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14.06.07

Barcamps: Beweggründe von Sponsoren?

In meinem Artikel Die Kommerzialisierung der Barcamps habe ich bereits geschrieben, dass ich die Unterstützung von Barcamps durch Sponsoren für sehr wichtig erachte. Klar können wir auch auf einer grünen Wiese campen und uns alle selbst versorgen. Das mag einen gewissen romantischen Lagerfeuercharme haben. Ich denke aber durch eine gewisse Infrastruktur (Räume, Essen, Netzzugang) den Sponsoren zur Verfügung stellen den Vorteil, dass man sich mehr auf Inhalte denn auf die Umgebung konzentrieren kann. So entwickeln sich Barcamps in meinen Augen schneller weiter und werden (inhaltlich) besser.

Aus diesem Grund finde ich es wichtig mit den Sponsoren offen über ihre Beweggründe zu diskutieren, warum sie ein als Sponsor für ein Barcamp aktiv geworden sind. Denn schließlich sollte es für Sponsoren auch rentieren in Barcamps zu investieren. Das muss dabei nicht finanziell gemeint sein. Gerade bei Cisco hatte ich den Eindruck, dass es hier viel mehr um einen regen Erfahrungsaustausch wie um eine bessere Positionierung von Cisco ging.

Kirsten Walter vom Saftblog nimmt dazu in ihrem Beitrag zum Barcamp Hamburg Stellung: Die Links der Blogger haben nun mal einen durchaus nicht unwesentlichen Beitrag am Erfolg des Saftblogs. Die gibt es durch ein Saft-Sponsoring natürlich auch. (Und ich denke mal, dass man sich auf dem Weg auch perfekt für all die vielen Links der Vergangenheit bedanken kann.)

Versteht mich dabei nicht falsch. Ich will nicht, dass Sponsoren Barcamps dominieren. Wenn man alle paar Minuten einen Flyer in die Hand gedrückt bekommt und alle Wände mit Werbung zugeklebt werden erzeugt das mehr (berechtigten) Frust als Stimmung für die Sponsoren. Dennoch sollten wir uns mit den Beweggründen der Sponsoren auseinandersetzen damit wir auch mittel- und langfristig auf ihre wichtige Unterstützung bauen können.

Tags: sponsoren

Geschrieben von Jan Theofel am 14.06.2007 um 10:25 Uhr | Permalink
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