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16.08.07

BlaaBla - Nur Bla Bla oder doch mehr?

Hinweis: Dies ist eine von Trigami vermittelte Auftragsarbeit, für welche ich ein Honorar erhalte. Konkret heisst das: Ich werde dafür honoriert, dass ich über ein Produkt oder eine Dienstleistung schreibe (und nicht dafür, dass ich positiv darüber schreibe).

Vor ein paar Tagen habe ich das Angebot bei Trigami erhalten, etwas über BlaaBla zu schreiben. Was zunächst wie die 5000. Community aussieht, erweist sich auf den zweiten Blick als Community mit Etikette.

Die Grundidee dabei ist, dass jeder User mit eigenem Bild, das ihn auch selbst zeigt, anmelden muss. Dazu muss eine Verifikation durchlaufen werden, die - erfreulicherweise - kostenlos ist. Das ist für eine Community, die auch in der Nutzung kein Geld kostet, eher ungewöhnlich. Schließlich ist die Verifikation mit einem manuellen Aufwand verbunden. Auch sollen sich die Benutzer offen und ehrlich verhalten.

Diese Idee hat mir auf Anhieb gut gefallen. Denn wer kennt nicht die zahlreichen Fakprofile in irgendwelchen Communities? Am liebsten sind mir ja die, die einen versuchen als "weibliches" Profil einen mit Aussicht auf ein Treffen in kostenpflichtige SMS-Chats zu locken. *nerv* Fällt da eigentlich noch jemand drauf herein?

Daher habe ich mir mal ein Profil bei BlaaBla angelegt. Die Technik macht schon einen recht runden Eindruck, auch wenn ich auf den einen oder anderen kleinen Fehler gelaufen bin. Beispielsweise werden die Profilbilder verzerrt dargestellt und ein paar Mal habe ich statt der Seite den Sourceode inkl. einigen Header-Teilen im Browser angezeigt bekommen.

Von den Funktionen steht eigentlich alles zur Verfügung, was man aus anderen Comnunities so kennt. Man kann sich vernetzen, Nachrichten schreiben, Profile durchstöbern, sein eigenes pflegen, Bilder hochladen und bewerten und in Foren mit anderen Benutzern diskutieren. Dazu gibt es eine kleine Rubrik mit wunderbaren Flash-Spielchen, darunter auch mein erstes Spiel Pac-Man exakt dieser Fassung. *freu* Spielen kann man allerdings nur nachdem man sich angemeldet hat.

Allerdings gibt es auch keine besonderen Mehrwertfunktionen im Vergleich zu anderen Seiten. Daher ist das Ziel einer "anständigen" Community zur Zeit in meinem Augen das wichtigste Abgrenzungsmerkmal zu anderen. Und auch wenn mir dieses Ziel nach wie vor sehr gut gefällt, ist die Frage ob man damit alleine ausreichend Mitglieder gewinnen kann. Wünschenswert wäre es auf jeden Fall. Mit weiteren Alleinstellungsmerkmalen würde es sicherlich leichter fallen.

Tags: community blaabla

Geschrieben von Jan Theofel am 16.08.2007 um 23:07 Uhr | Permalink
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30.06.05

Linuxtag - Ein Fazit

Ich hatte ja berichtet, dass ich auch dieses Jahr wieder als Aussteller auf dem Linuxtag war. Leider hatte ich noch keine Zeit ein Fazit zu ziehen, aber das möchte ich jetzt nachholen:

Generell hatte ich den Eindruck das weniger los war. Das liegt neben dem sehr guten Wetter (was aber eigentlich die letzten Jahre auch schon immer der Fall war) wohl vor allem an der Tatsache, dass dieses Jahr auch 15,00 Euro Eintritt zu zahlen waren. Es gab zwar an sich einige freie Tickets, die in der Community verteilt worden sind, aber scheinbar hat davon fast niemand etwas mitbekommen. Dadurch fehlten sicher die Besucher, die einfach mal schauen wollten was los ist.

Das ist vor allem für die Stände ärgerlich, die sich an Privatkunden richten und dort beispielsweise T-Shirts, Bücher, etc. verkaufen wollten. Nach meinen Informationen hat man dabei sogar die Standpreise erhöht (was ich als Unteraussteller nicht mitbekommen habe) und den Ausstellern erst danach gesagt, dass es dieses Jahr Eintritt kosten wird. Das zumindest war keine gute Idee.

Da wir uns mit unserem ERP-System aber ausschließlich an Business-Kunden richten, hat der Eintrittspreis sicher keine so direkte Wirkung auf unsere Lead-Generierung gehabt. Zwar haben wir weniger Leads als letztes Jahr, aber mir scheinen diese nach der momentanen Beurteilung "wertvoller" zu sein, als die des letzten Jahres. Außerdem meine ich eine Beobachtung weg von direkten Endkunden hin zu möglichen weiteren potentiellen Vertriebspartnern entdeckt zu haben.

Insgesamt muss ich sagen, dass ich diese Verschiebung hin zu einer Business-Messe mit einem weinenden und einem lachenden Auge sehe. Zum einen sind wir natürlich an Business-Kontakten interessiert und nur diese machen so eine Messepräsenz für uns profitabel. Auf der anderen Seite kenne ich den Linuxtag seit 2000 (damals noch als Aussteller im Open Source Bereich mit AniTMT) und vermisse den Community-Charakter, den diese Messe so geprägt hat etwas. Nicht das er nicht da wäre und die Leute an den Open-Source-Ständen sehr engagiert sind, aber es ist irgendwie nicht mehr ganz so wie früher.

Dennoch war der Linuxtag natürlich auch wieder eine gute Gelegenheit alte Bekannte aus der Community wieder zu treffen (beispielsweise Egbert Eich wie ich berichtet) und neue Kontakte zu knüpfen. Das fand dann abends nach der Messe statt, frisch geduscht und in wetterangepasster Kleidung statt dem schwarzen Anzug. Mit dabei waren meistens die Leute von Acronis (die dort ihr Acronis True Image für Linux vorgestellt haben), das Team von X.Org (alte Bekannte von 2000) und das Team von Dante e.V. (die dieses Jahr erstmals und sehr erfolgreich mit dabei waren). So konnte ich auch einige kleinere Probleme direkt mit den Experten lösen, die uns schon eine ganze Weile beschäftigt haben. Sehr praktisch. ;-)

Alles in allem werden wir wohl auch nächstes Jahr wieder mit dabei sein.

Weiter Blog-Stimmen zum Linuxtag:
LinuxTag 2005 - Das war's! [das Netzbuch]
LinuxTag 2005 und die Freikarten ... [Christoph]

Tags: Business erp erp-2 2005 linuxtag community karlsrue

Geschrieben von Jan Theofel am 30.06.2005 um 18:10 Uhr | Permalink
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