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1. Vortrag: Dirk Baranek über Online-Journalismus

Im ersten Vortrag stellt uns Dirk Baraneck seine Thesen zu Online-Journalismus vor.

Zunächst ein kurzer Unterschied zwischen (Online-)Journalismus und Weblogs: Online-Journamismus hat wie der klassische Journalismus als wichtigstes Element die Recherche – ein Unterschied zu Weblogs wo das keine Grundvoraussetzung ist. Wichtiges Werkzeug ist dabei auch beim Online-Journalimus das Telefonat und die persönliche Begegnung.

Vergleich Online-Journalismus zu klassichem Journalismus (Print): Bei Online-Jpurnalismus habe ich beliebig viel Platz, es gibt die Rubrik „Heft ist voll“ nicht. Dazu ist der Zugriff von den Kosten deutlich preiswerter als bei klassischen Printmedien. Der unendliche Raum muss „erschlossen“ werden – also vernetz werden. Umblättern in Magazinen geschieht automatisch, den Webuser muss man anreizen Links zu folgen. Dabei müssen die Teaser den folgenden Inhalt klar beschreiben, damit die User dem Medium weiter vertrauen.

Weitere Vergleiche: Headlines sind anders: Sie tauchen online überall auf: In Teasern, Suchergebnissen, etc. Sie muss andere Anforderungen (z.B. bzgl. der Wortlängen in engen Spalten) erfüllen als im Print. Durch ein anderes Leseverhalten muss der Text anders strukturiert werden: MIt Zwischenüberschriften und kurzen Sätzen. Auch ein Texten „für Google“ ist wichtig.

„Die Zeit spielt im Web im Grunde keine Rolle: Die Zeitung ist der Müll von morgen.“ Webartikel sind und werden immer verfügbar sein. Dabei ist der Zeitstempel ein wichtiges Merkmal um zu sehen, wann der Online-Artikel erschienen ist. Im Web kann dabei allerdings im Nachhinein geändert werden. (Wie bei mir die Rechtschreibfehler im Nachhinein. 😉 Ein Trend aus Amerika: Die Online- und Offline-Redaktionen werden zusammengelegt. Dabei kommt das Web zuerst, dann wenn die Meldung da ist und nicht erst dann, wenn der Artikel in der Tageszeitung erschienen ist. Gefahr: Wer kauft die Zeitung, wenn der Artikel vorher schon im Web war. Gegenbeispiel: SpON erhöht Spiegel-Verlkaufszahlen durch Markenbindung.

Zum Abschluß: Verleger sind zur Zeit träge und haben vor dem neuen Medium Angst. 360 Millionen PI pro Monat bei SpON bei Stuttgarterzeitung/Nachrichten sind es 8 Millionen trotz „vergleichbarare“ 4 Millionen im Print pro Monat zeigen Potential auf. Es droht die Gefahr,d ass einige klassische Medien untergehen, weil sie den Trend verpassen.

Schön für den Journalisten: Jeden Morgen Statistiken gucken und Sehen was passiert.

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