Der Verein foodwatch klärt Verbraucher über Lebensmittel auf. Eines der Projekte ist die Webseite abgespeist auf der die dreisten Werbelügen der Lebensmittelindustrie vorgestellt werden. Wusstest du beispielsweise, dass die "leichte" Milchschnitte zu 60% aus Fett und Zucker besteht und damit mehr Kalorien enthält als ein durchschnittliches Stück Schoko-Sahnetorte?
Einmal im Jahr wird der Goldene Windbeutel für die dreisteste Werbelüge ausgelobt. Die Wahl für 2011 läuft noch bis zum 16.6. und hier ist der Wahlwerbespot, in dem sich die unfreiwilligen Kandidaten vorstellen. Die Abstimmung erfolgt direkt auf www.abgespeist.de.
Meine Einstellung dazu: Alle Lebensmittel, die im Fernsehen beworben werden, müssen in so riesigen Massen industrialisiert hergestellt werden, dass sie von keiner guten Qualität mehr sein können. Sonst würde sich die Werbung nicht lohnen. Daher meide ich alle Produkte und Firmen, die im Fernsehen für Lebensmittel werben.
Beim Shopblogger habe ich zufällig einen Artikel über FIJI Wasser gefunden. Abgesehen davon, dass ich auch der Meinung bin, dass dieses Wasser überhaupt nicht schmeckt, bin ich in den Kommentaren noch über eine dreiste Irreführung der Kunden gestolpert:
Das auf der Flasche verwendete Wort artesian ist dem Wort artisan doch verdächtig ähnlich. Während letzteres für oft bei hochwertigen, handwerklich hergestellten Lebensmitteln eingesetzt wird, bezeichnet artesian nichts anderes als einen speziellen Brunnentyp in einer Senke.
Natürlich ist diese Bezeichnung rechtlich sicherlich einwandfrei. Aber es will mir doch keiner ernsthaft erzählen, dass man beim Hersteller das nicht mit Absicht gemacht hat und die Verwechslung der Kunden billigend in Kauf nimmt...
Der größte Burger der Welt im regulären Restaurantbetrieb ist wohl der Riesenburger "Beer Barrel Belly Bruiser", der in Denny's Beer Barrel Pub serviert wird. Insgesamt bringt er stolze 20,2 Pounds — was umgerechnet etwa 9,16 Kilogramm sind — auf die Waage. Ein Viertel des Gewichts entfällt auf das Gemüse, das Brötchen und die Saucen, der Rest ist Fleisch. Dieser und einige andere Riesenburger werden in im Pub pro Jahr etwa 6000 Mal bestellt.
Das man diesen Riesenburger auch in einer endlichen Esszeit alleine bezwingen kann, hat nun der aus Uniontown (Pennsylvania, USA) stammende Brad Sciullo bewiesen. Am 13. Oktober hat er den Beer Barrel Belly Bruiser innerhalb von 4 Stunden und 39 Minuten alleine gegessen. Damit war er der erste Kunde, der das sogar deutlich unter der Zeitvorgabe von 5 Stunden geschafft hat und gewann so einen Preis von 400$.
Der Bezwinger ist selbst Koch in dem italienischen Restaurant Pasta Lorenzo's und es ist mir ein Rätsel, wie man sich als solcher so eine Fressleistung antun kann. Satte 2,5 Kilogramm Burger musst er dazu pro Stunde essen. Dazu kommen dann noch die Getränke, ohne die das wohl auch kaum möglich ist. Das kann doch keinen Spaß mehr machen. Von Genuss mal ganz zu schweigen.
Übrigens: Den größten Burger überhaupt - und für den reicht die Bezeichnung Riesenburger eigentlich schon lange nicht mehr - hat übrigens ein Team von GlutGut e.V. am 17. Oktober 2007 hier in Deutschland zubereitet. In einem eigens angefertigtem Spezialgrill wurde der 170 cm im Durchmesser große Monsterburger zubereitet. Das Gewicht nach dem Grillen belief sich dann auf 329,4 Kilogramm. Das Ganze wurde von einem Galileo eXtrem Team begleitet und dokumentiert. Aufgegessen hat den dann aber nicht mehr eine Person alleine ...
