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Computerforensik: Was hat der Angeklagte gegoogelt?

Die Beweissicherung am Computer oder durch Webseiten scheint in heutigen Ermittlungen häufig eine Rolle zu spielen. Dies gilt auch für Gewaltverbrechen und Morde: Im Mai konnte ein Mörder aufgrund eines Weblog-Eintrags schnell ermittelt und gefasst werden. In einem aktuellen Mordfall belasten Computerindizien und abgerufene Webseiten einen Angeklagten schwer: Robert Petrick, der im Januar 2003 im North Carolina (USA) seine Frau ermordet haben soll, habe vorher sowohl nach Tötungsmethoden als auch nach geeigneten Plätzen für die Leiche gegoogelt. Zudem habe er eine Webseite aufgesucht, die Methoden beschreibt, wie man mit bloßen Händen einen Menschen ermorden kann.

Hier tut sich ein weites Feld an neuen forensischen Methoden auf, dass sicher noch viele Überraschungen birgt. Eine kürzlich ausgestrahlte Folge der Serie Navy CIS (SAT1) thematisierte beispielsweise absichtlich gefälschte Spuren auf einem Computer, die kaum von echten Spuren zu unterscheiden sind.

[via N24]

Tags: Security

Geschrieben von Jan Theofel am 16.11.2005 um 0:29 Uhr (Permalink)
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