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FoodBloggerCamp – Rückblick aus Orga-Sicht

FoodBloggerCamp 2014

Vorletztes Wochenende fand in Reutlingen das erste FoodBloggerCamp statt, das ich zusammen mit Mella organisieren durfte. Nach verschiedenen Foodcamps war es das erste Barcamp, das sich speziell an FoodBlogger richtete. Über 60 von ihnen waren mutig und folgten unserem Ruf in das Cooking Concept in Reutlingen. Hier mal ein kleiner Rückblick aus organisatorischer Sicht.

Um es mal so zu sagen: Ich habe schon viele, viele Barcamps durchgeführt. Aber das war bislang meine größte Herausforderung überhaupt. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich mich wohl nicht darauf eingelassen. Aber so im Rückblick ist klar, dass Mella und ich uns der Herausforderung wieder und wieder stellen werden. Der nächste Termin in Reutlingen steht ja bereits mit dem 27.2-1.3.2015. Andere Städte werden wohl auch noch dazu kommen.

Zwei Dinge unterscheiden das FoodBloggerCamp von anderen Barcamps: Zum einen wurde hier gemeinsam gekocht. Dafür waren im Vorfeld Zutaten zu besorgen. Erschwerend natürlich für angedachte Sessions aber auch zum „frei Kochen“. Insgesamt hatten wir am Schluss über 500 Kilo Lebensmittel und 260 Liter Getränke vor Ort. Dazu wurden 70 Goodie-Bags für die Teilnehmer mit Geschenken der Sponsoren gepackt. Diese wogen weitere 420 Kilo und hatten einen Wert von etwa 20.000 Euro. Das sind Zahlen, die sich leicht lesen. Aber was das wirklich bedeutet, wurde Mella und mir erst so richtig vor Ort klar. Glücklicherweise konnte Locationinhaber Marcus noch eine extra Hilfskraft für Samstag anfordern – sonst wären die Taschen nicht fertig geworden.

Ein paar besondere Highlights bei den Herausforderungen:

  • Mengenmäßig waren es so viele Lebensmittel, dass wir einen Kühlanhänger von unserem Sponsor Eiszeitquell nutzen mussten, um alle Sachen kühlen zu können.
  • Für den Einkauf im Großmarkt mussten wir zwei Mal fahren, weil der Kofferraum des Kombis selbst bis unter die Decke beladen zu klein war.
  • Der Einkaufszettel umfasste fünf A4-Seiten und doch besorgten wir vor Ort noch mehr als darauf stand.
  • Alle Goodiebags vor Ort zu packen war ein Arbeitsaufwand von gut 16 Stunden.
  • Bei meinen Eltern gingen als Zwischenlager eine komplette Autoladung Kisten ein.
  • Der Vortrag bestand ausschließlich aus Einkaufen und Kisten schleppen. Und zwar von morgens 8 Uhr bis abends um 18 Uhr. Zeitweise mit Unterstützung von Markus und seinem Team.
  • Für die „Reste“ gab es zusätzlich zur Goodiebag 70 leere Taschen von GALERIA Kaufhof und ein Dosenset von Lock & Lock, damit die Teilnehmer diese nachhause schaffen konnten.

Die Sessionplanung erledigten wir ganz klassisch vor Ort. Bei den praktischen Sessions – sprich dem gemeinsamen Kochen und Backen – gab es aber zusätzlich eine Vorplanung, weil wir die Sachen ja mit besorgen mussten. Stellenweise war es auch schwer, die Anforderungen beispielsweise beim Brotbacken oder Einkochen im Sessionplan sinnvoll zu platzieren. So etwas braucht einfach Zeit und musste auf beide Tage verteilt werden.

Aber es war eben nicht nur mein anstrengendstes Barcamp. Sondern auch ein Highlight bei all den Barcamps, die ich besuchen oder selbst auch die Beine stellen durfte. Warum? Weil wir das beste Eventformat der Welt mit gemeinsamem Kochen und Essen kombiniert haben! Weil wir sensationelle TeilnehmerInnen hatten! Weil wir eine geniale Location und einen unendlichen coolen Marcus vor Ort hatten! Und weil wir eine wunderbare Mischung von großen Brands und kleinen aber feinen Anbietern unter unseren Sponsoren hatten! DANKE AN EUCH ALLE!

Das Feedback, das wir von allen Seiten bekamen, war überwältigend. Zusätzlich folgten nach dem Wochenende sofort die ersten Sponsoringanfragen für das nächste Mal. Und eine Gruppe aus dem Raum Frankfurt hat auch schon angefragt, ob wir das nicht auch dort mal durchführen können…

Also: Es geht auf jeden Fall weiter! Wer am Ball bleiben will, findet auf unserer Webseite immer aktuelle Details.

Über einige der Punkte werde ich mir in den kommenden Wochen noch besonders Gedanken machen, wie man die noch besser lösen kann. Ich glaube in der Kombination von Barcamps mit solchen sehr handwerklichen Sessions liegen noch spannende Herausforderungen vor uns Barcamp-Organisatoren.

Und hier noch ein Blick auf unsere Sponsoren:
CookingConcept Küchen Atlas RezepteBuch.com GALERIA Kaufhof HÄDECKE CUCINIALE Kissyo Villeroy & Boch Sonnentor Eiszeitquell Lock & Lock lovechock - happiness inside Madavanilla Mindjazz Pictures GAZI DELINAT - Wein aus gesunder Natur sonntagmorgen.com - Zeit für guten Kaffee DELI CHROMA Cnife walls.io

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