Mal ehrlich: Verwendet jemand von euch Fertigsalatmischungen? Ihr wisst schon: Diese abgepackten Salatblätter verschiedener Sorten, über die man dann nur noch etwas (Fertig-)Dressing geben muss und gut(?) ist. Also ich kenne niemanden, der sich sowas antut.
Aber um auch die bisherigen Konsumenten abzuschrecken hat die Zeitschrift "HEALTHY LIVING" (nie vorher von denen gehört) einen erschreckenden Test durchgeführt:
Fertigsalate sind oft schon vor Ablauf der Mindesthaltbarkeit vergammelt, außerdem enthalten sie viel zu viele Keime und Schimmelpilze!
Und so weiter uns so fort. Das wird dann im Laufe des Artikels wieder relativiert, aber insgesamt kommen die Fertigsalatmischungen nicht toll weg. Wunder wohl kaum jemanden. Und so kommt man zu dem Schluss:
[...] am besten aber fünf Minuten Zeit zu investieren, um knackfrische Salate selbst zu waschen und zu schneiden.
Eigentlich eine banale Erkenntnis: Lieber frische Produkte selbst zubereiten statt abgepackte Fertigprodukte zu verwenden. Das geht auch flott und ist qualitativ immer die bessere Wahl. Aber für sowas muss ich mir doch nicht extra eine Zeitschrift kaufen. Oder?
[Trigami-Review] Vor einiger Zeit habe ich euch hier die Webseite zum Magazin Rolling Pin vorgestellt. Dieses Angebot richtet sich vor allem an professionelle Köche. Daher folgt heute eine kurze Vorstellung der Webseite des Magazins GourmetReise, welches im selben Verlag erscheint. Zielpublikum ist dort aber der Gourmet - sprich niemand anderes als ihr selbst.
Auf den ersten Blick fallen mir zwei Dinge positiv auf: Zum einen ist der Magazin-Berich klar abgetrennt. Hier finden sich Auszüge aus der Printausgabe wieder. Im Gegensatz dazu finden sich eigenständigen Inhalte in den anderen Bereichen. Die ganzen Artikel stehen dabei allerdings nur Premium-Mitgliedern zur Verfügung. (Oder doch nicht? Dazu gleich mehr.) Zum anderen ist die Registrierung recht kurz. Es werden kaum unnötige Daten abgefragt. Vor allem muss man nicht die komplette Adresse angeben. So kann erst gar kein Missverständnis auftreten, ob man nun einen Login anlegt oder das Heft gleich abonniert.
Wer sich nun so anmeldet, schafft damit nur einen Login zur Seite selbst. Damit kann man beispielsweise vorgestellte Hotels, Restaurants und Winzer kommentieren. Getrennt hiervon ist der Premiumzugang zu sehen. Dieser ermöglich beispielsweise erst das vollständige Lesen der Artikel aus der Printausgabe. Mit 19,90 Euro für vier Hefte pro Jahr und den Zugang zur Onlineplattform ist dieses Abonnement aber im Vergleich mit vielen anderen Zeitschriften aus diesem Bereich relativ preiswert. Schade finde ich, dass die Trennung zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen Inhalten nicht ganz klar wird. Insbesondere der Hinweis am Ende von Artikel "mehr gibt es für Premium Mitglieder" ist für mich verwirrend: Geht der Artikel noch weiter (und ich kann das nur gegen Zahlung sehen) oder gibt es für das Geld einfach mehr Artikel? Ein einfaches Übersichtschart, was normale Besucher, angemeldete Besucher und Premium-Mitglieder machen können würde hier helfen und so vielleicht den einen oder anderen von der Premium-Mitgliedschaft überzeugen.
Im der Rubrik "Essen" werden dem Gourmet in verschiedenen Artikeln Wissen und HIntergrundinformationen vermittelt. Mit dabei ist auch ein Kochlexikon, das allerdings relativ blass wirkt. Die Inhalte sind extrem kurz gefasst und eine Verknüpfung zu anderen Artikeln auf der Webseite besteht nicht. So fehlen die Trüffel, zu denen es einen eigenen Artikel gibt, im Kochlexikon komplett. Hier besteht einiges an Optimierungspotential. Schön sind die Videos. Diese sind gut gemacht und informativ. Wer allerdings bereits bei Rolling Pin aufgepasst hat, dem werden diese hier sehr bekannt vorkommen, da es sich um die selben Inhalte handelt.
