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01.04.08

Engadget Mobile vs. DTAG

Man könnte es glatt für einen Aprilscherz handeln - es ist aber keiner: Die Deutsche Telekom fordert Engadget auf das Magenta aus dem Logo ihres Ablegers Engadget Mobile zu entfernen. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man glatt drüber lachen.

Das komplette Schreiben der Deutschen Telekom gibt es online zu bewundern. Engadget sucht so im Weblog die offene Kommunikation und geht aber zugleich ein wenig auf Konfrontationskurs. Sowohl die Mobileseite wie auch die normale prangen nun mit schickem magentafarbenem Rahmen und das Logo von Engadget Mobil ist auch leicht angepasst worden...

via: Frank Helmschrott

Tags: dtag engadget magenta

Geschrieben von Jan Theofel am 1.04.2008 um 22:34 Uhr | Permalink
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02.09.05

Deutschland im Breitbandwahn

Heute habe ich mal die aufgelaufenen RSS-Meldungen seit Montag nachgelesen. Und dabei sind mir vier Meldungen ins Auge gesprungen:

Alice bietet DSL mit 18 MBit/s
Kabel BW beschleunigt Internet-Zugang auf 20 MBit/s
T-Com kündigt 50-MBit/s-DSL an
Arcor startet ADSL2+-Pilotprojekt

Hallo? Geht's noch? Solche Bandbreiten braucht man doch als Homeuser nun nicht wirklich, oder? Ok, man kann schneller mal einen Download machen. Aber für die normale Arbeit im Internet ist eine normale DSL-Leitung zur Zeit meiner Meinung nach völlig ausreichend. Aber das kennen wir ja bereits: Nach den Prozessoren, die sich im Otto-Normal-User-Rechner oder in einem Arbeitsplatz langweilen, sind es dann demnächst die DSL-Modems.

Tags: dsl arcor dtag alice breitband kabel-bw

Geschrieben von Jan Theofel am 2.09.2005 um 0:14 Uhr | Permalink
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04.08.05

DSL-Neuanmeldungen

Mehr Zahlensalat: "Erstmals landet T-Online nur auf dem dritten Platz der Neuanmeldungen für DSL in Deutschland [im Quartal 2/2005]." meldet Capital. Arcor liegt mit etwa 200000 Neuanmeldungen knapp vor United Internet während T-Online nur bei bei etwa 180000 Neukunden liegt. Ja, ja, die Monopolzeiten sind eben vorbei.

via: Mac Essentials

Tags: dsl arcor dtag

Geschrieben von Jan Theofel am 4.08.2005 um 0:23 Uhr | Permalink
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26.05.05

Kundenbindung bei der DTAG

Auch eine Möglichkeit Kunden zu gewinnen binden: Man versteckt die Verlängerung der Kündigungsfrist zum Vertragsende von einem DSL-Anschluss des Kunden ganz unten in einer E-Mail mit viel Werbung. Da liesst es sowieso keiner. Und wird der Vertragsänderung nicht widersprochen tritt sie innerhalb von sechs Wochen in Kraft.

So geschehen bei T-Online mit Kunden aus dem Raum Stuttgart meldet Heise. Nach Ablauf der sechs Wochen hat mann dann neun Wochen Monate(!) Kündigungsfrist. Wie gut, dass ich mit denen nix zu tun habe.

Tags: dsl dtag

Geschrieben von Jan Theofel am 26.05.2005 um 16:15 Uhr | Permalink
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30.10.04

Warum eine feste IP nicht immer eine feste IP ist

Inzwischen setzen sich immer mehr Produkte mit festen IP-Adressen basierend auf T-DSL im niederen Preissegment durch. Leider gibt es dabei zur Zeit einen Haken, wenn man damit einen öffentlichen Mailserver betreiben will.

Für diese Reseller verwendet die Telekom unter anderem diesen IP-Range: 217.91.0.0 - 217.91.127.255. Schaut man hierfür im whois mal eine IP nach, nennt sich dieser Netzblock auch "DTAG-STATIC01". Leider verweisen die Reverse-Lookups zur Zeit auf *.dip0.t-ipconnect.de. Und viele Spamfilter - beispielsweise auch unserer - dürften immer noch darauf getrimmt sein, dass dort nur Hosts mit dynamischen IP-Adressen herkommen. Daher wird die Mail häufig abgelehnt oder zumindest als SPAM markiert.

Ich sehe auch keinen Grund diesen Filter rauszunehmen, denn der größte Teil von dip0.t-ipconnect.de sind immer noch Hosts mit dynamischen IP-Adressen, die man sicher nicht bei sich einliefern lassen möchte. Da Mail an einen unserer Kunden genau aus diesem Grund blockiert worden ist, haben wir bei der Telekom mal angerufen und nachgefragt. Der Herr unter der Nummer, die im whois ausgegeben wird war sehr hilfsbereich und kompetent. Er erklärte, dass man das Problem erkannt habe und wohl eine Umstellung der Reverse-Lookups auf t-static.de oder ähnliches plane.

Solange das noch nicht der Fall ist, gibt es für betroffene Versender eigentlich nur eine sinnvolle Lösung: Das Relaying über einen offiziellen Mailhost mit erkennbar fester IP-Adresse. Alternativ kann man auch nur die Mails zu bestimmten Zielen über einen solchen Relay senden. Bei Postfix geht das mit Hilfe der Transport Table (Details zur Einrichtung über den Link zu mehr Text.)

Das Blockieren von dynamischen IP-Adressen kann ich übrigens nur empfehlen. Es verwirft allen Mist, der von Wurmversuchten Windows-Kisten eingeliefert wird. Das hilft gegen einen Großteil der SPAM und aktuellen Viren schon mal deutlich.

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Tags: Postfix ip dtag

Geschrieben von Jan Theofel am 30.10.2004 um 16:33 Uhr | Permalink
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