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15.02.06

Rezept: Fenchel-Risotto mit Ricotta und Chili

Fenchel-Risotto mit Ricotta und Chili

Koch-Event: Risotto Knapp aber pünktlich kommt hier mein Beitrag zum Koch-Event Risotto. Ich habe extra noch gewartet, bis das neue Koch-Buch von Jamie Oliver mit der Post gekommen ist. Und das Warten hat sich gelohnt: In Genial italienisch! findet sich ein eigenes kleines Kapitel mit Risotto-Rezepten. Für eines davon habe ich mich entschieden und es dann am letzten Wochenende zubereitet: Fenchel-Risotto mit Ricotta und Chili (Risotto ai finocchi con ricotta e peperoncino).

Zutaten

Mengenangaben für 6 Portionen
1l Gemüsebrühe
100g Butter
1 große weiße Zwiebel
4 Knoblauchzehen
400g Risotto-Reis
200g Parmesan
1/2 TL Fenchelsamen
2 große Fenchelknollen
2 kleine getrocknete rote Chili
4 EL (fester) Ricotta
1 unbehandelte Zitrone bestes Olivenöl
Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

  1. Zur Vorbereitung die Zwiebeln und den Knoblauch jeweils schälen. Die Zwiebeln würfeln, den Knoblauch fein hacken. Den Parmesan reiben. Die Chilischoten im Mörser zerstoßen.
  2. Den Fenchel waschen, das Grün abtrennen und fein hacken. Vom der Knolle unschöne Stellen entfernen, ggf. den Strunk herausschneiden und in feine Scheiben schneiden.
  3. In einem kleinen Kochtopf die Gemüsebrühe zum Kochen bringen.
  4. In einem großen Topf etwas Olivenöl erhitzen und die Hälfte des Knoblauch darin anschwitzen. Die Fenchelsamen im Mörser zerstoßen und zusammen mit den Fenchelscheiben in den Topf geben. Mit Salz und Pfeffer würzen und im geschlossenen Topf bei mittlerer Hitze 20 Minuten dünsten.
  5. In einem weiteren großen Topf etwas Olivenöl und 30g Butter schmelzen und darin den restlichen Knoblauch und die Zwiebeln glasig dünsten. Den Reis hinzugeben und unter ständigem Rühren 1 Minute anbraten.
  6. Nun die heiße Brühe nach und nach hinzugeben und den Reis weich (aber nicht zu weich) kochen. Dies dauert etwa 15 Minuten. (Ich habe die Brühe versehentlich auf einmal hinzugegeben und der Reis war dennoch perfekt. Vielleicht war das aber auch nur Glück. ;-)
  7. Nach der Hälfte der Zeit den gedünsteten Fenchel mit unterrühren.
  8. Den Topf vom Herd nehmen, 120g geriebenen Parmesan und 70g Butter in Flöckchen unterziehen. Die Schale der Zitrone hineinreiben und den Saft der Zitrone ebenfalls hinzugeben. Den Ricotta ebenfalls einarbeiten.
  9. Auf Tellern verteilen. Mit dem Fenchelgrün, etwas zusätzlichem Ricotta und dem Chili garnieren.

Service

Quelle:
Jamie Oliver: Genial italienisch! Nach Genial italienisch! von Jamie Oliver
Grundrezept (Risotto bianco): S. 146
Fenchel-Risotto: S. 161

Andere Rezepte mit Fenchel:
Fenchel-Mandel-Suppe
Gebackenes Gemüse

Eignungshinweise: (ohne Gewähr)
Vegetarisch
Glutenfrei

Status Rezept-Vorrat:
Es befindet sich 50 Rezepte für "das Event" im Vorrat. (Was ist das?)

Tags: rezept parmesan ricotta risotto fenchel reis chili

09.12.05

Gratinierter Kürbis

Gratinierter Kürbis

Dieses Rezept für einen gratinierten Kürbis habe ich von einigen Tagen in der Bauernküche entdeckt und musste das natürlich auch gleich ausprobieren. Allerdings scheint mein Spaghettikürbis deutlich kleiner ausgefallen zu sein, so dass ich die Mengen ein wenig angepasst habe.