Während sich der Wissensteil der Webseite an alle Gourmets richtet, geht es bei den Restaurant- und Hotelvorstellungen klar in den Luxusbereich. So werden Restaurants vorgestellt, bei denen man auf jeden Fall einen dreistelligen Betrag pro Person und Abendessen ausgeben muss. Das schränkt das Publikum dann doch etwas ein. Entsprechend wenige Vorstellungen gibt es zur Zeit und auch noch weniger Benutzerbewertungen. Hier würde sich aus meiner Sicht eine Kooperation mit einem anderen Anbieter anbieten, die dann nach gewissen Filterkriterien auf gehobene Gastronomie bzw. Hotels begrenzt werden könnte. So wirken die Empfehlungen etwas "leer".
Ein weiterer Bereich des Seite beschäftigt sich mit Wein. Dazu kann ich allerdings als bekennender Alkohol- und damit auch Wein-Abstinenzler nichts Fachliches sagen.
Insgesamt handelt es sich um eine gut gemachte Seite und ambitionierte Seite. Leider sind sie Informationen noch zu lückenhaft. Wenn die Seite hier noch mehr Fahrt gewinnt, wird sie eine nützliche und sehr informative Webseite werden.
[Trigami-Review] Es gibt immer wieder Leser, die mich für einen echten Koch halten. Doch das bin ich ebenso wenig
wie der Inhaber eines gastronomischen Betriebs. Kochen ist einfach nur mein Hobby. Aber wenn dem nicht
so wäre, würde ich einen Blick auf die Webseite von Rolling
Pin werfen. Den findet sich eine gute Stellenbörse für Jobs in der Gastronomie, der Hotellerie und
auf Kreuzfahrten.
Denn die Seite ist mehr als eine reine Online-Ausgabe der gleichnamigen Zeitschrift. Diese gibt es bereits
seit August 2003 und beschäftigt sich als "eines der größten Hotel- und Gastronomiemagazine im deutschsprachigen
Raum" mit "Themen und Inhalte[n] für Arbeitende und Arbeitssuchende in diesem Bereich bzw. Mitarbeiter von
Hotels und Restaurants" (Quelle: Wikipedia)
Durch diese Verbindung zum Magazin ist Rolling Pin eben
mehr als eine reine Stellenbörse für Arbeitssuchende und Arbeitgeber im Gastgewerbe. Dennoch
ist das wohl der wichtigste Teil der Webseite. Nach Betreiberangaben sind je nach Saison bis zu 4500 Stellen
offen, die jeweils maximal 6 Wochen alt sind. Tagesaktuell sind es über 2000, wovon etwa jeweils ein Drittel
auf Küche und Service entfallen. Das restliche Drittel teilt sich in andere Bereiche wie etwa Animation und
Fitness, Rezeption aber auch Management und Verwaltung auf. So finden sich gerade auf Kreuzfahrtschiffen und
in Hotels zahlreiche Jobs, die über das normalen Gastronomiegwerbe hinausgehen. Aktuelles Beispiel ist eine
Stelle für einen Fotografen.
Spannend für Bewerber sind die Angebote auf der Plattform vor allem in zweierlei Hinsicht: Zum einen
gibt es dort Angebote von großen bekannten Ketten, die eine neue Stufe auf der Karriereleiter ermöglichen.
Zum anderen sind zahlreiche Stellen im Ausland, so dass man hier neue Dinge lernen und neue Kontakte knüpfen
kann. Und schließlich macht sich beides später im Lebenslauf sehr gut. Trotzdem ist das Angebot für Bewerber
völlig kostenlos: Einfach anmelden, Profil eintragen und bewerben.
Dazu gibt es noch zahlreiche weiter Informationen für Bewerber. Unter anderem sorgen zahlreiche
Bewerbungstipps für
erfolgreiche Gespräche mit neuen Arbeitgebern. Wem das immer noch nicht genügt, gibt es auch
einen Premium-Account. Mit diesem sieht man die Stellenanzeigen 14 Tage
vor den anderen und Zugang zu einem Online-Archiv. Dieser Account ist in einem Abonnement
der Zeitschrift enthalten.
