Auf dem BleibGesundCamp hat Maren Scheible am Sonntag eine Session zum Thema Ernährungsmythen angeboten. Wir haben viele persönliche Einschätzungen besprochen, aber auch einige Punkte von blogbarem Interesse.
Heute habe ich ein besonders schönes Angebot für euch: Ich verlose zusammen mit Grillstyle zwei Weber-Grills und Zubehör im Wert von 1000 Euro! Damit leiten wir neben dem Banner hier rechts eine zukünftige gemeinsame Kooperation mit grillstyle.de ein. Zur Teilnahme braucht ihr allerdings ein eigenes Weblog bzw. die Möglichkeit in einem anderen Weblog einen Gastbeitrag zu schreiben...
Nachdem ich euch gestern ja meine Erfahrungen mit HelloFresh gepostet habe, ist es heute an euch, selbst die HelloFresh-Boxen zu testen. Und dafür müsst ihr diese gar nicht bei HelloFresh bestellen sondern könnt die Boxen ganz einfach bei mir gewinnen.
Wer von euch hat kommendes Wochenende Lust, sich mal so richtig intensiv mit dem Thema Grillen auseinander zu setzen? Dann ab nach Hamburg, wo das erste deutsche GrillCamp. Dort werden zwei Tage lang die Grills in Theorie und Praxis befeuert!
Durchgeführt wird das ganze im Barcamp-Format. Das ist ein absolut innovatives, offenes und geniales Format, bei dem man viel lernt, Wissen weitergibt, Ideen generiert und viele neue Kontakte knüpft. Klassisch ersetzt es Konferenzen und ich bin gespannt, wie sich das auf ein solches Thema übertragen lässt. Hier ein Erklärvideo von mir dazu (10 Minuten, die sich lohnen wenn du Barcamps noch gar nicht kennst!).
Ich selbst veranstalte zwei solcher Camps in Stuttgart, nämlich das Barcamp Stuttgart und das lifeworkcamp. Beim GrillCamp bin ich dieses Jahr leider nicht mit dabei, aber vielleicht sehen wir uns ja auf einem "meiner" Camps?
Wer die türkische Küche mag, der hat heute und morgen in Stuttgart eine besondere Möglichkeit, diese zu genießen: Auf dem Stuttgarter Marktplatz findet am 1. und 2. Juli 2012 der Marktplatz Istanbul statt. Dort gibt es neben einem abwechslunsgreichen Bühnenprogramm auch zahlreiche türkische Spezialitäten zu kaufen. Alle Informationen findet ihr unter www.marktplatzistanbul.de. Also nutzt eine der Regenpausen um dort vorbeizuschauen. Je weniger Gäste dort sind, desto besser könnt ihr es genießen, oder? ;-)
Ansonsten findet ihr bei mir natürlich auch jede Menge türkischer Rezepte im Weblog.
Heute war ich von Nestlé zum 2. Berliner Symposium des Nestlé Zukunftsforums eingeladen. Solange sie noch frisch sind, will ich hier gleich meine Eindrücke von der Veranstaltung schildern. Und bevor ihr jetzt den Zeigefinger erhebt und mir Kooperation mit dem "Feind" vorwerft - lest erst mal den Blogpost. Dann könnt ihr mir das immer noch vorwerfen.
Erst mal Entschuldigung, dass es so lange mit der Bekanntgabe der Gewinner der Weihnachtsverlosung gedauert hat! Das lag zum einen daran, dass ich die letzten Wochen viel auf Achse war. Zum anderen wollte ich eine Möglichkeit finden, dass ihr die Verlosung nachvollziehen könnt und mir da mit meinem Perfektionismus den Kopf zerbrochen - und natürlich keine Lösung gefunden. Und nachdem mir Rike jetzt schon ganz zu Recht mehrfach auf die Füße getreten hat, wo denn die Gewinner bleiben, habe ich jetzt eine einfache Auslosung per Random.org gemacht. Der hat die Gewinnerzahlen geliefert zu den Reihen in der Teilnehmertabelle.
Gestern Abend war ich von Aldemar zum SYMPOSSIO 3rd Greek Gourmet Touring in Stuttgart eingeladen. Das versprach eine schöne Gelegenheit zu sein, meinen Urlaub dort auf Kreata (Reiseberichte Tag 1, Tag 2 und Tag 3) noch einmal aufleben zu lassen.
Hinter der Tür 24 des Cross-Blog-Adventskalenders verbirgt sich heute kein normaler Artikel mehr sondern eine schöne Verlosung von Weihnachtsgeschenken von Ulrike und mir für euch. Und das könnt ihr gewinnen:
Es ist ja so eine gute alte Tradition am ersten Dezember einen Adventskalender zu starten. Und da bin ich dieses Mal mit dabei. Zusammen mit Rike gibt es einen gemeinsamen Cross-Blog-Adventskalender 2011. Das bedeutet, die Türchen werden in verschiedenen Blogs aufgemacht - eben hier, in ihrem genial-lecker.de, im Brettspiel-Blog und auf Schokolade geht immer. Dabei öffnen wir jeden Morgen auf einem der Blogs einen neuen Artikel als Türchen und verlinken das hier. Mitlesen lohnt übrigens, weil wir am Schluss eine Verlosung durchführen...
Ich habe ganz verschwitzt, die Gewinner meiner Verlosung zu ziehen. Das habe ich gerade mal per Random.org nachgeholt. Denn bei 75 Teilnehmern wäre Zettelchen ziehen doch etwas zu aufwendig gewesen. Gewonnen haben die Teilnehmer mit den Nummern 72, 66 und 8.
Und hier die Gewinner der Wertgutscheine von Groupon:
50€-Gutschein: Thomas Renger
20€-Gutschein: Daniela Mergenthaler
10€-Gutschein: Hendrik Sprick
Herzlichen Glückwunsch! Die Gewinner bekommen den Gutscheincode von mir per E-Mail zugesendet. Und vielen Dank an Groupon als Sponsor der Preise!
Nach andauernden technischen Problemen (Danke an das magentafarbene Telekommunikationsunternehmen!) habe ich es endlich geschafft mein Video als Beitrag zur Blogparade Schneidenonline zu stellen. Da ich als Veranstalter ja ohnehin außer Konkruenz laufe, ist das zeitlich ja kein Thema. ;-)
Hier also mein Video zur Aufbewahrung, Schärfe und Nutzung meiner Messer:
Drüben im Küchen-Atlas-Blog habe ich diese Woche die zweite Blogparade Küchenausstattung zum Theme "nicht-elektrische Küchenhelfer" gestartet. Dabei gibt es dieses Mal drei schöne Sachpreise zu gewinnen. Teilnahmemöglichkeit besteht bis zum 30.11.2011. Weitere Details findet ihr im Blogpost zur Blogparadae und in den Teilnahmebedinungen. (Beim letzten Mal haben nur sieben Personen teilgenommen, eure Gewinnchancen würden also verdammt gut stehen wenn das wieder der Fall ist.)
Passend dazu bietet Groupon heute ein stylisches Pizzascherenset zu einem netten Preis an. Vielleicht auch eine Idee für euch oder als Geschenk für das bald nahende Weihnachten?
Heute habe ich Geburtstag. Also nicht ich als Person sondern „ich“ als dieses Weblog. Denn genau heute vor sieben Jahren ging Jans Küchenleben mit dieser kurzen Buchvorstellung online. Zur Feier des Tages habe ich eine kleine Verlosung für euch.
Partner für diese Verlosung ist Groupon, das vielen von euch bereits als Plattform mit Gutscheinangeboten für zahlreiche Städte bekannt sein dürfte. Da es dort auch viele Restaurantgutscheine gibt, habe ich deren Angebot angenommen, hier ein paar Gutscheine zu verlosen. Denn das kam genau passend kurz vor meinem Blog-Geburtstag.
Und so gibt es folgende Groupon-Gutscheine zu gewinnen, die ihr bei euren Gutscheineinkäufen auf Groupon einsetzen könnt: 1. Platz 50€ Wertgutschein, 2. Platz 20€ Wertgutschein, 3. Platz 10€ Wertgutschein.
Um teilzunehmen, müsst ihr nicht viel tun: Ich müsst einfach nur das folgende Formular ausfüllen und schon nehmt ihr an der Verlosung teil. Teilnahmeschluss ist der 14.11.2011 um 24 Uhr abends.
Die Verlosung ist leider beendet.
Teilnahmebedinungen
Datenschutz: Die Daten dienen nur der Verlosung und werden nach der Verlosung gelöscht. Ein Weitergabe der Daten an Dritte oder an Groupon findet nicht statt. Ich verwende lediglich die E-Mail-Adressen der Gewinner zur Übermittelung der Gutscheine. Die Gewinner werden namentlich (jedoch ohne E-Mail-Adresse) in diesem Blog benannt.
Die Verlosung wird je nach Teilnehmerzahl per Losverfahren oder per Random.org durchgeführt. Dieses wird per Video dokumentiert.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinne können nicht bar ausbezahlt werden.
Meine Familie, die Mitarbeiter von Groupon sowie meine und deren Familien sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
Die Teilnahme durch eigene oder fremde automatisierte Eintragung ist ebenfalls ausgeschlossen.
Morgen startet in Stuttgart wieder die Slow Food Messe. Auch wenn ich selbst dieses Jahr leider nicht teilnehmen kann, möchte ich die Messe doch allen empfehlen, die sich für nachhaltige und qualitativ hochwertige Lebensmittel interessieren.
Ein kurzer Veranstaltungstipp für heute in Stuttgart: Von 10-19 Uhr findet auf dem Schlossplatz der 20. Stuttgarter Brotmarkt statt. Insgesamt 13 Bäckereien informieren dort über ihr Brotsortiment und dessen handwerkliche Entstehung. Insgesamt können so über 120 verschiedene Brotsorten verkostet werden.
Zusätzlich gibt es ein WM-Gewinnspiel, bei dem ihr erfahrt, dass Deutschland mit etwa 300 Brotsorten "Brot-Weltmeister" ist. (Wenn es schon leider nicht beim Fußball klappt.) Außerdem werden 200m Hefezopf zu Gunsten der Olgäle-Stiftung verkauft.
Ich werde es leider nicht dort hin schaffen. Aber wer in der Stadt unterwegs ist oder dort arbeitet, für den lohnt sich sicherlich ein Blick.
Nur mal so ein kurzer Gedanke: Nachdem es in Hamburg bereits vier Food-Blogger-Treffen gab, frage ich mich, ob wir so etwas in Stuttgart nicht auch auf die Beine stellen können.
Ziel und Zweck solcher Stuttgarter Food-Blogger-Treffens wäre das gemeinesame Kochen und Essen und natürlich der kulinarische aber auch technische Erfahrungsaustausch. Zielgruppe wären Personen, die Blogs betreiben, die sich vorrangig um Kochen und Genuss drehen.
Wenn ihr Interesse an so einem Treffen hättet, hinterlasst hier bitte einen Kommentar (werden moderiert) und gebt dabei eure echte Mailadresse an. Die wird nicht veröffentlicht, aber ich kann euch dann alle erreichen und würde mal eine Rundmail senden, wenn sich ein paar Leute gemeldet haben. Bitte tragt diesen Aufruf auch in euren Blogs oder per persönlicher Ansprache von euch bekannten Food-Bloggern im Raum Stuttgart weiter. Danke!
Gesucht werden auch noch Kochbuchspenden für den Kochbuchflohmarkt. Diese können im Hotel Brita abgeben werden. Größere Mengen können auch vorab abgeholt werden.
Auch 2009 findet in Stuttgart wieder die Genussmesse Kulinart statt. Ich habe die Messe zwei Mal besucht und war jedes Mal begeistert. Für 2006 habe ich einen ausführlichen Bericht über die Messe geschrieben. Mehr über die Messe erfahrt ihr auf der Messe Webseite.
Hier ein paar Eckdaten, wenn ihr euch die Kulinart 2009 als Besucher in Stuttgart anschauen wollt:
Öffnungszeiten
Samstag 14.11.2009: 12:00 bis 22:00
Sonntag 15.11.2009: 10:00 bis 19:00
Seit vier Jahren gibt es das Blog-Event im Kochtopf nun. Zum Jubiläum gibt es daher ein großes Buffet, genauer gesagt ein Dessertbuffet. Denn genau dafür werden Rezepte gesammelt. Auf der Seite gibt es auch alle weiteren Informationen zur Teilnahme.
Wichtig ist, dass der Einsendeschluss dieses mal später, nämlich am 19.5.2009 ist.
Auf der Messe habe ich mehr Stände besucht, als ich in den beiden Tagen beschreiben konnte. Daher gab es am Dienstag einen Nachtrag mit einigen Artikeln:
Vom 22. bis 26. April 2009 findet in Stuttgart wieder die Messe Mondo Italia statt. Ich war vorletztes Jahr dort und habe ausführlich berichtet. Wenn ihr Lust auf italienisches Flair habt, kann ich euch einen Besuch dort auf jeden Fall empfehlen. Etwas Italienisch zu sprechen, kann dabei an einigen Ständen nicht schaden. Hier ein paar Informationen:
Öffnungszeiten
22.-24.4.2009 (Mittwoch bis Freitag) 12 - 20 Uhr
25.4.2009 (Samstag) 10 - 20 Uhr mit FESTA ITALIANA von 20-24 Uhr
26.4.2009 (Sonntag) 10 – 18 Uhr
Preise
Tageskarte: 9 Euro (inkl. VVS)
Ermäßigt: 6 Euro (inkl. VVS)
Familienkarte (2 Erwachsene und zwei Kinder bis 16): 23 Euro (inkl. VVS)
Kinder und Jugendliche unter 13: kostenlos
Abendkarte (ab 18:00 Uhr): 5 Euro
Dauerkarte: 20 Euro
Themen
Aussteller aus Italien und Händler italienischer Produkte bringen italienisches Flair und Style nach Deutschland. Vorgestellt werden Wein, Feinkost, Tourismus, Kunst, Kultur, Tradition, Handwerk, Motoren und Mode. Zusätzlich gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm. Am Samstag Abend gibt es beim FESTA ITALIANA ein großes Buffet und Live-Musik.
Hilfe für Erdbebenopfer in Italien
Bei der Mondo Italia wird dieses Jahr auch an die Erdbebenopfer in den italienischen Abruzzen gedacht. Organisiert vom italienischen Landwirtschaftsministerium werden auf der Messe Lebensmittel verkauft, deren Erlös gespendet wird. Konkret wird es auf die von der Stadt Rottweil eingerichteten Spendenkonten überwiesen, deren Partnerstadt L’Àquila besonders schwer betroffen ist. Von dort soll das Geld projektbezogen eingesetzt werden.
Direkte Spenden sind natürlich ebenfalls auf folgende Konten möglich:
Stichwort „Erdbebenhilfe L'Aquila“
Konto-Nr. 24 990 019 bei der Volksbank Rottweil (BLZ 642 901 20)
Konto-Nr. 79 4567 bei der Kreissparkasse Rottweil (BLZ 642 500 40)
Es wird Zeit für mein Fazit zur Slow Food Messe 2009.
Offizielle wird die Messe auf der Webseite als "voller Erfolg verbucht". Dabei gab es mit etwa 40.000 Besuchern einen deutlichen Besucherrückgang (letztes Jahr: 65.000 Besucher). Auch bei einigen Ausstellern, mit denen ich gesprochen habe, war das beim Produkverkauf spürbar. Deren Zahl stieg zudem von 300 auf 380.
Thematisch habe ich den Eindruck, dass die Slow Food Messe etwas verwässert. Auch dieses Jahr fragt man sich wieder, was Edeka, tegut, Naturgut oder Mövenpick Restaurants mit Slow Food zu tun haben. Einerseits würde ich mir mehr kleine Produzenten wünschen, die mit leuchtenden Augen von ihren Produkten berichten, auf der anderen Seite ist eine Öffnung des Slow Food Gedankens zu einem größeren Markt hin auch begrüßenswert.
Vermisst habe ich auf der Messe unter anderem die Damen von Chocolate de Luxe, Herrn Stekovics und Jean Kircher , die alle letztes Jahr ausgestellt haben. Ob sie keinen Platz mehr gefunden haben oder aus eigenem Antrieb nicht mehr dabei waren, vermag ich leider nicht zu sagen.
Insgesamt scheint mir die Messe insgesamt einen Wandel von einer mehr informativen Messe hin zu einer Verkaufsmesse durchzumachen. Daher fehlten mir dieses Jahr die ausführlichen und tiefgründigen Gespräche, die ich letztes Jahr meine mehr geführt zu haben. Das kann aber natürlich auch an der Wahl der Stände liegen, die ich aufgesucht habe.
Trotz dieser Kritik kann ich weiterhin einen Besuch nächstes Jahr empfehlen. Trotz des stärkeren Verkaufscharakters als im Vorjahr kann man im Vergleich zu anderen Messen viel über gute Lebensmittel bzw. Slow Food lernen und viel Neues entdecken. Dabei bleibt spannend, wie sich die Slow Food Messe weiterentwickeln wird. Ich freue mich schon jetzt auf das kommenden Jahr und hoffe dann auch wieder viel live berichten zu können.
Als letzten Stand von der diesjährigen Slow Food Messe möchte ich euch noch die Reutlinger Essigmanufaktur vorstellen. Diesen Stand habe ich nämlich auch als letztes besucht.
Die Reutlinger Essigmanufaktur gibt es in dieser Form seit November 2008. Der Geschäftsführer hat vorher die Essige im Rahmen seiner Ernährungsberatung eingesetzt. Alle Zutaten für die Essige werden bis auf wenige Zutaten, die bei uns nicht wachsen, alle selbst angebaut. Grundlage für die verschiedenen Essigsorten ist dabei stets ein Apfelessig und kein Weinessig. Das Sortiment umfasst verschiedene auch ausgefallenere Essigsorten und auch Trinkessige.
Die Lebenshilfe Stuttgart betreibt einige Werkstätten für geistig behinderte Erwachsene. Eine hiervon beschäftigt sich als Gruppe "Alimentari" mit der Produktion von Lebensmitteln. Hergestellt wird handwerklich ein breites Spektrum an verschiedenen Pastasorten, Tomatensaucen, Marmeladen, Dörrobst und Backwaren. Die Produkte werden dann auch im Werkstattkaffee als Grundlage für die Bewirtung verwendet und dort zum Kauf angeboten.
Das Werkstattkaffee findest du in der Jurastr. 32 in Stuttgart-Vaihingen, weitere Informationen gibt es unter www.lebenshilfe-stuttgart.de.
Ein weiteres Hotel auf der Slow Food Messe ist der Forellenhof Rössle. Wie der Name bereits verrät gehört zudem Vier-Sterne-Hotel auch eine eigene Forellenzucht. Und ein Restaurant und Wellnessbereich gibt es ganz "nebenbei" auch noch. Neben diversen Hotelarrangments gibt es auch noch besondere Events wie etwa Krimi-Dinner oder Küchenpartys im Restaurant. Und das wichtigste für Netz-Junkies wie mich: Es gibt ein W-LAN, so dass man auch im Hotel seine E-Mails lesen und sein Blog befüllen kann. Kostenfrei ist es wohl nicht aber ein Preis von etwas 3 Euro pro Tag (so die Auskunft) ist doch ganz human.
Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeit gibt es online.
Soll ich euch etwas verraten? Eigentlich mag ich keine Trüffel. Sie schmecken mir zu muffig. Um so stolzer ist die Leistung der Mitarbeiterin vom Trüffelexpress, mich doch in ein Gespräch über die Produkte zu verwickeln und mich zum Kosten zu überreden.
Auf diesem Weg habe ich das erste Mal ein Trüffelprodukt entdeckt, dass mir geschmeckt hat: Ein italienischer Peccorino, der nur ganz leicht mit Trüffeln verfeinert war. Generell sind beim Trüffelexpress verschiedene frische Trüffel und Trüffelprodukte erhältlich. Die Produkte stammen dabei von verschiedenen Produzenten und auch aus eigener Produktion. Bestellt werden kann über das Internet, der Versand erfolgt dann einfach über den Postweg.
Ein weiterer Feinkostanbieter auf der Slow Food Messe ist Pfeffer Lebensmittel & Tagbar aus Heilbronn. Dort kann man nicht nur erlesene Lebensmittel kaufen sondern sich auch mittags mit dem Mittagstisch stärken.
Die angebotenen Produkte stammen teilweise aus eigener Produktion. Ich habe von einem ganz hervorragenden Walnusspesto gekostet. Andere Produkte sind zugekauft, wie etwas die Öle der Erlenbacher Ölmühle. Die vier Sorten Mohn-, Lein-, Raps- und Walnussöl werden dort nicht nur gepresst sondern die Rohstoffe auch selbst angebaut.
Viele Genussmessen arten immer mehr zu reinen Verkaufsmessen aus. Die Slow Food Messe ist hier anders. Hier kann man sich auch über Produkte wie die Kartoffelsorte Bamberger Hörnla informieren. Denn dort ist auch der Förderverein Bamberger Hörnla in Franken e.V. anwesend.
Kurioser Weise ist es dabei so, dass das Bamberger Hörnla nicht nur Passagier in der Arche des Geschmacks ist sondern auch Kartoffel des Jahres 2008. Dennoch darf für diese Kartoffeln kein Saatgut gehandelt werden. Nur die Nutzung vorhandener Knollen zum Anbau bei den Erzeugern selbst ist - wenn ich das richtig verstanden habe und wiedergebe - zulässig. Diese dürfen dann auch als Lebensmittel an Kunden verkauft werden.
Bezugsquelle sind lokale Erzeuger, gut sortierte Gemüseläden oder der Kartoffelversand Taruiffli's über den ich bereits letztes Jahr berichtet hatte.
Mit Wildpflanzen hält die Natur Genussschätze für uns bereit, die von vielen erst noch entdeckt werden müssen. Eine Möglichkeit dies zu tun bietet Essbare Wildpflanzen. Auf der Slow Food Messe haben sie verschiedene Gewürze und Muse auf Basis von Wildpflanzen vorgestellt. Ebenso interessant sind aber sicher die Sammelkurse mit anschließendem gemeinsamen Kochen, die in der Nähe von Freiburg angeboten werden.
Die Webseite www.essbare-wildpflanzen.de bietet aber zugleich auch ein Portal für andere Firmen, die mit Wildpflanzen arbeiten.
Auch der Nußlocher Ziegenkäsehof hat auf der Slow Food Messe ausgestellt. Ich habe am Stand ein Stückchen Ziegencaciotto gekostet, der ein wenig an Mozzarella erinnert. Sehr lecker.
Die Ziegenkäse und Ziegenmilchprodukte werden beim Nußlocher Ziegenkäsehof aus der Milch der eigenen Ziegen hergestellt. Neben dem Verkauf im Hofladen ist der Käse auf den Wochenmärkten in Mannheim (Do), Wiesloch (Fr) und Heidelberg-Neuenheim (Sa) erhältlich
Eine sehr schöne Idee ist die Produktübersicht über die verschiedenen Ziegenkäse in der passende Weine empfohlen werden.
Am Wochenende habe ich auf der Slow Food Messe mehr Stände besucht, als ich an den beiden Tagen in Blogposts verarbeiten konnte. Daher werde ich heute noch die restlichen besuchten Stände vorstellen und euch dann eine Gesamtübersicht geben. Derweil könnt ihr schon mal lesen, was Paula im Schokoladen-Blog über die Schokoladenaussteller geschrieben hat.
Mein Mittagessen kam heute von der Klinik Löwenstein. Nein keine Sorge, ich bin nicht krank. Zumindest nicht so, dass ich in die Klink Löwenstein müsste. Aber wenn ich krank wäre, würde ich mich dort sicher am schnellsten gesunden.
Denn was man hier auf der Messe als Slow-Food-Mittagessen bekommt (Grünkernrisotto und Grünkerndessert), ist für die Klinkgäste Alltag. Getreu dem Motto "Geniessen zur Genesung" (R) ist die Versorgung mit hochwertigen Slow-Food-Lebensmitteln nämlich Teil vom Konzept der Klinik. Wieso ist das eigentlich nicht überall so?
Am Stand von Luys Delikatessen und Accessoires habe ich etwas gelernt: Wie ich bereits vermutet habe ist die Mehrzahl von Pesto schlicht Pesti (analog zu Gnocco und Gnocchi). Davon sind verschiedene Sorten am Stand vorgestellt worden. Zudem gibt es Essig (3, 5 und 15 Jahre alt), verschiedene Öle und Gabriellas Salatsauce.
Im Laden und Versandhandel gibt es ein größeres Sortiment an feinen Lebensmitteln, das um spezielle Küchenasseccoirs ergänzt wird. Das Ladengeschäft befindet sich in Stuttgart in der Ebehardtstraße (Nähe dem Iden). Eine Online-Bestellung ist über die Webseite möglich.
Bei Gelegenheit werde ich noch ausführlicher über Luys berichten.
Auch die hier in der Region kaum bekannte Supermarktkette tegut ist mit einem Stand auf der Slow Food Messe vertreten.
Die insgesamt etwa 300 Märkte sind im größeren Umkreis um Fulda zu finden. Zur Kette gehört die eigene Bäckerei herzberger und die Metzgerei kff. Ein Cateringservice ist ebenfalls angeschlossen. Das Sortiment umfasst viele Bioprodukte umfasst aber auch viele bekannte Markenprodukte.
