Das hier ist vermutlich das einfachste und schnellste Pasta-Gericht der Welt:
Spaghetti aglio e olio - Spaghetti mit Knoblauch und Olivenöl.
Kaum ist die Pasta al dente gekocht, steht es auch schon auf dem Tisch. Und da
man für ein so schnelles Gericht noch einen kurzen Namen braucht, wird in
Italien daraus auch gerne mal Spaghetti
ajo e ojo und am besten als ein einziges Wort gesprochen.
Da dieses Gericht wirklich nur aus Pasta, Olivenöl, Knoblauch, Salz, Petersilie und - nach
Wunsch - aus eine kleinen Chili besteht, ist die Qualität der einzelnen Zutaten
absolut entscheidend für eine leckere Zubereitung. Aber da ihr ja ohnehin nur
allerbeste Zutaten verwendet hat das Gericht beim Geschmack quasi schon gewonnen.
Vor genau zwei Wochen hat Barbara nach Küchenfenster-Fotos gefahndet. Die Zusammenfassung von Samstag findet ihr hier. Da ich viel unterwegs war und wenn nur Nachtaufnahmen hätte machen können kommt hier mein später Beitrag.
Da meine Küche offen ist, gibt es verschiedene Fenster aus denen ich blicken kann. Das eine hat bis vor einigen Monaten auf eine Baulücke Ausblick gegeben. Das lasse ich mal aus, weil mich sonst der Architekt von dem Neubau wohl auf Reproduktion seines Kunstwerks abmahnen würde oder so. Außerdem könnt ihr euch eine blaue Hauswand mit Fenstern sich auch so gut vorstellen. :-)
Wenn ich Ausblick genießen möchte drehe ich mich einfach in diese Richtung:
Leider bringt das Bild die heutige Morgensonne leider nur sehr eingeschränkt rüber. Daher hier nochmal zwei bessere Aufnahmen direkt am Fenster.
Betrachtet man Barbaras Frage nach dem Küchenfenster etwas philosophischer als "Fenster zur Welt" darf bei mir aber auf jeden Fall dieses Foto nicht fehlen:
Dieser kleine Fernseher ist seit etwas vier Jahren mein treuer Begleiter in der Küche. Wenn ich nicht mit Freunden koche versorgt er mit mit bunten Bildern, sinnfreier Unterhaltung und vielen unnützen Informationen aus der Welt da draußen.
Wie ihr wisst, bin ich immer auf der Suche nach neuen Kochbüchern. Da kam mir die Liste mit Kochbuchhandlungen, die Valentina vor geraumer Zeit veröffentlicht hat, gerade Recht. Seit dem habe ich mir vorgenommen die dort aufgeführt Buchhandlung Literatur Moths in München aufzusuchen. Vor ein paar Tagen habe ich es dann endlich geschafft, dort wirklich vorbeizuschauen.
Der erste Eindruck dort ist "klein". Die beiden Räume sind vielleicht 60m² groß. Das schränkt den Raum für Bücher und damit die im Laden zur Verfügung stehenden Titel natürlich ein. Aber das macht ja keine Aussage über die Qualität.
So verwundert es dann auch nicht, dass der Platz für Kochbücher - die eben nur einen Teil des Sortiments ausmachen - geringer ist als bei mir zu Hause. Auf zwei Regalen befinden sich die augenscheinlich sehr sorgsam ausgewählte Kochbuchtitel. Da verwundert es auch wenig, dass ein überdurchschnittlicher Anteil der Bücher aus dem von mir sehr geschätzten Hädecke-Verlag stammen (siehe auch meine Hädecke-Rezensionen). Ebenso wenig verwunderlich, dass ich etwas die Häfte der Titel auch bei mir im Regal stehen habe.
Die besondere Auswahl wird auch daran deutlich, dass zahlreiche der Kochbücher eine Auszeichnung haben. Das bürgt zwar nicht immer für Qualität, aber meistens eben doch. Aber nicht nur die Auswahl der Bücher ist sorgfältig, sondern auch deren Zustand. So sind empfindliche Titel in eine Art Schutzfolie eingepackt, damit sie im Laden keinen Schaden nehmen. Sehr vorbildlich.
Neben den Kochbüchern gibt es natürlich nicht nur zahlreiche andere Bücher bei Literatur Moths sondern auch eine Auswahl anpassendem Geschirr. Die liebevolle Gesamtkomposition des Ladens hat in diesem Jahr dann auch zur Auszeichnung als Buchhandlung des Jahres 2009.
Neben dem Einblick in interessante Kochbücher hat sich mein Besuch dort auch materiell gelohnt: Die Ausbeute sind zwei Kochbücher und eine Zeitschift. (Ja nur, Zugfahren schränkt da schon etwas ein.)
Wer eine kleine aber feine Auswahl an Kochbüchern zu schätzen weiß, sollte bei Literatur Moths mal vorbeischauen. Alle, die eine große Auswahl oder die Kochbücher der Fernsehköche suchen, sind in einer Buchhandlung wie Wittwer (Stuttgart) oder Hugendubel (München) wohl besser aufgehoben.
Als ich das letzte Mal bei meinen Eltern zum Essen war, habe ich zusammen mit meiner
Mutter diese Kürbissuppe nach einem Rezept von ihr gekocht. Die
Zubereitung ist ziemlich einfach und die Salbei-Croutons passend wunderbar zum
Kürbis.