Mich hat besonders angesprochen, dass der gratinierte Kürbis wiederum in den Kürbishälften serviert werden soll. Das sieht sehr lecker aus finde ich.

Zutaten

Mengenangaben für 2 Portionen
1 Spaghettikürbis (ca. 1kg)
250g Rahm
1 Ei
75g Greyerzer
frisch geriebene Muskatnuss
Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

  1. Zunächst den Backofen auf 180°C vorheizen.
  2. Wenn der Backofen die Temperatur erreicht hat den Kürbis vorsichtig einstechen. (Wirklich vorsichtig - wir wollen danach darin servieren!)
  3. Bei 180°C den Kürbis etwa 40 Minuten backen.
  4. Danach den Kürbis aus dem Ofen nehmen, halbieren und kurz abkühlen lassen.
  5. Während des Abkühlens den Greyerzer fein reiben.
  6. Aus dem Kürbis die Kerne und das faserige Gewebe darum entfernen und das Fruchtfleisch, welches ein wenig an Spaghetti erinnert, herauslösen. Dieses danach mit dem Rahm, der Hälfte des Käses mischen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss kräftig würzen.
  7. Nach dem Probieren auch noch das Ei hinzugeben und die Masse zurück in die Kürbishälften geben. Den restlichen Käse darüber streuen.
  8. Für weitere 20 Minuten bei 180°C in den Backofen geben.
  9. Danach ggf. noch kurz mit dem Grill erhitzen um einen schöne Bräunung der Oberfläche zu bekommen. Dabei aber darauf achten, dass die dünnen Kürbisschalen nicht schwarz statt braun werden!
  10. Heiß im Kürbis servieren.

Service

Quelle:
Die Bauernküche

Andere Rezepte mit Kürbis:
Kürbis-Gnocchi im Spinatbett
Gebackene Kürbisspalten mit Rucola

Eignungshinweise: (ohne Gewähr)
Vegetarisch
Glutenfrei

Status Rezept-Vorrat:
Es befindet sich 14 Rezepte für "das Event" im Vorrat. (Was ist das?)

Tags: kürbis spaghettikürbis

04.12.05

Rezept: Gefüllte Focaccia nach Jamie Oliver

Gefüllte Focaccia mit Käse und Rucola nach Jamie Oliver

Diese gefüllte Focaccia ist eine leckere Alternative zur Pizza. Der Belag kommt nicht oben drauf sondern innen rein. Durch die kräftigen Käsesorten schmeckt das sehr intensiv. Die gefüllte Focaccia kann auch kalt gegessen werden und eignet sich so sehr gut für Buffets.

Zutaten

Mengenangaben für ein Blech
Für den Teig:
1kg Mehl Typ 550 oder Typ 405
600ml lauwarmes Wasser
1 Würfel Hefe
2 EL Zucker
2 EL Meersalz
Mehl für die Arbeitsfläche
Für die Füllung und den Belag:
Olivenöl
200g Parmesan
200g Fontina oder Cheddar oder Greyerzer
150g Gorgonzola
1 bis 2 Bund Rucola
1 Hand frischer Majoran
frischen Salbei und/oder Thymian
Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

