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Erfahrungsbericht EGO CUP Freisprecheinrichtung

EGO CUP Freisprecheinrichtung

Vor einigen Wochen habe ich die Freisprecheinrichtung EGO CUP von Funkwerk zu Testzwecken zugeschickt bekommen. Auch wenn mich der Name erst abgeschreckt hat, zeigt sich jedoch schnell, dass hinter dem Produkt eine pfiffige Lösung steckt.

Der Namesbestandteil „Cup“ verrät auch schon die Befestigung der Freisprechanlage. Sie wird auf einen Aufsatz gesteckt, der sich mittels flexibler Lamellen in jedem Getränkehalter sicher befestigen lässt. Damit befinden sich der EGO CUP in bequemer Griffweite für Fahrer und Beifahrer in der Mittelkonsole, so das er von beiden gleichermaßen genutzt werden kann. Nachteilig ist diese Befestigungsart nur, wenn – wie bei mir im Subaru – die Getränkehalter versenkt sind, und das Gerät dadurch nicht ganz so leicht zugänglich ist. Der Vorteil gegenüber festeingebauten Freisprecheinrichtungen liegt klar auf der Hand: Mit wenigen Handgriffen kann dieses Produkt in ein anderes Auto umgebaut werden.

So flexibel wie die Befestigung zeigt sich auch die Stromversorgung. Diese wird einfach in den Zigarettenanzünder gesteckt und mit der Freisprecheinrichtung verbunden. Soweit nichts besonderes, aber beim Anschluss wurde mitgedacht. Er entspricht den USB-Steckern, wie sie auch in vielen Handy und Kleingeräten verwendet werden. So kann man das Kabel ebenfalls zum Laden dieser Geräte verwenden, wenn man den EGO CUP gerade nicht benutzt. Zum Handy selbst wird eine Verbindung über Bluetooth aufgebaut, so dass hier kein weiteres Kabel notwendig ist. Das Handy kann also in der Tasche oder Jacke bleiben.

Von diesen äußern Werten hat man als Anwender aber leider nicht viel, wenn der wesentliche Punkt, die Sprachqualität, nicht zufriedenstellend ist. Aber auch hier glänzt der EGO CUP und kann gut punkten. Selbst bei hohen Geschwindigkeiten ist die Sprachqualität vergleichbar mit fest eingebauten Freisprechanlagen. Ich hatte im Test zwar kleiner Aussetzer. Diese schienen mir dann allerdings an der Netzqualität und nicht an dem EGO CUP zu liegen.

Damit ein Gespräch zustande kommen kann, bietet die Anlage eine sehr einfache Bedienung. Neben den beiden Knöpfen für die Regelung der Lautstärke gibt es einen grünen Knopf zum Annehmen bzw. zur Wahlwiederholung, wenn gerade kein Anruf eingeht. Die rote Taste hingegen dient zum Ablehnen bzw. Auflegen und der Ansteuerung der Sprachwahl, falls das Telefon dies unterstützt. Dabei sind alle Tasten leicht erhaben, so dass man sie auch ertasten kann ohne den Blick vom Verkehr abwenden zu müssen.

Erfreulicher Weise kostet der EGO CUP trotz eines guten Produktdesigns und einer guten Produktqualität keine Welten. Der Listenpreis liegt bei 89 €. Bei Amazon kann man das Produkt aber bereits ab etwa 70 € bestellen.

Auch wenn ich mit dem Produkt und der Verarbeitung sehr zufrieden bin, möchte ich doch noch zwei Verbesserungsideen für den EGO CUP anbringen. Zum einen hasse ich es, wenn das lose Teil aus dem Zigarettenanzünder im Auto rumkullert. Eine kleine Mulde unten in der Befestigung könnte einen Aufbewahrungort hierfür schaffen. Zum anderen wäre es tatsächlich sinnvoll, wenn man über den EGO CUP das Handy auch tatsächlich laden könnte, wie das bei festen Freisprechanlagen oft der Fall ist.

Kurzübersicht

Preis:
ab ca. 70,00 €

Bezugsquelle:
Amazon, Elektrohandel

Vorteile:
+ Flexibel und übertragbar einsetzbar
+ Gute Sprachqualität
+ Einfache Bedienung
+ Schicke Optik
+ Geringe Preis
+ Keine festen Einbauten erfoderlich

Nachteile:
– Kein Laden des Handys

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