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Schlechtes Beispiel für SEO

Das es im Bereich der Suchmaschinenoptimierung (kurz SEO) viele schwarze oder zumindest graue Schafe gibt, ist kein Geheimnis. Aber die im folgenden Video beschriebene Praktik stellt schon einen traurigen Negativrekord für manipulatives und negatives Verhalten von Suchmaschinenoptimierern dar:


Video: website-marketing.ch, via: leumund.ch

Das eine Wettbewerberanalyse sicherlich eine gute Methode ist, neue Linkquellen zu finden, ist natürlich unbestritten. Aber die Dreistigkeit die Linkpartner in dieser Form anzumailen verschlägt mir echt die Sprache. Wie man es richtig macht, ist beispielsweise bei seokratie.de nachzulesen: Vom Mitbewerber lernen.

8 Comments

  1. Hi Jan, danke, dass Du das Thema in Deutschland aufgenommen hast und mithilfst, dass der Typ so schnell keinen SEO Auftrag mehr kriegt.

  2. Unglaubliche Aktion! Werde ich gleich erstmal twittern. Wenn das einer unser Wettbewerber machen würde….

  3. Marcel Marchion

    Als Inhaber der Firma Salgina Optik GmbH und damit auch swisslinsen.ch möchte ich folgendes klarstellen:

    Ich habe selber erst durch Drittpersonen von diesen E-Mails erfahren. Dass dies missbräuchlich ist oder gar strafrechtlich relevant sein kann, brauche ich sicher nicht zu erwähnen. Von meiner Imageschädigung ganz abgesehen.

    Ich habe weder den Auftrag erteilt, dieses E-Mail zu versenden, noch hatte ich Kenntnis davon. Auch habe ich nie mein Einverständnis zu solch einem E-Mail gegeben.

    Herr Bühler betreut seit einem guten Jahr unseren Webshop, und ist als solcher auch unter technischer Kontakt aufgeführt. Jedoch hat Herr Bühler keine Vollmacht irgendwelcher Art der Firma Salgina Optik GmbH. Ich denke und hoffe er hat dieses E-Mail nicht im Wissen des unlauteren Inhaltes gesandt, obwohl er sich der schlechten Nachrede bewusst gewesen sein musste.

    Ich bitte Sie, sein Verhalten zu Entschuldigen. Selbstverständlich werde ich ihn zur Rede stellen und dafür sorgen, dass sich ein ähnlicher oder gleicher Zwischenfall nicht wiederholt.

    Auch für weitere Fragen oder Anliegen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

    Natürlich werde alles in meiner Macht stehende arrangieren, dass sich ein solcher Zwischenfall nicht wiederholt.

    Herzliche Grüsse

    Marcel Marchion
    Inhaber der Firma
    Salgina Optik GmbH
    7220 Schiers
    E-Mail: info@salginaoptik.ch
    Geschäft: 081 328 24 64

  4. Man könnte es schon in die Blackhatszene mit einordnen. Natürlich macht man so was nicht. Aber selbst wenn, gibt man doch nicht seinen richtigen Namen an.

    Ich kenne dieses Prinzip etwas anders:
    – anonyme whois-sichere Domain kaufen, die der originalen Seite ähnelt.
    – Linkpartner anschreiben, dass die Domain geändert wurde
    – am ende eine 301er auf das zu stärkende Projekt ausführen…

    Aber mal ehrlich.. wenn wir soweit gehen, gibts auch Mord und Totschlag in der SEO-Szene

  5. Ganz alte Linkgeber zu bitten, die Ziel-URLs dem aktuellen Stand anzupassen, kann ja sehr hilfreich sein. Diese Methode ist allerdings mehr als dreist. Bestimmt ärgern sich einige SEOs mit schwarzem Hut, dass sie nicht darauf gekommen sind 😉

  6. Das ist ja wohl unglaublich. Derartige Methoden kommen aber leider immer mehr zum Einsatz. Gerade in Deutschland versuchen einige eher erfolglose Hinterhof SEOs mit diesen oder vergleichbaren black hat Methoden die Konkurrenz aus dem Weg zu schaffen. Nicht selten endet das in ziemlich interessanten Prozessen und Schadensersatzforderungen. Dass den Ausführenden sowas ruinieren kann, ist erfahrungsgemäß den wenigsten klar…

    Wirklich traurig, dass die sonst so freundschaftliche und kollegiale SEO-Szene immer mehr den Weg der normalen Werbe- bzw. Marketingbranche einschlägt, denn hier stehen derartige Machenschaften schon längst an der Tagesordnung.

  7. Diese Methode ist ja unglaublich dreist. Mit dem richtigen Namen und dieser E-Mail eine SEO-Agentur anschreiben… ich glaub das nennt man „unbezahlbar“ 🙂

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