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Microsoft lernt – bedingt

Die neue Version 12 von Microsoft Office, die kommendes Jahr erscheinen soll, wird auch nativen PDF-Support bereitstellen. Damit ist es möglich aus den Office-Applikationen direkt PDF-Dateien zu erzeugen. Auch wenn freie Office-Pakete wie OpenOffice dies bereits lange ganz selbstverständlich anbieten, ist dieser Schritt dennoch überraschen. Denn hierdurch werden die alternativen Dateiformate von Microsoft geschwächt. Aber den Wunsch der Kunden hat dann doch eine Einsicht bewirkt, sich etablierten Formaten zu öffnen statt immer ein eigenes Süppchen zu kochen. Wir dürfen gespannt sein, wie standardkonform die von Microsoft Office erzeugten PDF-Dateien dann wirklich sein werden.

An einem anderen Punkt zeigt sich Microsoft dann aber doch uneinsichtig: Es soll keine Microsoft Office Version für Linux erscheinen. Ob man hier auch warten möchte, bis 30000 Kunden pro Woche nach einer solchen Lösung suchen? Das zumindest wird wohl nie eintreten, solange es freie und funktionale Alternativen unter Linux gibt, denen die meisten Nutzer von Office-Produkten unter Linux wohl den Vorzugeben werden, wenn sie ihr bisheriges Office-Paket nicht nach Linux mitnehmen können.

Quellen:
MS Office „12“ soll PDFs erzeugen können (Heise Newsticker)
Microsoft plant kein Office für Linux (Heise Newsticker)

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