Bleibt nur noch die Frage offen, wofür den Name "Rolling Pin" eigentlich steht. Nun, das ist für englischsprachige Leser ganz einfach: Übersetzt bedeutet Rollingpin nichts anderes als Nudelholz.
Ob nun nervende Flash-Intros, monatealte Wochenkarten oder Trümmerfelder schlechten Designs: Die Webseiten von vielen Restaurants scheinen das Ziel zu verfolgen, potentielle Restaurantbesucher abzuschrecken statt anzulocken.
Das es auch anders geht, soll der Gastro Online Award von restaurant-kritik.de zeigen. Hier werden herausragende Webseiten gastronomischer Betriebe gesucht. Insgesamt läuft der Wettbewerb über drei Runden. In der ersten Runde können bis zum 15.3.2008 Webseiten zur Teilnahme vorgeschlagen. Danach wählt eine Jury aus den Einsendungen 30 Kandidaten aus, die dann ab dem 1.4.2008 in einer Publikumsabstimmung die Plätze unter sich ausmachen.
Wie bereits vorhin geschrieben, war ich heute Abend auf der Vorstellung des Marcellinos Marcellino's Restaurant Report 2008 für Stuttgart. Ich habe mit meiner neuen Kamera einfach mal auf alles gehalten, was sich bewegt hat und hoffe euch so ein wenig der Atmosphäre von der Veranstaltung rüberbringen zu können. Mit dabei sind natürlich auch als Prämierten, so dass ihr hier gleich einen guten Überblick bekommt.
Mir hat die Veranstaltung sehr gut gefallen. Es gab eine spritzige Auszeichnung der Preisträger, die natürlich sehr durch Herrn Marcellino Hudalla geprägt wurde. Leider fehlte Vincent Klink von der Wielandshöhe als Preisträger in der Kategorie "Luxus". Das Buffet, das die Preisträger gerichtet hatten, war hervorragend und auch mit meiner Einschränkung (kein Fleisch) gab es eine Menge sehr leckerer und ungewöhnlicher Sachen zu essen.
Ein paar Worte zum Marcellino's Restaurant Report 2008 für Stuttgart schiebe ich morgen hinterher sobald ich Gelegenheit hatte in dem Buch ausreichend zu schmöckern. Heute lasse ich erst mal die Bilder sprechen. Leider hat der Akku und die Speicherkarte nicht mehr für Details vom Buffet gereicht. Morgen kaufe ich mir gleich für beides einen Ersatz... Sorry!
Gerade in diesem Moment beginnt im Audi Zentrum Stuttgart die Vorstellung des neuen Marcellino's Restaurant Report 2008 für Stuttgart und Umgebung. Ich bin sehr gespannt auf die Veranstaltung und auf den Restaurantführer, den ich selbst noch nicht in der Hand gehalten habe.
Ein winziges Detail daraus kann ich euch aber schon mal verraten: "Promis verraten ihre Insider-Tipps" (Produktbeschreibung bei Amazon) - einer davon bin ich. Bei mir handelt es sich um meine beiden LieblingsrestaurantsBar und Ristorante Valle und das Floating Market. Mehr gibt es heute am späten Abend wenn ich wieder zurück bin.
Auf eine sehr interessante Art im Restaurant seine Rechnung zu begleichen bin ich im Best Practice Business Blog gestoßen: In dem Siva-Cafe in Indien bekommen die Gäste keine Rechnung. Statt dessen geben Sie eine Spende mit der am nächsten Tag die Gäste bewirtet werden. Je üppiger die Spenden ausfallen, desto üppiger auch das Essen am nächsten Tag. Sind die Gäste knauserig leiden darunter allerdings auch ihre Nachfolger am nächsten Tag.
"Forward Pricing" nennen die Erfinder diese Idee. Sie geht aber über das reine Bezahlen der Speisen hinaus. Die Besucher sollen sich wirklich als Gäste und Freunde fühlen und unter ihnen selbst und den Betreibern des Cafes eine Beziehung aufbauen. Sie sollen sich als Teil einer gemeinsamen Welt verstehen, in der alle miteinander leben.
Das (englische) Video in Burkhardts Beitrag erklärt das aber viel besser als ich es kann. Einfach anschauen!
