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Anleitung für erfolgreiche QR-Codes

Hier mein nächster Mitschrieb vom Barcamp Karlsruhe. Dieses mal geht es um den erfolgreichen Einsatz von QR-Codes. Aber Hannes Trapp zäumt das Pferd ein wenig von hinten auf, wie ihr gleich sehen werdet…

Hier erst mal seine Empfehlung für QR-Code und QR-Code-Generator.

Kurzer geschichtlicher Anriss: Der QR-Code Entwicklet 1994 durch die Firma Denso Wave in Japan. Vorteile: schnell erkennbar (QR=quick response), wird seit langem in der Logisik verwendet, kann viel Informationen enhalte, kann mit einer hohen Fehlertoleranz erstellt werden.

Und so setzt man QR-Codes erfolgreich ein:

Aufbau und Technik des QR-Codes

  • Die streng alternierende Linie zwischen den drei „Böppeln“ in den Ecken werden über andere grafische Elemente überlagert.
  • Der QR-Code ist auf unebenen Oberflächen, wie etwa runden Flaschen am besten lesbar.
  • Man muss die Quiet-Zone (zwei Pixel um den QR-Code herum) grundsätzlich verletzen.
  • Am besten funktionierende QR-Codes, bei denen man den Kontrast umkehrt und hell auf dunkel druckt. Vor allem der Standard-Android-Reader kommt damit am besten zu recht.
  • Wir verzichten grundsätzlich auf Tests der QR-Codes. Und wenn dann höchstens nur mit einem einzigen Reader meiner Wahl.
  • Am besten funktionieren kleine Abbildungen, die über die Handykamera möglichst nicht mehr sinnvoll aufgelöst werden können.

Inhalte in den QR-Codes

  • Statt die Information (zum Beispiel einen Text oder eine Visitenkarte) direkt reinzucoden nutzen wir immer eine URL, so dass User ohne mobilen Datenzugriff immer Zugriff darauf haben.
  • Alle Informationen, die ich im Klartext hinschreiben könnte, packe ich trotzdem besser in einen QR-Code.
  • Am besten verweise ich auf eine nicht-mobile Webseite, die für große Bildschirme ausgelegt sind, etliche hundert MB Daten laden und viel Flash verwenden (remember… iOS)
  • Perfekt sind QR-Codes auf Webseiten und E-Mails statt Links. Vor allem wenn ich die Webseite auf dem Handy darstelle.
  • Die URL leitet am besten auf meine Startseite ohne besondere Informationen für den Benutzer in der jeweiligen Situation. So erfülle ich die Benutzerwerartung am besten und veranstalte auch noch ein nettes Suchspiel auf meiner Seite nach der wirklich gewünschten Information. Noch besser ist das Weiterleiten auf URLs, die nicht existieren („404 not found“), so dass man die Startseite erst mal finden muss!
  • Die endcoole Lösung sind schicke QR-Codes, die gar keine Informationen enthalten sondern nur platziert wurden, weil sie grafisch so schick aussehen.

Erfolgreiche Orte

  • Geeignete Orte sind vor allem Orte, an denen Menschen hektisch vorbeiströmen und wirklich keine Zeit haben!
  • Am erfolgreichsten eingesetzt werden sie, wenn man sie in Bereichen mit Kamera bzw. Handy-Verbot einsetzt.
  • Und wenn man sie dort einsetzen darf, platzieren wir sie so weit weg, dass sie besonders schwer lesbar sind.

2 Kommentare

  1. Nicht zu vergessen mein grandioser kosten- und werbefreier http://qrscanner.de/ für iOS… 😉

    Den bisher spannendsten Usecase finde ich aber das Remote-Login. Google hatte das als Experiment auch mal implementiert „Sesame“. Einfach die Seite öffnen und dann statt dem Passwort mit dem eingeloggten Fon einen QR-Code vom Bildschirm abscannen. Dieser ruft auf dem Fon eine URL auf, welche die Authentifizierung auslöst. Und vorbei ist es mit den Keyloggern…

  2. Na, na! Ok, guten Freunden des Hauses lasse ich diese Eigenwerbung mal durchgehen. 😉

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