Die eigenen Produkte sind auch über andere Lebensmittelmärkte verfügbar. Weitere Informationen unter www.tegut.de.
Die Firma Dinses Culinarium ist ein Anbieter von regional und handwerklich hergestellten Lebensmitteln. Ergänzt wird das Sortiment um hochwertige Küchenwerkzeuge, wie beispielsweise die am Stand ausgestellten Messer.
Bestellt werden kann über die Webseite von Dinses Culinarium. Aus der Nähe von Gießen erfolgt dann der Versand (auch weltweit) der Produkte. Durch die zentrale Lage in Deutschland werden Lieferungen in der Regel innerhalb von 24 Stunden ohne Mehrkosten zugestellt.
Auf der Slow Food Messe ist das Dinses Culinarium mit verschiedenen Produkten vertreten. Darunter eine Auswahl der Köstlichkeiten von Stekovics, Wildpasten von Vieux Sinzig und den Gewürzmischungen von dem "Gewürzpapst" Ingo Holland.
Wenn ich einschätzen müsste, welcher Produzent von Ziegenkäse mit mir den höchsten Umsatz macht, dann würde mir die Antwort einfach fallen: Zick de Hohenlohe. Dieser relativ nahe gelegene Anbieter wird im Biomarkt Naturgut gegenüber von unserem Büro verkauft.
Insgesamt werden von Zick de Hohenlohe 25 verschiedene Sorten Ziegenkäse angeboten. Mein persönlicher Favorit, der auch auf der Messe angeboten wurde, ist der mit Olivenöl und Zwiebeln eingelegte Ziegenkäse. Die Milch für den Ziegenkäse stammt von den eigenen Ziegen. Neben Käse werden aber auch Produkte aus dem Ziegenfleisch angeboten.
Am Stand wird auch für eine Art Mikrokredit, die "Bio-Ziegenkäse-Aktie", geworben. Dabei kann man als Privatperson oder Firma einen Darlehensvertrag über 100 Euro abschließen. Verzinst wird die Aktie mit 8,5% in Naturalien, sprich Gutscheinen für die Produkte von Zicke de Hohenlohe. Durch ein Limit von fünf Anteilen pro Person oder Firma wird dabei der Kleinkreditgedanke gesichert.
Das einzige was mir bei Zick de Hohenlohe nicht wirklich schmecken will, ist die Webseite. Falls Bedarf ist wüsste ich ja jemanden, der da mal unterstützen könnte...
Nicht nur Lebensmittel spielen hier auf der Slow Food Messe eine Rolle. Man muss sie schließlich auch verarbeiten und servieren. Hier kommt die Schreinerei Roland Löffler ins Spiel. Am Stand gibt es Schneidebretter, Schalen und Stövchen aus Holz.
Bei den Schneidebrettern kommt dabei das Hirnholz zum Einsatz, auch als Stirnholz bekannt. Dabei sind die Fasern nicht waagerecht im Schneidebrett (entlang der Längstkante) sondern waagrecht (in Schnittrichtung). Dadurch werden beim Schneiden keine Fasern zertrennt, was zu einer längeren Lebensdauer des Bretts führt und auch für die Messer besser ist. Als Holzarten kommen vor allem heimische Hölzer zur Verarbeitung zum Einsatz.
Faszinierend finde ich die unterschiedliche Maserung der verschiedenen Produkte. Daher empfiehlt sich - auch wenn ein Versand möglich ist - auf jeden Fall der Erwerb der Produkte vor Ort oder auf Messen. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite.
Eine tolle Idee mit gelungener Umsetzung sind aus meiner Sicht die kulinarischen Zeitreisen, die sich auch in unmittelbarer Nähe des Halleneingangs hier auf der Slow Food Messe befinden. Hier werden hochwertige Produkte nach Geschichten oder alten Rezepten angeboten.
Dies schlägt sich nicht nur bei den Zutaten nieder sondern auch in der Präsentation der Produkte. Sie sind alle samt auf moderne "alte" Optik getrimmt und verwenden beispielsweise eine Frakturschrift. So verwundert es nicht, dass die Produkte neben dem klassischen Feinkosthandel auch in Museums- und Klostershops geführt werden. Über die Webseite kann auch online bestellt werden. Der Shop wird allerdings gerade überarbeitet, also nicht aufgeben, wenn es beim ersten Bestellversuch wegen der Arbeiten vielleicht nicht klappt.
Die Marmeladen basieren auf alten Geschichten, etwas die "Kirschen für den König". Diese gehen auf Friedrich den Großen zurück, der besonders gerne Kirschen gegessen haben soll. Dabei werden keine historischen Rezepte zugrundegelegt, da diese extrem viel Zucker einsetzen. Statt dessen wir auf zeitgemäße Rezepte gesetzt.
Historischen Ursprungs sind aber die Konzentrate, wie etwas die Bischoffsessenz wie sie früher für Erfrischungsgetränke verwendet wurde. Auch ein Schiller-Punsch-Konzentrat ist im Sortiment, das nach dem Punschlied von Friedrich von Schiller zusammengestellt wird.
Eine Renaissance erlebt auch gerade die traditionelle Frucht der Aroniabeere. Wissenschaftliche Studien zeigen hier besonders viele gesunde Inhaltstoffe. Auch diese Frucht ist hier als Konzentrat erhältlich.
Auf so einer Messe sollte man natürlich sehr darauf bedacht sein, ausreichend
zu trinken. Eine gute Möglichkeit seinen Flüssigkeitshaushalt im grünen
Bereich zu halten, ist der Stand der Firma Teinacher Mineralwasser und Vaihinger Fruchtsäft direkt am rechten Halleneingang.
Wie schon letztes Jahr gibt es dort kleine 0,25-Liter-Flaschen mit Teinacher Mineralwasser zu kaufen. Mit oder ohne Kohlensäure sind sie ideal geeignet um Durst zu löschen und den Geschmack zwischen dem Probieren an den zahlreichen Ständen zu neutralisieren.
Neu sind die Biosmoothies, die erst im März auf den Markt gekommen sind. Während ich diese Zeilen tippe nippe ich immer wieder an meiner Flasche mit dem Ananas-Kokos-Smoothie. Eine interessante Kombination, lecker und vor allem nicht zu süß. So müssen gute Produkte schmecken. Zucker und Zusatzstoffe sind laut Inhaltsangabe auch keine zugesetzt.
Ab und an schaut noch eine Miss Teinacher am Stand vorbei. Mal schauen, ob ich noch Gelegenheit finde, sie im Bild für euch festzuhalten...
Am Stand von La Boîte à Nougats werden unzählige Sorten von französischem Nougat angeboten. Hergestellt wird der Nougat in Villedieu (Provence).
Als Sorten gibt es hier am Stand beispielsweise Mandel/Honig/Lavendel, Feige/Dattel, Zimt/Orange oder Kastanien-Nougat. (Rozana bitte einmal "hmmmmmmm!" twittern. Danke!)
Zur Zeit wird der Nougat leider noch nicht in Deutschland zum Verkauf angeboten sondern ist nur hier auf der Messe zu bekommen. Allerdings wird an einem Vertrieb in Deutschland gearbeitet. Ich bekomme Bescheid, wenn es so weit ist und lasse es auch dann hier im Weblog wissen. (Damit ihr es nicht verpasst, solltet ihr natürlich den RSS-Feed oder den E-Mail-Verteiler abonnieren.)
Salzwedel ist die Stadt, in der der Baumkuchen 1807 entwickelt wurde. Das Originalrezept von damals wird heute noch für die Produktion des Salzwedler Baumkuchen genutzt.
So wird der Baumkuchen auch heute noch vor fest gemauerten Steinöfen und über offenen Feuer gebacken. Dies unterscheidet ihn von der Produktion in elektrischen und mobilen Öfen auch geschmacklich. Zudem wird wie damals auf die Zugabe von Konservierungsstoffen und anderen Zusätzen verzichtet. Daher sollte der Baumkuchen innerhalb von 10 Tagen verzehrt werden.
Unter www.baumkuchen-salzwedel.de finden sich weitere Informationen und ein Online-Shop über den weltweit gestellt werden kann.
Ein weiterer Imker auf der Slow Food Mess eist die Imkerei Regenbogenhof. Auch hier stellt sich natürlich wieder die Frage nach den besonderen Produkten neben dem eigenen Honig.
Neben den normalen Honigsorten, die nebenbei bemerkt sehr gut schmecken, werden zwei weitere Produktgruppen am Stand präsentiert. Dabei handelt es sich zum einen um Honigsenf, der in verschiedenen Sorten angeboten wird. Sehr lecker sind auch die fertigen Vinaingrettes, die hier in der Flasche angeboten werden. Basis sind dabei natürlich auch wieder die eigene Honigsorten.
So ein Fischbrötchen alleine wäre auf der Slow Food Messe natürlich nicht der Situation angemessen. Daher habe ich mir bei Birgit's Hofkäserei Nachschlag geholt. Ein leckeres Brot mit Schichtkäse und etwas Gewürzen von spirit of spice - mehr braucht man nicht für einen leckeren und gesunden Snack (Foto.
In dem Familienbetrieb wird Kuhmilch von eigenen Tieren verarbeitet, für die auch das Futter größtenteils selbst angebaut wird. Die Verarbeitung findet in traditioneller Handarbeit statt, so dass ein Käse nicht wie sonst das erste mal vom Endkunde angefasst wird, sondern vorher bis zu 800 mal von den Produzenten.
Prinzipiell werden die Produkte zwar nach den Biorichtlinien hergestellt, auf eine Zertifizierung wurde aber verzichtet. Ein Umstand, den man heute bei vielen Produzenten beobachten kann, weil die Zertifizierung teuer ist und das Siegel leider an Bedeutung verloren hat.
Der Direktvertrieb findet über den Hof der Familie Bisping statt (Schultenhook 6, 48291 Telgte Westbevern).
Mein Frühstück habe ich heute bei Fisch und Feinkost Brunner gemacht. Dort gibt es wirklich leckere Fischbrötchen und Fisch zu kaufen, wovon ich auch schon letztes Jahr gebrauch gemacht habe. Leider habe ich vergessen von dem Lachsforellenbrötchen ein Foto zu machen.
Bei Fisch und Feinkost Brunner handelt es sich um ein Fischgeschäft aus Reutlingen. Dort erhält man hochwertigen und frischen Fisch. Mit am Stand ist auch das Frischparadies Moll mit einigen Produkten vertreten, die das Fischsortiement ergänzen. So gibt es hier auch wieder ausgefallene Pilzsorten, gutes Olivenöl und Salz zu kaufen. Neben diesem Großhändler werden aber auch Produkte direkt vom Hersteller bezogen, wie beispielsweise von der Firma forellenzucht am kocherursprung. Dort ist kurz nach der Quelle die Wasserqualität am besten sicherzustellen.Das wiederum sorgt für eine konstant hohe Qualität der Fischprodukte.
Wen ihr vor Ort einkaufen gehen wollt, findet ihr Fisch und Feinkost Brunner im Reutlinger Marktkauf (Am Heilbrunnen 88, 72766 Reutlingen).
Auch der der iSi Geräte ist in Halle 1 der Slow Food Messe mit einem Stand vertreten. Da mich die Geräte natürlich für die Herstellung von sogenannten Espumas interessieren, habe ich mich mal fachkundig beraten lassen.
Ursprünglich warne die Geräte ja zum Aufschäumen von Sahne gedacht. Dazu wird diese mittels N2O aufgeschäumt. Die Köche der molekularen Küche haben die Geräte dann aber "zweckentfremdet" um damit verschiedenste Lebensmittel aufzuschäumen. Der Vorteil dabei ist, dass die Geschmacksintensität gesteigert wird. Dazu muss die Masse entweder Fett, Geliermittel, Eiweiß oder Stärke enthalten um danach stabil zu bleiben. Bei Lebensmitteln, die Fasern oder Körnung enthalten können, ist es extrem wichtig, diese vorher durch ein Haarsieb zu streichen. Empfohlen wurden mir die Modelle von Rösle und Küchenprofi.
Den 0,5-Liter iSi gibt es auf der Messe inklusive Patronen für 80 Euro zu kaufen. Das ist zwar als Messepreis deutlich preiswerter als im stationären Handel, aber wenn ihr die Produkte bei Amazon bezieht (0,5l iSi und Kapseln) zahlt ihr auch nur 10 Cent mehr... Zusätzlich bekommt ihr auf der Messe aber auch einige Kochbücher zum Gerät zu kaufen.
Wenn ihr einen Blick in meine Rezept mit Vanille werft, wird schnell klar, dass Vanille eines der wichtigsten Gewürze für süße Speisen ist. Eine gute Bezugsquelle ist also hilfreich und da bietet sich Madavanilla an.
Angebaut werden die Vanilleschoten auf familieneigenen Plantagen in Madagaskar und von dort ohne Zwischenhändler direkt an die Endkunden verkauft. Dadurch sind die Preise nicht nur sehr günstig sondern der Ertrag für die Pächter in Madagaskar ist deutlich höher als bei anderen Produkten im Handel. Durch die entfallenden Zwischenlagerungen kommen die Produkte zudem viel frischer beim Kunde an. Angeboten wird neben der bekannten Bourbon Vanille auch die Sorten Tahiti Vanille und Pompona Vanille. Ergänzt wird das Sortiment durch Produkte, in denen Vanille weiterverarbeitet wird.
Als Tipp erfährt man am Stand, dass Vanilleschoten sich nicht nur anbieten um Zucker zu aromatisieren. Der selbe Vorgang ist auch mit Meersalz sehr gut machbar und verfeinert so auch herzhafte Gerichte.
Auf der Slow Food Messe geht es nicht immer nur um Ernährung. Ein ganzheitliches Bio-Konzept bietet das ROSE Biohotel und -restaurant an.
Der 35 km südlich von Reutlingen gelegene Biobetrieb der Familie Tress war das erste Bio-Zertifizierte Hotel in Baden-Württemberg. Dabei wird nicht nur für das Essen Bioprodukte verwendet. Auch die Einrichtung der Hotelzimmer ist beispielsweise mit Massivholzmöbeln ökologisch ausgelegt. Dennoch muss der moderne Reisende nicht auf den Komfort eines kabellosen Internetzugangs verzichten, was für Menschen wie mich ein entscheidendes Kriterium bei der Hotelauswahl ist.
Zum Hotel gehört auch noch das Schloss Ehrenfels und die Wimsener Höhle. Im Laufe des Jahres ensteht noch eine Biomanufaktur und es werden dort Kochkurse und Events stattfinden.
Weitere Informationen finden sich unter www.tress-gastronomie.de. Am Stand gibt es zudem ein kleines Gewinnspiel. Vorbeischauen könnte mit etwas Glück also auch noch belohnt werden. Auch der leckere ROSE-Burger (vegetarisch) ist sehr empfehlenswert!
Das Bison war in den USA einst eine wichtige Lebensgrundlage der Indianer. Daher versuchten weiße Siedler es auszurotten, was auch bis auf einige hundert Tiere zunächst gelang. Inzwischen leben wieder über 50.000 Bisons in den USA. Ihr Fleisch kann über Western States Bison bezogen werden.
Dabei handelt es sich um Fleisch von gezüchteten Bisons, die auf weitläufigen Ranches bewegen und selbst ernähren wie sie dies ursprünglich auch wild getan haben. Hier liegt auch der Hauptunterschied zu Bisons, die in Deutschland gezüchtet werden, weil hier sowohl der Platz als auch die natürliche Umgebung fehlt.
Importiert wird das Fleisch im frischen Zustand nach Deutschland. Vom zentralen Lager in München wird es dann bundesweit versendet. Zur Zeit müssen Bestellungen noch manuell aufgegeben werden (Adresse siehe Webseite), ein Onlineshop ist aber in Vorbereitung.
Am Stand in Halle 1 können sowohl Bisonsteaks zum Zubereiten zu Hause als auch fertige Grichte zum Verzehr vor Ort erworben werden.
Wenn ein Bioimker auf der Slow-Food-Messe ausstellt, schaut man doch gerne mal genauer hin, was es bei ihm Besonderes gibt. So wie bei der Bioimkerei von Hermann Thanner, die auch als Bio Biene bekannt ist.
Neben den klassischen Honigprodukten werden hier auch Honig-Frucht-Aufstriche angeboten. Dabei wird dem Honig ein Fruchtpüree zugesetzt, wodurch ein leckerer Brotaufstrich entsteht. Dabei werden nur regionale Produkte verwendet und der Honig nicht erhitzt. Ein Verzicht auf Zusatzstoffe ist bei Slow-Food-Mitgleidern ja eigentlich sowieso klar, oder? :-)
Die Honig-Frucht-Aufstriche können über den Online-Shop von Tomski mit bestellt werden.
Das Hegau kannte ich bislang nur von der danach benannten Tankstelle kurz vor dem Bodensee an der A81. Heute habe ich auf der Slow Food Messe auch einen Feinkostanbieter Feines aus dem Hegau kennengelernt.
Dabei handelt es sich um einen der kleinen Produzenten von hochwertigen Delikatessen, wie wir eigentlich noch viel mehr bräuchten. Verarbeitet werden vor allem regionale Produkte, die beispielsweise von der Insel Reichenau stammen. Am Messestand werden vor allem eingelegte Früchte und Kräuterpasten vorgestellt. Die Früchte sind in jeweils mit weiteren natürlichen Zutaten verfeinert und in passendem Alkohol eingelegt. Die Kräuterpasten erinnern recht stark an verschiedene Pestoarten und können auch so eingesetzt werden.
Für die Verwendung der Kräuterpasten habe ich gleich noch zwei Rezeptvorschläge bekommen. Natürlich ist klar, dass man sie einfach wie ein Pesto zu Pasta reichen kann. Mit etwas entrindetem und zerriebenem Toastbrot eignen sie sich aber auch sehr gut als Kräuterkruste um Fisch damit zu überbacken. Oder man mischt sie unter ein einfaches Risotto um dieses zu verfeinern.
Bezugsquellen sind regionale Feinkost- und Hofläden, diverse Veranstaltungen und Märkte sowie online.
Auch der Esslinger Anbieter AromenVielfalt ist auf der Slow Food Messe als Aussteller präsent.
Vorgestellt werden am Stand vor allem die Produkte vom österreichischen Hersteller Samenkönig. Es handelt sich dabei um einen kleinen Familienbetrieb aus der südlichen Steiermark, die unter anderem für ihrer Kürbiserzeugnisse bekannt ist. Und so handelt es sich dann auch größtenteils Produkte aus Kürbiskernen. Diese gibt es in sehr guter Qualität pur und veredelt, beispielsweise mit Vanille oder Schokolade. Am Stand habe ich ein paar sehr leckere Sorten gekostet. Aber auch ein Kürbiskernöl und -pesto stehen zur Auswahl.
Neben diesen Kürbisprodukten werden auch weitere Produkte wie ein 30 jähriger Apfelessig oder die DIREKTÖLE angeboten. Ein Ladengeschäft gibt es nicht, die Bestellung ist über ein Bestellformular auf der Webseite möglich.
Auf den Naturkosthersteller Lauvitino bin ich vor allem durch eine große Virtine mit Kamut-Pasta aufmerksam geworden. Es werden aber auch noch einige andere Produkte wie etwas Senfe und aromatisiertes Salz hergestellt.
Die Pasta hat mich vor allem fasziniert, weil Kamut leider ein kaum bekanntes Getreide ist. Zumindest nicht in dieser Form denn bei Kamut handelt es sich um die ursprüngliche Form des heutigen Weizen. Im Gegensatz zu diesem wurde er aber nicht auf hohe Erträge und wirtschaftliche Aspekte hin gezüchtet, so dass es sich um ein sehr nahrhaftes und gesundes Getreide handelt. Daraus wird bei Lauvitino Kamut-Pasta produziert. Wie bei handelsüblicher Pasta auch, gibt es hier verschiedene Formen und Geschmacksrichtungen.
Für Allergiker ist bemerkenswert, dass ca. 70% aller Weizenallergiker (nicht mit Zöliakie/Sprü verwechseln!) Produkte aus Kamut vertragen. Für diese ist diese Pasta daher sehr gut geeignet.
Die Produkte von Lauvitino können in Feinkostläden in der Region Dresden und in einem Basic-Biosupermarkt in Berlin erworben werde. Weitere sollen folgen. Wer dort nicht einkaufen kann, kann im Onineshop bestellen. Neben selbst hergestellten Produkten gibt es dort auch ein Sortiment verschiedener zugekaufter Produkte.
Dank der gestiegenen Temperaturen ist es inzwischen auch Zeit für den ersten Eis-Beitrag dieses Jahr. Und der kommt heute natürlich auch von der Slow-Food-Messe in Stuttgart. Dort kann man nämlich Bio-Honig-Eis von der Honig-Eis-Manufaktur Kreß essen.
Produziert wird in der Manufaktur sowohl für den gewerblichen Vertrieb als auch für den Verkauf an Endkunden über Bioläden. Bezugsquellen sind auf der Webseite unter Angebot eingesehen werden.
Insgesamt werden sieben verschiedene Sorten Eis angeboten. Darunter befinden sich verschiedene Standardsorten wie etwas Kakao-Honig-Eis. Im Programm sind aber auch ausgefallenere Sorten wie Rose, Sandorn, Kornblume oder Schlehe.
Wenn ihr heute noch auf der Slow Food Messe 2009 seit oder morgen noch kommen werdet, vergesst bitte nicht in Halle 1 vorbeizuschauen. Die Aussteller dort sind zwar etwas "ab vom Schuss" aber ein Besuch dort lohnt sich auf jeden Fall auch. Da nur die Empore besetzt ist, ist der Zugang direkt neben der Halle 3 zu benutzen.
Unter anderem befindet sich dort eine Bereich für Kinder und Jugendliche mit einem DJ. Außerdem informiert das Ernährungszentrum Mittlerer Neckar über Kartoffeln. Ich habe das dortige Kartoffelquiz übrigens vollständig korrekt beantwortet. Habe ich jetzt was gewonnen? :-) Außerdem gibt es noch die AEG-Showküche und einige Aussteller.
Das Senf weit mehr sein kann, als ein Träger von Schärfe ist euch als Lesern sowieso klar. Ein Anbieter von Senf, der auch Geschmack transportiert, ist die Tomski Biomanufaktur.
Das Standardprogramm umfast acht verschiedene Sorten Senf. Mein Favorit ist der Schokoladen-Chili-Senf. Die anderen Sorten (Süßer Senf, Hnigsenf, Apfelsenf, Estragon-Senf, Knoblauchsenf, Meerrettich-Senf und Chilisenf) sind auch etwas bodenständiger. :-)
Dies Zutaten sind nicht nur biologisch angebaut sondern werden soweit möglich auch noch von lokalen Produzenten bezogen. So kann die Qualität der Rohwaren sichergestellt und der Slow-Food-Gedanke der regionalen Produkte konsequent umgesetzt werden. Gemahlen wird der Senf klassisch mit Steinen und kalt, so dass alle gesunden Inhaltsstoffe erhalten bleiben.
Mehr zum Senf unter www.tomski-senf.de. Dort können die Senfsorten und andere hochwertige Lebensmittel auch bestellt werden.
Viele von euch werden aromatisierte Öle kennen: Sie werden gepresst und anschließend wird ihnen Geschmack verliehen, indem beispielsweise frische Kräuter mit in das Öl gegeben werden. DIREKTÖL geht einen Schritt weiter: Bereits beim Pressen des Öls werden die Aromaten mit hinzugegeben.
Als Basis bei diesem Vorgang dienen immer Sonnenblumenkerne. Hinzu kommen beispielsweise Bärlauch, Basilikum, Dill, Kardamon, Minze, Nelken oder Zimt. Insgesamt gibt es 27 verschiedene Sorten.
Besonders faszinierend finde ich das Espresso-Öl: Dabei werden beim Pressvorgang Kaffebohnen mit zugegeben. So entsteht ein Öl, das wie frischer Kaffee riecht. Ein einfacher Anwendungszweck ist beispielsweise das Verfeinern von Schlagsahne oder Vanilleeis mit einem "Schuss Espresso".
Bezugsquellen und weitere Informationen finden sich auf www.direktoel.de.
Das Salz in der Suppe weißt sprichwörtlich auf den wesentlichen Faktor des Würzens von Speisen hin. Dabei kommen natürlich nicht nur Salz und Pfeffer zum Einsatz sondern auch viele andere Gewürze. Ein Anbieter hierfür ist spirit of spice.
Das Sortiment umfasst verschiedene Angebte. Zum einen gibt es Zucker und Salze, die mit Kräutern und Gewürzen verfeinert sind. Interessant ist hier vor allem das zeitverzögernde Wirken der Gewürze. Bei dem Diavolo-Zucker schmeckt man zuerst die Süße. Es folgt eine leichte Schärfe und nochmal kurz später eine deutlich intensivere Schärfe.
Ebenso wichtig sind aber die Gewürzmischungen, die in Mühlen oder Nachfüllsets angeboten werten.Dabei handelt es sich um Zusammenstellungen verschiedener Gewürze die dann frisch gemahlen werden können. Hier finden sich auch ungewöhnliche Kombinationen, beispielsweise mit Kaffee oder Schokolade. Im Webshop finden sich dann auch Hinweis, wozu sich die jeweiligen Mischungen eignen.
