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Anti-Spam-Policy für meine Weblog-Kommentare

Aus gegebenem Anlass habe ich mir mal Gedanken über eine Anti-SPAM-Policy für Kommentare in meine Weblogs gemacht. Denn es ist schon ziemlich müssig mit einem Kommentarspammer darüber zu diskutieren, ob er ein Kommentarspammer ist oder nicht.

Folgende Kommentare werden als SPAM betrachtet:

  1. Die als Name das zu bewerbende Produkt bzw. den in Suchmaschinen zu optimierenden Begriff enthalten. Niemand heißt „Girokonto“ oder „kostenloser Kredit“. Und auch nicht „Bernd Sonnensegel“.
  2. Wenn die URL einen Deeplink umfasst. (Ausnahmen sind natürlich sinnvolle Deeplinks auf Mikroseiten bzw. Projekte wie etwa „www.domain.tld/weblog/“.)
  3. Wer persönlich wirkende Kommentare abgibt und dennoch auf kommerzielle Webseiten statt auf seien eigene Webseite verweist.
  4. Kommentare die allgemein Firmen oder Produkte bewerben.

Gehen Kommentare ein, die gegen diese Regeln verstoßen, werden diese nicht veröffentlicht. Statt dessen werde ich Beschwerde beim dem Profiteur der Werbung einreichen und mir vorbehalten Seitenbetreiber und Verantwortliche als Kommentar-Spammer zu outen. Weitere rechtliche Schritte behalte ich mir dabei ausdrücklich vor.

Allgemein gilt für die Kommentare:

Verweise auf Firmenwebseite oder kommerzielle Projekte werden nur dann geduldet, wenn ich mich im Artikel auf diese Firma, deren eigene Produkte bzw. Veranstaltungen oder dieses Projekt beziehe.

Ansonsten gilt, dass Personen die ich kenne oder denen ich eine Reputation zuspreche sich solche Verweise auch mal herausnehmen dürfen, wenn sie sonst nicht geduldet würden.

Das Kommentare nicht rechtswidrig sein dürfen, niemanden beleidigen dürfen und allgemein den guten Sitten entsprechen sollten ist sowieso klar.

Und schließlich übe ich hier Hausrecht aus. Im Zweifelsfall ist es meine Entscheidung, was ich dulde und was nicht. Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung!

6 Comments

  1. Das finde ich sehr sinnvoll.

    BTW: ich habe irgendwie keine Kommentare vom „Girokonto“ und den gleichen gesehen… Nehme ich sowas nicht wahr oder wird das bereits vorher gefiltert?

  2. Bei mir bekommen solche Leute einfach einen De-Link. Den Kommentar als solches habe ich bisher nicht gelöscht, wenn er sinnvoll ist und zum Thema passt.

    Von Bernd S. höre ich übrigens das erste mal.

  3. @Störungsquelle: Ja, diese Kommentare werden erst gar nicht durchgelassen. Als Leser wirst du die nie zu Gesicht bekommen.

    @Bernd: Google einfach mal deinen Promi-Namensvetter. War ein böser Kommentar-SPAM-Run vor einer Weile in zahlreichen Weblogs.

  4. Rai

    So ein Kommentar in einem älteren Posting kann man aber auch mal als Negativ Werbung stehen lassen.
    Zum Beispiel wenn ein Makler sich selbst in einem Fachblog disqualifiziert.

  5. Hat diese Anti-SPAM-Policy eigentlich funktioniert? Also hast du jetzt wirklich weniger dieser dämlichen Kommentare?
    Hab da bei mir auch schon mal drüber nachgedacht, aber dann die Erfolgschancen eher gering eingeschätzt…

  6. Ich habe einen leichten Rückgang zu verzeichnen. Ob das allerdings wirklich im Zusammenhang mit dieser Policy steht, weiß ich nicht.

    Bei dem manuellen SPAM gehe ich von wenigen Agenturen aus, die den Werbemüll abladen und da so ihre „die kann man zumüllen“ Listen haben. Könnte schon sein, dass ich aus der einen oder anderen entfernt wurde, nachdem die Kunden nachbefragt haben, warum sich da jemand wie ich über ihren Werbemüll beschwert hat…

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