Nicky von delicious:days hat als erst mir bekannte deutsche Food-Bloggerin einen Kochbuchvertrag abgeschlossen. Herzlichen Glückwunsch! Ich freue mich schon jetzt darauf euch ihr Buch im Herbst kommenden Jahres vorstellen zu können.
Ich werde auch ab und zu gefragt, ob ich bei so einem Angebot zusagen würde. Ehrlich gesagt: Ich weiß es nicht. Der Zeitaufwand ein solches Buch zu erstellen ist beachtlich. Und ich probiere hier im Weblog lieber Dinge aus, die einen zeitlichen Bezug haben. So wie eben meine angekündigte Aktion In 80 Tagen um die Welt. Aber schick wäre es schon wenn neben all meinen zahlreichen Kochbüchern auch eines steht, dass meinen Namen trägt. :-)
via: Robert (den ich häufiger lese als delicious:days :-)
Alle Jahre wieder möchte man die Supermarktbetreiber daran erinnern, dass bis Weihnachten noch etliche Monate hin sind. Und doch ist es nur eine Frage der Zeit, wann im August die ersten Weihnachtsartikel in Supermärkten auftauchen. Henrik war dieses Jahr der Erste, der in einen von mir gelesenem Weblog darauf hingewiesen hat.
Zur Weltmeisterschaft habe ich kurz über Saverio Pugliese berichtet. Er war seit der EM 2004 der Koch für die deutsche Fußballnationalmannschaft. Letzte Woche hat nun sein Nachfolger Holger Stromberg seinen Dienst angetreten.
Ein Koch in dieser Position ist natürlich kein unbeschriebenes Blatt. So wurde er 1999 als bis dahin jüngster deutscher Koch mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet und als Gründungsmitglied auch sieben Jahre lang Präsident von Junge Wilde e.V.. Wer ein paar seiner Rezepte kennenlernen will, kann dies in seinem Kochbuch "Kochen. Leidenschaft. Perfektion. Das Kochbuch" tun. Ich habe selbst leider noch kein Exemplar davon, so dass ich über den Inhalt nicht allzuviel sagen kann.
Ein Interview mit Holger Stromberg gibt es direkt beim DFB. (Auch hier ist der Inhalt unbesehen, weil die eine Flash-Version brauchen, die es für Linux wohl noch nicht gibt. Schade.)
Kaum ist die Abstimmung von 25. Koch-Event zu Ende (Mutant hat dank treuer Leserschaft mal wieder gewonnen) geht es in die nächste Runde. Bis zum 15. August 2007 um 24.00 Uhr werden nun Rezepte rund um die Tomate gesucht.
Ich habe da schon was im Auge. Mal schauen, ob ich das bis dahin umgesetzt bekomme. Ganz unbewusst habe ich dazu heute schon die Zutaten gesucht. Und ein Rezept habe ich sowieso noch in der Pipeline, dass kann ich dann gleich mal außer Konkurrenz einreichen...
Laut Region-Stuttgart.de haben wir zur Zeit eine insgesamt 13 Sterne von Sterneköchen in der Region Stuttgart. Wobei diese dabei wohl recht weit gefasst ist.
Einer der Sterneköche ist Martin Öxle mit seiner Speisemeisterei im Schloss Hohenheim. Doch er will Endes des Jahres laut AHGZ seinen Pachtvertrag mit dem Land Baden-Württemberg nicht mehr verlängern. Damit verliert Stuttgart sein einziges (direktes) Zwei-Sterne-Restaurant und die Region damit natürlich auch. Das ist natürlich schade, weil ich dort bislang noch nicht essen war und das dieses Jahr wohl auch kaum schaffen werde. Zumal dort jetzt wohl ein ziemlicher Ansturm auf die letzten Termine in der Speisemeisterei einsetzen dürfte...
Wenn man im Supermarkt vor diesen Regalen mit Süßwaren steht kann einen schon mal schnell der Hunger überkommen. Also schnell was aus dem Regal greifen, ab zur Kasse zahlen und mampf.Aber eigentlich wissen wir ja alle, dass das nicht gesund ist. Fragt sich nur ob es vielleicht gesündere und weniger gesunde Süßwaren gibt.
