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Barcamp Frankfurt: Fazit

Ich bin vor zwei Stunden vom Barcamp Frankfurt zurück gekommen und habe noch ein paar Blogeinträge überarbeitet und Kontaktpflege betrieben. Aber jetzt wird es Zeit ein Fazit zu ziehen...

Einmal Barcamp immer Barcamp

Es war mein erstes Barcamp und es wird sicher nicht mein letztes bleiben. Für das Barcamp Hamburg bin ich daher auch schon angemeldet. Die Idee und die Umsetzung des Barcamps Frankfurt haben mich absolut überzeugt und ich glaube wer einmal Barcamp-Luft geschnuppert hat, der kann nicht mehr zurück. Erfolgreich angefixt. :-)

Barcamp-Umsetzung

Die Art des Events ist gerade für Neulinge absolut faszinierend und ich bin erstaunt, dass die Sessionbildung so gut geklappt hat. Es gab zwar kleine Verluste hier und da, aber die hielten sich im Rahmen. Auch ich war mal eine Stunde zu früh in einem Raum, weil die Session (Sprich der Vortrag, die Diskussion, was auch immer man machen will) auf dem Board die eine Stunde nach hinten verlegt wurde und im Wiki noch die alte Uhrzeit stand. Aber das passiert einem auch bei großen Konferenzen wenn es Verschiebungen gibt.

Die Selbstorganisation hat einen bestechenden Charme. Wer was zu sagen hat sagt es. Wenn es keinen interessiert, hört keiner zu. Das ist zwar manchmal schade, weil das was zu sagen gewesen wäre vielleicht doch interessant gewesen wäre. Man muss seinen Vortrag eben so ankündigen, dass er auch Interesse erweckt. Oder aus einem Blitzvortrag (davon bitte das nächste Mal mehr, auch die Beamerleute mitnehmen) einfach eine Session machen wenn Bedarf besteht. Alles ist ja flexibel. Gutes Beispiel: Aus Weblogs und Recht (siehe auch den vorherigen Beitrag) wurde statt 30 Minuten eine 2 1/2 Stunden Diskussion mit genialen Inhalten.

Ich hätte die Cisco-Session übrigens sehr spannend gefunden, aber meine Stimme ist wohl untergegangen. Aber die Marketingfolien kann ich mir ja auch mal so zeigen lassen. Das Vistitenkärtchen von Christian Korff liegt hier neben mir auf dem Schreibtisch. :-)

Sessions

Es gab super-spannende Sessions. Dabei würde ich nach dem letzten Vortrag nicht nur sagen, dass vor allem die kleinen Sessions genial sind, die großen und langen können es auch sein. Gerade wenn man so richtig tief in ein Thema rein geht. Bei den kleinen Sessions ist die Beantwortung von Einzelfragen natürlich einfacher. Viel Spaß und Wissen transportieren auch diskussionslastige Sessions und das Live-Bloggen hilft einem selbst dabei, das zu verstehen bzw. zu vertiefen und den anderen es nachzulesen.

Und für die nächsten Barcamps: Wenn jemand der Meinung ist, dass ich Dinge verzapfe, die für eine Session spannend sein könnten, dann haut mich einfach an. Ich halte auch gerne mal eine ganze Session auf einem Barcamp. Aber nur wenn ich dann auch wieder die nötige Stimme dazu habe...

Dank

Ganz wichtig: Ein großer Dank an das komplette Orga-Team und unsere Sponsoren.

Tags: barcampfrankfurt

Geschrieben von Jan Theofel am 22.04.2007 um 23:52 Uhr (Permalink)
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1 Kommentare zu »Barcamp Frankfurt: Fazit«

Hey Jan, schön dass du da warst. Du bist einer derjenigen, die das Konzept genau verstanden haben, deine Mitschriften sind genial. Ich denke wir treffen uns bald wieder. Was die Lightningtalks angeht: Wir brauchen tatsächlich jemanden, der es schon mal gemacht hat, dass man einen Beamer brauchen könnte, ist mir nicht in den Sinn gekommen. Bis bald!!!

1 | Franz Patzig | 25.04.2007 um 18:41

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