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Alle Artikel zum Thema "hersteller:coppeneur"
08.06.07

Beim Stöbern in der Feinkostabteilung vom Stuttgarter Kaufhof bin ich mal wieder
auf ein Produkt von Coppeneur gestoßen, dass ich bislang noch nicht kannte bzw.
noch nicht ausprobiert habe. Und zwar Pralinen, hier die
Auswahl Frucht und Milch.
Die Pralinen gibt es in zwei verschiedenen Verpackungsarten zu kaufen. Zum einen
wie hier abgebildet in einer recht edlen schwarzen Schachtel, die man die einen
kleinen Tisch aufstellen kann. Die Packung enthält zwölf Pralinen, unterteilt
in zwei mal sechs Stück. Diese kleineren Päckchen kann man auch direkt kaufen
und so den vorhandenen Mini-Pralinen-Tisch immer wieder nachfüllen.
In den großen Packungen gibt es drei verschiedene Zusammenstellungen. Dabei handelt
es sich neben dem hier abgebildeten Frucht und Milch noch um
Mandeln und Nüsse sowie Truffes Pralinés. Ich
habe mich für diese Packung entschieden, weil die anderen mit zu nusslastig
(Haselnussallergie) bzw. zu viel mit Alkohol waren.
Dadurch hatte ich mich natürlich auch automatisch für die fruchtige und eher
süße Variante entschieden. Wie die Box war auch meine Meinung ein wenig
zweigeteilt. Die Milch-Pralinen (im Bild links) haben meinen Geschmack sehr
gut getroffen. Sie bestehen jeweils aus einer Fruchtsorte mit einem Milchprodukt
(beispielsweise Erdbeere und Mascarpone oder Mandarine und Buttermilch), die als
Mischung in einer Schokladenhülle stecken. Die Sorten mit der dunkeln Schokolade
trafen genau meinen Geschmack, die anderen waren mit etwas zu süß. Ansonsten von
den Geschmackskombinationen her sehr harmonisch und wohlschmeckend.
Bei den Frucht-Pralinen fehlte mir hingegen der Schokoladenanteil.
Hier steht jeweils eine Fruchtsorte (wie etwa die Kaktusfeige oder Sauerkirschen)
als Zutat im Vordergrund. Dadurch fehlte mir etwas der herbe bzw. bittere Ausgleich,
so dass die Sorten für mich leider zu süß waren. Abgesehen davon waren auch sie
geschmacklich sehr ungewöhnlich aber gut.
Inhaltlich glänzen die Pralinen leider nicht ganz so sehr wie die schicke
und pfiffige Verpackung. Denn neben vielen guten Zutaten stehen hier
denkbar viele Aromen (wenn auch natürliche) und Farbstoffe (jeweis mit
E-Nummer) in der Zutatenliste. Etwas mehr naturbelassene Zutaten und
dafür weniger leuchtende Farben der Pralinen würde ich hier vorziehen.
Insgesamt recht gute Pralinen, wenn gleich sie mir persönlich
eine Nummer zu süß und etwas zu unnatürlich sind. Da ziehe ich dann die
anderen Schokoladensorten von Coppeneur
durchaus vor.
Bezugsquelle:
Feinkostabteilung des Galeria Kaufhof Stuttgart (oben am Bahnhof)
Tags: hersteller:coppeneur laden:galeria-kaufhof-stuttgart
Geschrieben von Jan Theofel am 8.06.2007 um 9:10 Uhr | Permalink
Abgelegt unter Schokolade und Co | 1 Kommentare
29.04.07

