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Krieg in Second Life?

Ich kann mich noch gut an eine Diskussion über Second Life auf dem letzten Barcamp in Frankfurt erinnern. Mein Standpunkt war ist eigentlich der folgende:

Momentan sehe ich in Second Life eher eine Spielwiese als ernstzunehmende Business-Modelle. Und für Spielereien habe ich einfach keine Zeit. Außerdem stellt sich in einer virtuellen Welt, die von den Benutzern geschaffen wird, eingentlich nicht die Frage ob sondern nur wie lange es dauern wird bis dort auch Gewalt und Krieg „gespielt“ werden.

Das sei alles kein Problem und auf speziellen Inseln auch möglich aber nicht generell in Second Life. Ich habe das nicht verifiziert oder wiederlegt. Aber das hier liest sich für mich anders:

„Terrorismus“
„Sie haben Bomben geschmissen, das Gebäude mit Waffen gestürmt, Feuer entzündet – alles, was man sich vorstellen kann“, beschwert sich ein offizieller Vertreter der regierenden sozialistischen Partei, der unter dem Namen „Zeros Kuhm“ auftritt. [futurezone@orf.at]

Es geht darum, dass sich Mitglieder spanischer Parteien versuchen gegenseitig ihre virtuellen Parteizentralen abzufackeln. Und ich fürchte die Hemmschwelle so etwas zu tun dürfte in virtuellen Welten weit geringer sein als in der Realität.

Und selbst wenn (Waffen-)Gewalt von den Betreibern unterbunden wird – Menschen sind kreativ was andere Möglichkeiten angeht sich gegenseitig Schaden zuzufügen. Das wird auch in einer virtuellen Welt nicht viel anders sein. 🙁

via: Der Schockwellenreiter

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