Abgerundet wird das Angebot durch einzelne Gewürze, die in Dosen oder Nachfüllsets lieferbar sind. Die Dosen sind dabei auf eine lichtgeschütze Aufbewahrung in einer Gewürzschublade ausgelegt und nicht für magnetische Gewürzhalterungen geeignet.
Allen Produkten ist gemeinsam, dass sie vollkommen ohne Geschmacksverstärker, Aromen und andere Zusatzstoffe wie Rieselhilfen hergestellt werden.
Vor Ort kann man die verschiedenen Produkte auch teilweise ausprobieren. Dazu einfach etwas auf die Hand mahlen (lassen) und daran riechen und verkosten. Für alle anderen gibt es online weitere Informationen.
Letztes Jahr konnte ich vom Bionadenstand auf der Slow Food Messe berichten, dass eine neue Sorte an den Start gehen wird. Nachdem die Bionade Quitte ja vor ein paar Wochen auf den Markt kam, hatte ich gehofft, dass ich wieder eine solche erfreuliche Nachricht mit von der Messe bringen könnte.
Dem ist leider nicht der Fall. Zumindest wusste mein Gesprächspartner am Stand nicht, ob aktuell eine weitere Sorte kommen wird. Man arbeitet zwar wohl an neuen Geschmacksrichtungen, aber zumindest er wusste nichts konkretes. Nur das es kein Bionade Rhabarber geben wird, weil man das probiert habe und dabei festgestellt hat, dass sich Nachtschattengewächse wohl nicht zur Produktion von Bionade eignen.
Allerdings kann ich einen Besuch am Stand von Bionade auf jeden Fall empfehlen, weil man dort die neue Sorte Bionade Quitte probieren kann. Ich habe sie ja bereits getestet und für gut befunden.
Zum Mittagessen hatte ich heute einen Linseneintopf im Holzofenwecken (Foto) von dem Käsekontor in Nürtingen. Ursprünglich war das ein Käseladen für qualitativ hochwertigen Käse. Zusätzlich gibt es von Anfang an einen Mittagstisch und begleitende Produkte wie Chutneys.
Wegen dem Wunsch diese Zusatzprodukte ohne Zugabe von Geschmacksverstärkern, Zusatzsoffen und Co anbieten zu können, entstand nach und nach eine kleine eigene Produktion. Hergestellt werden Chutneys und eingelegtes Gemüse, die jeweils wunderbar zu Käse geeicht werden können.
Ebenfalls im Angebot ist eine Tomatensauce und fertige Suppen aus der Flasche. Bei beiden handelt es sich um Halbkonservern ohne Konservierungsstoffe, so dass diese nur begrenzt haltbar sind. Daher sollten sie besser im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Weitere Informationen über das Käsekontor gibt es unter www.käsekontor.de.
Auch "mein" Biosupermarkt Naturgut ist auf der Slow Food Messe vertreten. Es handelt sich dabei um eine regionale Kette von verschiedenen Märkten in und im nahen Umkreis um Stuttgart.
Neben zwei Großhändlern bezieht die Kette viele Produkte direkt von den Erzeugern, die alle aus der Region stammen. Einige von ihnen sind hier auf der Messe mit am Stand oder mit eigenen Ständen vertreten.
Für die Bescher gibt es am Stand ein kleines Gewinnspiel, bei dem es ein Wochenende in einem Biohotel und Einkaufsgutschene zu gewinnen gibt. Vorbeischauen lohnt sich also nicht nur wegen der Produkte. :-)
Als kleinen Snack zwischendurck habe ich beim Bio-Holzofenbäcker Gragger eine Käse- und Bärlauchstange gegessen. Beides sind wunderbar leckere Produkte, bei denen man die hohe Qualität und guten Zutaten sprichwörtlich schmecken kann.
Verschickt werden die Backwaren aus dem österreichischen Ansfelden leider nicht. Gerade deswegen finde ich es toll, wenn solche Anbieter trotzdem an dieser doch auch eher regionalen Messe teilnehmen.
Sehr gut gefällt ich auch der Spruch "Sind SIe reif für unser Brot?" auf dem Flyer der Bäckerei. Ich hoffe, dass es immer merh reife Kunden werden.
Wer öfter Rezepte mit Meerrettich zubereitet, der wird häufig das Dilemma haben, dass man nur ganze Meerrettiche im Laden zu kaufen bekommt. In diesem Fall bietet der Steirer-Kren eine gute Alternative.
Dabei handelt es sich um fertig gebriebenen Meerrettich im Glas. Das ist bis zum Öffnen mehrere Monate haltbar und muss nach dem Öffnen innerhalb von vier Wochen verarbeitet werden. Üblicherweise würde ich ja auch eher zum frischen Produkt tendieren, weil ich mir hier mehr Geschmack und Schärfe erwarten würde. Beim Test habe ich aber doch recht deutlich den Meerrettichgeschmack und vor allem die Schärfe gefunden...
Für Verbraucher gibt es zwei verschiedene Glasgrößen (60 und 100 Gramm), für gastronomische Betriebe gibt es größere Packungen (500 bzw. 1000 Gramm). Bezugsquelle sind große Supermarktketten oder Großhändler, aber der Steirer-Kren ist leider noch nicht flächendeckend gelistet. Im Zweifelsfall einfach nachfragen.
Vertrieben werden die Produkte von Feldbacher (Österreich). Am Stand kann man neben dem Steirer-Kren auch noch Tamara probieren. Weitere Produkte sind Salate und eingelegte Meeresfrüchte.
Nach der Feinkost aus Italien machen wir gleich mit solcher aus Deutschland, genauer gesagt aus Freiburg, weiter. Dort hat die Firma Talino ihren Sitz. Im Angebot gibt es hier diverse Senfsorten, von denen ich den sehr feinen Feigensenf probiert habe, sowieo Essige, Öle und vor allem sonnengetrocknete Kräuter.
Gerade wer nicht mit frischen Kräutern arbeiten kann, findet hier eine geschmacksintensive und leicht zu verarbeitende Alternative. Laut dem Hersteller schmecken diese nämlich viel besser als die (mir) bekannteren gefriergetrockneten Kräuter. Und gefrorene Kräuter waren für mich ohnehin nie eine ernste Alternative,
Ich werde das für euch bei Gelegenheit testen und dann nochmal ausführlich über die sonnengetrockneten Kräuter berichten.
Clever sind übrigens auch die Visitenkarten: Neben der Adresse und dem Sortiment auf der Rückseite gibt es dort noch ein paar Linien, die mir "Besonders hat mir geschmeckt:" beschriftet sind. Das animiert dazu einzutragen, was man später noch kaufen will.
Bestellt werden kann auch online unter www.talino.de.
Mit positivem Vorbild gehen die Damen von Aziende Agricole Scyavuru voran: An ihrem Eckstand mit italienischer Feinkost kommt man nicht vorbei ohne zum Probieren überredt zu werden. Am Stand gibt es verschiedene Marmeladen und Pestovarianten zu probieren.
Alle Produkte stammen aus dem eigenen Familienbetrieb auf Sizilien in dem auch die Oma noch mitarbeitet. Solche traditionellen Unternehmen haben bei mir gleich mal einen Sympatiebonus. Die Zutaten für die Produktion stammen von eigenen Plantagen. Neben den Produkten am Stand gibt es auch noch Olivenöl, Wein und Honig.
Zur Zeit sind Onlinebstellungen unter www.scyavuru.com leider nur von aus Italien möglich. Über Möglichkeiten die Produkte auch online in Deutschland zu beziehen wird aber nachgedacht.
Es wird Zeit für einen ersten Eindruck von der diesjährigen Slow Food Messe in Stuttgart. Diese findet noch heute (bis 20:00 Uhr) und morgen (bis 18:00 Uhr) auf der neuen Messe Stuttgart statt. Parallel laufen noch weitere Messen, unter anderem thematisch passend etwas über Fair Traide.
Wer glaubt, die Messe dieses Jahr nicht besuchen zu müssen, weil nur wieder die selben Aussteller wie im letzten Jahr da sind, der irrt. Bei meinem ersten Rundgang habe ich viele Stände und Anbieter entdeckt, die letztes Jahr noch nicht mit dabei waren. Umgekehrt vermisse ich den einen oder anderen Stand. Wer also letztes Jahr schon da war, sollte auf jeden Fall auch dieses Wochenende nochmal vorbeischauen, weil es auf jeden Fall Neues zu entdecken gibt.
Die Messe ist einen kleinen Tick größer geworden. Neben der Halle 3 gibt es in Halle 1 auf der Empore noch einige Stände. Dennoch ist es nicht zu gedrängt und trotz der fortgeschrittenen Uhrzeit kommt man so noch überall gut durch.
An einigen Ständen ist prominent ein Schild "Zertifizierter Aussteller" zu sehen. Wie ich auf Nachfrage erfahren habe, sind aber alle Stände zertifiziert. Es gibt also keine Unterschiede zwischen den Ständen mit ausgestelltem Zertifikat und ohne.
Wie versprochen werde ich heute im Laufe des Tages und morgen live von hier berichten und den einen oder anderen Aussteller vorstellen.
Hier ein kurzer Hinweis auf einen Pflichttermin diese Woche: Die Slow Food Messe 2009 findet Ende der Woche in Stuttgart statt. Termin ist der 2.-5. April 2009. Weitere Informationen findet ihr auf der offiziellen Webseite.
Ich selbst werde am Samstag und Sonntag vor Ort sein und live bloggen, twittern und vielleicht auch das eine oder andere Video aufnehmen. Wenn sich jemand mit mir treffen möchte, schickt mir eine E-Mail.
Nachdem ich die Dezemberausgabe sogar gewonnen habe (an dieser Stelle noch Danke für eure Stimmen) und vergessen habe auf die Januar-Ausgabe hinzuweisen geschweige denn selbst daran teilgenommen habe, hier nun der Hinweis zum Garten-Koch-Event Februar 2009. Das Thema diesen Monat lautet Pilze.
Da weiß ich doch glatt, was ich da einreichen werde... dazu muss ich aber erst noch das Kochbuch vorstellen, aus dem das Rezept stammt. Also bitte noch etwas Geduld.
Gestern war wieder Blog-trifft-Gastro, einem offenen Treffen für genussaffine Blogger und Gastronomen und alle, die sich von Blogs und Gastronomie bzw. Genuss angesprochen fühlen. Getroffen haben wir uns dieses Jahr in Mannheim auf Einladung von Marc Kunkel, Betreiber des Ochsen Mannheim, RNF-Telekoch und Ochsenblogger. Danke für dir Organisation und das leckere Essen!
Programm
Da die Teilnehmer (siehe weiter unten) teilweise weit angereist kamen, haben wir uns erst mal bei Jürgen im Thanner getroffen und sind dort nach und nach gesammelt. Seit kurzem leitet Jürgen die Küche im Thanner und so war es für alle von uns der Antrittsbesuch an seinem neuen Arbeitsplatz. Ich habe leckeres Pangasiusfilet auf Gemüsecurry und Duftreis gegessen. Leider habe ich es versäumt hier Fotos zu machen.
Von dort sind wir gemeinsam zum zum RNF (Rhein-Neckar-Fernsehen) gefahren und haben und das Fernsehstudio angeschaut, in dem die Telekoch-Sendung aufgenommen wird. Hier habe ich ein paar Impressionen für euch:
BtG-Teilnehmer im Studio
RNF-Telekoch und BtG-Gastgeber Marc
RNF-Geschäftsführer Bert Siegelmann im Doppelpack
Etwas zu Essen von Marc gab es natürlich auch
Nach dem Studio ging es nochmal zurück ins Thanner um Kaffee zu trinken und uns mit Berlinern ein wenig was Süßes zuzuführen.
Zum Abendessen haben wir dann zum Ochsen Mannheim gewechselt, wo wir den ganzen Abend Zeit hatten uns auszutauschen und leckere Speisen zu genießen. Auch hierzu noch ein paar Fotos:
Tafel im Ochsen Mannheim
Kleiner Gruß aus der Küche von Marc
Dreierlei Ochsenhappen als Vorspeise: Irish Coffee von der Kirschtomate mit Kräuter-Garnelen, Rucolasalat, Carpaccio vom Seeteufel und Lachsfilet mit Wildkräutersalat
Sankt Petersfisch im Gemüsesud pochiert mit La Ratte Kartoffeln und Gemüse (kleine Portion, ich brauch noch Platz für den Nachtisch)
Drei süße Ochsenhappen zum Nachtisch: Hausegemachte helle udn dunkle Mousse au chocolat, Clementienencreme mit Pralinenmousse und Schokoladensorbet, Variationen von Passionsfrucht-Joghurt Delice und Cassissesorbet
Das Essen war sehr lecker und dazu noch für diese Qualität sehr fair bepreist. Winzige Manöverkritik für Marc: Der Wildkräutersalat war etwas sandig. Ist eben ein Naturprodukt. Und der "frische" Rucolasalat in der Speisekarte, braucht den Zusatz "frisch" meines Erachtens nicht. Salat ist doch immer frisch - hoffe ich. :-)
Und eine Frage habe ich noch: Die Pinienkerne im Salat waren sehr fein. Allerdings waren die ja nicht nur angeröstet sondern noch anderweitig verfeinert. Vielleicht verrät uns Marc, wie das geht?
Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung. Ich habe neue spannende Menschen kennengelernt und viel Freund wieder getroffen. Da freue ich mich schon jetzt auf nächstes Jahr in Berlin!
Leider sind meine Fotos alle recht dunkel ausgefallen. Die brauchbaren gibt es bei Flickr als Fotoset. Mehr Eindrücke auch aus den letzten Jahren gibt es ein der Blog-trifft-Gastro-Gruppe.
Das Programm für Blog-trifft-Gastro 2009 steht und klingt sehr interessant, vielversprechend und abwechselungsreich. Ich freue mich schon auf übernächstes Wochenende! Noch könnt ihr euch auch als Teilnehmer anmelden.
Oh, das wird knapp: Beim Garten-Koch-Event werden noch bis Ende Dezember Rezepte mit Maronen gesucht. Sorry, dass ich versäumt habe, euch da früher drauf hinzuweisen.
Ich habe ja bereits einige Maronenrezepte online. Aber da findet sich auf jeden Fall noch was.
Nachdem ich Anfang des Jahres das Blog trifft Gastro 2008 organisiert hatte, sah es leider lange danach aus, dass es 2009 keine Fortsetzung geben würde. Nun bin ich über Thorsten doch auf die Terminankündigung für Blog trifft Gastro 2009 aufmerksam gemacht worden. Ich freue mich schon jetzt viele alte und neue Bekannte im Ochsen zu treffen. Termin ist 7. Februar 2009 mit optionaler Übernachtung auf den 8. Februar im Ochsen.
An der Rivella-Werbung kommt man - zumindest hier in Baden-Württemberg - zur Zeit kaum vorbei. Da ist es auch naheliegend, dass Rivella einen Stand auf der Lust auf Genuss hat.
Als Erfrischungsgetränk gibt es Rivella in der Schweiz bereits seit 1952. Besondere Zutat ist das LactoSerum, wobei es sich um Milch handelt, der Fett und Eiweiß entzogen wurde. Neben der normalen Rivella (rot) gibt es auch noch eine Light-Variante (blau) und eine Version mit Grüntee-Extrakten (grün). Letztere ist in Deutschland aber zur Zeit nur für die Gastronomie erhältlich. Mir persönlich hat die normale Rivella am besten geschmeckt. Aber das kann ja jeder für sich am Stand selbst ausprobieren.
Nachtrag: Ich habe gerade entdeckt, dass man Rivella in den Varianten normal und light auch bei EDEKA24.de kaufen kann.
Auf den ersten Blick habe ich mich gewundert, wieso ein Hotel auf der Lust auf Genuss ausstellt. Aber wenn man sich einen Augenblick Zeit nimmt und mit den Leuten vom Hotel Dollenberg redet, versteht man, warum sie ausstellen. Denn als 5-Sterne-Haus, ausgezeichnet als Hotel des Jahres 2004 und das hauseigene Sternerestaurant mit Martin Hermann, sprechen als Urlaubsziel für Genießer. Zudem ist das Hotel im Schwarzwald beheimatet, so dass die Anreise aus der Stuttgarter Region auch keine zu große Zeit in Anspruch nimmt.
Zusätzlich bietet das Hotel verschiedene kulinarische Attraktionen und Küchenparty-Termine, bei denen Besucher in die Küche mit kommen und dort mit den Profis reden können.
Mal schauen. Falls ich nächstes Jahr mal wieder so einen richtigen Entspannungsurlaub mache, werde ich mir das Hotel Dollenberg als Ziel mal noch näher anschauen.
Am Stand C60 und parallel in Halle 3 stellt DER KREIS, ein Zusammenschluss von Küchenspezialisten, aus. Bei dem Verbund handelt es sich um ausführende Unternehmen, also beispielsweise Möbelhäuser mit speziellen Küchenabteilungen und Firmen, die auf Küchenmontagen spezialisiert sind.
Ich habe mir ein Sonderheft am Stand mitgenommen, in dem sich schon ein paar nette Ideen finden. Aber die Stände in Halle 3 fand ich enttäuschend. Ich bin mal durchgeschlendert, aber da war nichts, was mich wirklich interessiert hätte. Da kann ich auch ins Küchenstudio gehen und bekomme die selbe Auswahl angeboten. Neuheiten, die mich jetzt hinter dem Ofen hervorlocken hätten können, konnte ich leider nicht entdecken.
Dir Firma GAZI ist hier ebenfalls auf der Messe vertreten (Stand C62). Vor allem hier in der Region ist GAZI durch das GAZI-Stadion am Stuttgarter Fernsehturm bekannt.
Die Firma ist Hersteller von Milchprodukten nach türkischer Art. Dazu zählen Joghurt, Ayran und verschiedene Käsesorten. Einige von euch dürften davon der Grillkäse bekannt sein, den ich erst heute morgen zum Frühstück gegessen habe.
Neben dem Engagement für das Stuttgarter Stadion gibt es auch noch die GAZI Stiftung, die ein Kinderheim in der Türkei betreut.
Am Stand gibt es ein kleines Probierpaket mit sechs verschiedenen Produkten für 5 Euro zu kaufen. Der Erlös am Messestand fließt dabei vollständig an das Kinderheim. So kommt ihr in den Genuss der meiner Erfahrung nach sehr leckeren Produkte und helft dabei mit etwas Gutes zu tun.
Ich habe ja bereits geschrieben, dass das Frischeparadies Moll hier auch wieder vertreten ist. Neu ist für mich, dass man inzwischen auch als Privatperson im Frischeparadies Moll einkaufen kann. Wenn ich ich richtig erinnere, wurde das auf der Slow Food Messe im April noch verneint.
Natürlich gibt es nicht nur die ausgefallenen Pilze zu kaufen sondern auch viele andere leckere Sachen.
Ich habe einen Gemüsefond und einen Fischfond probiert, die tatsächlich sehr gut schmecken. Genau genommen handelt es sich um konzentrierte Fonds, die man mit Wasser wieder streckt. So kann man sich Arbeit und Platz sparen. Sie sollen zudem keine Geschmacksverstärker enthalten. Das werde ich mir noch mal im Laden genauer anschauen. Das kann ich abends ganz gut auf meinen Heimweg nach der Arbeit einbauen und werde berichten.
Der Stand E55 auf der Lust auf Genuss ist so ein wenig eine Mini-Ausgabe der Mondo Italia. Der Stand ist ziemlich groß und es werden italienische Spezialitäten verkauft. Vorwiegend Wurst, Käse und Süßigkeiten. Vor allem das leckere Kleingebäck hat es mir angetan und ich habe eine ganze Tüte davon gekauft. Verschiedene Sorten, eine süßer als die andere. Aber das muss auch mal sein.
Leider handelt es sich um einen reinen Verkaufsstand. Als ich frage ob man die Produkte auch in Deutschland kaufen kann, wird das leider verneint. Nur am Messestand. Aber man kann per E-Mail bestellen. ISt nur schwierig, so ohne Katalog und Online-Shop, weiß man ja gar nicht, was es alles gibt.
Auf verschiedenen Ständen kann man hier auf der Messe Kochbücher kaufen. Darunter empfehle ich euch vor allem den Stand D40. Dort gibt es die größte Auswahl an Kochbüchern und einige davon gehen jetzt schon zur Neige. Dadurch hat ihr die Chance das eine oder andere Ansichtsexemplar etwas preiswerter zu bekommen. Also auf zur Schnäppchenjagd. :-)
Leider steckt hinter dem Stand kein spezieller Kochbuchladen sondern ein Marketingunternehmen, die für Messen spezielle Verkaufsstände betreiben. Sonst wäre ich da mal vorbeigefahren.
Auf der Lust auf Genuss gibt es natürlich wieder einige "alte Bekannte" zu treffen. Über einige von Ihnen habe ich schon mal berichtet und möchte die Berichte hier kurz verlinken:
Demeter ist wieder mit Ihrem Promo-Stand und angegliedertem Restaurant vertreten. Ich werde dort mal fragen, warum man dort aus den hochwertigen Zutaten nicht noch leckereres Essen zubereitet.
Auch das Frischeparadies Moll ist wieder mit dabei. Dort kann man auch wieder ausgefallene Pilze und andere leckere Sachen kaufen.
Mit Cookmal ist auch Cookplanet vertreten. Natürlich nicht mit Computerterminals für den Online-Einkauf sondern man kann die Waren hier direkt erwerben.
Seit gut einer Stunde bin ich nun auf der Lust auf Genuss in Stuttgart. Inzwischen habe ich mir einen ersten Überblick verschafft und will mal kurz mit den anderen Genussmessen vergleichen, über die ich hier schon berichtet habe.
Die Größe der Messe umfasst eine Halle. Allerdings laufen parallel noch weitere Messen in den anderen Hallen, so dass man auch dort etwas Abwechslung finden kann. Allerdings scheinen mir nicht alle Eintrittskarten für alle Messen zu gelten.
Vom Typ her würde ich die Messe am ehesten mit der mit der Kulinart, die erst letztes Wochenende in Stuttgart stattgefunden hat. Die Ausrichtung erinnert mehr an eine Konsummesse, bei der es viel um den Abverkauf von Waren geht und weniger um die Präsentation der Produkte. Die Ideen hinter den Produkten, wie etwa auf der Slow Food Messe tritt eher in den Hintergrund. Dazu gibt es zwei große Kochbereich, in denen vor zahlreichem Publikum live gekocht wird, unter anderem von Lea Linster und Dieter Müller.
Im Eingangsbereich gibt es zudem eine Kinderbetreuung, so dass auch Familien mit Kindern die Messe besuchen können.
Ich habe schon eine besorgte E-Mail von Richard erhalten: Ob sein DFssgF-Packet angekommen sei. Ja Richard, ist es bereits Anfang der Woche. Vielen Dank! Und danke der Nachfrage. Ich hing nur die letzten Tage im Umzugsstress fest. Aber jetzt wird es wieder besser und ich werde auch wieder mehr bloggen.
Jetzt aber zu Richards Paket: Er hat mir regionale Spezialitäten eingepackt. Gar nicht so leicht, wie der feststellen musste, weil bei mir ja Fleisch und Alkohol auszuschließen sind. Aber er ist dennoch fündig geworden:
Marzipankartoffel (schon verputzt :-)
Marzipantee
Schoko-Kirsch-Marmelade (schon probiert, lecker, demnächst mehr dazu im Schoko-Blog)
Büsumer Krabbensuppe
Kieler Sprotten
Dafür vielen Dank! Vor allem weil für mich auch neue Sachen dabei sind, die ich sonst nicht entdeckt hätte. Und hier noch das Gruppenfoto:
Auch 2008 wird die Kulinart in Frankfurt und Stuttgart stattfinden. Daher habe ich euch hier ein paar Daten für euren Besuch zusammengestellt. Ich kann euch einen Besuch durchaus empfehlen.
Termine
Frankfurt 11./12. Oktober 2008 im Bockenheimer Depot Stuttgart 15./16. November 2008 im Römerkastell
Manche Menschen behaupten, ich hätte viele Kochbücher. Sie liegen falsch. Ich habe eine kleine Auswahl aktueller Werke. Ein "richtiger" Sammler hingegen ist Walter Putz, der viele Jahre als Oberkellner in Luxushotels gearbeitet hat. Doch er hat sich nicht nur mit dem Servieren der Speisen beschäftigt sondern auch mit deren Zubereitung.
1924 ist er geboren - viel Zeit um Kochbücher zu sammeln. Inzwischen besitzt er über 4000 Kochbücher, die bis etwa 1450 zurück reichen. Teile seiner beachtlichen Kochbuchsammlung werden noch bis zum 6. September 2008 in Karlsruhe ausgestellt. Ausstellungsort ist die Badische Landesbibliothek, der Eintritt ist frei. Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag 9.00 bis 18.00 Uhr und Samstag von 9.30 bis 12.30 Uhr.
Danke für's Wecken, Jutta. Ich war gestern einfach zu müde (ewige Fahrerei durch den Nebel) um noch einen Rückblick auf die fress:publica08 werfen zu können. Und heute habe ich erst mal noch Paula Schramm Schokolade verkosten müssen. Aber jetzt bin ich wieder da...