  1. Für den Teig die Hefe im Wasser auflösen. Zusammen mit dem Mehl und den anderen Zutaten für den Teig in einer Schüssel gut verrühren. Den Teig mit der Hand oder der Küchenmaschine etwa fünf Minuten kneten.
  2. Anschließend den Teig in der Schüssel mit einem feuchten Küchentuch bedecken und etwa eine halbe Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Dabei verdoppelt sich das Volumen.
  3. Während der Teig geht die Hartkäse fein reiben und den Gorgonzola fein zerbröseln. Den Rucola waschen und in grobe Stücke schneiden. Majoran waschen und die Blätter von den Stielen abzupfen.
  4. Den fertig gegangenen Teig erneut kurz durchkneten und danach halbieren. Aus jeder Hälfte ein Rechteck ausrollen, das der Größe des Backblechs entspricht. Das Backblech mit etwas Mehl bestäuben und eine der beiden Hälften darauf legen. Mit etwas Olivenöl beträufeln.
  5. Auf den Teigboden nun den Rucola als eine Schicht und den Käse als eine weitere Schicht auflegen. Den Majoran darüberstreuen und alle Zutaten auf dem Boden festdrücken.
  6. Den Belag nun mit dem zweiten ausgerollten Teigrechteck abdecken, gut andrücken und vor allem die Ränder sehr gut verschließen. Den Teig mit etwas Olivenöl einstreichen.
  7. Nun den Backofen auf 180°C vorheizen. Die vorbereitete Focaccia solange eine weitere halbe Stunde gehen lassen.
  8. Den Salbei bzw. den Thymian waschen, ggf. den Salbei hacken und auf die Focaccia streuen.
  9. Bei 180°C 25 Minuten backen bis der Teig goldgelb ist. Danach etwa 25 Minuten ruhen lassen und genießen.

Service

Quelle:
Genial kochen mit Jamie Oliver, Seite 238

Andere Rezepte mit Rucola:
Gebackene Kürbisspalten mit Rucola
Mein Möhrensalat
Karotten-Nuss-Bratlinge im Rucolabett
http://www.theofel.de/plog-archives/2005/03/birnenrukolasal.html

Weiterführende Links:
Webseite von Jamie Oliver

Eignungshinweise: (ohne Gewähr)
Vegetarisch

Status Rezept-Vorrat:
Es befindet sich 14 Rezepte für "das Event" im Vorrat. (Was ist das?)

Tags: rezept Gebäck focaccia parmesan gorgonzola rucola salbei majoran thymian

15.11.05

Kürbis-Gnocci im Spinatbett

Kürbisgnocchi im Spinatbett

Das hier ist quasi ein Gemeinschaftsbeitrag zum Koch-Event Kürbis: Das Rezept stammt aus dem Familienkochbuch meiner Mutter und sie hat es auch zubereitet. Ich habe mich um das Bloggen gekümmert. Volia:

Zutaten

Mengenangaben für vier Portionen
Für die Kürbisgnocchi:
200g Hokkaido-Kürbis
500g mehlig kochende Kartoffeln
40g Weizengrieß
ca. 100g Weizenmehl Type 405
1 Ei
1 TL Salz
Etwas Butter
100g frisch geriebener Parmesan
Für das Spinatbett:
1kg frischen Spinat
1 weiße Zwiebel
etwas Olivenöl
Muskatnuss, Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Den Spinat waschen und beiseite stellen.
  2. Die Kartoffeln gar kochen. Danach etwas abkühlen lassen, schälen und mit einem Kartoffelstampfer oder einer Kartoffelpresse zu einem feinen Brei zerdrücken.
  3. Den Kürbis schälen und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Die Kürbiswürfel mit etwas Wasser dünsten bis sie weich werden. Danach gut abtropfen lassen.
  4. Den Kürbis pürieren und mit dem Grieß, der Hälfte des Mehls, Ei, dem Salz, der Hälfte des Parmesan und dem Kartoffelbrei zu einem glatten Teig verarbeiten. Wenn der Teig zu weich ist noch etwas Mehl dazugeben.
  5. Den Backofen auf 50°C erhitzen und einen großen Topf mit Wasser zum kochen bringen, das Wasser salzen.
  6. Die Gnocchi zu einer ca. 2cm dicken Rolle ausrollen, in etwa 3cm lange Stücke schneiden und mit einer Gabel von einer Seite leicht eindrücken.
  7. Die Gnocchi portionsweise im Wasser garen, bis sie nach oben steigen. Die Gnocchi in einer Auflaufform geben und einige Butterflocken dazugeben und im Backofen warm halten. Nach und nach alle Gnocchi verarbeiten. (Das Wasser darf dabei nicht kochen, da die Gnocchi sonst zerfallen.
  8. Wenn alle Gnocchi fertig sind mit dem restlichen Parmesan bestreuen und im Ofen warm halten.
  9. Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. Diese in einer sehr großen Pfanne mit etwas Olivenöl glasig anbraten.
  10. Den Spinat dazugeben und mit dünsten, bis er zusammenfällt. Mit Salz und Pfeffer aus der Mühle abschmecken.
  11. Den Spinat auf Teller verteilen und die Kürbisgnocchi darauf anrichten.