Vermutlich um das eigene Image in diesem Bereich zu fördern hat nun der Süßwarenhandelsverbands Sweets Global Network seine Mitglieder aufgefordert bis zum kommenden Jahr freiwillige Nährwertkennzeichnung zum Fett- und Zuckergehalt pro Packung und pro 100 Gramm auf die Verpackung aufzudrucken. Ein Ampelsystem wie in England soll es allerdings nicht geben. Ich würde jetzt spontan darauf tippen, dass eine Ampel einfach zu verstehen ist während mit den Angaben zum Fett- und Zuckergehalt nur wenige Menschen wissen, ob das nun gesund ist oder nicht. Wie viel Fett soll ein Erwachsener nochmal pro Tag zu sich nehmen? Aber immerhin ist es wie ich finde ein Schritt in die richtige Richtung - wenn auch erst mal nur ein kleiner.
Wie ich heute erst entdeckt habe, hat die Süddeutsche Zeitung am 21.12. die Top-10 der deutschen Sachbücher veröffentlicht. Soweit nichts besonderes. Was mich daran aber sehr freut, ist dass sich unter den Titeln drei Kochbücher befinden.
Auf den Plätzen befinden sich Born to Cook 2 (Tim Mälzer, Platz 4), Genial Italienisch (Jamie Oliver, Platz 5) und Born to Cook (Tim Mälzer, Platz 8). Wenn man noch die Weight Watchers (Verlag Gräfe+Unzer, Platz 9) dazu rechnet sind das sogar vier Titel rund um das Essen, die den Deutschen dieses Jahr besonders am Herzen gelegen sind. Das finde ich doch schon mal sehr positiv.
Das Tim Mälzer und Jamie Oliver dabei die unangefochtenen Kochbuch-Autoren sind deckt sich auch mit den Kochbuch-Charts 2006 bei Amazon.
Im Forbes ist eine Artikel über die zehn ungewöhnlichsten Restaurants der Welt erschienen. Die Online-Ausgabe ist zugepflastert mit Werbung wo es nur geht aber es lohnt sich dennoch diese anzuschauen und die Bilderstrecke zu den 10 Restaurants durchzublättern. Mit dabei ist unter andrem El Bulli, das wohl beste Restaurant der Welt.
Der eine oder andere von euch hat es sicher schon mitbekommen: Die Stadt New York hat den Einsatz von Transfetten in Restaurants, Cafes, Bäckereien bzw. Konditoreien, etc. verboten. Diese Meldung von letzter Woche (nachzulesen beispielsweise bei SpOn) wirft dabei einige interessante Fragen auf:
Eigentlich bin ich ja kein Freund von Brot, welches bereits in der Bäckerei geschnitten wird - ganz im Gegenteil sogar. Denn die einzelnen Scheiben trocknen ja viel schneller und frisch geschnittenes Brot finde ich daher immer besser. (Und das frisch besser ist, ist ja bei fast allen Lebensmitteln so.)
In Darmstadt habe ich allerdings eine Idee kennengelernt, bei der ich sagen muss, dass hier der Verkauf von geschnittenem Brot in der Bäckerei tatsächlich Sinn macht. Und zwar kauft man dabei Scheiben verschiedener Brotsorten nach Wahl und bezahlt dann nach Gewicht. So kommen auch Personen, die alleine leben und nicht viel Brot essen dennoch in den Genuß verschiedener Brotsorten ohne immer gleich selbst große Stüpcke einfrieren zu müssen. Eigentlich eine schöne Idee.
Welche Speisen stehen eigentlich in der Kantine von Google auf dem Speiseplan? Eine Antwort auf diese Frage liefert das Google Food Photo Blog. Dort hat Brett L. inzwischen 140 verschiedene Gerichte fotografiert und online gestellt.
Wer jetzt einwerfen möchte, dass das niemanden interessieren dürfte, dem muss ich widersprechen: Fast 150.000 Niemands hat es bereits interessiert.
Am kommenden Samstag veranstalten 2000 Küchenfachgeschäfte und Küchenfachabteilungen den 7. Tag der Küche. Bei diesem Aktionstag sollen Kunden über verschiedene Küchenthemen und auch Produktneuheiten informiert werden. Dabei geht es natürlich auch darum, dem Kunden neue spannende Produkte zu verkaufen - aber das ist schließlich das gute Recht des Küchenhandels. Wer also Gerade eine neue Küche sucht kann sich an diesem Tag oder auf der Webseite mit neuen Ideen versorgen.