Erst mal: Danke an Louis für das Event! Ihr kennt ihn eher als Fressack (nur echt mit zwei s). Ich muss ja zugeben, dass ich etwas skeptisch war, weil wir gewisse Meinungsverschiedenheiten hatten. Aber er hat sich als feiner Kerl entpuppt und neben Lob auch konstruktive Kritik an meinem Weblog geäußert. Beides hat mich sehr gefreut. Danke. Dazu gleich nochmal ein eigener Beitrag.
Dann habe ich mich natürlich sehr gefreut, all die Menschen hinter den Blogs kennenzulernen. Danke, dass ihr alle da wart! Wenige kannte ich bislang persönlich, viele durch ihre Weblogs, ein paar noch gar nicht. Das hat sich jetzt geändert. (Dem werde ich in den nächsten Tagen auch mit der lange überfälligen Überarbeitung der Blogroll mal endlich Rechnung tragen.) Jürgen hat eine Liste zusammengestellt, wer alles da war.
Das Essen sowohl vom Goldenen Engel und den anderen Teilnehmern war köstlich. (Wenn auch nicht alles für Vegetarier geeignet. :-) Auch hierfür mein Dank an die KöcheInnen. Wenn ich nächstes Jahr nicht auch direkt vorher geschäftlich unterwegs bin werde ich hoffentlich auch selbst etwas zubereiten und mitbringen können. Womit auch klar wäre, dass ich nächstes Mal gerne wieder dabei bin.
Zum Abschluss meiner Berichte von der Slow Food Messe 2008 habe ich noch eine kleine Übersicht über alle Artikel zusammengestellt, die ich von der Messe geschrieben habe. Enthalten sind auch die, die Artikel drüben im Schokoladen-Blog und Verweise auf Berichte in anderen Weblogs.
Die Slow Food Messe 2008 ist vorüber und es wird Zeit für mich, ein Fazit zu ziehen. Und das fällt bei mir klar positiv aus. Die Messe war ein klarer Gewinn für mich. Es gab Vieles (neu) zu entdecken und die Schnecke in mir ist wacher denn je. Ich hoffe ich konnte euch diese Begeisterung in den fünfzig Artikeln (eine Übersicht folgt gleich noch) vermitteln. Wer nicht da war, kann darin nachlesen, was er verpasst hat. Ich empfehle klar den Besuch bei der Slow Food Messe 2009!
Insgesamt haben 65.000 Besucher die Frühjahrsmessen besucht. Das waren deutlich mehr als ursprünglich erwartet. Aus der Pressemitteilung der Messe geht allerdings nicht hervor, wie viele davon den Slow-Food-Bereich in Halle 3 aufgesucht haben. Auf jeden Fall waren es hier wesentlich mehr Besucher als letztes Jahr.
Durch die begleitenden Messen hat sich das Publikum (wie schon berichtet) gewandelt. Viele Besucher sind zum ersten Mal mit der Slow-Food-Idee in Berührung gekommen, was begrüßenswert ist. Denn nur so kann die Philosophie von Slow Food weiter verbreitet werden. Auf der anderen Seite haben die Anbieter auch viel mehr "Jäger und Sammler" - hier Probierer - bemerkt, die, ohne Interesse an den Produkten zu haben, einfach nur ein kostenloses Essen zusammenprobiert haben. Das ist schade und eigentlich genau das Gegenteil von dem was man hier erreichen will: Nachdenken über die Qualität der Lebensmittel.
Überdenken sollte man aus meiner Sicht auch die Wahl der Aussteller. Die einen haben einen offensichtlichen Bezug zu Slow Food und berichten mit leuchtenden Augen auch am vierten Messetag vom Erhalt traditioneller Lebensmittel. Bei anderen fragt man sich hingegen, ob es hier nur um das Verkaufen geht. An einigen Ständen wurde regelrecht gemauert, wenn man mehr über die Produkte wissen wollte oder müde auf die ausliegenden Prospekte verwiesen. So wurde häufig der Bezug zu Slow Food nicht klar und ich habe mir vorgenommen, genau diese Frage nächstes Jahr zu stellen wenn ich wieder von der Messe berichten werde. Und zwar an jedem Stand - egal ob gemauert wird oder nicht.
Für mich ist auf jeden Fall klar, dass wir uns auf der nächsten Slow Food Messe wieder sehen. Wenn es mein Arbeitspensum erlaubt an allen (wieder?) vier Tagen. Und natürlich auch wieder mit Berichten hier im Weblog. Bis dahin!
Mit den Standartikeln bin ich hier nun durch. Morgen kommen noch die restlichen Schokostände drüben im Schokoladen-Blog dran. Dann gibt es noch ein Fazit und eine Gesamtübersicht über alle Artikel. Wenn ihr das verlinken wollt würde ich mich freuen, wenn ihr das dann verlinkt, weil da dann wirklich alles übersichtlich zusammengefasst ist. Danke!
Aber jetzt muss ich erst mal ins Bett. So viel Neues muss der Kopf noch verarbeiten und die zwei Tage Messe spürt man doch etwas in den Beinen. Bis morgen!
Wer nach so viel genialen Slow Food Lebensmitteln sich als Schnecke (dem Slow Food Zeichen) outen möchte, hat dazu viele Möglichkeiten. Das Slow Food Merchandising startet beim Babylatz und geht bis zum XXXL-Shirt. Dazu gibt es natürlich Schürzen und andere nützliche Dinge.
Wer sich nicht auf der Messe eindecken konnte, kann die Produkte auch im Slow Food Shop online bestellen.
Als letzten Stand möchte ich euch hier nun noch die Manufaktur Jörg Geiger vorstellen. Unter dem Titel "ausgewählte Geschenkideen" werden dort hervorragende Produkte verkauft. Der Andrang am Stand - hier im Bild kurz vor Messeschluss - spricht für sich...
Eines der ausgefallensten Produkten aus dem Hause ist sicherlich der Birnenschaumwein aus der Champagner Bratbirne. Das Ausgangsprodukt, die Champagner Bratbirne ist einer der Passagiere der Arche des Geschmacks von Slow Food. Für den Erhalt der Art spielt die Weiterführung der traditionellen Produktion von Schaumweinen aus der Birne eine wichtige Rolle.
Da ich selbst ja ohne Alkohol lebe (ja, ich weiß, dass ihr das nicht verstehen könnt :-), habe ich mich vor allem für zwei alkoholfreie Produkte interessiert. Dabei handelt es sich um einen alkoholfreien Cocktail, der als "Der Rote" und "Der Weiße" im Sortiment geführt werden. Mir hat "Der Weiße" besser geschmeckt, weil er überhaupt nicht an Fruchtsaft erinnert, was beim "Der Rote" noch ganz leicht der Fall ist.
Reges Probieren herrscht an den Senftöpfen der historischen Senfmühle Monschau. Seit 1882 wird in der Senfmühle nun in der vierten und fünften Generation Senf hergestellt. Durch zahlreiche Berichte in den Medien ist der Monschauer Senf inzwischen weit bekannt.
Im Gegensatz zu vielen anderen Firmen, die sich "historisch" oder "Mühle" nur zu Werbezwecken in den Namen schreiben, gibt es hier nicht nur den historischen Ursprung. Auch heute wird der Senf noch alter handwerklicher Tradition hergestellt und zwischen Mühlsteinen gemahlen.
Zur Zeit werden 18 verschiedene Sorten Senf geführt. Dazu kommen Senfpralinen und eine Pralinentafel. Von den Senfpralinen konnte ich noch zwei ergattern und ich habe sie wirklich genossen. Nur bei einer war mir die weiße Schokolade um den Senf etwas zu süß.
Weitere Informationen über Produkte und Führungen gibt es online. Im Online-Shop können die verschiedenen Senfsorten bestellt werden.
Die Betreiber von Wild und Grün sind ebenfalls mit einem Stand hier auf der Messe vertreten. Angeboten werden handgemachte Spezialitäten aus dem Biosphärenreservat Rhön. Die Produkte sind aber nur einer der Geschäftsbereich neben Catering und einem Restaurantbetrieb im Jagdschloss Fasanerie.
Ich habe mit mit den Betreiben, hier im Bild im Gespräch mit anderen Besuchern, ein wenig über die Hintergründe eines solchen Biosphärenreservats unterhalten. Davon gibt es weltweit über 500 von der UNESCO anerkannte Gebiete. Im Gegensatz zu Naturschutzparks, wo die Natur vor dem Menschen geschützt wird, wird hier die Natur für den Menschen erhalten. Ziel ist eine wirtschaftliche Nutzung des Biosphärenreservats und dieses gleichzeitig zu erhalten. Die Rhön ist seit 1991 Biospärenreservat.
Einige der Unternehmen haben sich erst kürzlich zur Kooperation Best of Biosphäre Rhön zusammengeschlossen. Darunter befinden sich neben Produzenten von Lebensmitteln und gastronomischen Betrieben auch Handwerker, die Produkte aus der Biosphäre verarbeiten und eine entsprechende Philosophie verfolgen. Spezielle Aufnahmekriterien gibt es für diesen Verband nicht. Die Unternehmer entscheiden selbst, wer aufgenommen wird und wer nicht. Ein Netzwerk auf Vertrauen, was für die Kunden sicherlich wertvoll ist.
Einer von mehreren auf der Messe vertretenen Käseherstellen ist die Schafkäserei Langenburg. Der dort produzierte Schafskäse wie etwa Schafsfeta, -camembert und -schnittkäse sowie als Spezialität ein Blauschimmelkäse aus Schafsmilch werden zu 70% im Direktvertrieb vermarktet.
Wer den beiden Betreiben Berit und Norbert Fischer über die Schulter schauen will muss dazu nicht nach Langenburg reisen. Auf Arte ist am 26.5.2008 ab 17:35 Uhr die Wiederholung der Sendung "Bauern in Europa" mit dem Untertitel "Von Schafen, Bakterien und anderen Mitarbeitern"
zu sehen. Trotz der Sendung sieht man aber hier keine Gefahr mit Anfragen überrannt zu werden. Der geringe Absatz über Händler lässt das schlicht nicht zu.
Die Produkte probieren und kaufen kann man auch auf der Ökomesse in Schwäbisch Hall vom 18.-20.4.2008. Mehr Informationen zur Messe gibt es online.
Pains ist der französische Begriff für Brot. Und das zu Backen versteht Jean Kircher bestens. Seine Produkte bei Pains et Tradition sind von SlowBaking zertifiziert und werden nach alten bewähnten Vorgehensweisen gefertigt.
Im Gespräch umschreibt er seine Kollegen mit der 3S-Formel:"Schneller, Schöner, Schlechter". Nicht nur unsägliche Backshops sondern auch viele Bäckereien, die nur Teiglinge aufbacken, unterschreiben ungewollt. Das Credo von Pains et Tradition ist hingegen "le gout, c'est tout!" - der Geschmack ist alles. Natürlich kommt der nicht aus Aromastoffen und Hilfsmittelchen sondern ganz alleine aus den natürlichen Zutaten.
In zwei Werken auf beiden Seiten der belgisch-französischen Grenze werden die Produkte gefertigt, die auch Sterneköche zufriedenstellen. Dazu wird hier beispielsweise der Teig noch von Hand geschlagen. Im Gegensatz zu modernen Knetmaschinen ist damit ein Überkneten des Teiges und damit den Einschluss von zu viel Luft schlicht nicht möglich. Auch auf das richtige Verhältnis zwischen Mehl und Wasser achtet man hier penibel. Der Teig darf nicht zu trocken sein. Beides Probleme die andere Bäcker mit Hilfsstoffen ausgleichen müssen.
Beim Gärprozess wird nicht auf die Zeit sondern vor allem auf die richtige Temperatur geachtet. Keine drei Tage muss das Brot gären - wenige Stunden reichen. Die dann aber nicht halb gefroren sondern bei etwa 25°C, was die optimale Temperatur für den Gärprozess ist. Der Teig wird so optimal veredelt. Die Bäcker arbeiten im Schichtbetrieb an sechs Tagen der Woche um Backwaren aller Art zu produzieren - so wie das auch früher üblich war.
So kommt das Brot völlig ohne jegliches "Teigdoping" aus. Und obwohl ohne Konservierungsstoffe gearbeitet wird, bleibt das Brot viel länger frisch als die kurzlebigen Produkte der Kollegen. Das vor fünf Tagen gebackene Brot am Stand schmeckt immer noch besser als fast(?) alles, was man hier frisch in der Bäckerei kaufen kann. Verkaufen will Jean Kircher es trotzdem nicht. Das könne er mit seinem Gewissen nicht vereinbaren.
So viel Qualität wissen die Kunden in aller Welt zu schätzen. Bis nach Russland und Japan werden die Backwaren verkauft. Hier geht Pains et Tradition den einzigen Kompromiss mit der neuen Welt ein: Für den Versand werden die Produkte halbgebacken tiefgefroren und dann vor Ort fertig gebacken. Denn anders ist die Qualität leider nicht über diese Transportstrecken erhaltbar.
Auch auf einer Slow Food Messe darf es natürlich leckere Häppchen für zwischendurch geben. Quasi slowes Fast-Food. Eine Möglichkeit dazu gab es am Stand der Firma Käse Schuster. Dort war ein Walliser Raclette aufgebaut. Darin wird der Käse unter einer Art Grill erhitzt (vorne rechts im Bild) und dann mit einem Messer auf ein längliches Stück Weißbrot gezogen. Das sieht dann so aus:
Zum Probieren war mir die Schlange dann allerdings zu lang. Aber da Käse Schuster vom Feinschmecker als einer der besten Käseversender in Deutschland empfohlen wird, denke ich dass sie verstehen, was sie da machen. :-)
Sakuska ist eine Spezialität aus Rumänien. Dabei handelt es sich um eine vielseitige Creme aus gegrilltem Sommergemüse, die hier in Deutschland vor allem Personen bekannt ist, deren Vorfahren aus Rumänien stammen.
Um diese Genusslücke zu schließen wird es nun in Deutschland von der Firma Feinkost Transsylvania angeboten. Hergestellt wird diese rumänische Spezialität nach einem alten Familienrezept aus gegrillten Auberginen und Paprika, Tomaten und Zwiebeln. Salz und Chili runden den Geschmack ab während das Sonnenblumenöl der Konservierung dient. Angeboten werden wird eine mild und eine leicht feurige Sorte, beide zu jeweils 140 Gramm im Glas.
Sakuska dient übrigens nicht nur als Brotauftstrich. Man kann es auch als Beilage zu Kartoffeln, Fleisch oder Nudeln verwenden und zu Käse eignet es sich hervorragend als Dip.
Auch den Milchhorizont eines typischen Verbrauchers kann die Messe
hier erweitern. Denn während man Kuhmilch überall bekommt und ab und zu
auch noch Ziegenmilch findet, gibt es fast keine Anbieter für
Stutenmilch. Einer davon ist bis heute Deutschlands
erster Anbieter von Stutenmilch. Inzwischen in der dritten Generation
wird diese auf dem Kurgestüt Hoher Odenwald gewonnen.
Die Milch wird dabei in verschiedenen Formen direkt an den Endkunden
verkauft. Zu nennen wäre die gefrorene Form, gefriergetrocknetes
und getrocknetes Milchpulver. Abgerundet wird das Sortiment um
verschiedene aus Stutenmilch hergestellte Produkte.
Im Gegensatz zur Kuhmilch kann die Stutenmilch tatsächlich eingefroren
werden. Davon habe ich ich selbst überzeugt indem ich frisch wenn
auch pasteurisierte und eingefrorene Stutemilch gleichermaßen gekostet
habe. Da ist wirklich kein Unterschied zu merken. Die Milch hat
im Vergleich zur Kuhmilch einen dezenteren Geschmack und ist
aber deutlich süßer.
Da die Milch wesentlich ähnlicher der Muttermilch ist, eignet sie sich
auch für Babynahrung und wird häufig als Milchersatz
verwendet. Obwohl die Stutenmilch ebenfalls Laktose enthält wird sie
von vielen Personen mit einer Laktoseintolleranz vertragen. Warum das
der Fall ist, ist allerdings nicht bekannt.
Ich bin ja ein Fan von herausragenden Käseprodukten. Ein Anbieter
hier in der Region ist die Fromagerie Holzapfel
aus Kuppingen bei Herrenberg, die ich hier aus der Messe kennengelernt habe.
Dort werden besonderes edele Käsesorten angeboten.
Diese werden von persönlich ausgewählten Käsereien bezogen und
teilweise noch mehrere Wochen oder Monate im eigenen Käselager
nachgereift. Diese Besondere
Auswahl führte zur Auszeichnung als "Artisan Fromager", die für
besondere Dienste und Leistungen für die französische Käsekultur
steht.
Abgerundet wird das Sortiement durch Feinkostprodukte. Das komplette Sortiement
ist auf den Wochenmärkten in Herrenberg, Nagold und Ulm
und im eigenen Marktladen zu beziehen.
Hier am Stand gibt es zusätzlich leckere Crepes, die aber nicht mit
den sonst üblichen geschmacklosen Tütenkäsen hergestellt werden.
Ich habe mir einen mit Bergkäse gegönnt und zwei "Hosenknöpfe"
(Button du Culotte, eine kleine Ziegenkäseart) mitgenommen.
Eine Delikatesse sollen ja Weinbergschnecken sein. In den letzten
Tagen habe ich mal irgendwo die Bezeichnung "schwäbische Auster" gelesen. Die Firma
Escargots kommt allerdings nicht von hier, bietet
aber die Weinbergschnecken an.
Das Sortiment umfasst vor allem zwei verschiedene Sorten aus dem Glas. Einmal sind
die gekochten Schnecken in einem Kalbsfond mit Estragon eingelegt, bei der anderen
Variante in einem Gemüsesud mit einer Fenchelnote. Dazu gibt es noch tiefgefrorene
Produkte und lebendige Schnecken. Diese sind aber für den gastronomischen Einsatz
bestimmt. Die Kochzeit dieser Schnecken beträgt dann zwei bis drei Stunden.
Gezüchtet werden die Weinbergschnecken auf einem drei Hektar großen
Gelände.
Dort wird auch das Gemüse als Futter direkt angebaut. Mindestens zwei Jahre
müssen die Schnecken hier wachsen, bevor sie als kleinste Größe verkaufsfähig
sind. Größere Tiere leben vier oder fünf Jahre. Während dieser Zeit
leben die Tiere dabei ganzjährig im Freien.
Für passende Rezepte sorgt ein Schneckenkochbuch. Darin finden sich
rund dreihundert Rezepte für verschiedenste Schneckensorten und
teilweise auch für Muscheln.
Angeboten werden hier zwei Quittenweine,
wovon einer im Barric-Holzfass
gereift ist. Der Anbieter schreibt das Wort "quittenwein" - also klein -
um sich von anderen kurz gereiften Weinen die mit Aromen "veredelt"
werden abzusetzen. Dieser Wein reif drei Monate um die rund 120
verschiedenen Aromen der Quitte optimal hervorzubringen.
Zusätzlich werden auch Quittenprosecco und ein
Quittensaft angeboten.
Der Saft kann in dieser Qualität allerdings nur in sehr geringer Menge
produziert werden, so dass dieser hier auf der Messe nicht angeboten wird.
Der besondere Hintergrund der Produkte neben der hohen Qualität der
Lebensmittel ist nun folgender: Zum Einsatz kommt hier alte
Quittensorten aus der Region Franken. Mit den Erlösen aus den Verkäufen
wird aktiver Artenschutz für viele alte Quittenarten betrieben. Von
manchen der ursprünglich mehreren dutzend Sorten gibt es teilweise nur
noch einzelne Bäume, so dass diese Arten massiv vom Aussterben bedroht sind.
Durch das Projekt entdecken die Kunden aber wieder den Geschmack der
(alten) Quitten(sorten) für sich. Dadurch wird wiederum die Nachfrage nach den Produkten
angeregt was wiederum zu einer besseren Erhaltbarkeit der Biodeiversität der
Quitte führt. Der Bestandsschutz erfolgt dabei nicht nur regional sondern
auch über Quittenbäume aus der eigenen Baumschule, die reißenden Absatz
finden. Inzwischen wurde auch der
Astheimer Quittenlehrpfad
eingerichtet, wo unter anderem hundertjährige Quitten bestaunt werden
können.
Der Name MUSTEA entstammt übrigens der römischen Zeit,
also die Römer Quitten speziell für die Weinkelterei produziert haben.
Ich brauch mal kurz eine Verschnaufpause und werde erst mal die Besuche der letzten Stände in Worte fassen. Bis ich damit durch bin wird es hoffentlich wieder etwas ruhiger. Denn während man gestern noch recht gut an die Stände rankam muss man sich heute schon wirklich durch überfüllte Gänge quetschen und geduldig warten, bis die Standbetreiber Zeit für das Gespräch finden. Ganz slow eben...
Wie das aussieht, wenn ich hier auf der Messe Informationen sammel, könnt ihr übrigens in Theos Bericht Slow Food Messe Blogger auf Recherche betrachten. Da hat er mich klammheimlich und ohne das ich es gemerkt hätte abgelichtet. Wir müssen uns da noch mal über die Rechte am eigenen Bild unterhalten Theo. :-)
Etwas seltsam war übrigens auch das Verhalten am Messestand der Hofpfisterei. Nachdem ich dort sagte, dass ich einen kleinen Messebericht im Internet schreibe, traute wollte man mir dort keine Informationen geben. Die Marketingabteilung würde das wohl gerne selbst machen. Ich habe zwar mal mein Kärtchen da gelassen aber da wird wohl kaum ein Artikel draus werden. Schließlich will ich euch subjektive Messeindrücke und frische News liefern und kein abgestandenes Marketingmaterial. Sorry! (Einen Link gibt es trotzdem, da ich ja weiß, dass deren Produkte echt gut sind.)
Die Besucherströme scheinen die ganze Zeit während ich das hier schreibe eher zum Ausgang zu tendieren. Die Chancen, dass ich nach dieser Schreibrunde wieder besser durchkomme, stehen also ganz gut.
Eigentlich war die Idee mal ein Gag, heute ist es ein hochwertiges
Lebensmittel: (Weihnachts-)Stollen aus dem (Bergwerk-)Stollen.
Das mag zunächst wirklich verrückt klingen, aber der Stollen schmeckt
tatsächlich sehr lecker.
Willinger Christinen-Stollen ist der Name dieses ungewöhnlichen
Gebäcks, benannt nach dem Namen des Schieferbergwerkstollen
Christine. Dort wird der Stollen, der nach einem jahrhundertealten
Traditionsrezept der Familie gebacken wird, bei hoher Luftfeuchtigkeit
nach dem Backen gelagert und gereift.
Seit gut 10 Jahren gibt es den Stollen aus dem Stollen nun schon. Für den
Kunden stehen neben dem Klassiker mit 500 und 1000 Gramm auch eine
Version in Bio-Qualität und eine Sorte zum flambieren
zur Auswahl. Bei
letzterer wird eine kleine Flasche Whisky zum Flambieren mitgeliefert.
Die Produkte von Wolfgang von der Heide sind bereits
mehrfach von der DLG ausgezeichnet worden. Also
Slow-Baking-Mitglied
steht er dabei auch bei seinen anderen für naturbelassene Teige, die
durch lange Ruhezeiten und einen natürlichen Fermentationsprozess
ihren Geschmack gewinnen.
Wer sich von dem Geschmack des Stollens aus dem Stollen selbst
überzeugen möchte, kann diese auf der Webseite
von Wolfgang von der Heide bestellen.
"Mehlig- oder festkochend?" Das ist so ziemlich die einzige
Frage, die dem Verbraucher auf einem normalen Stand auf dem
Wochenmarkt gestellt wird, wenn er Kartoffeln kaufen möchte. Denn
mehr als diese beiden "Sorten" - vielleicht noch in unterschiedlichen
Gebindegrößen - stehen meistens nicht zur Auswahl.
Aber zum Glück gibt es ja Spezialisten wie Taruiffli's. Dort
gibt es zu aktuell 21 Sorten Kortoffeln aus der Erntesaison 2007
natürlich auch die passende fachkundige Beratung.
Darunter befindet sich auch die Sorte Bamberger
Hörnla, die euch vielleicht als Passagier
der Arche des Geschmacks von Slow Food ein Begriff sein dürften.
Passend ist auch der Name der Webseite "Erlesene
Kartoffeln". Dort können die Kartoffeln per bundesweitem Versand
bestellt werden. Es werden bevorzugt Kartoffeln aus Demeter- oder alternativ
Bio-Anbau in das Sortiment aufgenommen. Nur bei wenigen Sorten muss auf den
konventionellen Anbau zurückgegriffen werden.
Wie viele Sorten Tomaten kennt ihr? Denkt mal kurz nach. Mehr als ein oder zwei
Dutzend dürften es bei den wenigsten sein. Ganz anders beim österreichischen
Anbieter Stekovics: Etwa 3000 verschiedene Sorten Tomaten
werden hier genutzt. Dazu kommen nochmal um die 2000 Sorten anderer Früchte
und Gemüse.
