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02.03.08

Rolling Pin: Stellenbörse für das Gastgewerbe

Rolling Pin Logo

[Trigami-Review] Es gibt immer wieder Leser, die mich für einen echten Koch halten. Doch das bin ich ebenso wenig wie der Inhaber eines gastronomischen Betriebs. Kochen ist einfach nur mein Hobby. Aber wenn dem nicht so wäre, würde ich einen Blick auf die Webseite von Rolling Pin werfen. Den findet sich eine gute Stellenbörse für Jobs in der Gastronomie, der Hotellerie und auf Kreuzfahrten.

Denn die Seite ist mehr als eine reine Online-Ausgabe der gleichnamigen Zeitschrift. Diese gibt es bereits seit August 2003 und beschäftigt sich als "eines der größten Hotel- und Gastronomiemagazine im deutschsprachigen Raum" mit "Themen und Inhalte[n] für Arbeitende und Arbeitssuchende in diesem Bereich bzw. Mitarbeiter von Hotels und Restaurants" (Quelle: Wikipedia)

Durch diese Verbindung zum Magazin ist Rolling Pin eben mehr als eine reine Stellenbörse für Arbeitssuchende und Arbeitgeber im Gastgewerbe. Dennoch ist das wohl der wichtigste Teil der Webseite. Nach Betreiberangaben sind je nach Saison bis zu 4500 Stellen offen, die jeweils maximal 6 Wochen alt sind. Tagesaktuell sind es über 2000, wovon etwa jeweils ein Drittel auf Küche und Service entfallen. Das restliche Drittel teilt sich in andere Bereiche wie etwa Animation und Fitness, Rezeption aber auch Management und Verwaltung auf. So finden sich gerade auf Kreuzfahrtschiffen und in Hotels zahlreiche Jobs, die über das normalen Gastronomiegwerbe hinausgehen. Aktuelles Beispiel ist eine Stelle für einen Fotografen.

Spannend für Bewerber sind die Angebote auf der Plattform vor allem in zweierlei Hinsicht: Zum einen gibt es dort Angebote von großen bekannten Ketten, die eine neue Stufe auf der Karriereleiter ermöglichen. Zum anderen sind zahlreiche Stellen im Ausland, so dass man hier neue Dinge lernen und neue Kontakte knüpfen kann. Und schließlich macht sich beides später im Lebenslauf sehr gut. Trotzdem ist das Angebot für Bewerber völlig kostenlos: Einfach anmelden, Profil eintragen und bewerben.

Dazu gibt es noch zahlreiche weiter Informationen für Bewerber. Unter anderem sorgen zahlreiche Bewerbungstipps für erfolgreiche Gespräche mit neuen Arbeitgebern. Wem das immer noch nicht genügt, gibt es auch einen Premium-Account. Mit diesem sieht man die Stellenanzeigen 14 Tage vor den anderen und Zugang zu einem Online-Archiv. Dieser Account ist in einem Abonnement der Zeitschrift enthalten.

Bleibt nur noch die Frage offen, wofür den Name "Rolling Pin" eigentlich steht. Nun, das ist für englischsprachige Leser ganz einfach: Übersetzt bedeutet Rollingpin nichts anderes als Nudelholz.

Tags: jobbörse

Geschrieben von Jan Theofel am 2.03.2008 um 23:55 Uhr | Permalink
Abgelegt unter Koch-Business | 5 Kommentare

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