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Spammer oder doch nur SEO?

Schon etwas älter aber dennoch erwähnenswert und aus der Kategorie „Denk mal darüber nach“: Thomas Bindl fühlt sich als Suchmaschinen-Spammer ungerecht behandelt, weil er all zu häufig mit E-Mail-Spammern in einen Topf geworfen wird. Dabei stellt er fest, dass Suchmaschinenspamming im Sinne des Benutzers sei, weil man damit die Suchtreffer bekommen würde, sie man eigentlich haben will.

Nun, ich denke, dass man das differenziert betrachten muss: Wovon er offensichtlich spricht ist SEO (Search Engine Optimisation) also die Optimierung von Webseiten auf gewisse Suchanfragen in Suchmaschinen hin. Wenn man seinen Blog liest scheint das auch sein Job zu sein. SEO ansich ist in meinen Augen auch kein Spamming, solange man nicht versucht die Suchmaschine auszutricksen. Gutes SEO verbessert dabei ohnehin primär die Seite selbst und erzielt fast schon ganz nebenbei auch eine bessere Plazierung in Suchmaschinen. Auf diesem Weg haben wirklich die Benutzer etwas davon: Die Seite ist besser und kann besser gefunden werden.

Hiervon ist klar das Suchmaschinen-Spamming zu unterscheiden: Hierbei geht es darum Webseiten in Suchmaschinen zu pushen ohne das der Seiteninhalt es „wert“ ist. Dazu wird auf diverse zweifelhafte Tricks wie Link-Farmen, sinnleere Blogs und teilweise auch Kommentar- und Trackback-SPAM verwendet. Und diese Art von SEO ist durchaus als Spamming zu bezeichnen, weil sie sowohl den Benutzern als auch den Suchmaschinenbetreibern schadet.

So lieber Thomas: Nun darfst du dir selbst raussuchen was du bist: Im Artikel bezeichnest du dich selbst als Suchmaschinenspammer. Aber ich denke du wolltest obigen Unterschied beschreiben und dich selbst als SEO hinstellen, der zu Unrecht als Suchmaschinenspammer bezeichnet wird. Oder?

via: Dr. Web Weblog
mehr: Mein SEO Artikel, der Nachtrag dazu und Optimierung von PDF Dateien

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