Dabei handelt es sich um viele "vergessene Sorten", die keine besonders guten
Lagerfähigkeiten besitzen und schlecht für den Transport geeignet sind. Dieses
Problem wird hier durch Einlegen bzw. Weiterverarbeitung zu Aufstrichen,
Konfitüren (probiert die alte Erdbeersorte!) und Ähnlichem gelöst.
Aber auch der Ertrag dieser ursprünglichen Sorten ist relativ gering.
Dafür ist der Geschmack aber um so intensiver. Ich
habe verschiedene Produkte probiert, die alle einen sehr kräftigen Geschmack
haben. So etwas schaffen eben nur sehr alten Sorten und nicht die
auf Ertrag und Stabilität gezüchteten Sorten.
Heute morgen habe ich mir am Stand von Bionade mal ein kurzes
Statusupdate bezüglich neuer Sorten geholt.
Dort habe ich erst mal erfahren,
dass Forte nun "Aktiv" heißt. Damit richtet es sich nun auch
mit dem Namen mehr an "aktive" Sportler. Denn für die ist diese Sorte ja
ursprünglich entwickelt worden.
Demnächst kommt wohl auch eine neue Sorte auf den Markt. Mehr habe ich aber
nicht in Erfahrung bringen können, da die Sorte noch geheim ist. Schade,
aber angesichts
Nachahmungsprodukt
durchaus verständlich.
Whisky aus Baden-Württemberg - geht das denn? Ja, denn den kann man hier auf
der Messe auch kaufen. Black Horse heißt der Whisky aus
Tübingen. Der Name rührt von dem Ort der Destillerie her, die sich in einem
alten Stall befindet.
Die Herstellung findet ganz nach schottischer Tradition statt. Der Whisky
wird doppelt gebrannt und lagert mindestens sieben Jahren im Eichenfass.
Whisky-Kenner bescheinigen dem Whisky eine gute Qualität, so sagte man mir
am Stand, auch wenn ihm die typische Torfnote der schottischen Sorten fehlt.
Am Stand von Confitures & Mehr gibt es viele leckere Sorten Konfitüren (Marmeladen sind nur die aus Zitrusfrüchten) zu kaufen und zu probieren. Die meisten Sorten sind ausgefallen, wie etwa Banane-Orange-Schoko-Chili.
Entstanden ist das Angebot aus der ursprünglichen Hobbyproduktion von Konfitüren. Auch jetzt für den Verkauf werden diese alle von der Schöpferin selbst zubereitet. Ihr Mann darf nur ganz wenige (leichte :-) Sorten herstellen. Dabei enthalten die Rezepturen "nichts, was nicht rein darf". Also nur Früchte und Zucker. So fragte eine Dame neben mir am Stand, ob das Chili in Form von Pulver zugegeben würde. Sie hat erst mal einen recht entsetzten Blick als Antwort erhalten.
Die Schärfe kommt übrigens durch die Zugabe eine weiteren Marmelade. Es gibt von diesem Anbieter nämlich eine reine Chilikonfitüre. Die ist schön scharf aber auch angenehm süß. Allerdings eignet sie sich natürlich mehr zum Verfeinern von Speisen denn als Brotaufstrich.
Als einen der ersten Stände heute morgen habe ich morgen die Firma Härdtner besucht.
Hauptgeschäft sind dort hochwertige Backwaren, die über zahlreiche Naturkostläden in der Region
verkauft werden. Ein Direktbezug über die Webseite möglich. Teile des Sortiments
entsprechen den Demeter-Kriterien und sind dementsprechend zertifiziert.
Gestern habe ich ja noch Kaiserschmarrn zum Frühstück zubereitet. Heute hatte ich dazu keine
Zeit und habe mir hier statt dessen ein Panini mit Tomaten und Büffelmozarella als
Start in den Tag gegönnt.
Guten Morgen von der Slow Food Messe! Gleich geht es hier mit der zweiten Runde an Berichten weiter.
Ich habe den Eindruck, dass es heute noch mal voller wird als gestern. Bei dem miesen Wetter heute morgen kein Wunder - da werden sich viele lieber in Messehallen begeben statt raus in die Natur. Inzwischen sieht es ja zum Glück wieder besser aus.
Ich hoffe, dass ich euch heute noch so viel wie möglich verschiedene Stände vorstellen kann. Der Rest wird aber sicherlich erst in den späten Abendstunden folgen, wenn die Messe rum ist. Auch die Bilder werde ich wieder nachreichen, weil sich das gestern als sehr zeitersparend herausgestellt hat.
Bereits aufgefallen waren mir die Bücher über Ernährung von Dr. Watson Books. Heute habe ich die Möglichkeit ergriffen mich mal näher mit dem Verlag auseinanderzusetzen und am Stand Informationen aus erster Hand zu bekommen.
Der Verlag ist aus dem Projekt "Dr. Watson Der Food Detektiv(R)" entstanden. Dabei handelt es sich um eine Online-Datenbank, in der alle E-Nummern gelistet werden. Beschrieben wird für Verbraucher der Einsatzzweck aber vor allem auch die Risiken und Nebenwirkungen. Dabei wird stets auf einfache Beschreibungen geachtet. Basis sind zahlreiche wissenschaftliche Studien die auch als Quelle angegeben werden. Dadurch wird die Bewertung wissenschaftlich transparent.
Aus diesem Projekt entstand dann das erste Buch des Verlags mit dem Titel Echt künstlich. Dabei handelt es sich quasi um eine Offline-Version der Datenbank mit den E-Nummern. Das Buch selbst versucht dabei durch einen Plastikeinband die Künstlichkeit auch haptisch begreifbar zu machen.
Als weiteres Buch folgte dann Leinöl macht glücklich. Das Buch geht der Frage nach, was dieses traditionelle Lebensmittel ausmacht, wie es gesundheitlich wirkt und warum es fast wieder von der Bildfläche verschwunden ist (oder war). Dazu gibt es eine Reihe von Leinölrezepten, die teilweise auch in Luxushotels den Gästen angeboten werden. Andere Rezepte zielen wiederum auf den gesundheitlichen Aspekt, indem sie beispielsweise Leinöl mit Milchprodukten kombinieren und so für den Körper leichter aufnehmbar machen. Gebunden ist dieses Buch natürlich in Leinen und folgt durch eine traditionelle Aufmachung auch dem traditionellen Lebensmittel Leinöl.
Der neueste Titel, der erst vor wenigen Tagen erschienen ist, ist Die Kalorienlüge. (Bei Amazon noch nicht verfügbar aber vorbestellbar.) Hier wird beschrieben warum Leute das essen, was sie essen. Es werden grundlegende Mechanismen zur Regelung unserer Nahrungsaufnahme aufgezeigt und wie diese durch industriell gefertigte, der Natur entfremdete Produkte beeinflusst werden. Von diesem Buch habe ich ein Exemplar mitgenommen und werde nach der Lektüre hier ausführlicher berichten.
Im Rahmenprogramm zur Slow Food Messe gibt es dieses Jahr auch einen Kochwettbewerb. Ich habe nur mal kurz reingeschaut und dabei das nachstehende Foto geschossen. Außer, dass der Wettbewerb sich wohl an Jugendliche richtet, habe ich keine näheren Informationen bekommen. Da muss ich morgen wohl mal nachfragen.
Auf dem Bild seht ihr vorne links ein Team, dass sich schon an die Arbeit gemacht hat. Das andere Team präsentiert noch was nun gekocht wird. Rechts die drei Jurymitglieder aus dem Publikum.
Die Artikel zum Thema Schokolade auf der Slow Food Messe habe ich in das Schokoladen-Weblog ausgelagert, weil die dort thematisch besser passen. Daher hier mal die Links für heute:
Auf dem Stand der Ölmühle Werder werden verschiedene Sorten Pflanzenöle angeboten. Wichtig ist dabei die naturbelassenheit der Öle. Sie werden kalt gepresst, nicht gefiltert und nicht maschinell abgefüllt.
Wie das praktisch aussieht, kann man sich am Beispiel der Leinenölmühle ansehen, die auf dem Messestand tagsüber frisches Leinenöl presst. Ein wichtiger Punkt für den Vertrieb des Öls ist hier auch, dass es nur wenige Monate als sein soll. Am besten jedoch frisch gepresst.
Ursprünglich kommt die Ölmühle Werder übrigens gar nicht aus dem klassischen Lebensmittelbereich. Auch heute noch steht die gesundheitsfördernde Wirkung der verschiedenen Ölsorten für viele Kunden im Mittelpunkt.
Neben den reinen Ölen werden auch hieraus zubereitete Pesto-Produkte mit vertrieben. Die Produkte sind sowohl lokal auf Märkten als auch über den Online-Shop erhältlich.
Einer der flächenmäßig größten Stände ist der von Edeka. Es werden vorwiegend vier Bereiche der Lebensmittelpalette präsentiert: Fleisch/Wurst, Käse, Obst/Gemüse und Fisch (Deutsche See).
Aber Moment mal: Was bitte hat Edeka mit Slow Food zu tun? Die Frage stellt auch Theo, den ich dort getroffen habe, und einer meiner Leser in einem Kommentar. Also bin ich mit genau dieser Frage auf den Edeka-Stand marschiert und habe dort mit dem stellvertretenden Vertriebsleiter der Edeka Südwestfleisch gesprochen.
Im Gespräch zeigen sich natürlich schon Parallelen mit den Grundsätzen von Slow Food - auch wenn man Edeka ganz sicher nicht mit dem kleinen Slow Food Produzenten ums Eck vergleichen kann. Der wesentliche ist wohl, dass Edeka regionale Produkte vermarktet. 95% der Lebensmittel kommen aus den Regionen im Süden Deutschlands, die zum Kerngebiet des Unternehmens gehören. Beispielweise stammt das Lammfleisch ausschließlich aus Baden-Württemberg. Generell wird das Fleisch von speziellen Vertragsbauern bezogen, die von Edeka Vorgaben beispielsweise bezüglich des Futters und dem Platz für die Tiere einhalten müssen.
Bei Obst und Gemüse setzt die Supermarktkette möglichst weit auf saisonale Produkte. Natürlich müssen auch hier Produkte wie Tomaten ganzjährig verkauft werden, weil dies fast alle Konsumenten von solchen Supermärkten erwarten und diese Nachfrage befriedigt werden muss.
Zusätzlich steht es den Einzelhändlern vor Ort frei, das Sortiment eigenständig um besondere und lokale Lebensmittel zu erweitern. Einen von Ihnen kennt ihr vielleicht in Form des Shopbloggers, der ja fleißig Zotter verkauft. (SPAR gehört ja inzwischen zu Edeka.)
Der Fischbereich von Edeka wird zu großen Teilen von der Deutschen See beliefert, die ein breites Spektrum an Biofisch und nachhaltig gefischten Produkten einsetzen.
Bei einigen Supermärkten ist es auch üblich Kundenseminare und Verkostungen zu bestimmten Themen anzubieten. Ich habe das hier noch nicht erlebt aber ihr könnt ja mal bei euch darauf achten und hier gerne in den Kommentaren darüber berichten.
Insgesamt hat sich damit mein Bild von Edeka im Lebensmittelbereich ein wenig bestätigt. Zumindest hatte ich bislang schon den subjektiven Eindruck, dass Edeka hier mehr Qualität anbietet als andere Ketten. Dennoch bleibt - schon alleine aufgrund der benötigten Mengen - der Vergleich mit dem kleinen Slow-Food-Produzenten nicht möglich.
Bliebe also zu wünschen, dass einzelne Märkte gezielt kleine Mengen regionaler Slow-Food-Produkte in ihr Sortiment aufnehmen und diese auch speziell kennzeichen. Das würde ich echt begrüßen. Vielleicht machen es Leute wie der Geschäftsführer der Edeka Südwest Fleisch möglich. Er ist nämlich - so sagte man mir - persönlich Mitglied bei Slow Food.
So sieht also eine Variante der typischen italienischen Cassata aus. Die Pasticceria Cernigalia stellt auf der Slow Food Messe 2008 das erste Mal in Deutschland aus. Am Stand gibt es zahlreiche verschieden italienische Süßigkeiten zu kaufen. Alle sind selbst hergestellt.
Man verzeiht der Dame am Stand, dass ich nach ein paar Sätzen auf Deutsch meine Englisch-Kenntnisse bemühen muss. Ich erzähle, dass ich vor ein paar Wochen selbst eine Cassata zubereitet habe. Eine ganz andere allerdings. Aber eben auch mit viel Ricotta, Schokolade und kandierten Früchten. Sie erwidert, dass bei Ihnen nur der Vater die Cassata zubereiten darf. Er ist der Meister, steht hinter ihr und nickt. Die kleine Version (es gibt die Cassata hier klein, mittel und groß) genehmige ich mir. Sie schmeckt unheimlich süß aber verdammt lecker. Innen gefüllt mit einer weichen Ricottacreme. Einfach himmlisch. Dankend mache ich mich auf den Weg zu den weiteren Ständen. Welche Köstlichkeit ich mir hier wohl morgen noch genehmigen werde?
Eine Webseite der Pasticceria habe ich leider nicht gefunden. Daher hier die Adresse: Pasticceria Cerniglia; Via Porta Palermo, 173; 90048 San Guiseppe Jato; E-Mail: pasticceriacerniglia(AT)liberto(DOT)it. Wer dem Italenischen mächtig ist, kann ein paar der Produkte auch online bestellen. Ich kann leider nicht ausreichend Italienisch um zu sagen, ob sie dort auch nach Deutschland liefern.
Was für die mediterrane Küche das Olivenöl ist, dass ist das Arganöl für Marokko. Es ist aus der marokkanischen Küche nicht wegzudenken und wird aber auch für die Herstellung von Kosmetikprodukten verwendet. Dieses Öl gibt es in zwei Sorten auf dem Stand der Firma Mogador: Eines ist aus ungerösteten Samen gepresst, das andere aus gerösteten Samen. Ich bevorzuge die Sorte aus gerösteten Samen, da es intensiver und aromatischer schmeckt.
Dieses Arganöl wird vom Anbieter selbst hergestellt. Die Früchte des Arganbaums werden dabei von Frauen gesammelt, die zu einer Frauengemeinschaft zusammengeschlossen sind. Von diesen 200 Frauen werden die Früchte direkt bezogen und der Einkauf angemessen vergütet, so dass hier auch die Familien vor Ort das Geld für ihre Arbeit erhalten statt der Zwischenhändler. Das fördert damit auch den Erhalt der handwerklichen und traditionellen Arganölgewinnung.
Beide Sorten Arganöl werden gemäß den Öko-Kriterien hergestellt und wurden wegen ihrer hochen Qualität beiden mit der Goldmedallie der DLG 2007 ausgezeichnet.
Neben den beiden Ölsorten sind am Stand auch Bücher über Öl allgemein und das Arganöl im Speziellen erhältlich. Seit dem 1.4.2008 gibt es auch eine eigene Kosmetikreihe der Firma, die über Manufactum vertrieben wird.
Viele Lebensmittel gibt es in ganz unterschiedlichen Qualitäten
zu kaufen. Ein gutes Beispiel dafür ist Honig. Von der - pardon -
billigen Einheitspampe bis hin zu hochwertigen Naturprodukten
ist die Palette breit. Für die hochwertigen Produkte steht beispielsweise die
Schloss-Imkerei Tonndorf, die auch hier auf der Messe vertreten sind.
So kann man hier mal direkt verschiedene Honigsorten im Vergleich
ausprobieren. Dazu sind verschiedene Sorten von mild bis kräftig
zur Verkostung aufgebaut.
Daneben gibt es verschiedene Sorten Honigsenf und verschiedene
Produkte
aus Honig, wie etwas Seife. Interessant - aber zur Zeit nicht in der Saison -
sind honiggesüßte Schokoladen aus sortenreinen Honigen und daraus hergestellte
Pralinen. Die Schokoladen gibt es daher nicht zu kaufen, Pralinen sind (noch?)
vorhanden.
Ich habe die Gelegenheit mal genutzt um den Imker nach der Sortenherstellung
zu befragen. Das ist im Prinzip ganz einfach: Er fährt mit dem Lastwagen und
den Bienenvölkern durch ganz Deutschland und stellt diese in jeweils
entsprechenden Gebieten auf. Dabei hat er zum Teil Stammplätze andererseits
gibt es aber auch Sorten, bei denen man auf etwas Glück und Stellplatztipps
befreundeter Imker angewiesen ist.
Auch italienische Feinkost ist natürlich auf der Slow Food Messe 2008
zugegen. Einer der Anbieter ist die Firma
Toscanaverde, die Produkte
aus Italien anbieten. Oder genauer gesagt aus der Toskana - das
impliziert ja bereits der Name.
Die Palette umfasst dabei untern anderem Olivenöl, süßes und salziges
Honig und Wein. Dabei werden nur wenige aber hochwertige Produkte
von kleinen Herstellern angeboten. Ein Teil stammt auch von der
Bewirtschaftung eigener Olivenhaine durch Freunde in der Toskana.
Alle Produkte können über die Webseite
bestellt werden. Einige der angebotenen Waren sind biozertifiziert.
Der Johannishof ist auf die Herstellung
von Kürbiskernprodukten spezialisiert. Dazu wird das Sortiment um passende Produkte wie
etwas ein Himbeeressig erweitert, der zusammen mit dem Kürbiskernöl eine leckere
Salat-Viangrette ergibt.
Für die Produktion der Kürbiskernartikel werden eigene Kürbisse angebaut. Nur bei sehr starker
Nachfrage werden Produkte geeigneter Bauern zugekauft. Die Produktpalette hier auf der Messe
umfasst neben einem feinen Kürbiskernöl auch ein leckeres Kürbiskernpesto und Kürbiskerne
zum Knabbern. Letztere werden sowohl in einer süßen als auch in einer salzigen Variante
angeboten. Getestet und von mir für lecker befunden ist auch der Kürbiskern-Feigen-Senf.
Alle Produkte, die übrigens nach alter handwerklicher Tradition hergestellt werden, können
auch online bestellt werden.
"Eiscafe Cadillac"
Da gehen die Gedanken doch erst mal in Richtung
billigem Softeis ohne Geschmack und Närwert. Zum Glück steht am
Stand viel größer Bioeis aus der Uckermark. Und
da fühle ich mich dann sofort angesprochen.
Das Eis vom Eiscafe Cadillac in Templin kommt
ohne Farbstoffe, ohne künstliche und natürliche Aromen und
ohne Emulgatoren in die Tiefkühlung. Die Produkte sind dazu
noch glutenfrei. (Wobei mir noch mal nachfragen muss, ob dass
für alle Produkte gilt.) Neben Kuhmilch kommen hier auch
Ziegenmilch, Schafsmilch und Wasserbüffelmilch zum Einsatz.
So entsteht ein einzigartiges Eis, das natürlich zum
Slow-Food-Gedanken sehr gut passt.
Leider wird das Eis nur im eigenen Eiscafe angeboten oder für
Gastronomen oder Caterings verschickt. Dabei stehen die
Versandkosten aber nicht wirklich im Verhältniss zum
finanziellen Wert. Aber wie gut, dass man hier am Stand
probieren kann.
Ich habe drei Sorten Eis probiert: Ziegeneis-Vanille,
Grüner-Tee-Eis und Schokoade-Valrhona. Einfach
himmlisch. Ich hoffe das es morgen noch genug Bioeis gibt,
damit ich mir nochmal einen Nachschlag holen kann, wenn
ich morgen nochmal da bin. :-)
Vielleicht sind euch die Pfannen von Anne auch schon mal auf der
einen oder anderen Genussmesse aufgefallen. Ich meine, dass ich sie hier zum
dritten oder vierten Mal sehe.
Wie ihr wisst besitze ich bereits
schmiedeeiserne
Pfannen von Franz Scholl. Wenn man der Verkäuferin glauben darf, sind diese
hier noch eine Nummer besser weil zusätzlich veredelt. Das kann ich natürlich nicht
wirklich beurteilen.
Trotzdem ist es ganz hilfreich den beiden bei den Verkaufsgesprächen ein wenig
zuzuhören. Denn dabei erfährt man immer noch den einen oder anderen Kniff, was
man im Umgang mit den eigenen Pfannen besser machen kann. Außerdem habe ich mir
gleich noch zwei Pfannenwender aus Edelstahl mitgenommen, denn die Schaden diesen
robusten Pfannen ja nicht.
Generell sind diese Pfannen völlig unbeschichtet und daher extrem langlebig. Man
kann mit hitzebständigen Küchenwerkzeugen darin bedenkenlos arbeiten. Nur den
guten Messern sollte man das natürlich nicht antun, denn im Gegensatz zur Pfanne
nehmen die hier Schaden. Die Pfannen sind für alle Herdarten (auch Induktion)
und zum Garen bzw. Backen im Backofen bestens geeignet.
Wer die Pfannen nicht auf einer Messe entdeckt, kann sie auch über die
Webseite des Herstellers
beziehen. Die scheint allerdings gerade außer Gefecht zu sein.
Und noch mehr Fisch vom
SlowFisch-Stand:
Als kleines Häppchen zwischendurch habe ich mir eine kleine Portion Meeräschen-Terrine
mit etwas Rote-Bete-Meerrettich-Sauce und Bremer Scheerkohl gegessen.
Der Bremer Scheerkohl ist eine Blatt- bzw. Schnittkohlart, die mit dem Raps verwandt ist. Bis zum Ende des
letzten Jahrhunderts gab es zahlreiche Schnittkohlarten, die ein beliebtes
Gemüse waren. Da sie heute kaum noch angebaut werden bemüht sich das Bremer
Convivum um den Erhalt des Bremer Scheerkohl und seine Aufnahme in die
Arche des Geschmacks. Die Samen
für den Bremer Scheerkohl am Stand waren leider schon aus. Es gibt hier
eben zu viele Gärtner.
Als Deko gab es noch ein Eck Möhre (das ist ja schon fast oridinär für eine
Slow Food Messe :-) und etwas Quella. Das ist wiederum eine Pflanze, die ich
persönlich als algenähnlich beschreiben würde. Sie wächst auf den Salzwiesen
durch das Meerwasser vor den Deichen. Heute wird sie kaum noch genutzt weil
das Sammeln sehr mühsam ist. Am Stand erzählte man mir allerdings, dass
neulich Sarah Wiener im Fernsehen damit gekocht hat.
Solche ausgefallenen Produkte finden sich auf normalen Food-Messen natürlich
kaum. Das ist schaden denn die Meeräschen-Terrine und der Bremer
Scheerkohl haben sehr gut geschmeckt.
Hier auf der Messe am SlowFisch-Stand
habe ich heute meine erste Auster gegessen. Denn wenn
nicht hier, wo dann?
Einzelne kleine Austern, von Hand geerntet - ganz frisch.
Vor meinen Augen und der Linse meiner Kamera geöffnet und direkt
aus der Schale ohne irgendwelche Zusätze außer dem restlichen Meerwasser geschlürft. Lecker! Das war
sicherlich nicht meine letzte Auster. Fragt sich nur, ob die anderen
dann auch so gut sein werden, wie diese erste Auster...
Am Stand der mgh (Messe und Ausstellungsgesellschaft Handa Gmbh) findet sich
hier auf der Slow Food Messe 2008 quasi eine Mini-Ausgabe der kommenden
SlowFisch, die Anfang
November in Bremen stattfinden wird.
Bislang richtet die mgh mit der
Fish International
alle zwei Jahre die einzige deutsche Fachmesse zum Thema
Fisch aus. Dort ist gerade
auch die Nachhaltigkeit des Fischfangs immer ein Thema und es gab immer
wieder Nachfragen von Endkunden nach einer Fischmesse. Daraus enstand
mit dem Vorbild der SlowFish-Messe
in Genua die Idee auch in Deutschland eine solche Messe ins Leben zu rufen.
Daher findet in Zusammenarbeit mit Slow
Food Deuschland e.V. vom
7. bis 9. November 2008 die erste SlowFisch in Bremen statt.
Dabei wird Fisch im Zeichen der Nachhaltigkeit und Ursprünglichkeit das
Messethema sein.
Auf der Messe wird es verschiedene Bereiche geben. Zum einen ist das
der Marktplatz auf dem die Aussteller den Besuchern
präsentieren können. Im Forum werden Vorträge und
Seminare stattfinden, in denen über Wissen und vor allem
Hintergrundwissen über das Produkt Fisch vermittelt wird. Bei den
Geschmackserlebnissen steht schließlich der
Geschmack, der Geruch, die Haptik und das Aussehen von Fischen und deren
bewusste Wahrnehmung im Vordergrund. Begleitet wird die Messe von einem
speziellen Programm für Kinder und Jugendliche.
Als kleinen Vorgeschmack auf das Programm gibt es hier am Stand diverse
Fischprodukte zu essen und zu kaufen.
Auf der Messe trifft man natürlich auch immer wieder alte Bekannte. Darunter befindet sich natürlich auch wieder der Hädecke Verlag deren Kochbücher ich sehr schätze. Auch wenn ich schon sehr viele Bücher aus diesem Verlag kenne, gibt es doch immer wieder den einen oder anderen für mich neuen Schatz dort zu entdecken. Einige Exemplare werden auch preiswert angeboten. Schnäppchen-Tipp: Küchenschätze der Indios und Indianer aus der Kiste mit den reduzierten Büchern.
