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No-Show-Rate durch Pfand drücken: Erfahrungen vom Blog-trifft-Gastro

Seit einiger Zeit wird ja immer mal wieder die Frage diskutiert, ob man die No-Show-Rate bei Barcamps dadurch drücken kann, dass man eine Art Pfand einführt. Dieses zahlen die Teilnehmer bei der Anmeldung und erhalten es bei Erscheinen zurück. Der Rest wird im Zweifelsfall in die Barcamp-Kasse geworfen oder an eine gemeinnützige Organisation gespendet.

Beim diesjährigen Blog-trifft-Gastro habe ich eine solche Anmeldegebühr eingeführt. Und das durchaus erfolgreich. Kein einziger der angemeldeten Teilnehmer hat gefehlt. Das mag natürlich auch damit zusammenhängen, dass ich die meisten Teilnehmer persönlich kenne und wir nur eine kleine Gruppe (19 Personen) waren.

Abgewickelt habe ich das ganze über Amiando, indem ich dort einfach ein Event mit Ticketshop (20 €) eingerichtet habe. Beim Abendessen am Samstag habe ich dann einfach pro Teilnehmer diesen Betrag beim Bezahlen mit übernommen. Dadurch musste ich nicht größere Mengen 20€-Scheine besorgen.

Was will ich damit sagen: In kleinen Gruppenist eine solche Anmeldegebühr durchaus hilfreich. Gerade in diesem Fall mussten wir sicherstellen, dass die Teilnehmer erscheinen und ihr Menü bezahlen, weil diese vorbestellt wurden. In größeren Gruppen stelle ich mir das Handling hingegen schwierig vor. Gerade bei BarCamps müsste man den Geldbetrag bar ausschütten, was einiges an Problemen (Geldbeschaffung, Kasse, Abrechnung, Sicherheit) mit sich bringen würde, die wir in diesem Fall nicht hatten.

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