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Preisvergleich Autogas und Benzin

Aus meiner beliebten Reihe „Fragen, die Jan während des Autogas-Tanken gestellt werden“: Wie viel Geld spart man durch Fahren mit Autogas?

Nun, das hängt natürlich davon ab, wie viel man fährt. Generell müssen neben dem direkten Preisvergleich pro Liter noch den Mehrverbrauch durch die geringere Dichte von Autogas und die Umrüstung berücksichtigen.

Setzen wir für die Kosten für Umrüstung einfach mal Kosten in Höhe von ca. 2000 Euro an. Los geht es zwar bereits ab etwa 1000 Euro bei einem 3-Zylinder und einer einfachen Anlage. Aber da wollen wir mal etwas großzügiger sein.

Der Literpreis stellt sich in Stuttgart wie folgt dar: 0,695 Euro / Liter LPG und 1,368 Euro / Liter Benzin normal bleifrei.

Legen wir nun einen Durchschnittsverbrauch von 9 Litern / 100 km (Subaru Legacy Kombi) und 20.000 km Fahrleistung im Jahr zu Grund. Das macht dann einen Bedarf von 1800 Litern Benzin bzw. 2070 Litern Autogas pro Jahr. Umgrechnet liegen die Kosten bei 2460 Euro für Benzin und 1440 Euro für Autogas. Die jährliche Ersparnis beträgt an dieser Stelle etwa 1000 Euro.

Mit diesen Daten rechnet sich der Umbau nach zwei Jahren. Danach spart man ca. 1000 Euro pro Jahr.

Unberücksichtigt bei diesem Vergleich bleiben die höheren Wartungskosten durch die Autogasanlage und im Gegenzug der höhere Wiederverkaufswert des Wagens.

8 Kommentare

  1. Jupp, das netzathleten Schlachtschiff fährt auch mit Autogas… aber habe mir dazu auch mal Gedanken gemacht, weil sich das Umrüsten relativ schnell rechnet.
    Warum ist es denn so billig, viel billiger ist die Herstellung ja nicht, also macht das Thema Steuern das Ganze billiger. Und dann ergibt sich die Frage, wie lange noch!?
    Gruß
    Stefan

  2. Benjamin

    Noch schneller amortisiert sich die Autogasanlage, wenn man in der Nähe der Niederlande wohnt.

    Hier haben wir einen LPG Preis von ca. 50 Cent pro Liter 🙂

    Wenn das so weitergeht mit den Dieselpreisen steigt ich auch bald um 🙁

  3. André

    Nunja, der Rechner und Deine Gedankengänge sind schon nicht falsch, aber Du nimmst einen Subaru als Beispiel und redest dann von einer Gasanlage für € 2000,-.
    Ich finde das ist eher unealistisch. Klar kann man sich eine günstige Anlage einbauen lassen oder nach Polen fahren, aber (zumindest in NRW) sollte man bei einem guten Umbau mit einer gescheiten automatischen Anlage schon € 2.500,- rechnen.
    Dennoch ein guter Kurzbericht zur Lage des Spritwahnsinns. 😉
    Gruß
    André

  4. Dominik Schmauder

    Also verbrauchen tut meiner mit Gas unter 11 Liter bei 193 PS (Mercedes C-Klasse C 230 Kompressor Bj. 96) und mit Benzin auch nicht großartig anders(Bei den meisten 11-14, bei mir halt bei gleicher Fahrweise ca. GLEICHER Verbrauch wie Gas…)

    Vernünftige Hochleistungsgasanlage mit sehr fein-eingestellter Steuerung.

    Mein Verwandter baut die Gasanlagen 1A um und hat eine geheime Einstellung, wo so ziemlich keiner hinter kommt 😉

    Aber bloß keine Prinz … Wenn schon investieren, dann bitte vernünftig 🙂

    Grüße und so 🙂

  5. Missingno.

    Ich bin schwer am überlegen, ob ich mein vollwertiges Reserverad nicht lieber durch einen Autogas-Tank ersetzen soll und eine entsprechende Anlage nachrüste. Allerdings meinte der lokale Händler, dass die Umrüstung meines Corsa D (3-Zylinder) etwa 2.500€ kosten soll und es sich überhaupt nicht lohnt, da der Verbrauch mit ~6,5l/100km (mit E10 tendenziell gegen 7l/100km) recht gering ist und meine Fahrleistung mit 12.000km/Jahr auch nicht sonderlich hoch.
    Welche Reichweite ist denn bei einer Autogas-Tankfüllung in der Regel zu erwarten bzw. wie groß ist ein „normaler“ Autogas-Tank?

  6. Missingno: Ich nehme an, dass er da Recht behält, dass sich das finanziell nicht lohnt.

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