Service

Quelle:
Das Familienkochbuch meiner Mutter, 2. Auflage. Nicht im Handel erhältlich. ;-)

Andere Rezepte mit Kürbis:
Gebackene Kürbisspalten mit Rucola

Andere Rezepte mit Spinat:
Spinat-Tomaten-Lasagne

Eignungshinweise: (ohne Gewähr)
Vegetarisch
Kann Glutenfrei zubereitet werden: Grieß durch glutenfreie Stärke ersetzen, Mehl durch Kartoffelmehl ersetzen

Status Rezept-Vorrat:
Es befindet sich 14 Rezepte für "das Event" im Vorrat. (Was ist das?)

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06.10.05

Rezept: Aubergine mit Gemüse-Bulgur-Füllung

Auberginen gefüllt mit Bulgur, Zucchini und Paprika

Dieses Mal nehme ich wieder teil: Das hier ist mein Beitrag zum Koch-Event Aubergine. Und diesmal sogar so eingereicht, dass ihr sogar ausreichend Zeit habt das nachzukochen.

Das Rezept stammt übrigens aus einem Kochbuch für Diabetiker. Für alle diese armen Menschen ist es also auch gut geeignet. Und wenn man den Parmesan zum Bestreuen weglässt ist das Rezept nicht nur vegetarisch sondern auch vegan. Es ist also für eine ganze Reihe von "Essens-Randgruppen" geeignet.

Zutaten

Mengenangaben für vier Portionen
2 große Auberginen (alternativ 4 kleinere Auberginen)
4 kleine rote Paprika
1 Zucchini
4 EL Olivenöl
Saft 1 Zitrone
120g Bulgur
2 Zwiebeln
200 ml Gemüsebrühe
400g Tomatenpüree
50g frisch geriebener Parmesan
Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

  1. Backofen auf 200°C vorheizen.
  2. Die Zwiebeln schälen und in feine Würfel schneiden.
  3. Die Auberginen waschen, den Stielansatz wegschneiden und halbieren. Das Fruchtfleisch herauslösen, die Hälfte für ein anderes Rezept verwenden. Die andere Hälfte in kleine Würfel schneiden.
  4. Die ausgehöhlten Auberginen mit dem Zitronensaft einstreichen.
  5. Die Paprika waschen und halbieren. Den Stielansatz und die Kerne entfernen. Die Zucchini waschen und die enden abschneiden. Die Paprika und die Zucchini beide in Würfel schneiden.
  6. Die Auberginen im Backofen 15 Minuten backen.
  7. Währenddessen in einem großen Topf das Olivenöl erhitzen.
  8. Darin den Bulgur kurz rösten. Die Zwiebelwürfel dazugeben und mit dünsten.
  9. Dann die Gemüsebrühe dazugießen und die Gemüsewürfel zugeben. 15 Minuten lang leicht köcheln lassen.
  10. Danach das Tomatenpüree unterrühern und die Füllung mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Auberginen aus dem Ofen nehmen, mit der Masse füllen und mit Parmesan bestreuen.
  11. Die gefüllten Auberginen nochmals 15 Minuten im Ofen backen.

Service

Quelle:
Von der Seite 84 aus einem Diabetiker-Kochbuch, das ich leider nicht mehr kenne.

Andere Rezepte mit Auberginen:
Auberginenpäckchen (aus meinem Pfingstmenü)
Gebackenes Auberginen-Spargel-Sandwich
Gemüse-Muffins (auch mit Aubergine)
Auberginen-Joghurt-Creme

Status Rezept-Vorrat:
Es befindet sich 6 Rezepte für "das Event" im Vorrat. (Was ist das?)