Seit ich das Kochbuch Feine Pilzküche besitze und gerne empfehle, bin ich auf dem Markt immer wachsam was die Verfügbarkeit von ausgefallenen Pilzsorten angeht. Denn für diese finden sich in diesem Kochbuch vorzügliche Rezepte.
Diese Lücke füllen die Produkte der Firma Pilzgarten. Dort werden verschiedenste Edelpilze angebaut und über den Großhandel vertrieben. Eine direkte Bestellung durch Endkunden ist leider nicht möglich. Aber fragt einfach bei dem Händler eures Vertrauens nach, er kann die Produkte über den Großhandel (beispielsweise dem Frischparadies Moll in Stuttgart) auch in kleinen Mengen beziehen.
Nachdem sich in vielen anderen Bereichen immer mehr Edelvarianten von Lebensmitteln durchgesetzt haben, könnte sich das dank solcher Anbieter auch für Pilze abzeichnen. Es wäre doch schön, wenn zum Beispiel die leckeren Limonenseitlinge in Zukunft viel einfacher einzukaufen sind als bislang.
Gänzlich neu für mich sind die Produkte, die am Stand von Blütensekt angeboten werden: Blütenzucker und Blütensalz. Ich habe zwar schon ein mit Blüten aromatisiertes Meersalz aus Spanien, aber das hier ist schon eine andere Dimension weil die Auswahl viel umfangreicher und die Produktion eine andere ist.
So werden die Blüten bei der Deutschen Blütensekt Manufaktur fast ausschließlich wild geplückt. Nur 10% werden von Biobauern zugekauft, weil es sich dabei um Sorten handelt, die nicht wild wachsen bzw. geschützt sind. Eigentlich unnötig zu erwähnen, dass es sich bei dem Salz um Meersalz handelt.
Die Blütensalze bzw. Blütenzucker können direkt während der Zubereitung zu den Speisen gegeben werden und dabei normales Salz bzw. normalen Zucker ersetzen. Die Blütenaromen überstehen dabei auch Hitze gut und bleiben in in der Speise erhalten. Alternativ kann man die Produkte nach der Zubereitung zum Verfeinern einsetzen. Es stehen verschiedene Sorten (Salz vier Sorten, Zucker acht Sorten) zur Auswahl beispielsweise Topinamburblütensalz oder Zimtblütenzucker.
Ein anderes Produkt, dass aus den Blüten gewonnen wird, sind verschiedene Sorten Blütensirup. Hier umfasst die Auswahl etwas 40 verschiedene Sorten. Fast alle davon erfüllen die Bio-Kriterien.
Solche spannenden Produkte lassen natürlich auch Juroren nicht kalt und haben unter anderem zu einer Auszeichnung mit dem Gründerpreis 2005 für die Inteligenteste Geschäftsidee geführt. Die Produkte können direkt beim Hersteller bezogen werden.
Als erstes möchte ich vom Stand der Initiative Schmeck den Süden berichten. Zum einen liegt er nahe dem Halleneingang und zum anderen möge mir man etwas Vorliebe für "unser Ländle" zugestehen. :-)
Bei Schmeck den Süden handelt es sich um einen Auszeichnung und einen Zusammenschluss von Gastronomen aus Baden-Württemberg. Diese bieten nicht nur regionstypische Gerichte an sondern beziehen hierzu auch Zutaten aus dem Land Baden-Württemberg. Diese Selbstverpflichtung der Restaurants wird dabei einmal jährlich kontrolliert. Unterschieden wird zwischen einem und drei Löwen: Je mehr Löwen, desto mehr Gerichte und Getränke auf der Karte stammen von hier.
Insgesamt etwa 160 Betriebe arbeiten inzwischen mit dem Schmeck-den-Süden-Logo und kennzeichnen die Gerichte auf der Karte entsprechend. Bei den meisten war die Nutzung regionaler Produkte ohnehin schon selbstverständlich und so ist die Zertifizierung nur eine Formsache.
Mit Rezepten aus 30 dieser Restaurants ermöglicht es das Kochbuch "Schmeck den Süden" die Gerichte nicht nur in den gastronomischen Betrieben zu genießen, sondern diese auch zu Hause in der eigenen Küche nachzukochen. Dieses Kochbuch werde ich mir natürlich noch besorgen und ausführlich darüber berichten.
Seit knapp zwei Stunden bin ich nun auf der Slow Food Messe 2008. Mein erster Eindruck: Ich vermisse vom letzten Jahr die "Gruppenatmosphäre". Es war mehr ein großes Treffen von Slow-Food-Fans. Man war ein wenig unter sich. Man versteht sich. Dieses Jahr hat das ganze mehr einen Messecharakter wie man ihn auch von der Mondo Italia und der Kulinart kennt. Das Publikum ist anders, eher oberflächlich - einfach nicht so tief im Thema. Das spüren auch die Aussteller wie man mir sagte.
Eine Ursache wird die parallel andere Messen in den Nachbarhallen statt finden. Zu nennen sind da die wellviva, die GARTEN, die ISA 2008, die Lifestyle und die "Antiquitäten. Design. Raum". Das zieht natürlich eine Menge "Laufpublikum", das eigentlich die anderen Messen besucht. Insgesamt denke ich, dass dies dem Slow Food Gedanken zuträglich ist. Die Messe spricht so mehr Besucher an und wirbt damit mehr und besser für Slow Food. Die "alten Hasen" werden hingegen auch so miteinander kommunizieren.
Positiv empfinde ich die Nutzung nur einer aber dafür größeren Halle für die Messe. Letztes Jahr gab es doch ziemlich versteckte Stände außerhalb der eigentlichen Halle. Das ist dieses Jahr besser weil übersichtlicher.
Aonsonsten werde ich mich jetzt in die Berichte über die Stände stürzen. Leider muss ich die Fotos heute Abend nachreichen, weil ich den Card Reader für meine CF-Karte vergessen habe. Es sei denn Theo hat einen dabei. Den treffe ich nachher hier noch.
Kleine Notiz am Rand: Ich bin morgen auf Einladung meines Sponsors cookplant.com auf der Ambiente in Frankfurt. Falls mich dort jemand treffen möchte, bitte ich um eine kurze E-Mail.
Nachdem ich das letzte Kochevent Ingwer zwar angekündigt, aber die Teilnahme (mal wieder) verbummelt habe, klappt es dieses Mal hoffentlich: Das nächste Thema bis zum 15. Februar 2008 ist Curry.
Am letzten Sonntag hat das diesjährige Blog-trifft-Gastro hier in Stuttgart statt. Ich hatte die große Ehre das Event zu organisieren und Dirk hat mich hervorragend bei der Suche nach geeigneten Locations unterstützt. Vielen Dank dafür! Bedanken möchte ich mich auch bei all den tollen Gästen, die wieder mit dabei waren. Es war wie immer eine spannende Runde mit vielen neuen Ideen und Kontakten. Ein Dank geht natürlich auch noch an San Lorenzo für das Geschenk an alle Teilnehmer.
Leider habe ich meine Bilder noch nicht bearbeitet. Aber einen guten Eindruck erhaltet ihr bei flickr.
Am Freitag hat das Event mit einem Vorabendtreffen sehr schön begonnen. Neun der Teilnehmer haben sich im Ratskeller getroffen. Die Küche dort ist gut bürgerlich schwäbisch aber eben auf einem ordentlichen Niveau. Diskutiert wurden bereits am ersten Abend viele kulinarische und gastronomische Themen wie etwas das Rauchverbot und wie Gastronomen sich im Internet (besser?) darstellen sollten.
Am Samstag trafen wir uns nach einer eher kurzen Nacht wieder zum Frühstück im Hotel Sauter. Von dort ging es dann zu der Stuttgarter Markthalle, die natürlich für jeden kulinarisch interessierten Besucher in Stuttgart ein Muss ist. Hier habe ich die meisten Fotos an dem Wochenende gemacht und ein wenig eingekauft.
Am Nachmittag ging es mit meinem persönlichen Tiefschlag weiter. Die lange geplante Verkostung war mir am Freitag kurzfristig abgesagt worden. Ich habe zwar leckere Antipasti besorgt und habe mit diesen eine Verkostung durchgeführt. Aber das ist schon was ganz anderes, wie wenn jemand wirklich was zu den Produkten erzählen kann.
Am Abend ging es dann in den Zauberlehrling. Dort bin ich schon etliche Male vorbeigelaufen, habe aber nie bemerkt, welches Juwel sich in der kleinen Gasse verbirgt. Durch die Nutzung des "Private Rooms" waren wir im Nebengebäude untergebracht und hatten so leider eine etwas eingeengte Auswahl was Speisen (vorbestelltes Menü) und die Weine anging. Mir persönlich hat das Amuse Gueule und die Nachspeise am besten geschmeckt. Die Vorspeise und die Suppe waren auch sehr lecker. Nur beim Hauptgang waren mit die getrockneten Tomaten im Ratatouille und die Pesto-Kruste auf dem Fisch zu intensiv, da sie die anderen Geschmacksrichtungen zu sehr überdeckt haben. Aber ansonsten sehr gut gemacht und lecker. Auf jeden Fall eine Adresse, wo ich wieder hingehen werde.
Am folgenden Sonntagmorgen bin ich nach einer noch kürzeren Nacht mit einer kleinen Gruppe zum Fernsehturm hinaufgefahren um Stuttgart von oben zu betrachten. Der Wind war leider ziemlich eisig und so haben wir uns schnell in das Café oben im Turm zurückgezogen. Von dort ging es dann zum Mittagessen in das Restaurant Cube im Kunstmuseum. Dort hat man nicht nur einen schönen Ausblick auf den Schlossplatz sondern kann auch ganz hervorragend speisen. Auch hier wird man mich sicherlich wieder als Gast begrüßen dürfen. Anschließend habe ich die letzten Gäste zum Hauptbahnhof begleitet und mich danach zu Hause erst mal in mein Bett zum Ausschlafen gelegt.
Nächstes Jahr wird es unsere Gruppe wohl in den Norden verschlagen. Etwas Genaues steht allerdings noch nicht fest. Außer natürlich, dass ich wieder mit dabei sein werde.
Mehr Eindrücke gibt es auch bei den anderen Teilnehmern online:
Achtung Buchungsschluss: Die Anmeldungen für Blog-trifft-Gastro 2008 (über Amiando) ist nur noch bis morgen, Donnerstag 24.1.2008, um 12:00 Uhr möglich. Danach können wegen dem Abendessen am Samstag keine weiteren Anmeldungen mehr angenommen werden! Wer also noch teilnehmen möchte, muss sich beeilen. Noch sind 6 Plätze offen.
Das Programm für Blog-trifft-Gastro 2008 in Stuttgart steht nun endgültig. Damit haben wir mit dem Tagungshotel und dem Geschenk von San Lorenzo alle organisatorischen Fragen geklärt. Zur Zeit sind 18 Teilnehmer angemeldet.
Wichtig: Wer ein vegetarisches Menü im Zauberlehrling wünscht, bitte kurz bei mir melden.
Alle Teilnehmer bekommen morgen von mir per E-Mail meine Handynummer um kurzfristige Terminabsprachen vor Ort zu ermöglichen.
Vorprogramm am Freitag (25.1.2007)
bis 20:00 Uhr: Ankunft in Stuttgart
20:00 Uhr: Abendessen im Ratskeller mit schwäbischer Küche (à la carte)
danach: Suttgart @ Night (nach Teilnehmerwünschen, ggf. Fernsehturm in der Dunkelheit, sehr beeindruckend)
Samstag (26.1.2007)
9:00 Uhr: Gemeinsames Frühstück im Hotel Sauter (9,50 €)
11:00 Uhr: Besuch der Stuttgarter Markthalle, Treffpunkt ist der erste Eingang Dorotheenstr. (vom Schillerplatz her kommend), im Plan unten rechts
14:00 Uhr: Verkostung von Trockenfrüchte und Nüsse (von ihm) mit der Möglichkeit die eigenen Vorräte aufzufüllen (wieder im Hotel)
19:00 Uhr: Abendessen im Zauberlehrling
Menü: (65 €)
Baby Leaf im Kartoffelnest mit mariniertem Rotbarsch im Aromapack
Karotten-Ingwer-Süppchen und Sesam-Grissini-Gitter
Geschmorte Kalbshaxe-Ragout an getrüffeltem Perlgraupenrisotto und Gemüsetalern
Crème brûlée mit Himbeermuffin und Cassisparfait
Sonntag (27.1.2007)
9:00 Uhr: Gemeinsames Frühstück im Hotel Sauter (9,50 €)
danach: Abreise/gemeinsame Stadtbesichtigung (Details planen wir spontan)
ab 13:00 Uhr: Mittagessen im Cube (à la carte, oben im neuen Museum am Schloßplatz)
Für alle, die zum Blog-trifft-Gastro 2008 in Stuttgart ein Hotel brauchen, hier der Hinweis auf unser "Tagungshotel". Dank Dirk bekommen wir im Hotel Sauter Sonderkonditionen bei den Zimmerpreisen. Bitte ruft dort direkt an (Telefon 0711/6143 - 0) und bestellt unter dem Stichwort: Blog-trifft-Gastro. Die Mitarbeiter dort haben auch meine Rufnummer. Falls Probleme auftauchen, sollen sie sich bitte bei mir melden.
Eine kurze Rückmeldung zum Blog-trifft-Gastro mit Bitte um Kommentare:
Wie gemeldet mussten ich recht kurzfristig eine anderes Restaurant für das Abendessen am Samstag heraussuchen. Zusammen mit Dirk haben wir den Zauberlehrling als sehr geeignet empfunden. Dort würden wir auch einen eigenen Nebenraum bekommen. Der Nachteil ist, dass wir ein Menü bestellen müssten. Der Preis liegt bei 65€ (vier Gänge), 76€ (fünf Gänge) oder 86€ (sechs Gänge). Meine Fragen dazu: Ist ein Menü für euch ok? Wenn ja, wie viele Gänge dürfen es sein? Wer isst kein Fleisch/Fisch? Antworten bitte unten in die Kommentare zwecks Übersicht. Danke! (Den Raum bekommen wir kostenlos gestellt. Mit dem Menü würden wir dann die Anmeldegebühr verrechnen, sprich ihr zahlt dann 20€ weniger.)
Was das Hotel angeht, werden wird es voraussichtlich morgen früh eine Information geben, wo ihr zu welchen (Sonder-)Konditionen buchen könnt. Ich habe allerdings noch keine Übersicht, wer schon Freitag Abend anreist. Das bitte auch hier in den Kommentaren vermerken.
Ansonsten dürft ihr euch auf ein Geschenk von San Lorenzo freuen. Diese sind heute per Post gekommen. Ich habe noch nicht reingeschaut, aber es wird bestimmt sehr lecker.
Kommendes Wochenende findet das Blog-trifft-Gastro 2008 in Stuttgart statt. Bei der Durchsicht der Anmeldelisten ist mir aufgefallen, dass von vielen, die sich per E-Mail oder mündlich bei mir angemeldet haben, noch die Anmeldung bei Amiando fehlt. Bitte die Anmeldung dort noch vornehmen, so dass wir eine zentrale Teilnehmerliste haben und die Anmeldegebühr, die ihr zurückbekommt, abrechnen können. Danke!
Zum einen müssen wir leider den Restaurantbesuch am Samstag Abend in ein anderes Restaurant verlegen. Ich konnte aufgrund der unklaren Teilnehmerzahl ja nicht zu früh in der Wielandshöhe anrufen und inzwischen teilte mir man mit, dass man an dem Abend leider schon ausgebucht sei. :-( Aber wir werden eine angemessene Ersatzlösung finden.
Ansonsten darf ich euch noch auffordern euch möglichst bald anzumelden. Je eher wir die Teilnehmerzahl überblicken können, desto eher können wir Reservierungen vornehmen und Sonderkonditionen im Hotel festmachen. Danke!
Einige von euch werden sicherlich schon auf die ersten Details
zum Blog-trifft-Gastro 2008 warten. Immerhin sind
es ja nur noch gute sieben Wochen bis zum Termin am
26. und 27. Januar 2007 in Stuttgart.
Ich möchte euch heute den aktuellen Planungsstand durchgeben und bitte
möglichst frühzeitig um Rückmeldung (dazu unten mehr), damit wir die
Teilnehmerzahl in etwa Abschätzen können. Wir bedeutet in diesem Fall
Dirk Baranek, der mich dankenswerter Weise bei der
Organisation unterstützt, und eben ich.
Ab morgen findet in Stuttgart die Messe Lust auf Genuss an der neuen Messe Stuttgart statt. Dabei handelt es sich um eine weitere Genuss- und Lifestyle-Messe, die gerade ja wie Pilze aus dem Boden schießen. Das ist jetzt nicht negativ gemeint sondern zeigt viel mehr das allgemein gestiegene Interesse am schönen Leben.
Dem Hallenplan entnehme ich unter anderem einen Bereich für Kinder und einen großen Chill-Out-Bereich. Beides habe ich auf solchen Messen bislang noch nicht persönlich erlebt. Dazu kommt natürlich die obligatorische Show-Küche und die Stände der Aussteller.
Insgesamt klingt die Messe und das Rahmenprogramm sehr spannend. Leider werde ich selbst nicht anwesend sein können. Aber wenn ihr hin wollt, gibt es hier noch ein paar praktische Informationen für euch:
Öffnungszeiten
Donnerstag bis Samstag (22.-24.11.) jeweils von 10:00 bis 20:00 Uhr
Sonntag (25.11.) von 10:00 bis 18:00 Uhr
Preise
Tageskarte 12,00 Euro / Ermäßig 9,00 Euro (jeweils inkl. VVS)
Details hier
Messeort und Anfahrt
Die Lust auf Genuss findet an der neuen Messe Stuttgart beim Flughafen statt. Adresse ist Am Kochenhof 16, 70192 Stuttgart.
Bei der Anreise mit dem Auto dürfte die Straße nur in den wenigsten (nagelneuen) Navigationsgeräten zu finden sein - wenn überhaupt. Also einfach auf die A8 Richtung Stuttgart und dann der Ausschilderung Flughafen/Messe folgen. Auch in Stuttgart ist die Beschilderung schon durchgängig zur neuen Messe vorhanden.
Mit dem ÖPNV solle es auch gehen, da diese Woche wohl nicht mehr gestreikt wird. Einfach ab Hauptbahnhof die S2 oder S3 Richtung Flughafen nehmen und an der Haltestelle "Stuttgarter Flughafen / NeueMesse" aussteigen. Die Fahrtzeit ab dem Hauptbahnhof beträgt etwa eine halbe Stunde.
Gestern war ich auf der Kulinart 2007. Bei dem Schmuddelwetter ist das genau die richtige Wochenendbeschäftigung und ich will euch heute morgen einen kurzen Überblick geben, damit ihr wisst was euch dort erwartet. Heute ist die Messe nochmal von 10:00 bis 19:00 Uhr geöffnet. Messeort ist das Römerkastell in Stuttgart (Naststraße 45, dort der Beschilderung folgen).
Der Veranstaltungsort ist wie ich finde gut gewählt. Das Ambiente der Halle passt schön zu der Messe und sorgt für eine überschaubare Veranstaltung. Hier zählt nicht Quantität sondern Qualität.
Neu im Vergleich zum Vorjahr sind (ebenfalls unvollständig) zwei Anbieter von Schokolade (ein Händler mit Zotter und ein Hersteller aus Tübingen), der Verlag Hädecke (von denen ich hier schon zahlreiche Bücher vorgestellt habe) ist mit einem einem Stand und Events in der Miele-Showküche vertreten, ich habe mich bei einem österreichischen Delikatessenhändler eingedeckt, Gabriellas Salatsauce verkostet und die Region Liguren ist Gastland bestaunt. Dazu gibt es Informationen über das Biokraftwerk Catering und das Portal click-to-eat.de.
Nachher gibt es zu den einzelnen Anbietern noch zusätzliche Informationen. Aber jetzt bin ich erst mal unterwegs. Die Süddeutsche Spielemesse ruft...
Am kommenden Wochenende findet in Stuttgart die diesjährige Messe Kulinart statt. Dabei handelt es sich um eine kleine aber sehr feine Genuss- und Lifestyle-Messe. Einen Eindruck was euch erwartet, könnt ihr euch durch meine Artikel von der Kulinart 2006 verschaffen.
Ich hoffe, dass ich rechtzeitig aus München in Stuttgart zurück sein werde um möglichst viel von der Messe besuchen und hier wieder berichten zu können.
Hiermit lade ich alle Leser aus der Region Stuttgart (und wer mag auch von weiter her) ein, an der Vorpremiere von Harald Wohlfahrts Palazzo in Stuttgart teilzunehmen.
Wer mit dem Stichwort "Kinderschutzbund" bei der Reservierungshotline bucht bekommt die Karten in alle Kategorien für 99,00 Euro. Davon gehen 20,00 Euro als Spende an den deutschen Kinderschutzbund. Das heißt also sich von Deuschlands bestem Kochen verwöhnen lassen, dabei Artistik, Kabaret und Comedy genießen und noch was Gutes tun.
Mehr Informationen über das Palazzo und den Kinderschutzbund gibt es auf den jeweiligen Webseiten.
Und so bist du mit dabei: Einfach unter 01805-388 883 (14 Ct./Min.) anrufen und für den 9.11.2007 Karten zur Vorpremiere unter dem Stichwort Kinderschutzbund buchen. Wer mit mir und anderen Leuten von Xing an einem Tisch sitzen möchte gibt zudem das Stichwort "StuttgartBC" an. Ich habe für den Rang gebucht, wo ich letztes Mal auch saß und mit den Plätzen zufrieden war. Die Zahlung erfolgt per Lastschrift oder Kreditkarte.
Heute ist offizieller Welternährungstag (World Food Day). Das diesjährige Motto dabei ist das Recht auf Nahrung. Das dieses Recht leider nicht für alle Menschen gleich aussieht, zeigt diese Karte der Unterernährung. Das macht einen schon sehr nachdenklich.
Heute ist der 9. Tag des Butterbrots. Er soll uns an eine sehr einfach aber dennoch sehr schmackhafte Kombination von verschiedenen Brotsorten und Butter erinnern. Bundesweit nehmen etwa 5000 Bäckereien an der Aktion der CMA teil.
Wie ich bereits bei Fool for Food kommentiert habe, findet in Stuttgart Ende November eine weitere Genussmesse statt. Es handelt sich dabei um die Lust auf Genuss, die von der Stuttgarter Messe zusammen mit der Burda Medien Park Verlage ausgerichtet wird.
Die eigentliche Messe findet vom 22.-25. November 2007 statt. Auf der Messe werden sich verschiedene Anbieter von Lebensmitteln aus allen Bereichen, Einrichtung/Ambiente, Küchengeräten und entsprechende Verlage mit Kochzeitschriften bzw. -büchern präsentieren. Der Eintritt wird inkl. VVS Ticket 12 Euro (ermäßigt 9 Euro) kosten.
Begleitend startet bereits einen Tag vor der Messe in zehn Restaurants ein Koch-Festival. Jedes der Restaurants hat dazu einen internationalen Gastkoch zur Seite, der gemeinsam mit den Köchen von hier neuartige Gerichte schöpfen und den Gästen anbieten soll. Diese werden am 24.11. auf der Messe vorgestellt und von einer Jury bewertet.
Ich werde es mir nicht nehmen lassen die Lust auf Genuss zu besuchen und werde von dort auf jeden Fall für euch berichten.
Und wieder mal ein kurzfristigster Messehinweis: Ab morgen (Freitag) bis zu Sonntag (7.-9.9.) findet in Hannover die Genussmesse eat'n STYLE in Hamburg statt. Der Weg ist mir leider zu weit und daher werde ich dort nicht vorbeischauen. Aber ich würde mich freuen wenn der eine oder andere von euch dort vorbeischaut und ggf. ein paar Erfahrungen in den Kommentaren hinterlässt.
Ein kurzer Hinweis für alle die morgen und übermorgen noch Zeit haben und Frankfurt nicht zu weit weg ist. In Halle 5.0 der Messe Frankfurt findet am 24. und 25. August 2007 die Genuss-Messe taste it! statt. Ich wäre ja gerne selbst vor Ort, aber meine anderen Aufgaben lassen das zur Zeit leider nicht zu. Erfahrungsberichte gerne in den Kommentaren.
Weitere Informationen gibt es auf der Webseite zu taste it!
Heute hat es mir wie gehofft nach der Rückkehr von der Hochzeit noch auf die Slowfood Messe in Stuttgart gereicht. Da ich nicht ewig da war, hier nur mal ein paar kurze Eindrücke von mir.
Beim Betreten der Halle habe ich mich erst mal über die Größe gewundert.Hier hatte ich eigentlich mehr erwartet. Gut, es ist die erste Slow-Food-Messe gewesen. Aber eine Halle und noch ein paar Stände im Zwischenbereich bzw. in einer fast leeren Nachbarhalle? Ich würde mich freuen, wenn es nächstes Jahr mehr wird. Und da die Aussteller wohl recht zufrieden waren stehen die Chancen dazu ja ganz gut.
