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2 Kommentare

  1. Bei TinyURL missfällt mir eine Sache: Ähnlich wie diverse Versuche zur Einführung von Real Names höhlen sie die öffentliche Infrastruktur des DNS aus. Sie schalten ihm einen eigenen (proprietären) Namensraum zur Beschreibung von Web-Ressourcen vor.

  2. Eine interessante Betrachtung zu diesem Angebot. Allerdings sehe ich einen gravierenden Unterschied zwischen TinyURL und Real Names: Der Namensraum von TinyURL ist nicht auf menschliche Merk- und Lesbarkeit ausgelegt. Man kippt eine URL rein und bekommt eine Kurzfassung – ohne Einfluss darauf zu haben, wie diese aussieht. Das macht den Namensraum wirtschaftlich erst mal völlig uninteressant. Cybersquatter bleiben völlig aussen vor, technisch Interessierte erhalten jedoch ein Hilfsmittel für Postings. Genau darauf wird auch abgezielt: „[…] we will create a tiny URL that will not break in email postings and never expires.“

    Dabei handelt es sich also um eine reine Kurzform, die aber – und das finde ich wichtig – auf der selben Technologie basiert, wie der „gespiegelte“ Namensraum. Jeder könnte eine solche Technik problemlos für sich übernehmen und jeder, der den alten Namensraum beherrscht, beherrscht auch dessen – nennen wir es mal – Erweiterung und teilweise Optimierung durch TinyURL. Im Gegensatz dazu versuchen Real Names und Co einen eigenen abweichenden Namensraum zu etablieren.

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