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Rückblick auf das bosscamp in Singen

bosscamp-Logo

Vor einer Woche fand in Singen das eintägige bosscamp statt, dass Oliver Gassner organisiert hat. Es war ein kleines aber feines Barcamp zum Thema Selbstständigkeit im Rahmen der Gründerwoche. Unterstützung gab es unter anderem von der IHK Hochrhein-Bodensee und den Wirtschaftjunioren Konstanz-Hegau. Hier mein Rückblick auf das bosscamp.

Mit 14 Teilnehmern war es mein bislang kleinstes Barcamp. Davon waren vier Personen mit Barcamp-Erfahrung anwesend, zwei weitere hatten vorher an ein Barcamp teilgenommen. Um es gleich vorwegzunehmen: Es hat auch mit dieser Personenzahl sehr gut funktioniert und das bosscamp war für mich ähnlich bereichernd wie die „großen“ Camps. Die Diskussionen waren sehr produktiv – vor allem weil bei so kleinen Gruppen sich niemand verstecken kann. Vielleicht sind dahe rkleine Camps gerade besonders produktiv?

In zwei Räumen fanden insgesamt 14 Sessions statt, sodass wir immer nur ein Thema verpassten. Darunter waren auch Angebote von verschiedenen Leuten, die von sich selbst sagten, dass sie eigentlich nur als „Touristen“ zuhören wollten.

Bosscamp Eröffnung

Meine erste Session bot ich zu Suchmaschinenoptimierung an, wobei ich gegen meinen Namensvetter Jan Vinzenz Krause (alias „Kondomberater“) konkurrierte. Er stellte den Weg in klassische Medien vor, sodass ich nur einen Teilnehmer bei mir hatte. Er bekam also eine Einzelberatung zu SEO, was sicherlich nicht schlecht für ihn war. 😉

Im Anschluss entspannte ich in der Hypnose-Session von Alexander Krotz, wo wir lernten, wie diese begründet wurde, und er uns durch eine Trance führte. Für mich hat die Session ein paar Vorurteile über Hypnose zurechtgerückt.

Vor dem Mittagessen stellte Florian uns eine Auswahl an Webtools vor. Darunter waren leider wenig neue Sachen für mich – interessant war es trotzdem. Ich habe die Session aber gleich genutzt um, Flinc zu promoten, während ich dort parallel meine Heimfahrt fand.

Nach der Pause bot ich meinen Barcamp-Klassiker „Selbstfindung statt sich selbst im Weg rumstehen“ mit gutem Zuspruch an. Dazu gab es erstmalig Folien mit ein paar spannenden Zahlen. Mal schauen, ob ich das in Zukunft beibehalte. Den Mitschrieb hierzu vom lifeworkcamp gibt es als Blogpost.

Thematisch passend schloss Michael Ploschke mit seiner Session „Geld als (Lebens)thema“ an. Hier habe ich mich auch mit mein Wissen eingebraucht. Unter anderem habe ich auf das Büchlein „Die Wissenschaft des Reichwerdens“ hingewiesen – auch wenn dieses für einige Leser vermutlich zu esoterische Ansätze beschreibt. Eine Idee aus diesen 45 Minuten setze ich übrigens seit gestern praktisch um. Da gibt es also nächstes Mal ein Erfahrungsupdate. (Was genau möchte ich aber „aus Gründen“ nicht hier öffentlich kommunizieren. Die Sessionteilnehmer werden ahnen, was ich meinen …)

Es folgte erneut Alexander Krotz mit seiner Fragestellung, wie ein Kommunikationskonzept für einen Heilpraktiker aussehen kann. Die Session entwickelte dann eher zu „Selbstständigkeit als Heilpraktiker“. Schön war, dass ich sowohl meine Erfahrungen und Ideen einbringen konnte, also auch selbst von Anregungen profitierte.

Abends hatten wir einen Zeitslot angehängt, um ohne dritten Raum auszukommen. Michael Ploschke bot passend zum gesamten Nachmittag eine Session über Existenzgründung an. Diese führten wir ganz praktisch für Sabrina Sterke anhand ihrer aktuellen Situation durch.

Abgerundet wurde das bosscamp mit einer Feedbackrunde. Es gab durchgehend positiven Rückmeldungen von allen Teilnehmern. Zur „Belohnung“ folgte eine Runde belegten Brötchen zum Abendessen. Anschließend nutzte ich das erste Mal eine Flinc-Mitfahrt, um nach Hause zu kommen, und konnte so elegant dem Schienenersatzverkehr von Singen bis Tuttlingen entgehen.

Das bosscamp hat sich für mich gelohnt und ich nehme an einer Folgeveranstaltung gerne wieder teil. Als Optimierungspunkt sehe ich das Essen, was für mich gerne noch mehr Qualität bieten darf. Dafür braucht es aber mehr Sponsoren oder höhere Teilnehmerbeiträge. Außerdem wäre ein anderer Wochentag wohl für eine höhere Teilnehmerzahl hilfreich. Ach und eine eigene Webseite wäre hilfreich – muss ja nicht viel drauf. Aber ein abgelaufenes Xing-Event verlinken ist nicht so hilfreich.

Weitere Blogposts über das bosscamp:
Erstes Bosscamp Singen – ein Barcamp (Ute)
Erstes bossCamp @ Singen am Hohentwiel – das Fazit (Oliver)

2 Comments

  1. Sabrina Sternke

    Lieber Jan,

    ich kann dir nur zustimmen. Ich fande das Camp auch einen vollen Erfolg! Nächstes Jahr werde ich wieder dabei sein.

    LG

    Sabrina

  2. Hoi Jan, danke für den Eitrag und Deine initiative Unterstützung des Singener Barcamps. Nun war ich ja einer der Touristen, der – außer einer gewissen Neugier – scheinbar nichts mitbringen konnte. Aber es kam anders . . .

    Ich bin abends sehr erfüllt (sowas kann man ja als ständig um die eigene Work-Life-Balance Bemühter sagen) mit ungalublich vielen Neuigkeiten, Anregungen und Kontakten nach Hause gegangen. Und weiß jetzt einiges über Videoproduktion, Kondome und Zubehör, fand meine NLP-Ausbidlung durch die Trance von Alex aktiviert, hab da jemanden zum Thema Digitale Audioproduktion kennengelernt (melde Dich mal bei mir, ich habe leider keine Kontaktdaten von Dir) und bekam eine kleine Ahnung davon, was ich trotz Interesse verpasst habe.

    Mit hat diese wunderbare Grundhaltung der gegenseitigen Unterstützung bei allen Teilnehmern ausgesprochen gut gefallen. Letztendlich sind Menschen (und solche Events) mit dieser Haltung einer der wichtigsten Bausteine dafür, dass ein Leben beruflich und persönlich gelingen kann. Danke an Euch alle und wenn ich etwas zu solchen prozessen beitragen kann, lasst es mich wissen . . .

    Michael

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