Für die Vorträge, Podien und das sonstige Rahmenprogramm hatte ich leider keine Zeit, so dass ich hier nicht viel über die Themen sagen kann. Bei den Ständen habe ich eine gewisse Überlast an "klassischem" hochwertigen Essen wie Wein, Käse, Fleisch, Öl und italienische Feinkost empfunden. Das hängt natürlich vor allem mit den Aussteller zusammen - es gibt schließlich nicht so viele Nischenanbieter. Aber gerade für diese sollte sich so eine Messe doch besonders lohnen. Zumindest ich für meinen Teil habe mir diese Stände viel intensiver angeschaut als noch einen Importeur für hochwertiges Olivenöl kennenzulernen. Zum Thema Fisch wurde dort eine weitere Messe beworben, die Slowfisch in Bremen vom 7.-9.11.2007. Das ist mir allerdings etwas zu weit um da mal kurz vorbeizuschauen... :-(
Dennoch gab es auch viele kleine Aussteller. Mir waren bislang nur ein paar davon bekannt. Schön fand ich es, den Verlag Hädecke dort zu finden, die mich ja regelmäßig mit neuen Kochbüchern beliefern. So habe ich meine Ansprachpartnerin dort endlich mal persönlich kennengelernt und natürlich ein paar Kochbücher entdeckt, die ich noch nicht auf dem Radar hatte. Auch Bionade war mit einem Stand vertreten. Dort habe ich die Sorte Bionade forte probieren können. Der erste Eindruck war lecker, aber ich werde das nochmal ausführlich testen.
Die Präsenz von Slow Food e.V. auf der Messe selbst fand ich ausgezeichnet. Der Verein war im Eingangsbereich durch zwei Stände (Informationsstand und Merchandising) vertreten. Dazu kamen diverse Convivien, die an den Ständen mit vertreten waren. Bei den Merchandising-Artikeln hat mich das T-Shirt für Girls mit der Aufschrift "Schnecke" und dem Slow-Food-Logo (einer Schnecke) schmunzeln lassen. Die Idee finde ich einfach nett.
Insgesamt betrachtet fand ich die Slow-Food-Messe 2007 sehr gut, wenn sie auch etwas größer hätte sein dürfen. Ich habe für mich viele neue Ideen und Anbieterinformationen mitgenommen und werde diese nach meinem Umzug mal nach und nach angehen. Nächstes Jahr habe ich hoffentlich mehr Zeit um ausführlich von der Messe zu berichten.
Ich hatte euch ja hier bereits vor einigen Monaten auf die anstehende Slow-Food-Messe 2007hingewiesen. Dies soll nur kurz eine Erinnerung sein, dass die Messe Ende dieser Woche vom 15.-17.6. in Stuttgart stattfindet.
Ich selbst werde wenn überhaupt nur am Sonntag die Möglichkeit haben die Messe zu besuchen, weil am Samstag das Projekt "Hochzeitstorte" in die Praxis umsetzen muss... Wenn ich es aber schaffe werde ich auf jeden Fall hier berichten.
Noch steckt mir ja ein wenig der Besuch der Mondo Italia letzten Sonntag in den Knochen und dennoch darf ich euch schon jetzt auf eine weitere Messe hinweisen. Im Herbst findet auch dieses Jahr wieder die Kulinart in Frankfurt, Stuttgart und Konstanz statt.
Auf der Messe werden kulinarische Spezialitäten neben Koch- und Wohnassesoirs angeboten. Letztes Jahr war ich bereits hier in Stuttgart zu Besuch auf der Kulinart und habe ausführlich darüber berichtet. Das werde ich auch dieses Jahr auf jeden Fall wieder machen.
Mehr Informationen über die Messe findet ihr unter kulinart-messe.de.
In 30 Ländern weltweit wird heute der Tag der Milch begangen. Frei nach dem CMA-Motto "Die Milch macht's" finden in dreizehn Bundesländern Veranstaltungen rund um die Milch statt. Unterstützt wird die Aktion von verschiedenen Prominenten. Wigald Boning, Markus Wasmeier und Katarina Witt verraten ihren Bezug zur Milch.
Ich selbst bevorzuge frische Milch, am besten direkt vom Bauern. Diesen ganzen extra lang haltbaren Milch- und H-Milchsorten kann ich hingegen nur wenig abgewinnen.
Und ganz zum Schluss schlage ich noch den Bogen von der
Mondo Italia 2007 zur nächsten Mondo
Italia 2008. Diese wird im Rahmen der
Stuttgarter Frühjahrsmesse vom 2. bis 6. April 2008
auf dem neuen Messegelände am Flughafen stattfinden.
Dabei handelt es sich um einen Mittwoch bis Sonntag womit klar
wäre, dass mein nächster Geburtstag auf einen Sonntag fällt und ich
mich auf der Messe reichlich selbst beschenken kann. :-)
Ich werde auf jeden Fall wieder mit dabei sein und hier im Weblog
von der Mondo Italia 2008 berichten.
Ich habe meinen heutigen Tag auf der Mondo Italia 2007 in Stuttgart
sehr genossen. Gut sieben Stunden war ich auf der Messe. Davon habe ich etwas mehr als
die Hälfte der Zeit in den Hallen verbracht, die Stände besucht, italienische
Lebensmittel verkostet und mit den Ausstellern gesprochen. Die restliche Zeit habe
ich im Pressezentrum verbracht und von dort direkt vor Ort gebloggt. Beides war
eine schöne Erfahrung und ich werde das nächstes Jahr auf jeden Fall wiederholen.
Im vorläufigen Schlussbericht ziehen die Messeveranstalter eine positive Bilanz.
An neun Tagen haben trotz dem schönen Wetter und dem Fußballfieber um den VfB
Stuttgart 30.000 Besucher die Mondo Italia besucht. Davon haben
92% Ihren Besuch als lohnenswert eingestuft und 88% Prozent (darunter auch ich)
haben bzw. werden die Messe weiterempfehlen. Und ganze 90% der Besucher werden
im kommenden Jahre wieder mit dabei sein.
Für mich war es sehr schade, dass ich erst am letzten Tag die Gelegenheit
hatte die Mondo Italia zu besuchen. Dadurch habe ich zahlreiche interessante
Aktionen auf der Messe verpasst. Auch ich werde daher versuchen nächstes
Jahr wieder mit dabei zu sein - wenn möglich an mehreren Tagen.
Für die Aussteller war es allerdings nicht nur erfolgreich sondern auch eine
ziemliche Herausforderung: Neun Tage jeweils von 10:00 bis 22:00 Uhr hat man
vielen von ihnen heute am letzten Tag deutlich angemerkt. Dennoch war ihr
Eifer und ihre Leidenschaft, mit der sie sich um die Besucher gekümmert
haben, ungebrochen. Für sie wird es nächstes Jahr etwas leichter, weil die
Messe dann "nur" über fünf Tage gehen wird. Erfolgreich war die Messe offensichtlich
für einige von Ihnen - denn einige Stände waren heute ausverkauft.
Mondo Italia - Mein Fazit
Das Konzept der Mondo Italia hat mich überzeugt: Es ist absolut
gelungen das Flair Italiens in drei Messehallen in Stuttgart einzufangen.
Insbesondere die Aussteller aus Italien, die ein Drittel der Aussteller ausmachten,
hatte hier einen großen Anteil. Ein wenig hat mich die Mondo Italia dabei an
die Kulinart 2006
erinnert, von der ich ja bereits berichtet hatte. Allerdings war hier der Bereich
jenseits der Kulinarik deutlich größer und eben alles auf Italien konzentriert.
Mir persönlich hat es sehr viel Spaß gemacht und ich werde nächstes
Jahr auf jeden Fall die Mondo Italia 2008 wieder besuchen und auch hier wieder darüber
berichten. Dabei würde sich eine Beleitung von jemandem anbieten, der auch Italienisch kann
um sich mit einigen Ausstellern besser verständigen zu können. Wer hat Interesse? :-)
Ich hoffe, dass euch meine Berichte einen Eindruck verschafft haben und euch dazu
bewegen nächstes Jahr selbst vor mit dabei zu sein.
Mondo Italia - Mein Dank
Neben den vielen unermüdlichen Ausstellern und Mitarbeitern der Messe gilt mein Dank
auch der Messe Stuttgart, die mich für diese Messe als Presse akkreditiert haben.
Das ist nicht selbstverständlich, da ich kein Mitglieder der "normalen" Presse bin
und auch keinen Presseausweis vorweisen kann. Dadurch war es mir jedoch möglich
abseits der Hektik der Besucher im Pressezentrum in Ruhe meine Eindrücke niederzuschreiben.
Mein Dank geht auch an den Chef vom Valle, der mich herumgeführt und mir an ein paar Ständen mit der Übersetzung geholfen hat, und an die Dame von DreiradundBohne, die an Stand 5.0.402 bei Pilzen, Essig, Honig und Marmelade mit ihren Übersetzungen weitergeholen hat.
Hinweis: Dieser Artikel ist Teil meiner Berichterstattung von der Mondo Italia 2007 in Stuttgart. Mehr von der Mondo Italia 2007
Und noch ein dritter Beitrag zum Stand 5.0.402. Neben den bereits vorgestellten
Produkten gibt es dort auch noch Honig und Marmelade aus Italien,
die von Le Delizie dell'Alveare s.a.s. vertrieben werden. Darunter
sind auch verschiedene spezielle Honigsorten, etwa einer der gut zu Käse passt.
Bei den Marmeladen ist eine weitere Besonderheit, dass darunter auch Sorten aus
biologischem Anbau sind, die vollständig ohne Zucker zubereitet sind. Hier werden
nur die Früchte eingekocht. Nur nach dem Öffnen ist diese Marmelade nicht so lange
haltbar wie die normalen. Ungeöffnet hält sie sich aber mehrere Monate.
Hinweis: Dieser Artikel ist Teil meiner Berichterstattung von der Mondo Italia 2007 in Stuttgart. Mehr von der Mondo Italia 2007
Ebenfalls am Stand der Region Veneto (5.0.120) befindet
sich ein Bereich des Künstlers Luciano Minati. Er fertig
dort aus Stein Skulpturen und Reliefs. Das Beispiel im Bild hat er heute
im Laufe des Vormittags herausgearbeitet - sehr beeindruckend wie ich finde.
Mehr von seinen Arbeiten könnt ihr auf seiner Homepage
anschauen.
Hinweis: Dieser Artikel ist Teil meiner Berichterstattung von der Mondo Italia 2007 in Stuttgart. Mehr von der Mondo Italia 2007
Das wirklich guter Aceto Balsamico di Modena
nicht nur über Jahrzehnte ruhen muss sondern auch sehr teuer
ist wusste ich bereits. Aber hier auf der Messe habe ich das
erste Mal auch die ganz alte Variante selbst gesehen. Und zwar
Aceto Balsamico di Modena, der über 12, über 30 und über 100
Jahre gereift ist. Die Preise liegen für das 100-ml-Fläschchen
bei 50 Euro (12 Jahre), 100 Euro (30 Jahre) und 350 Euro (100
Jahre). Dafür sind die aber auch sehr intensive, so dass man
immer nur tropfenweise arbeitet.
Hinweis: Dieser Artikel ist Teil meiner Berichterstattung von der Mondo Italia 2007 in Stuttgart. Mehr von der Mondo Italia 2007
Auf dem Stand 5.0.402 findet sich unter anderem die
Firma Nespoli Funghi. Dieses Geschäft wurde
1943 in Bergamo eröffnet und war bereits damals für
hochwertige Produkte - insbesondere Pilze bekannt. Später
erfolgte eine Spezialisierung auf Pilz- und
Trüffelprodukte.
Hier auf dem Stand gibt es vor allem verschiedene Sorten
von getrockneten Pilzen. Dazu kommen zahlreiche leckere
Spezialitäten aus Italien.
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In Halle 7 befindet sich neben einem großen Essensbereich und einer Show-Bühne noch
ein schöner Stand der Gruppo Storico Romano. Diese stellen hier
Nachbauten von Gegenständen, insbesondere Waffen und Ausrüstung der Legionäre, aus
dem alten Rom aus. Die Objekte sind sicherlich nicht nur für Rollenspieler interessant
sondern bieten auch schöne Einblicke in die damalige Kultur und Lebensweise.
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Bei einer Messe über Italien darf natürlich das italienische Genie schlecht hin nicht
fehlen: Leonardo da Vinci. Seine Ideen für Maschinen lassen Menschen
rund um die Welt bis heute immer wieder staunen - denn viele von seinen Ideen konnten
erst viel später umgesetzt werden. Einen Eindruck hiervon bietet die Ausstellung
Die Maschinen von Leonardo da Vinci. Sie ist an Stand 5.0.490 zu
finden und Teil einer Wanderausstellung, die schon zu vielen verschiedenen Gelegenheiten
zu sehen war. Einige der Exponate können selbst bedient werden, wie das obige Beispiel
zeigt.
Hinweis: Dieser Artikel ist Teil meiner Berichterstattung von der Mondo Italia 2007 in Stuttgart. Mehr von der Mondo Italia 2007
Ein relativ großer Stand (5.0.442) der direkt von den Messeveranstaltern betrieben
wird, widmet sich dem italienischen Grappa. Dort habe ich mich sehr
ausführlich mit Herrn Vincenzo Musolino unterhalten, der als
Leiter italienischer Sprachkurse sich gut auf Land, Leute und Kultur Italiens
versteht.
Als Naturprodukt gibt es zahlreiche verschiedene Grappasorten - ähnliche wie
bei Weinen. Diese passen oft sehr gut zu kleinen Süßigkeiten, die in manchen
Regionen Italiens auch spezielle für Grappas hergestellt werden. Am Stand
gibt es verschiedene Grappa zu Verkosten, die von den jeweiligen Herstellern
zur Verfügung gestellt wurden. So kann jeder seinen passenden Grappa finden.
Während fünf der zehn Messetage war auch Marino Damonti, Autor des Buches
Auf der Suche nach dem besten Grappa auf der Messe anwesend
und hat den Besuchern sein umfangreiches Wissen vermittelt und ihr Interesse
an Grappa geweckt. Sein Buch enthält nicht nur viel Hintergrundwissen zu
Grappa sondern auch die Bewertung von vielen verschiedenen Grappas.
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Am Stand 5.0.438 der Firma Caseificio San Vito dreht sich
alles um Büffelmozzarella. Die Firma fertig diesen seit
60 Jahren aus der eignen Büffelmilch. Dabei werden verschiedene Arbeitsschritte
wie etwas das Formen der Laibe immer noch von Hand vorgenommen. Einen Eindruck
von diesem Vorgang bekommt man durch ein Video, dass am Stand gezeigt wird.
Angeboten werden sowohl frischer als auch geräucherter Büffelmozzarella.
Einige weitere Eindrücke finden sich auch auf der Webseite
des Herstellers. Eine Bezugsquelle bei Stuttgart ist die Firma Vulcano GmbH
mit Sitz in Fellbach. Man empfiehlt mir dort allerdings bei speziellen
Produkten eine telefonische Vorbestellung, da es sich um Frischprodukte
handelt.
Hinweis: Dieser Artikel ist Teil meiner Berichterstattung von der Mondo Italia 2007 in Stuttgart. Mehr von der Mondo Italia 2007
Zahlreiche Regionen Italiens sind mit eigenen Ständen vertreten. Zwei Regionen
möchte ich stellvertretend herausheben. Zum einen die Region
Veneto, die einen riesigen Stand in Halle 5 (Standnummer
5.0.120) hat. Neben Informationen zur Region findet man auch kleine Ateliers
von Künstlern wie Beppino
Lorenzet. Zur Zeit wird die Halle von dort auch mit schöner italienischer
Musik beschallt (siehe Foto).
Auch der Stand der Region Trentino ist nicht gerade
klein. So gibt es dort einen Bereich, in dem Weinproben mit einem Sommelier durchgeführt
werden.
Hinweis: Dieser Artikel ist Teil meiner Berichterstattung von der Mondo Italia 2007 in Stuttgart. Mehr von der Mondo Italia 2007
Das ich Schokolade liebe ist ja kein Geheimnis. Daher konnte ich natürlich
auch an Stand 5.0.448 der Region Ragusa und Catania widerstehen.
Denn dort werden verschiedene Sorten Schokolade von dort angeboten.
Neben der normalen Edelbitterschokolade gibt es Sorten mit Zitrone, Kaffee
und Chili. Gerade Zitrone und Chili haben mir sehr gut geschmeckt, also habe
ich mir gleich mal einen Vorrat an Tafeln mitgenommen. :-)
Auf der Webseite des Herstellers
sind zur Zeit leider nur einige Kontaktinformationen auf Italienisch
hinterlegt.
Hinweis: Dieser Artikel ist Teil meiner Berichterstattung von der Mondo Italia 2007 in Stuttgart. Mehr von der Mondo Italia 2007
Ein weiterer Importeur für Spezialitäten aus Italien ist die Firma
Jazurlo aus Weilimdorf bei Stuttgart. Der Stand (5.0.450)
hier auf der Messe ist wie ein kleines Restaurant aufgebaut. Ich
habe dort einen kleinen Snack zum Mittagessen gegessen.
Schwerpunkt beim Import sind italienische Weine,
von denen über 200 verschiedene Sorten zur Auswahl zur Verfügung
stehen. Hier auf der Messe sind es natürlich nicht ganz so viele.
Aber auch die Nudelsorten sehen lecker aus - die werde ich auf
jeden Fall mal probieren.
Weitere Informationen und Kontaktdaten gibt es auf der
deutschen Webseite von
Jazurlo.
Hinweis: Dieser Artikel ist Teil meiner Berichterstattung von der Mondo Italia 2007 in Stuttgart. Mehr von der Mondo Italia 2007
Direkt als ich nach meiner ersten Blog-Session hier auf der Messe in die
Hallen zurückkehre klopft mir jemand auf die Schulter. Und zwar der
Chef von meinem Stamm-Italiener Valle
in Stuttgart. Er ist allerdings nicht mit seinem Restaurant hier vertreten
sondern mit dem Stand Gaidolfi & Partner GbR (5.0.439). Mit
dieser Firma, die ihren Sitz in Reutlingen hat, importiert er
Kaffee von Musetti und andere italienische
Spezialitäten.
Der Kaffee von Musetti ist dabei natürlich in erster Linie
als ganze Bohnen erhältlich. Neuerdings gibt es ihn aber auch als Pads für
eine einfache und schnelle Zubereitung. Da ich mit ihm als Restaurantbesitzer
und Importeur für Kaffee einen echten Experten habe, frage ich ihn, wie es
da um die Qualität bestellt ist. Er meint, dass die Pads nicht ganz aber schon fast an die
frisch gemahlenen Bohnen herankommen. Allerdings könne sie jeder ohne
Probleme einsetzen während es sehr viel Erfahrung bedarf um aus den Bohnen
einen guten Kaffee zuzubereiten. Denn dies hängt von vielen verschiedenen
Faktoren ab, die man alle berücksichtigen muss. Für Experten ist als auf jeden
Fall die ganze Bohnen zu empfehlen, wer sich nicht sicher ist darf auch die Pads
einsetzen.
Wer einen Überblick über die verschiedenen Produkte erhalten möchte besucht
dazu am besten die deutsche Webseite
der Firma. Dort kann man vor allem den Kaffee von Musetti und auch einige
andere Produkte direkt online bestellen. Einen Überblick erhält man
natürlich auch im Ladengeschäft in Reutlingen.
Hinweis: Dieser Artikel ist Teil meiner Berichterstattung von der Mondo Italia 2007 in Stuttgart. Mehr von der Mondo Italia 2007
Wenn es um Genuss aus Italien geht dürften natürlich auch die verschiedenen
Ölsorten nicht fehlen. Ich habe einige davon am Stand der Firma
Podere San Domenico (5.0.416) verkostet.
Neben dem sehr aromatischen Olivenöl extra vergine
gibt es auch aromatisierte Ölsorten: Das Salbei-Öl
ist sehr mild im Geschmack, die Salbeinote eher dezent, so wie ich
das bei Salbei auch für sinnvoll empfinde. Das Rosmarin-Öl
ist hingegen sehr kräftig, der Rosmarin schmeckt hier gegen den
Eigengeschmack des Öls deutlich hervor. Und schließlich das
Pepperoni-Öl, das einem erst ganz harmlos vorkommt
und im Nachgeschmack dann doch eine deutliche Schärfe hinterlässt.
Mehr Informationen über die Ölsorten gibt es auf den noch recht neuen
Webseite der Firma
in Italienisch und Englisch.
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Und jetzt zur Kunst. :-) Dieses Foto ist am Stand von Beppino
Lorenzet entstanden (5.0.120 am Stand der Region Veneto). Er zeigt hier auf der Messe verschiedene
Holzarbeiten. Wer ihn etwas fragen will sollte allerdings Italienisch
sprechen oder die Dame vom Nachbarstand bitten ein wenig zu übersetzen.
Authentischer kann ein italienischer Künstler wohl kaum sein.
In Italien bietet er auch Kurse zu Holzarbeiten an.
Auch hier sollte man wohl Italienisch können, wobei man hier auch viel
durch Vorführen vermitteln kann. Aber wer es schafft, seine
Webseite zu verstehen, der
dürfte damit auch weniger Probleme haben.
Hinweis: Dieser Artikel ist Teil meiner Berichterstattung von der Mondo Italia 2007 in Stuttgart. Mehr von der Mondo Italia 2007
Am Stand 5.0.210 habe ich einige Käse der Käserei Lia
probiert. Mit dabei ein zwei Jahre gereifter Käse, der sehr intensive schmeckt und
verschiedene Sorten, die mit zusätzlichen Zutaten versetzt sind. Darunter auch ein
Käse mit Radiccio - einer Zutat, die in der Region sehr viel verwendet wird wie man
mir sagte. Natürlich kann man die verschiedenen Sorten auch am Stand kaufen.
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Für mich gehört in Italien Pizza
bereits zum Frühstück einfach mit dazu. Und das habe ich natürlich auch heute
hier auf der MondoItalia so gehalten. Allerdings nicht in der ganz klassischen
Ausführung sondern mit gebratener Zucchini und Artischocken. Lecker!.
Hinweis: Dieser Artikel ist Teil meiner Berichterstattung von der Mondo Italia 2007 in Stuttgart. Mehr von der Mondo Italia 2007
Wie ich euch eigentlich schon für letzten Sonntag versprochen
hatte, werde ich nun heute von der MondoItalia 2007 in
Stuttgart berichten.
Zum Auftakt eine kurze Übersicht über die drei Hallen. In meinen Augen ist
die Halle 5 die "Hauptmesse". Dort finden sich zahlreiche Stände zu allem was mit Italien
zu tun hat - vor allem Reisen, Genuss, Mode und Kunst. Dort stellen sich auch verschiedene
Regionen Italiens vor. In Halle 6 schlagen Männerherzen höher. Hier gibt
es alles zu bestaunen was mit Motoren aus Italien zu tun hat. Mit dabei
sind neben Oldtimern auch Autos von Ferrari, Lamgorgini und Maserati. Von dort gelangt
man in Halle 7, in der heute vor allem ein großer Essensbereich mit
frischer Pizza zu finden ist.
Wer von euch heute in Stuttgart noch Lust auf italienisches Flair hat hat immer noch eine
Menge Zeit die Messe zu besuchen. Bis 22:00 Uhr ist heute noch geöffnet.
Heute habe ich einen nicht nur kulinarischen Hinweis für euch. Von morgen an leuchten die italienischen Farben rot-weiß-grün an der Messe Stuttgart. Dort findet vom 19. bis 27. Mai die Messe Mondo Italia statt.
Als Besucher erwarten einen dort alle Bereiche des typisch italienischen Lebens: Von italienischem Essen mit Pizza-Akrobaten, die den Teig durch die Luft fliegen lassen, über Reisen nach Italien bis hin zu Motoren, Kunst, Design und Kunst von dort ist alles vertreten. Mich persönlich interessiert natürlich vor allem der kulinarische Bereich, aber auch die anderen Themenschwerpunkte sind sicherlich sehr interessant.
Ich selbst werde auf jeden Fall am Sonntag (20.5.) auf dem Killesberg sein und euch hier im Weblog über die kulinarischen Highlights berichten. Zusätzlich werde ich weitere Besuche einschieben, wenn es mein Zeitplan nächste Woche zulässt. Damit habt ihr die Chance auch etwas von dem Flair Italiens mitzubekommen falls ihr selbst nicht die Messe besuchen könnt. Wer auch auf der Messe ist und sich mit mir dort treffen möchte schickt mir einfach kurz eine E-Mail zur Terminabstimmung.
Wer sich vorab weiter über die Messe und das umfangreiche Programm informieren will, sei auf die Webseite der Messe Stuttgart verwiesen.
Heute mal ein Eintrag in quasi eigener Sache: Immer mehr Menschen erkranken an Zöliakie bzw. Sprue - also der Unverträglichkeit von Gluten. Da es hiergegen keine Medizin gibt, hilft ausschließlich eine diätische Ernährung weiter. Das bedeutet, dass man auf alle Produkte aus glutenhaltigen Getreidesorten verzichten muss. Und auch die Auswahl an weiterverarbeiteten Produkten ist beschränkt. Um glutenhaltige Nahrung zu vermeiden muss man daher seine Ernährungsgewohnheiten drastisch ändern.
