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Ghost Rider – Spirit of Vengeance

Filmplakat zu Ghost Rider - Spirit of Vengeance

Ich komme gerade wieder aus einer Pressevorführung im Kino. Heute stand Ghost Rider – Spirit of Vengeance in der 3D-Version auf dem Programm.

Die Handlung in Kürze zusammengefasst ohne dabei zu viel zu verraten: Der ehemalige Motorrad-Stuntman Johnny Blaze (wie im ersten Teil gespielt von Nicholas Cage) hat sich zurückgezogen und kämpft mit seinen Ghostrider-Kräften, die ihn belasten. Als die Handlanger des Teufels einen Jungen (Fergus Riordan) zu entführen trachten, wird er von einem Mönch (Idris Elba) aufgesucht der ihn bittet den Jungen zu beschützen. Denn mit seinen Kräften ist er der Einzige, dem das möglich ist. Es entbrennt eine Jagd nach dem Jungen um dem Teufel zuvorzukommen und ihn ihn Sicherheit zu bringen…

Im Vergleich zum ersten Teil (erhältlich als Blu-ry und DVD) macht sich deutlich der technische Fortschritt bemerkbar. So ist der Ghost Rider selbst als auch seine Maschine viel detailierter und wird auch öfters in einer Nahaufnahme gezeigt. Auch die Szenen, in denen Blaze in den Ghost Rider verwandelt werden viel mehr im Detail gezeigt.

Auch sonst zeigt der Film mehr Liebe zum Bild als manch anderer Actionfilm. Gerade in den Anfangsszenen kommt dabei den Bildern auch der 3D-Effekt durchaus zu Gute. Aber auch später im Verlauf des Films gibt es immer wieder Szenen, die in 3D sehr gut wirken. Im Gegensatz zu vielen anderen Filmen lohnt sich hier der Aufpreis für 3D und das Drücken der schweren Brille auf der Nase also doch mal.

Insgesamt lebt der Film aber sehr stark von der Action und Flammen. So setzt der Ghost Rider nicht nur sein Bike sondern später auch einen LKW und einen kompletten Schaufelradbagger in Flammen. Die Effekte und Stunts sind dabei gut umgesetzt, so dass man sie im Film gerne sieht. Diese sehr temporeichen Szenen wechseln immer wieder mit den Teilen, in denen versucht wird eine Handlung aufzubauen. Diese Teile konnten mich weniger überzeugen und wirken doch eher wie der Versuch die actionreichen Szenen aneinanderzuleimen. Optisch würde ich den Film also durchaus als Gelungen bezeichnen, die Handlung bleibt eher Beiwerk.

Ein Stück trät dazu auch Nicholas Cage in der Hauptrolle bei: Seine Mimik passt sich nur bedingt der Situation an. Nur den Wechsel zum Rider kauft man ihm wirklich ab, in den anderen Szenen wirkt er eher unpassend oder steht sowieso in Flammen, so dass seine Mimik hier ohnehin nicht zum tragen kommt. Der restliche Cast gefällt mir da schon besser: Ciarán Hinds wirkt als Teufel diabolisch während man Idris Elba den zu allem entschlossenen Mönch abnimmt. Violante Placido spielt die etwas unbeholfene aber dann doch entschlossene Mutter recht treffend während Fergus Riordan als ihr Sohn etwas blass wirkt.

Insgesamt würde ich sagen ist Ghost Rider – Spirit of Vengeance ein kurzweiliger Action-Film. Er reißt einen nicht unbedingt aus dem Kinosessel, verspricht aber eine gute Unterhaltung.

Kinostart: 23.2.2012
Meine Bewertung: 7/10</strong

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