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SONOS – subjektiver Erfahrungsbericht

SONOS

Seit einer Weile teste ich hier das SONOS System zum Musikhören. Nun bin ich kein so ausgewiesener Musik-Freak wie Romy, aber spannend fand ich es schon, das zu testen.

Für alle, die SONOS nicht kennen, versuche ich das mit meinen Worten zu beschreiben. Das System spielt über verschiedene Boxen in deiner Wohnung Musik. Verbunden ist das System über WiFi, um Kabel musst du dir also keine Gedanken machen. Die Musik liegt idealerweise auf einer Netzwerkfreigabe und du kannst die Geräte über eine eigene Software oder App steuern. Einzelne Geräte können zu Gruppen zusammengefasst und so überall synchron die gleiche Musik oder in verschiedenen Gruppen unterschiedliche Musik abgespielt werden.

Mein Setup besteht aus zwei PLAY:3 in Schlaf- und Arbeitszimmer und einer größeren PLAY:5 im Wohnzimmer. Im Arbeitszimmer ist das Gerät an mein lokales Netzwerk angeschlossen, sodass ich keine Bridge benötige. Die Musikdaten liegen auf einem externen USB-Stick, der an meinen WLAN-Router angeschlossen ist und vorn dort für das Netzwerk freigegeben ist.

Was ich sehr positiv finde, ist das Setup des Systems. Selbst ohne ein tiefes technisches Verständnis kann man SONOS problemlos aufsetzen und mit Musik ans Laufen bekommen. Es ist angenehm überall in den Räumen die gleiche Musik laufen zu haben. Und das ohne Aussetzer oder andere Übergänge beim wechselnd der Räume. Auch die Bedienung ist intuitiv und einfach. Die Software auf meinem Mac übernimmt dabei sogar statt iTunes die Tasten für „Zurück“, „Weiter“ und „Play/Pause“. Die Lautstärkeregelung bleibt aber nur in der Software selbst möglich -was auch sinnvoll ist. Schließlich macht der PC ja nebenbei auch Töne, deren Lautstärke man anpassen will.

sonos-anwendung.png

Von der Qualität – was soll ich sagen? Ich habe da nicht so das feine Gehör. Aber das was ich höre, finde ich qualitativ sehr angenehm. Da ist nichts, was irgendwie komisch klingen würde. Ich denke da kann SONOS auch bei eingefleischten Musikfan punkten. Nicht umsonst kenne ich ein paar, die so ein System zuhause haben.

Lediglich die Wiedereinbindung von Komponenten, die vom Strom getrennt waren, war nicht so ganz reibungslos. Mir ist unklar, warum ich diese neu erkennen lassen muss. Das System weiß dann zwar anschließend, dass wie diese Komponente heißt (und damit bei mir wo sie steht, weil die nach Räumen benannt sind), aber wieso meldet sie nicht selbst an?

Ein Punkt, der mir fehlt: Ich würde beim Abspielen von Filmen gerne den Sound vom Notebook über das SONOS-System laufen lassen um mehr Lautstärke zu bekommen. Das scheint aber bislang nicht vorgesehen zu sein. Ich müsste den Kopfhörerausgang bei mir mit dem Eingang des PLAY:5 verbinden – aber ohne Kabel wäre mir das lieber.

Mit 299 Euro aufwärts pro Komponente ist SONOS nicht das günstigste aber auch nicht das teuerste, was es auf dem Markt gibt. Wer Wert auf gute Musikqualität legt, wird damit – glaube ich – sehr gut hinzukommen. Für Menschen mit einfacheren Anforderungen, tut es wohl auch ein paar externe Boxen per Bluetooth. Das werde ich als nächstes Mal ausprobieren.

Disclaimer: Das System wurde mir von SONOS zum Testen zur Verfügung gestellt. Morgen sende ich es zurück. Und werde es schon ein wenig vermissen…

4 Kommentare

  1. Hey. Danke fürs Verlinken! Sonos ist bei mir immer noch einer der 5 Top Suchbegriffe jeden Monat und der meistgeklickte Artikel. Leider musste ich mein System (Sonos Play:3) wieder abgeben. Schade. Mittlerweile habe ich aber eine klassische Teufel Dolby Surround Anlage mit einem dicken Subwoofer. 😉
    Aber die Sonosboxen waren schon echt cool. Tja, hat nicht sollen sein…

  2. KMW

    Die Wiedereinbindung von Komponenten, die vom Strom getrennt waren, macht bei mir keine Probleme; ich brauche sie nicht extra wieder anzumelden – vielleicht, weil ich eine Bridge habe?

    Was die Wiedergabe von Filmen betrifft: Ich habe noch eine Connect:Amp, auch weil ich meine Boxen nicht entsorgen wollte. Daran habe ich den Tonausgang vom Fernseher angeschlossen.

    Wenn es an Sonos etwas auszusetzen gibt, dann, dass sich das System nicht mit einer Universal-Fernbedienung steuern lässt. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

    Was ich allerdings wirklich vermisse, sind Infos über die gerade laufende Musik (z.B. Komponist, Erscheinungsjahr). Wenn die Files vernünftig getaggt sind, müsste Sonos die Daten auch anzeigen können.

  3. Tobias

    Hört sich ganz interessant an, bin aber noch nicht so ganz überzeugt. Gibt es wirklich überhaupt keine Störungen bei der Übertragung per WiFi?

  4. Tobias: Nein, bei mir gab es da überhaupt keine Probleme. Wobei ich nicht ausschließen will, dass es die bei sehr vielen WLANs in der Nachbarschaft geben könnte.

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