Das man doch abwechslungsreich und genussvoll Essen kann soll der VHS-Kochkurs Genussvoll essen bei Zöliakie (Sprue) zeigen. Dazu gibt es Informationen über die Erkrankung und Tipps zur Auswahl und dem Umgang mit glutenfreien Lebensmitteln. Der Kurs in Kooperation mit der Zöliakie-Kontaktgruppe wird von meiner Mutter, Claudia Theofel, geleitet. Von ihr habt ihr hier auch schon das eine oder andere Rezept kennengelernt.
Termin: Samstag, 14. Juli
Uhrzeit: 14:00 - 18:00 Uhr
Ort: Holzgerlingen, Otto-Rommel-Realschule
Kosten: 21 Euro inkl. 8 Euro Lebensmittelpauschale
Anmeldung: online
Nachdem es in Deutschland seit 15 Jahren Slow Food Deutschland e.V. gibt, findet diesen Sommer zum ersten man eine überregionale Messe, die Slow Food 2007, statt. Neben der Messe auf dem alten Messegelände in Stuttgart mit Verkostungen, Präsentationen und Diskussionen, werden in der Region "Verabredungen zum Essen" und "Slow Touren" angeboten. Weitere Informationen zu der Messe gibt es auf einer speziellen Webseite, die sich zur Zeit aber noch im Aufbau befindet.
Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, habe ich angeboten die Organisation von Blog-trifft-Gastro 2008 hier in Stuttgart zu übernehmen. Trotz meiner kurzfristigen Abwesenheit wurde dieser Vorschlag von den Teilnehmern des diesjährigen Treffens in Hamburg angenommen. Das Vertrauen ehrt mich natürlich und ich werde versuchen dann nächstes Jahr auch anwesend zu sein. :-)
Für alle die es noch nicht kennen: Blog-trifft-Gastro (kurz BtG) ist ein Treffen von Bloggern, Gastronomen, Genussmenschen und allen, die alles davon ein bisschen sind. Ich war 2006 beim zweiten Treffen dieser Art in Heidelberg dabei und habe es sehr genossen, weil man neben spannenden kulinarischen Eindrücken viele Kontakte knüpfen kann.
Und damit ihr euch schon jetzt schon auf Blog-trifft-Gastro-2006 in Stuttgart freuen könnt will ich euch gleich den Termin bekannt geben. Ich habe fast identisch zu diesem Jahr das Wochenende 26./27.1.2008 mit Vorprogramm am 25.1. vorgesehen. Haltet euch den Termin also schon mal im Kalender frei und freut euch auf das Programm, was euch hier in Stuttgart erwartet.
Mehr Informationen, Aus-, Rück- und Einblicke zum Blog-trifft-Gastro findet ihr unter anderem hier: Genussblogs.net
Gastgewerbe Gedankesplitter: Rückschau und Vorschau Speisekarten-Blog
Gumia (Theo) liefert u.a. Fotos und ein Video
Eindrücke eine "Neulings" gibt es bei Matthias Metze
Und in Stuttgart läuft es hoffentlich ohne Pasta-Polizei ab...
Heute war ich kurz auf der ChocolART in Tübingen. Dabei habe ich nur die Stände, nicht aber die sonstigen Veranstaltungen besucht. Wie schon im Vorfeld auf der Webseite zu erfahren war, war hierbei das Motto eher "klein aber fein" - was insbesondere für die Anzahl der Stände galt. Das hatte zur Folge, dass die Besucher relativ dicht an dicht standen. Hier mal ein optischer Eindruck:
Ein kurzer Veranstaltungshinweis für Tübingen: Ab kommenden Dienstag findet dort das chocolART, das 1. Internationale Tübinger Schokoladen-Festival, statt. Neben vielen Ständen von Schokoladenmanufakturen und -verkäufern in der schönen Tübinger Innenstadt gibt es besondere kulinarische Angebote in vielen Tübinger Restaurants und ein umfangreiches Begleitprogramm. Alle Details zum chocolART finden sich auf der Webseite zum Festival.
Mit dabei sind übrigens auch Chocolats de Luxe, über die ich hier kürzlich berichtet habe.
Und wenn ich schon beim Hinweis auf Adventskalender bin: Im Kopchtopf wird es auch dieses Jahr wieder einen kulinarischen Adventskalender geben. Dabei werden 24 verschiedene Rezepte von verschiedenen Bloggern verlinkt, die jeden Tag in einem anderen Weblog erscheinen.
Auch ich werde ein Rezept zu diesem kulinarischen Adventskalender beisteueren und zwar schon recht früh. Dieses wird dann quasi ein Türchen in zwei Adventskalendern sein, nämlich einmal dem aus dem Kochtopf und einmal in meinem Glutenfreie Plätzchen und Weihnachtsbäckerei.
Leider hänge ich etwas mit meinen Einträgen hinterher. Das liegt vor allem daran, dass ich diese Woche beruflich sehr eingespannt bin und zum anderen, dass ich wieder ein kleines Event vorbereite. (Eigentlich nicht nur eins, aber das ist eine andere Geschichte.) Darum kommt leider erst heute der Bericht von meinem angekündigten Besuch bei MS Galeria im Galeria Kaufhof in Stuttgart (der Galeria Kaufhof oben am Hauptbahnhof) diese Woche.
Womit ich zunächst das Rätsel um meine Einladung aufklären darf: Man liest dort in der Feinkostabteilung in der Tat mein Weblog und diesem Umstand und der Tatsache, dass ich ab und an schon etwas überdieFeinkostabteilungdesGaleriaKaufhofgeschrieben habe, verdanke ich meine persönliche Einladung. Vielen Dank dafür nochmal an dieser Stelle.
Die Veranstaltung selbst hat mir sehr gut gefallen. Mit dem Aufzug ging es mit einer Sonderfahrt in das Tiefgeschoss vom Galeria Kaufhof wo sich auch die Feinkostabteilung befindet. Dort war dann am Eingang eine Schiffsbrücke aus einigen Paletten und einem roten Teppich angedeutet, der Steg zur MS Galeria. Nach einem Sekt und einigen erfrischend kurzen Worten ging es daran die Köstlichkeiten rund um den Globus zu entdecken.
Dazu waren zwischen den Verkaufsregalen diverse Stände aufgebaut und dazu Stehtische, an denen man die Leckereien genießen konnte. Bei den verschiedenen Leckereien waren neben vielen europäischen Ländern auch Südamerika, Australien und Afrika mit von der Partie. Für mich als Vegetarier (you know: außer Fisch) kamen die vielen sicherlich köstlichen Fleischsorten leider nicht so zum Tragen. Aber das sollte mir bei der Auswahl sicher keinerlei Kopfzerbrechen bereiten. :-)
So und nun lasse ich ein paar Bilder sprechen. Denn die sagen bekanntlich mehr als tausend Worte. Nur schaffen sie es leider nicht den guten Duft und den herrlichen Geschmack zu transportieren. Wenn ihr den erleben wollt müsst ihr schon selbst vorbeischauen und in der Feinkostabteilung einkaufen gehen. Ich als Stammkunde kann euch das nur empfehlen.
Die Post hat es geschafft: Das Paket, das ich im Rahmen des DFssgF2 versendet habe, ist heute angekommen. Und zwar bei Petra von Brot und Rosen. Was für sie eingekauft habe, könnt ihr in ihrer Paketbeschreibung nachlesen. Ich wünsche Petra guten Appetit beim Naschen. :-)
Im Übrigen hatte ich gehofft, das ein Produkt dabei sein würde, dass Petra noch gar nicht kennt - und mit den getrockneten Maulbeeren ist mir das ja auch gelungen.
Und weil es gerade passt: Den Wein, die Schokolade und die Wasabierbsen habe ich in der Feinkostabteilung vom Stuttgarter Galeria Kaufhof besorgt. Also genau dort wo ich heute zur Fahrt der MS Galeria eingeladen war. Ich habe euch ein paar Eindrücke in Form von Fotos mitgebracht - aber das gibt einen extra Artikel.
Mit diesen Artikelnachträgen von heute schließe ich meine Berichte von
der Kulinart
2006 in Stuttgart. Eine komplette Übersicht aller Artikel findet
ihr unter dem Stichwort Kulinart
2006. Ich hoffe das für euch der eine oder andere neue
Anbieter dabei war, der für euch interessante Produkte anbietet. Ich werde
einzelne der Produkte, die ich dort erworben habe, hier nochmals ausführlich
vorstellen.
Für mich hat sich der Besuch auf der Messe auf jeden Fall gelohnt weil
ich viele neue Dinge entdeckt und neue Anbieter kennengelernt habe.
Wenn die Messe nächstes Jahr wieder stattfindet werde ich auf jeden
Fall wieder mit dabei sein.
Abschließend möchte ich noch auf das Hotel Le Méridien in Stuttgart in Stuttgart hinweisen. Dieses ist nicht nur als exkulsives Hotel vertreten sondern man wird am Stand auch auf die kulinarischen Angebote des Le Méridien hingewiesen. Leider finde ich keine Informationen hierüber auf der Webseite des Hotels.
Zu den Veranstaltungen zählen regelmäßige Angebote wie der Wellness-Sonntag oder der Sonntagsbrunch und auch besondere Event, bei denen Musik oder Theaterstücke von einem Menü begleitet werden. Bei Interesse könnt ihr euch den kulinarischen Kalender des Hauses zusenden lassen, so dass ihr keine Veranstaltung verpasst. Ich werde sicherlich auch mal die eine oder andere besuchen und hier darüber berichten.
Auf einer Messe wie der Kulinart darf natürlich auch eines der teuersten und exklusivsten Lebensmittel der Welt nicht fehlen. Die Rede ist natürlich von Kaviar. Angeboten wird dieses Spezialität aus Russland und dem Iran am Stand der Caviar-Brücke.
Bislang habe ich Kaviar nicht viel abgewinnen können, weil er mir meistens viel zu salzig war. Das erklärte ich auch dem Herrn am Stand, der mir sagte, dass dies bei einfachen Sorten, wie man sie üblicherweise zu Kaufen bekommt, oft der Fall ist. Zum Vergleich hat er mir etwas von seinem Kaviar zum Probieren gegeben. Und was soll ich sagen - sehr lecker. Ich habe allerdings keinen Kaviar mitgenommen, da man diesen finde ich zu besonderen Anlassen essen sollte. Daher werde ich mir lieber dort frisch etwas bestellen, wenn ein solcher Anlass das nächste Mal bei mir ansteht.
Neben dem Kaviar gibt es natürlich auch Kaviar-Zubehör wie beispielsweise die stilechte Perlmuttlöffel, da man Kaviar nicht mit metallischen Gegenständen in Berührung kommen sollte. Ergänzt wird das Sortiment am Stand durch Safran und Pistazien.
Auch die Erzeugergemeinschaft Demeter ist auf der Kulinart vertreten. Dabei wird den Besuchern nicht nur vermittelt, unter welchen klaren Bedingungen die Demeter-Produkte produziert werden müssen. Wie wichtig das ist, erklärt sich, wenn man beachtet, dass nicht alles natürlich ist wo "Bio" drauf steht (siehe Vincent Klink testet Bioware von Discountern). Dieser Unterschied wird durch wachsende Mengen von Bioprodukte nach EU-Regelung für den Massenmarkt immer wichtiger.
Am Stand mit vertreten sind verschiedene Anbieter von Demeter-Produkten. Dies ist zum einen Baden-Würrtembergs erstes Bio-HotelRose. Auch am Stand vertreten ist die Eselsmühle, eine regionale Bäckerei, deren Produkte unter anderem in der Bauernmarkthalle und bei einigen Bioläden in Stuttgart verkauft werden. Abgerundert wird das Angebot durch die Demeter-Käse der Hornhardter Käsehöfe.
Die Firma SUNDAVital vertreibt über ihren Online-Shop Internationale Spezialitäten. Hier auf der Kulinart ist die Firma vor allem mit ihren feinen Olivenölen und dem traditionellen Aceto Balsamico di Modena vertreten. Die Produkte können dabei auch verkostet werden - unter anderem auch ein 40 Jahre gereifter Aceto Balsamico di Modena.
Ich selbst habe auf dem Stand mehrere Olivenöle probiert weil ich noch nach einem milden Olivenöl als Ergänzung zu dem kräftigen Thomas von Castell suche, das ich zur Zeit vorwiegend einsetze.
Auf der Kulinart war Miele nicht nur mit einem großen Miele Kochstudio vertreten, an dem kräftig gezaubert wurde. Auch die Firma Wagner war vertreten und hat Mieleprodukte präsentiert. Da kann man ja mal schauen, welche Funktionen meinen zukünftige Küche irgendwann einmal mit drin haben soll.
Dabei sollte natürlich auch eine Kochtechnik aus Japan nicht außer Acht gelassen werden: Das Kochen auf der heißen Platte. Dabei legt man das Bratgut auf eine Edelstahlplatte die gleichmäßig erhitzt wird. Töpfe und Pfannen sind dabei nicht notwendig und man erzielt eine sehr direkte Hitzeeinwirkung auf das Bratgut. Bei Miele nennt sich der Spaß Tepan Yaki CT 400 Y und kostet 1905,00 Euro Listenpreis. Haben will!
Das ich auch einen Einbau-Dampfgarer haben will, von denen es gleich eine ganze Auswahl an Modellen gibt ist ja ohnehin klar. Und einen praktischen Geschirrwärmer braucht man Jan natürlich auch. Ein interessantes Detail hier am Rande: Den Geschirrwärmer kann man an einige der Miele-Kaffeevollautomaten per Datenkabel anschließen. Den kann man dann so programmieren, das er zu bestimmten Uhrzeiten automatisch einschaltet. Und die Tassen werden dann eine halbe Stunde vorher vorgewärmt. Praktisch. Jetzt müsste ich nur noch Kaffetrinker sein...
Die Anbieter von Essbare Wildpflanzen haben uns einige wilde Pflanzen gezähmt und küchenfertig zur Verwendung vorbereitet. Dort finden sich allerlei exotische Produkte wie beispielsweise ein Rosenblüten-Tischsalz oder auch ein Löwenzahnblüten-Chutney. Besonders spannend finde ich auch Tannenspitzen, die in Essig eingelegt und als Senf erhältlich sind.
Eine Liste aller Produkte und die Möglichkeit zu Bestellen gibt es auf der Webseite Essbare Wildpflanzen. Dort finden Interessierte auch Seminare und Bücher zu diesem Thema.
Kennt ihr diese leckeren Konfektsorten, die im Mund diesen kühlen Eindruck hinterlassen obwohl sie gar nicht speziell gekühlt waren? Ich habe darüber vor ein paar Wochen eine Dokumentation im Fernsehen gesehen, die erklärt hat, wie dieser Kühleffekt zustande kommt - allerdings bekomme ich das nicht mehr zusammen. Wer es weiß darf es gerne in den Kommentaren unten erklären. Danke!
Warum schreibe ich das hier? Weil ich auf der Kulinart ein solches Kakao-Konfekt gefunden habe - das Goufrais. Obwohl ich ja eher der Mensch für Bitterschokolade bin, kann ich diesen kleinen süßen Dingern echt etwas abgewinnen. Sie sind in Gugelhupfform in verschiedenen Mengen erhältlich.
Vorteilhaft finde ich den Verzicht auf Nüsse und Alkohol. So steht dem Naschen auch bei Kindern und Nussallergikern (bei mir sind es die Haselnüsse) nichts im Weg.
Bestellmöglichkeit und weitere Informationen gibt es unter www.goufrais.com.
Am Stand von Dieter Arndt werden ausschließlich Produkte verkauft, die aus Forellen zubereitet sind. Ich habe einige dieser Forellenspezialitäten probiert und bin ziemlich begeistert. Bei allen Produkten schmeckt dabei der Fisch deutlich hervor. Gerade bei der geräucherten Forelle ist das besonders wichtig, da bei anderen Produkten oft der Räuchergeschmack den Eigengeschmack des Fischs überdeckt.
Neben den kalt und heiß geräucherten gibt es auch noch gebeizten Forellen. Dazu kommen weitere Leckereien wie beispielsweise Lachsforellentartar, Forellenkaviar oder Räucherfisch-Butter. Bestellt werden kann über die Internetseite oder im süddeutschen Raum direkt bezogen werden. Hier in Stuttgart werden die Produkte beispielsweise bei Fisch-Feinkost Stock in der Markthalle verkauft.
Zeichnung: U.S. Fish & Wildlife Service / via Wikicommon
Auf der Kulinart ebenfalls vertreten ist die Firma Uhl. Das Einrichtungshaus, welches in Ludwigsburg, Stuttgart (Stilwerk) und Esslingen vertreten ist, präsentiert aus seinem Programm vor allem den Küchenbereich auf der Messe. Mit dabei sind unter anderem eine Auswahl diverser Artikel von Le Creuset zu sehr günstigen Messepreisen. Wem also noch Stücke in der Sammlung zum nachkochen aus dem Le-Creuset-Kochbuch fehlen...
Wer gute Messer besitzt benötigt hierzu ein geeignetes Schneidebrett. Harte Materialien wie Glas oder Stein scheiden hier natürlich aus. Statt dessen kommen bei den meisten Profis massive Holzbretter zum Einsatz. Die Firma CAMPO'BEL aus Hamburg bietet hier auf der Kulinart drei verschiedene Größen von Bambusbrettern zum Kauf an. (Auf der Webseite sind es nur zwei, das ganz große scheint dort zu fehlen.) Diese sind aus sehr hartem Bambusholz gefertigt und haben neben einem hohen funktionellen Wert auch eine ansprechende Optik.
Ein absolutes Novum waren für mich auf der Messe Essige zum Trinken, die von Gourmetträume (Cornelia Veith) angeboten werden. Je nach Intensität eigen sich diese als Apéritif oder Digestif. Gerade für Menschen, die wie ich keinen Alkohol trinken, sind diese edlen Tropfen eine perfekte Bereicherung zu einem gelungenen Menü.
Ich habe mir hier einen Feigenessig (als Apéritif) und den Essig "Casanova" aus Kräutern (beide von Doktorenhof) sowie vier passende Gläser gegönnt. Und ich bin mir sicher, dass es dabei nicht bleiben wird.
Wie ich nach diesen erstenbeiden Ständen weiter die Stände besucht habe, habe ich nun nicht mehr im Kopf. Daher bringe ich sie einfach in einer beliebigen Reihenfolge, wie es mir gerade sinnvoll erscheint.
Eine kleine Wiederentdeckung war für mich ein Stand mit Produkten aus Verveine, einer Pflanze, die auch unter dem Namen Zitronenverbene bekannt ist. Meine Mutter hatte sie mir dieses Jahr mal als frisches Kraut gezeigt aber ich hatte es nicht weiter verwendet. Auf dem Stand von Gourmieren und Curieren gibt es eine ganze Auswahl an Produkten aus dieser Pflanze.
Besonders gut hat mir der Tee gefallen. Er wird hier mit ganzen Blättern angeboten. Diese können ganz in den Tee gegeben werden - Teebeutel und Sieb entfallen. Das ist nicht nur einfacher sondern sieht vor allem in Glastassen auch deutlich schöner aus. Man kann die Blätter aber ebenso gut zum Würzen von Speisen verwenden.
Der Geschmack von Vervein bzw. Zitronenverbene erinnert - wie der Name es schon erahnen lässt - an Zitrone und ist in etwa mit Zitronengras vergleichbar.
Auch auf dem zweiten Stand den ich besucht habe, kannte ich die Produkte - bislang aber nicht die Firma. Die Kai-Shun Messer, die ich ja auchverwende, gibt es hier zum Verkauf durch die Firma Culinara Freiburg. Im Ladengeschäft gibt es noch deutlich mehr Produkte aber hier auf der Messe werden nur diese Messer vorgestellt.
Ich habe mir hier vor allem die magnetische Aufbewahrungsmöglichkeiten für die Messer angeschaut, deren Stärke ich erst mal ausprobieren wollte bevor ich mir einen solchen bestelle.
Außerdem hat sich hier wieder einmal bewahrheitet, dass es sich lohnt auch bei bekannten Produkten immer wieder deren Präsentation zu folgen. So habe ich als kleinen Kniff heute entdeckt, das man Geschnittenes mit der Rückseite des Messers zusammenschieben sollte um die Klinge zu schonen. Das habe ich so bislang noch nirgends gesehen und wenn man so etwas online kauft erfährt man das leider auch nicht. Und nicht zuletzt habe mich zwei professionelle Köche, die sich ebenfalls mit dem Verkäufer darüber unterhalten haben, dass sie diese Messer ebenfalls einsetzen, in meiner Messerwahl bestätigt.
Eine weitere Bezugsquelle für diese Messer ist übrigens der Sponsor meiner Aktion Jan kocht WM-Rezepte, die Firma cookplanet. Dort gibt es allerdings keinen Messerabatt...
Der erste Stand an dem ich einen Stopp eingelegt habe war bei den traumhaften Schokoladen von Chocolats de Luxe. Ich habe diese Firma bereits bei der Schokoladenverkostung im Rahmen von Blog-trifft-Gastro 2006 kennengelernt und wollte ihre Produkte hier schon länger einmal vorstellen. Das noch sehr junge Unternehmen ist auf den Vertrieb von Schokoladen der besten Chocolatiers über das Internet spezialisiert.
Obwohl ich hier in der Vergangenheit immer wieder auch sehr gute Schokoladen vorgestellt habe, spielen die Schokoladen von Chocolats de Luxe in einer anderen Liga. Hier finden Schokoladenfans noch exklusivere und vor allem intensivere Schokoladenerfahrungen. Beispielsweise die Sorte Chuao, für mich die beste Kakaosorte der Welt, oder ganze Kakaobohnen auf deren Genuss ich seit dem Besucher der Schokoladenausstellung im Bremer Überseemuseum leider verzichten musste. Am Stand habe ich auch zum ersten Mal eine Schokolade mit 100% Kakaoanteil gekostet. Sehr lecker - wenn auch ein wenig herb.
Eine nette Idee ist auch das Schokoladen-Abo. Jeden Monat bekommen die Abonnenten eine besondere Auswahl von neuen Sorten per Post zugesendet. So verpasst man niemals die Sorte, die sich später vielleicht als die neue Lieblingssorte herausstellt.
Und noch ein Tipp für Verliebte zu Weihnachten: Unter der Bezeichnung Bodypaint - Leck mich gibt es hier eine besonders sinnliche Darreichung von Schokolade zum Verschenken. Das Set besteht aus drei Schokoladensorten zum Auftragen und einem Pinsel. Zitat des Serviervorschlag: "Bodypaint einfach auf Lieblingskörperpartie auftragen und anschließend auf der Zunge zergehen lassen." Da bekommen die Worte "jemanden vernaschen" eine ganz neue Bedeutung...
Heute habe ich die Messe Kulinart in Stuttgart besucht. Leider muss das Internet, das es mir ermöglichen würde, euch möglichst viel von der Messe zu berichten, erst noch erfunden werden. Denn Geschmack und Gerüche kann man leider noch nicht digital übertragen. Dennoch möchte ich euch ein paar Eindrücke schildern und dann in einigen einzelnen Artikeln, auf ein paar der Aussteller näher eingehen.
Die komplette Messe ist sehr treffend mit den Worten "klein aber fein" zu beschreiben. Das gilt dabei sowohl für die Messe selbst, die sich auf eine Halle mit Seitenarm beschränkt, wie auch auf die Aussteller, die Produkte anbieten, die nur in kleinen Mengen produziert werden aber dafür von um so besserer Qualität sind.
Heute morgen bin ich auf dem Weg zur Arbeit auf ein Plakat für eine Genussmesse in Stuttgart aufmerksam geworden, die am 18. und 19. November 2006 im Römerkastell stattfindet. Das hat natürlich sofort meine Neugierde geweckt und ich habe mir mal angeschaut, was hinter kulinart, der Messe für Genuss und Stil, wohl steckt.
Das Konzept klingt auf jeden Fall vielversprechend: An den zwei Messetagen stellen 60 verschiedene regionale, nationale und internationale Aussteller Produkte und Neuheiten aus den Genussbereichen Delikatessen, Weinen, Tee und Kaffee, Lebensmitteln, Bioprodukten, etc. vor. Dazu kommen im Stilbereich Küchenräumen, Wohndesigns und Accessoires. Kombiniert werden diese Welten unter anderem in Kochshows, bei denen man sich die kleinen Kniffe abschauen kann, die man sonst nicht erfährt. Natürlich geht es hier auch um das Verkaufen von Produkten, aber das ist ja bei jeder Messe so. Und wer hat schon etwas gegen ein Messeschnäppchen? Vielleicht finde ich ja auch ein paar Sachen, die ich schon länger benötige...
Ich werde auf jeden Fall einen Tag (vielleicht auch beide) auf der Messe sein und euch hier im Weblog einige Neuheiten von dort vorstellen. Wer auch dort ist und sich mit mir treffen will, sollte mir rechtzeitg vorher eine E-Mail senden, damit wir uns zeitlich absprechen können.
„Jans Küchenleben“ ist mein privates Weblog für Rezepte, Kochbücher und alles was mit Kochen, Küche und Genuss zu tun hat. Meine über mich findest du auch hier:
Das Schreiben dieses Blogs macht mir sehr viel Spass. Dennoch ist es
ein nicht zu unterschätzender Aufwand. Daher freue ich mich über alle, die
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Oder ihr könnt mir einfach einen Wunsch von meinem
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