Tags:

30.07.05

Rezept: Zucchini-Blech-Tarte

Zucchini-Blech-Tarte

Dieses Rezept habe ich wieder einmal von meiner Mutter. Sie nennt es Zucchinitarte, was mich aber eher an eine Art runden Kuchen erinnert hat. Zucchinipizza wollte ich es auch nicht nennen, weil das schon eher an eine klassische Pizza mit Zucchinischeiben darauf erinnern würde. Daher mein alternativer Name "Zucchini-Blech-Tarte".

Zutaten

Mengenangaben für ein Blech wie oben abgebildet
Teig:
250g Mehl (Dinkelmehl Typ 630 oder Weizenmehl Type 550 oder 405)
1/4 TL Salz
1/2 bis 1 Würfel Hefe
ca. 150ml lauwarmes Wasser
1 EL Olivenöl
Belag:
500g Zucchini (je nach Größe etwa zwei Stück)
6 Stiele Basilikum
1 bis 2 Knoblauchzehen
1 EL OLivenöl
50g frisch geriebenen Parmesan
20g geschälte gemahlene Mandeln
Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Hefe (mit einem ganzen Würfel wird der Teig etwas dicker) mit Wasser verrühern. Das Mehl in eine Schüssel füllen, das Wasser mit der Hefe und das Olivenöl darübergeben. Das Salz dazugeben und etwa 10 Minuten kräftig kenten.
  2. Teig 30 Minuten gehen lassen.
  3. Backofen auf 200° vorheizen.
  4. Die Zucchini waschen und 100g davon in Scheiben schneiden. Den Rest grob schneiden und mit dem (Stab-)Mixer pürieren. Dazu die Basilikumblätter und die geschälten Knoblauchzehen geben und mit pürieren.
  5. Den größten Teil des Parmesans (etwa 40 Gramm) und die Mandeln zum Belag geben und mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.
  6. Den Teig auf dem Blech verteilen und einen Rand bilden.
  7. Den Belag darauf gleichmässig verteilen, die Zucchinischeiben darauflegen und den restlichen Parmesan darüberstreuen.
  8. Bei 200° auf der zweituntersten Schiene etwa 25 Minuten backen.

Quelle

Aus dem Familien-Backbuch meiner Mutter. Danke hierfür!

Tags: rezept pizza zucchini tarte

14.06.05

Gebackenes Auberginen-Spargel-Sandwich

Hier nun auch mein Beitrag zum 2. Blog-Event Spargel für das der Einsendeschluss morgen ist. Ich wollte das eigentlich schon am Sonntag bloggen aber ich bin leider nicht dazu gekommen.

Gebackenes Auberginen-Spargel-Sandwich
Klicken zum Vergrößern

Zutaten

Die folgenden Zutaten ergeben insgesamt sechs Sandwiches wie das abgebildete:
2 mittelgroße bis große Auberginen
12 Stangen grüner Spargel plus zusätzliche Stangen zur Dekoration
50g Butter
2 feingehackte Frühlingszwiebeln
60g Mehl
250ml Milch
75g geriebenen Greyerzer
1 EL Zitronensaft
1 Ei getrennt in Eigelb und Eiweiss
Salz und Pfeffer Olivenöl zum Einpinseln

