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Radtour entlang Kocher und Bühler – Ankunft in Schwäbisch Hall

Letztes Jahr lud mich Hohenlohe + Schwäbisch Hall Tourismus zu einer kleinen Radtour entlang der Kocher und Bühler ein. Auf Grund meines Umzugs und dem damit engen Zeitplan letztes Jahr konnte ich diese Einladung erst vorige Woche wahrnehmen. Es ist in diesem Umfang seit vielen Jahren meine erste Radtour und ich war sehr gespannt, was mich erwartet. Hier nun mein Reisebericht in mehreren Teilen.

Da ich mit dem Flieger und Zug reiste, konnte ich nicht mein eigenes Fahrrad für die Tour nutzen. Ich bekam daher vor Ort ein Leihfahrrad am Hotel, welches für die nächsten drei Tage mein treuer Begleiter sein sollte. Ich hatte mir eine normale Satteltasche und die Office Bag von Ortlieb mitgebracht, damit ich für meine Sachen unterwegs viel Platz hatte. Für die vielen kleinen Sachen wie Geldbeutel, Sonnenbrille und Co hätte ich mir vor Ort noch eine Lenkertasche gewünscht.

Mein Leihfahrrad
Mein Leihfahrrad

Da ich insgesamt eine Woche unterwegs war, war ich übrigens über den Gepäckservice des Regionaltaxis sehr dankbar. Dieser transportierte den großen und schweren Koffer jedes Mal für mich von Unterkunft zu Unterkunft.

Schwäbisch Hall

Startpunkt der Tour war Schwäbisch Hall. Als ich dort am Dienstag mit dem Zug ankam, war ich baff: was für eine malerische Stadt! Obwohl ich ja bis letztes Jahr nicht weit weg wohnte und auch einige Leute aus Schwäbisch Hall kenne, war mir das bisher entgangen. Bewusst war ich nur einmal dort, als ich wegen eines Unwetters spontan dort übernachtete. Aber da sah ich nicht viel von der Stadt.

Die Innenstadt besteht zu einem großen Teil aus mittelalterlichen Häusern. Man fühlt sich glatt um ein paar Jahrhunderte zurückversetzt. Wirklich idyllisch und allein schon eine Reise wert. Mitten durch schlängelt sich der Kocher (nicht „die“, wie man mich gleich mehrfach berichtigte) und rundet das Bild einer wunderschönen Stadt ab.

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Häuser am Marktplatz von Schwäbisch Hall

Dazu bietet Schwäbisch Hall weitere touristische Sehenswürdigkeiten, wie etwa die Kunsthalle Würth.

Positiv ist mir nicht nur in Schwäbisch Hall, sondern auch auf den Touren die Hilfsbereitschaft der Menschen vor Ort aufgefallen. Versuchte ich mich anhand von Karten zu orientieren, wurde mir häufiger Hilfe angeboten. (Ja, ich habe eine Papierkarte genutzt – nicht mein Handy!)

Hotel Scholl

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Hotel Scholl

Übernachten durfte ich im Hotel Scholl, welches sich oberhalb der Altstadt unmittelbar an der Kirche befindet. Es ist ein wunderschönes altes Haus, dass in den 80er Jahren zu einem Hotel umgebaut wurde. Auf sieben Stockwerken laden hier Zimmer zum Verweilen ein. Das Leihfahrrad wurde bereits zu Hotel geliefert und so konnte ich mich abends gleich daran machen, meine mitgebrachten Satteltaschen zu montieren. Abends wurde es in der Garage eingeschlossen, sodass es trocken und sicher war.

Für den kleinen Hunger und Durst steht im Erdgeschoss ein Kühlschrank, in dem sich verschiedene Getränke, hochwertige Süßigkeiten und sogar Eis befinden. Die Getränke gibt es zudem auch in großen Flaschen, sodass man keine zig kleinen Flaschen nacheinander austrinken muss.

Mein Zimmer für die Übernachtung war sehr groß, ich hatte das größte des Hauses bekommen. Es war sehr ordentlich geputzt und alles gut in Schuss. Auch wenn die Einrichtung schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat und nicht mehr modern ist. Die zum Altbau passenden Fenster des Zimmers sind leider nicht sehr gut geräuschgedämmt, was den Lärm der hinter dem Haus verlaufenden Bundesstraße hereindringen lies. Wer bei solchen Geräuschen nicht schlafen kann, sollte nach einem ruhigen Zimmer zur anderen Seite hin fragen oder sich entsprechende Hilfsmittel mitnehmen.

Ein Highlight war das Frühstück im Hotel Scholl: Die Räume im Erdgeschoss verbreiten eine wunderbare Atmosphäre, bei schönem Wetter kann man auch auf der kleinen Terrasse essen. Die Auswahl an herzhaften und süßen Speisen ist sehr gut. Dazu sind alle Speisen von sehr guter Qualität und wirklich lecker. Wer mich kennt, weiß, dass so eine Aussage von mir echt was heißen will.

Im nächsten Blogpost geht es dann mit der ersten Etappe weiter.

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