Ich selbst habe mir schon verschiedene Einbau-Küchen-Gadgets entdeckt, die ich bei meiner nächsten Küche auf jeden Fall mit drin haben will. Wer mag kann auch noch am Gewinnspiel teilnehmen. Dann dürfte es danach allerdings deutlich mehr Küchenwerbung als zuvor im Briefkasten geben.
Das Weblog Gastgewerbe Gedankensplitter greift in dem Beitrag Surfen und/oder essen ein Problem der Gastronomie-Betriebe auf, die kostenlosen Internetzugang per WLAN anbieten: Immer mehr Gäste kommen und sind stundenlang online ohne aber mehr als ein Glas Wasser zu bestellen.
Auf dieses Problem habe ich bereits vor fast einem Jahr hingewiesen, als ich kostenlose Hotspots als Wettbewerbsvorteil für Gastronomiebetriebe vorgestellt habe. Und die Lösung habe ich auch gleich mit dazu geliefert:
Die üblichen Betrugsmails der Nigeria-Connection sind euch vermutlich bekannt: Entweder hat jemand viel Geld geerbt und ihr sollt bitte dabei helfen das Geld außer Landes zu bringen in dem ihr die Schmiergelder vorschießt oder ihr habt etwas gewonnen und um euch den Millionenbetrag zukommen zu lassen müsst ihr nur eine kleine Überweisungsgebühr im Voraus zahlen. In allen Fällen steht ihr von eurem Vorschuß nie mehr wieder was - klar.
Nun habe ich bei Gastgewerbe Gedankensplitter eine spezielle Schröpf-Mail dieser Art für Gastronomen gefunden. Hier soll im Restaurant eine Hochzeit ausgerichtet werden - für viele Personen und für viel Geld. Man möge doch nur mal bitte eben etwas Geld für das Reisebüro per Western Union vorschießen.... Aber gerne doch!
Für diese Küchenparty bracht man nur "etwas" Kleingeld: Auf den Seychellen, genauer gesagt im Le Méridien Barbarons Hotel, findet am 26.1.2006 die "erste Küchenparty unter Kokospalmen" statt. Für die Gäste des Hotels kocht dabei der Sternekoch Harald Wohlfahrt und drei Kollegen. Die Speisen werden direkt vor den Augen der Gäste zubereitet, so dass man die Star-Köche auch dabei befragen und bewundern kann.
Die Preise beginnen ab 936 Euro pro Person im Doppelzimmer - die Anreise natürlich nicht inbegriffen. Falls jemand also noch ein Weihnachtsgeschenk für mich sucht... ;-)
Eine Liste von europäischen Küchenchefs stellt die-besten-koeche.com zusammen. Dort findet ihr zu bekannten Namen weitere Informationen wie Lebensläufe und Besonderheiten. Eine nette Idee. Allerdings kann mich die technische Umsetzung zur Zeit noch nicht überzeugen.
Ach wie gerne wäre ich doch diese Tage in Bregenz. Leider klappt das nicht, weil ich ja den Pflanzen-Sondertransport (Folge 1 und Folge 2) begleiten muss. ;-)
In Bregenz findet von heute bis kommenden Dienstag die Veranstaltung Genuss am See statt. Bei dieser Feinschmecker-Messer werden von 85 Ausstellern Köstlichkeiten aus der Bodensee-Region präsentiert und verkostet.
Der Höhepunkt der Veranstaltung ist am kommenden Montag der Gala-Abend, bei der Oliver Scheiblauer, der "Junge Wilde 2005" ein Sechs-Gänge-Menü präsentieren wird. Im Laufe dieses Gala-Abends wird auch der zweiten "Genuss Award" verliehen.
Eigentlich eine gute Idee: ein Firmenkochbuch. Die Angestellten sammeln ein paar eigene Rezepte, man macht ein Kochbuch daraus und verschenkt das statt nicht funktionierenden Kugelschreibern an seine Kunden. Das ist wenigstens mal was Nützliches.