Zubereitung

  1. Auberginen jeweils in sechs gleich dicke Scheiben schneiden, den Rand dabei vorher abschneiden. Die Scheiben mit Salz bestreuen und 30 Minuten ruhen lassen.
  2. Den Backofen auf 180° vorheizen.
  3. Das Eiweiß steif schlagen und beiseite stellen.
  4. In der Zwischenzeit den Spargel 10 Minuten dünsten oder 10 Minuten garen. Er soll dabei nicht ganz bissfest sein! (Die Stangen zur Dekoration weiter bissfest dünsten bzw. garen.)
  5. Danach die Auberginen mit kaltem Wasser abspülen und trocken tupfen. Die Scheiben nun mit Olivenöl einpinseln und bei mittlerer Hitze pro Seite etwas fünf Minuten grillen.
  6. Währenddessen in einer Pfanne die Butter schmelzen und die fein gehackten Frühlingszwiebeln kurz anbraten. Anschließend das Mehl und die Milch dazugeben und die Masse gleichmässig verrühern. Die Masse unter ständigem Rühren eindicken.
  7. Die Spargelspitzen ca. 5cm lang abschneiden, den restlichen Spargel fein hacken.
  8. Die Hälfte des Käse, den Zitronensaft, das Eigelb und den gehackten Spargel hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Alles gut durchmischen.
  9. Jeweils eine Auberginenscheibe mit der Masse bedecken und eine zweite Scheibe darauflegen. Ingesamt entstehen so sechs Protionen. Darauf das geschlagene Eiweiß auftragen, jeweils zwei Spargelspitzen pro Portion darauflegen und den restlichen Käse darüberstreuen.
  10. Bei 180° auf einem mit Olivenöl eingepinseltem Blech etwa 15 Minuten backen.
  11. Mit zusätzlichem Spargel auf einem Teller anrichten und warm servieren.

Quelle

Das zugrundeliegende Rezept stammt aus dem Buch "Das große Buch der vegetarischen Küche" (z.Z. 10,95 Euro bei Amazon).
Allerdings habe ich die Zubereitunganweisungen deutlich anders gestaltet, so dass das Rezept einfacher gelingt. Auch die Mengenangaben habe ich entsprechend meinen Erfahrungen angepasst.
Das Buch kann ich dennoch sehr stark empfehlen. Die dort vorgestellte Rezepte sind wie dieses hier sehr interessant und sehr lecker. Nur vor der Durchführung sollte man sich alles genau durchlesen, das die Beschreibungen recht kurz sind und die Schritte nicht unbedingt immer den meiner Meinung nach optimalen zeitlichen Ablauf darstellen.

Tags: rezept aubergine spargel

12.06.05

Pizza vom Pizzastein

Heute abend gab es dann mal wieder ein kleines Menü. Die Vorspeise ist noch "geheim", da ich diese morgen für einen Blog-Koch-Wettbewerb zum Thema Spargel bloggen werde. Und als Nachtisch gabe es die bereits gebloggten Erdbeeren mit Balsamico. Und zum Hauptgang... ja, der Hauptgangfehlt ja noch. Da haben wir meine Pizzasteine eingeweiht.

Bis heute hätte ich nie geglaubt mal wirklich eine solche selbstgemachte Pizza aus meinem eigenen Ofen zu ziehen:

Pizza vom Pizzastein

Dabei ist das Rezept eigentlich ganz einfach: Für den Teig für vier Pizzen nimmt man 500 Gramm Pizzamehl. Dabei handelt es sich um ein spezielles Mehl, welches meines Wissens nach vor allem das Formen der Pizza erleichtert, da sich der Teig nicht mehr selbst zusammenzieht, wenn man den Teig zum Pizzaboden formt. Dann 250 ml lauwarmes Wasser mit 30 Gramm Hefe, 1 TL Salz und einen EL Olivenöl verrühren und in das Mehl geben. Von Hand (man sagt die Hefe mag die Handwärme) zu einem geschmeidigen Teig kneten. Mit einem feuchten Geschirrhandtuch abdecken und bei Zimmertemperatur eine Stunde gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Pizzastein im Ofen auf möglichst 300 Grad vorheizen. Weniger Temperatur geht auch aber dann braucht die Pizza eben länger. Ich habe sogar überlegt mittels der Pyrolysefuntion die Temperatur auf "echte" 400 Grad hochzuzeizen, wie sie in einem Holzofen herrschen. Allerdings habe ich davon erst mal noch abgesehen.