Letztens war ich über die Coppeneur-Ostereier ja nicht so glücklich. Die Antwort von Coppeneur (dafür vielen Dank an dieser Stelle) ging leider nicht richtig auf meine Kritik, dass man die süßen Ostereier klar von den edlen Schokoladen trennen sollte, ein. Da werde ich nochmal nachfassen, was ich die letzten Wochen nicht geschafft habe.
Aber Ostern ist rum und daher wende ich mich heute wieder eine Tafel von Coppeneur zu: Wasabi & Algen.
Zunächst fällt auf, dass sich das äußere Erscheinungsbild der Tafeln geändert hat. Oder es gibt dieses nun parallel - das weiß ich noch nicht sicher. In meinen Augen wirkt es edler und passt damit besser zu den Tafeln. Neu sind zusätzliche Informationen vorne auf der Verpackung. Dort kann man nun entnehmen, ob die Schokolade ohne bzw. mit Alkohol ist und ob sie eher fruchtig, würzig, herb oder mild ist. Drei Chilischoten zur als Schärfeskala runden die Informationen ab. Das finde ich sehr gut. So mag ich beispielsweise keine Schokoladen, die zu stark nach Alkohol schmecken und das kann ich hier auf den ersten Blick erkennen.
Geschmacklich ist die Kombination auf den ersten Blick etwas eigenwillig und für eine Schokolade schwer vorstellbar. Dennoch bildet das Wasabi und die Algen einen harmonischen Geschmack mit der dunklen Schokolade. Beide Geschmacksrichtungen sind deutlich herauszuschmecken, treten aber nicht unangenehm hervor. Überrascht war ich von der geringen, sehr dezenten Schärfe. Nicht unbedingt was man bei Wasabi erwartet aber in der Kombination angenehm. Insgesamt also anders als ich es erwartet hätte, aber harmonisch abgestimmt und lecker.
Beim Inhalt werden sich die Geister an dem beigesetzten Soja-Lecithin scheiden. Für Allergiker hingegen ist der Hinweis "kann Spuren von Nüssen und Gluten" enthalten natürlich schade aber wohl unvermeidbar. Wer in diesen Bereichen sensibel ist bleibt leider außen vor.
Fazit: Ein guter Geschmack in passender Verpackung. Gerne wieder.
Tags: hersteller:coppeneur
Geschrieben von Jan Theofel am 29.04.2007 um 17:28 Uhr | Permalink
Abgelegt unter Lebensmittel | 0 Kommentare
13.03.07

Liebe Firma Coppeneur,
ich mag ja eure Schokoladen. Wirklich. Es gib Menschen, die sagen ihr seit zu sehr im Mainstream angekommen. Ganz so sehe ich das nicht denn ich liebe eure gefüllten Schokoladen. Und bei den sortenreinen Tafeln habt ihr auch ein paar Schätze dabei. Über ein paar Produkte kann man diskutieren.
Als ich dann gestern im Kaufhof in Stuttgart (der oben am Hauptbahnhof) eure Ostereier entdeckt habe, konnte ich da natürlich nicht widerstehen. 60 Cent pro Ei - kein Thema. Das gebe ich für gute Ostereier gerne aus. Also habe ich mir fünf vielversprechende Sorten in meinen Einkaufkorb gelegt.
Aber was soll ich sagen? Zu Hause habe ich dann eine herbe Enttäuschung erlebt. Die Eier sind viel zu süß im Vergleich zu euren Schokoladen. Und - noch viel schlimmer - drei der fünf Sorten hatten noch dazu weiße Schokolade. Das geht ja gar nicht. Das ist wirklich nur noch Mainstream. Süß, viel zu süß. Das könnt ihr besser. Ganz sicher. Macht das doch einfach mal nächstes Jahr zu Ostern. Oder dieses Jahr zu Weihnachten.
Ansonsten ein kleiner Tipp: Schreibt auf eure Mainstream-Produkte mit drauf, dass diese nicht für die Genießer der hochwertigen Schokoladen geeignet sind. Das hilft. Oder wollt ihr mit euren Schokoladen auch in diese Richtung. Das fände ich gar nicht gut.
Euer Jan Theofel
Tags: hersteller:coppeneur galeria-kaufhof
Geschrieben von Jan Theofel am 13.03.2007 um 23:32 Uhr | Permalink
Abgelegt unter Lebensmittel | 1 Kommentare
02.11.06

