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HTC Touch Magic von Vodafone im Test

Nachdem ich vor einer Weile mit dem T-Mobile G1
das erste Android Handy auf dem deutschen Markt testen konnte, habe ich natürlich beim Vodafone HTC Touchmagic eine Testmöglichkeit ebenfalls wahrgenommen. Und so konnte ich – nachdem ich das Handy bereits zur CeBIT mal kurz in der Hand hatte – es dieses Mal etwas ausgiebiger
testen.

Der erste Eindruck des HTC Touch magic ist gut. Das Gerät wirkt stabil und gerade im Vergleich
zum G1 deutlich „stabiler“. Dabei wirkt sich natürlich sehr die fehlende Tastatur aus, so dass das Handy
auch deutlich kompakter ist. Farblich ist das HTC-Gerät in Weiß gehalten, ebenso wie bei der
Hülle. Dort stört mich die weiße Farbe, weil sie auf jeden Fall schmutzanfälliger ist. EIinen Gürtelclip
hat man wie bei den meisten anderen Handys leider nicht beigelegt.

Im Inneren werkelt das Android-System von Google. Während man in der ersten Version noch
einen Google-Account angeben musst, ist diese Angabe hier noch optional. Einige Anwendungen betreibt man
jedoch sinnvoller Weise mit einem Account, weil damit auch gleich die Sicherung der Daten gewährleistet
ist.

Spannend war für mich vor allem die Frage, wie sich Android ohne physische Tastatur bedienen lässt. Dazu
wird bei Texteingaben eine Display-Tastatur eingeblendet. Diese lässt sich deutlich leichter
bedienen als beispielsweise die entsprechenden Tastaturen unter Windows Mobile. Das Ein- und Ausblenden
der Tastatur erfolgt dabei fast immer richtig, nur selten ist die Tastatur im Weg oder fehlt. Die
automatischen Vorschläge, die das Tippen erleichtern sollen, sind für meinen Geschmack sowohl inhaltlich
als auch funktional gewöhnungsbedürftig. Im regulären Betrieb würde ich diese vermutlich ausschalten.
Bei längeren Texteingaben würde ich eine physische Tastatur wie beim G1 oder dem HTC Touch pro auf
jeden Fall vorziehen.

Im Marketplace stehen zur Erweiterung des Systems zahlreiche hilfreiche Programme zur
Verfügung. Die meisten davon sind kostenfrei und können direkt online installiert werden. Dabei
erhält man Informationen darüber auf welche Systemfunktionen die Anwendung zugreift und kann selbst
entscheiden, ob man dies zulassen möchte. Zumindest eine Anwendung habe ich dabei gefunden, die sich
leider ohne physische Tastatur nicht benutzen ließ.

Abgesehen von solchen kleinen Problemen lässt sich das HTC Touch magic ebenso einfach und intuitiv
bedienen wie bereits das G1. Noch nicht ganz am Puls der iPhone-Zeit ist dabei die fehlende
Multitouch-Bedinung. In der Praxis stellt dies jedoch keinen nennenswerten Nachteil bei der
Bedienung dar.

Im Vergleich mit dem G1 vermisse ich beim HTC Touch magic vor allem eine physische Tastatur. Daher
würde ich persönlich noch zum G1 tendieren. Wer meint auch ohne Tastatur auszukommen, für
den stellt das in diesen Tagen erschienen G2 touch von T-Mobile auch noch eine Alternative dar.
Dieses habe ich zur Zeit gerade im Test.

Für weitere Testberichte zum HTC Touch magic siehe auch testfreaks.de.

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