Den Teig dann vierteln und die Teigballen möglichst mit der Hand zu einer annähernd kreisrunden Form ausbreiten. Dabei viel Mehl auf die Arbeitsplatte geben um den Teig später mit der Holzschaufel aufnehmen zu können. Für den Belag 2 EL passierte Tomaten (möglichst wenig Wasser dabei mit auf die Pizza geben) und 100g dünn geschnittenen Mozerella. Den Rest des Belags nach Belieben, jedoch nicht zu viel und vor allem nicht zu wasserhaltig, aufbringen. (Im Bild mit Zwiebl, Artischoken, frischen Tomaten und Basilikum.) Mit Salz, Pfeffer, Basilikum, Oregano und nach Wunsch mit Knoblauch würzen.

Die Pizze auf die ebenfalls bemehlte Holzschaufel unter seitlicher Rüttelbewegung aufnehmen und auf den Pizzastein im Ofen setzen. Nach etwas 6 Minuten ist die Pizza schon fertig. Ihr könnte beim Backen echt zuschauen, wie der Teig aufgeht. Ich werde versuchen das nächste Mal auch davon Bilder zu machen. Bei 400 Grad würde die Pizza übrigens gerade mal zwei Minuten brauchen.

Einsteiger-Tipp: Gleich mehr Holzschaufeln bestellen. Dadurch kann man die Pizza entweder direkt auf der Schaufel vorbereiten (und hat dennoch eine weitere frei) oder man nimmt die Pizza mit zwei Schaufeln von rechts und links jeweils zur Hälfte.

Wenn die Pizza fertig ist, sie mit der Holzschaufel wieder vom Pizzastein nehmen und heiss servieren.

Tags: rezept pizza pizzastein pizzamehl pizzarezept

26.05.05

Rezept: Pesto-Blechkartoffeln mit Mozerella

Das folgende Rezept ist ganz einfach und benötigt nur wenig Zubereitungszeit. Allerdings muss es 45 Minuten backen, so dass dennoch nicht ganz so schnell fertig ist.

Pesto-Blechkartoffeln mit Mozerella und Walnüssen

Zutaten

Für vier Protionen (im Bild ist eine Portion abgebildert) benötigt ihr:
1 kg möglichst kleine festkochende Kartoffeln
100ml Olivenöl
2 Bund Petersilie oder andere Kräuter (s.u.)
2 Knoblauchzehen
100g Walnusskerne
1 Prise Chilipulver
250 g Mozerella
Salz, Pfeffer

Zubereitung

1. Backform mit Olivenöl einpinseln. Kartoffel schälen, halbieren und mit der Schnittfläche nach oben in die Form setzen. Ich schneide dazu unten auch eine kleine Scheibe ab, damit sie besser stehen. Kartoffeln ebenfalls mit Olivenöl einpinseln, mit Salz und Peffer bestreuen. Etwa 30 Minuten bei 200 Grad backen, bis sie noch nicht ganz weich sind.

2. Während der Backzeit die Kräuter waschen und grob hacken. Ich habe statt der Petersilie wildes Basilikum (passt zum Mozerella) und Rosmarin (passt zu Kartoffeln) verwendet. Zusammen mit dem Knoblauch, dem Olivenöl und etwas Chilipulver, Salz und Pfeffer mit einem Stabmixer fein hacken.

3. Mozerella in Scheiben schneiden. Walnusskerne fein hacken oder im Möser zerstoßen.

4. Die gebackenen Kartoffeln aus dem Ofen nehmen, das Pesto darauf verteilen, die gehackten Walnusskerne teilweise darauf streuen. Dann mit Mozerella abdecken und die restlichen gehackten Walnusskerne darüberstreuen. Nochmals etwa 15 Minuten backen.

Quelle

Nach der Ausgabe 10/2004 aus dem Heft Meine Familie und ich - Kreative Küche
Rezept Seite 43, Abbildung auf Seite 33

Tags: pesto kartoffeln mozerella kräuter walnusskerne

Information

Portrait Jan Theofel
Dies ist das persönliche Blog von Jan Theofel. Hier schreibe ich, was mich privat bewegt. Ich koche und backe gerne, so dass dieses Thema hier sehr viel Platz findet. Beruflich beschäftige ich mich mit IT. Diesem Thema ist mein Technik-Blog gewidmet. Ich wohne und lebe in Stuttgart.

Mai 2006

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