Ich habe bei der Zubereitung den klassischen Hokkaidokürbis gewählt. Ihr könnt die
Kürbissuppe aber auch mit anderen Sorten zubereiten.
Seit einigen Wochen nutze ich meine Schneidbox
statt einem normalen Schneidebrett in der Küche. Dabei handelt es sich um mehr als
nur eine weitere Variante von Schneidebrettern mit eingebauter Abfallschublade.
Insgesamt besteht die Schneidbox aus drei Teilen: Eine stabilen Edelstahl-Gestell,
einem Brett sowie einer großen Abfall- sowie drei kleinen Lebensmittelschubladen.
Die Schubladen befinden sich rechts und links der Schneidefläche, so dass man
während dem Arbeiten dort sehr bequem die fertigen Sachen bzw. Abfälle reinschieben
kann.
Alle Teile können komplett auseinandergenommen werden, so dass eine einfache
Reinigung möglich ist.
Aussparungen rechts und links am Brett machen das Schieben des Schnittguts in die
Schubladen - ohne das etwas daneben geht - einfach. Lediglich am Anfang dauert es
etwas bis man die richtige Geschwindigkeit findet und die Zutaten nicht über ihr
Ziel hinausschießen. Kleiner Tipp: Wenn ihr die Lebensmittel von dem Brett in
die Schubladen schiebt, verwendet dazu den Messerrücken. So schont ihr eure
Schneide und müsst weniger oft nachschärfen.
Schneidet man sehr saftige Zutaten, wie etwas Tomaten, sorgen zusätzlich zwei
Saftrinnen dafür, dass austretender Saft nicht vom Brett sondern auch in die
Schubladen läuft. Werden diese nicht benötigt, kann man das Brett einfach
aus der Schneidbox entnehmen und umdrehen. Auf der Rückseite befindet sich
nämlich eine Schnittfläche ohne Saftrinnen, so dass man sich hier mit der
Reinigung leichter tut.
Beim Einsetzen oder Umdrehen des Bretts sorgt ein mechanische Vorrichtung für
ein festes Einrasten. Zusammen mit kleinen Plastikfüßen an der Unterseite des
Gehäuses sorgt das für ein sicheres und unverrückbares Arbeiten. Da die Schneidbox
insgesamt 7 cm hoch ist erhöht sich die Arbeitshöhe bei Schneiden nochmal deutlich,
was ich persönlich als sehr angenehm empfinde. Die Arbeitsfläche beträgt dabei
etwa 46x30 cm, was ebenfalls bei der Arbeit hilft.
Beim Einsatz in der Küche habe ich mich schnell an die Schneidbox gewöhnt. Statt
meinen Abfall wie bislang in das Abtropfbecken meiner Spüle zu schieben landet
er jetzt in der großen Schublade. Die Zutaten wandern hingehen in die kleinen
Ablagen auf der anderen Seite statt wie bisher auf Teller oder Schüsseln umgeschichtet
werden zu müssen. Hilfreich ist auch das offene Ende der Abfallschublade, so dass
man diese leicht und rückstandsfrei direkt in den Biomüll entleeren kann.
Insgesamt möchte ich die Schneidbox schon nach kurzer Einsatzzeit nicht mehr missen.
Es handelt sich um eine sehr gut durchdachte Lösung für die Küche, die einem die
Arbeit erleichtert und angenehmer macht.
Lieferbar ist die Schneidbox mit Brettern in Eiche (98 Euro), Buche (88 Euro)
und Kunststoff (78 Euro). Die Bretter können auch einzeln nachbestellt werden,
so dass man auch ein anderes Brett (beispielsweise Plastik für Fisch) nachkaufen
kann. Bei den Holzbrettern wird ein spezielles Pflegeset mitgeliefert. Auch die
Schubladen können einzeln gekauft werden. Da werde ich mir noch ein paar
Zutatenschubladen nachordern, weil drei Stück doch manchmal etwas wenig sind.
Zugegeben: Die Kombination klingt vielleicht etwas komisch. Aber ich
versichere euch, dass diese Lauchsuppe mit Kartoffeln und
Datteln sehr gut schmeckt. Denn die Datteln bringen eine leichte süßliche Note ins
Spiel, die wunderbar mit dem Lauch harmoniert.
Im folgenden Video wird erklärt, warum man regional angebaute Lebensmittel verwenden soll. Es arbeitet mit Zahlen aus Kanada, die natürlich nicht mit Deutschland oder Europa zu vergleichen sind. Aber auf die Aussage kommt es an. Und die gilt bei uns genau so wie in Kanda.
Ein Kastenbrot zu backen ist mit dem richtigen Rezept ganz einfach. Beispielsweise
mit diesem Weizenbrot mit Sesam. Eigentlich werden die Zutaten nur
zusammengemischt, geknetet und gebacken. So entsteht ein Brot mit einer weichen
und feinporigen Krume, eine festen Kruste und einem feinen Geschmack.
„Jans Küchenleben“ ist mein privates Weblog für Rezepte, Kochbücher und alles was mit Kochen, Küche und Genuss zu tun hat. Meine über mich findest du auch hier:
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