Wie erst vor kurzem habe ich mir mal wieder eine edele Schokolade gegönnt. Diesmal ist meine Wahl auf die Sorte Hacienda Iara von Coppeneur gefallen.
Ich wurde übrigens per E-Mail (leider noch unbeantwortet) gefragt, wo ich in Stuttgart Coppeneur-Schokolade einkaufe. Der mir bislang einzig bekannte Ort ist dafür die Lebensmittelabteilung des Kaufhofs am Hauptbahnhof. Dort findet man ein umfangreiches Programm von Coppeneur. Und damit wäre das auch geklärt.
Zurück zu dieser Schokolade. Sie wird aus den Kakaobohnen einer einzigen Plantage, der Hacienda Iara in Ecuador, benannt nach der Tochter des Plantagenbesitzers, hergestellt. Dort angebaut und damit ausschließlich verwendet wird dabei die Kakaosorte Nacional-Arriba (ca. 2% Weltmarktanteil).
Dieses edelen Bohnen werden mit Bananen, wie sich auch auf der Plantage wachsen, und etwas Ingwer verfeinert. Der Schokoladengeschmack ist sehr mild, kaum bitter aber sehr fruchtig. Eigentlich bin ich kein Freund von Inger, aber hier bleibt er dezent im Hintergrund, schmeckt nur leicht durch und hinterlässt erst im Nachhinein eine leichte Schärfe im Mund. Auch der Bananengeschmack ist sehr dezent und harmoniert hervorragend mit der Schokolade und dem Ingwer.
Außer diesen Rohstoffen wird in dem Produkt nur noch Kakaobutter und Rohrzucker verwendet, auf Zusatzstoffe wurde lobenswerter Weise verzichtet. Da die Ausgangsprodukte biologisch angebaut werden trägt das Produkt ein Bio-Siegel nach EG-Bio-Verordnung.
Eine solche tolle Schokolade muss natürlich auch in eine passende Verpackung. Diese besteht aus edelem Schwarz, welches mit einer Art Siegel verschlossen ist. Auf der Schokolade selbst ist nochmals eine Prägung aufgebracht, die auch hier nochmals die Wertigkeit unterstreicht.
Fazit: Eine edle und leckere Schokolade - so macht Genießen Spaß.
Tags: schokolade hersteller:coppeneur
Geschrieben von Jan Theofel am 2.11.2006 um 23:38 Uhr | Permalink
Abgelegt unter Lebensmittel | 2 Kommentare
25.10.06

Heute möchte ich euch mal eine ganz besondere Schokolade vorstellen. Sie fällt schon rein optisch im Regal des Ladens auf - zumindest dort wo ich sie gekauft habe. Denn statt der üblichen Papierhülle kommt die Tsáchila in ein kleines Leinensäckchen verhüllt daher.
Im Inneren befinden sich zwei Tafeln zu je 50 Gramm die getrennt voneinander in Plastikhüllen eingeschweißt sind. So hält sich der besondere Geschmack besonders lange. Dazwischen liegt noch ein kleines Heftchen mit Informationen über die Schokoladen des Herstellers Coppeneur. Leider finden sich dort keine weiteren Informationen über die Sorte selbst.
Diese Informationen über den Tsáchila-Kakao finden sich statt dessen auf der Rückseite der Verpackung. Er wächst wild in seiner natürlichen Umgebung, dem tropischen Urwald in Ecuador. Die Bohnen werden von Hand gepflückt und traditionell fermentiert und getrocknet. Bei so einem edlen Ausgangsprodukt versteht sich der Verzicht auf Zusatzstoffe eigentlich schon von selbst. Daher enthält die Zutatenliste auch nur Kakao, Rohrzucker und Kakaobutter.
So viel Qualität hinterlässt ihre Spuren natürlich vor allem im Geschmack. Trotz des hohen Kakaoanteils von 75% schmeckt die Schokolade kaum bitter. Erst im Nachgeschmack kommt ein angenehm bitterer und herber Geschmack durch. Man kann den wilden Anbau förmlich schmecken, denn das Aroma ist insgesamt sehr kräftig, ein wenig säuerlich und ursprünglich. Für jeden Schokoladen-Fan ein Traum auf der Zunge.
Der Preis liegt meiner Erinnerung nach knapp über 4 Euro für 100 Gramm was der Qualität der Schokolade mehr als angemessen ist.
Tags: schokolade hersteller:coppeneur
Geschrieben von Jan Theofel am 25.10.2006 um 23:16 Uhr | Permalink
Abgelegt unter Lebensmittel | 0 Kommentare
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