Allerdings sollte man dabei aufpassen, dass die Rezepte nicht ganz so peinlich sind, wie in diesem Exemplar. Es sei denn, man ist genau auf die Lacher beim Lesen dieses Textes aus. Aber das glaube ich eher weniger. Die Rezession Der Verriss ist auf jeden Fall lesenswert!
Ihr kennt das sicher auch: Die meisten Restaurants im Internet haben Probleme damit die Wochenkarte aktuell zu halten. Das ist schon irgendwie traurig. Eine löbliche Ausnahme ist das Restaurant Peppers in Ulm. Dort gibt es nicht nur die aktuellen Gerichte online, sondern man kann diese sogar als RSS-Feed abbonieren. Herzlichen Glückwunsch! Damit ist diesem Restaurant ein Besuch sicher, wenn ich das nächste Mal in Ulm bin.
Liebe geht durch den Magen - Aufträge vielleicht auch. Das zumindest steckt hinter der Idee den Kunden zur Produktpräsentation vor Ort zu verköstigen:
[...] Bieten Sie potenziellen Neukunden an, zur Mittagspause für die Abteilung (sofern sie nicht allzu groß ist) einen Mittags-Lunch vorbeizubringen. Und präsentieren Sie währenddessen in lockerer Atmosphäre Ihr Angebot.
Während Ihre potenziellen Kunden sich über den Gratis-Lunch freuen, ist Ihnen für 30 bis 45 Minuten die Aufmerksamkeit sicher. [...]
Aber nicht vergessen nach Vegetariern, Veganern, Allergikern etc. zu fragen. Sonst sitzt der Entscheidungsträger aus der Abteilung vielleicht grummelnd am Tisch, weil es gerade für ihn nichts zu Essen gibt.
Eine gute Idee aus dem Akquiseblog. Schade, dass unsere Produkte meistens in längere Präsentationen ausarten.
Und gleich noch eine nette Food-Business-Idee: Bis die Pizza vom Lieferservice beim Kunden ist, ist sie meistens schon kalt und klebt an der Pappschachtel fest - sprich die Fahrt hat sie schlicht unappetitlich gemacht.
Auch hier kommt die Abhilfe aus Amerika: Bei Super Fast Pizza wird die Pizza auf der Fahrt gebacken. Ich habe mich erst gefragt, wie die das machen, weil der Fahrer kann ja nicht einfach aussteigen und die Pizza hinten im Lieferwagen aus dem Ofen nehmen, nur weil die gerade fertig geworden ist.
Aber das ist glaube ich viel einfacher: Die fahrenden Ofen haben laut Webseite eine Temperatur von 600°. Da braucht eine Pizza nur zwei Minuten. Vermutlich schiebt der Fahrer die Pizza erst in den Ofen, wenn er schon vorm Haus steht, wartet einen Augenblick und liefert dann aus. So wäre das für mich zu mindest logisch nachvollziehbar.
Ich weiss nicht, was ihr davon haltet - ich würde es nicht nutzen. Aber ich denke genügend andere Menschen schon, und daher könnte es sich als clevere Geschäftsidee herausstellen: Luxxx24 liefert in Berlin fertig vorbereitete Gerichte ins Haus, wohlgemerkt vorbereitet nicht gekocht. Das muss man noch selbst machen. Aber alles vorher, das Einkaufen, Waschen, Wiegen, Schnippeln, etc. ist schon erledigt. Nur noch in den Topf bzw. Ofen damit und das Essen ist fertig. Die Idee stammt - natürlich mal wieder - aus den USA.
Was mir daran gefällt ist die Tatsache, dass die Vorbereitung viel Zeit in Anspruch nimmt und schon von daher für viele Menschen nicht (immer) möglich ist. Und die gelieferten Sachen sind häufig wieder kalt und kommen in unappetitlichen Verpackungen. Diese negativen Punkte entfallen hier.
Ich heiße Jan Theofel, lebe in Stuttgart und bin Hobbykoch.
„Jans Küchenleben“ ist mein privates Weblog für Rezepte, Kochbücher und alles was mit Kochen, Küche und Privatem zu tun hat. Was meinen Beruf als Softwareentwickler betrifft, landet auf Jans Technikblog.
Das Schreiben dieses Blogs macht mir sehr viel Spass. Dennoch ist es
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