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Freeware Xchangeboard "telefoniert nach Hause"

Die Freeware Xchangeboard "telefoniert" nach Hause: Alle 100 Posts bekommt der Autor eine E-Mail mit der URL des Boards. Zwar werden hier keine geheimen Informationen transportiert aber es bleibt ein unangenehmer Beigeschmack. Schliesslich sollte man in der README Datei oder an geeigneter Stelle auf der Webseite darauf hinweisen, oder? [Projektkommentar auf Sourceforge in Englisch] Da weicht man doch besser auf andere Forenprogramme aus, die auch nicht komplizierter zu installieren sind. phpBB ist ein solches Beispiel. Da es zudem noch mit der GPL Lizenz veröffentlicht worden ist, darf es im Gegensatz zu Xchangeboard auch im kommerziellen Umfeld eingesetzt werden.

Geschrieben von Jan Theofel am 18.11.2004 um 12:30 Uhr (Permalink)
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4 Kommentare zu »Freeware Xchangeboard "telefoniert nach Hause"«

Hi! Ich möchte mich kurz als Author der Software dazu äussern. Die Funktion wurde eingebaut, da einige Seiten die Software verwendet haben, allerdings die CopyRights entfernt haben. Es geht mir also nur darum sicherzustellen das die Software nur mit enthaltenem Copyright verwendet wird. Die Lösung selbst (oder der Fakt das sie nötig ist) gefällt mir ebensowenig, aber sie hat sich aufgrund der schlechten Erfahrung "angeboten". Ein entsprechender Hinweis in der Readme würde nur dazu führen das diese Funktion entfernt wird... MfG Henrik 'Hotkey' Brinkmann - Entwickler von Xchangeboard

1 | Hotkey | 3.12.2004 um 15:09

Ich freue mich über die Stellungnahme des Autors der Software Xchangeboard in diesem Blog. Vielen Dank!

Zum Thema der Stellungnahme möchte ich mich natürlich auch kurz äußern: Ich kann die Sorgen, die Sie aufgrund Ihrer Lizenz äußern durchaus nachvollziehen. Es drängt sich mir aber dabei dir Frage auf, warum Sie die Software für einen kommerziellen Einsatz nicht freigeben.

Dafür spräche schon, dass es in diesem Bereich ausreichend GPL-Software gibt. Und ohne dem einen oder anderen Programmautor dabei zu nahe treten zu wollen: Ich denke der Funktionsumfang dürfte dabei recht ähnlich ausfallen. Es scheint mir also kein besonderer finanzieller Anreiz dafür zu sprechen. Und selbst wenn - kommerziellen Support bekommt man bei freier Software immer noch am besten beim Autor direkt.

Darüberhinaus würde die Veröffentlichtung der Software unter einer freien Lizenz wie beispielsweise der GPL Sie als Autor schützen. Ein weiterer positiver Nebeneffekt wäre, dass auch private Anwender, die auf eine "echte Open Source Lizenz" achten, auch für Ihr System gewonnen werden können.

Und quasi als Abfallprodukt könnten Sie diese Funktion einfach ausbauen bzw. einen Hinweis darauf einbauen.

Es würde mich freuen, wenn Sie zu diesen Vorschlägen wiederum eine Antwort finden.

2 | Jan Theofel | 5.12.2004 um 23:37

Hi! Ich verbiete den Kommerziellen Einsatz nicht generell, sondern nur ohne meine Genemigung. Will heissen: Wenn jemand die Software kommerziell nutzen will möchte er sich bitte meine schriftliche Genemigung einholen (per Mail z.B.). Bislang habe ich alle dahingenden Anfragen positiv beantwortet. Über die Veröffentlichung unter GPL denke ich bereits nach, werde mich dem Thema aber erst wieder nach meiner dipl. Arbeit zuwenden :-)

3 | Henrik Brinkmann | 6.12.2004 um 9:25

Vielen Dank für diese weiteren Informationen. Ich würde mich freuen, hier bekannt geben zu dürfen, wenn Ihre Software dann unter der GPL veröffentlicht wird. Bis dahin wünsche ich viel Erfolg für Ihre Diplomarbeit.

4 | Jan Theofel | 6.12.2004 um 9:42

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