist die Schublade zu flach. Andere Sachen scheitern an dem teilweise erhabenen Blechboden (z.B. Plätzchen backen) und der ungenauen Temperatureinstellung. Hier wäre LG gut beraten, mit einem flachen Blech und feinerer Temperatureinstellung nachzubessern.
Insgesamt macht das Gerät einen soliden Eindruck und die Kombination von Mikrowelle und Backofen gefällt mir. Mit einigen Detailverbesserungen und einer etwas höheren Backofenschublade würde man sich aber sicherlich einen größeren Anwenderkreis erschließen.
Für mich selbst hat dieser Test gezeigt, dass ich auch in Zukunft lieber auf klassische Methoden zum Erhitzen zurückgreifen werde. Sie liegen mir einfach mehr.
Mehr zu LG Mirkowellen findet ihr im LG Blog.



