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To Exchange or not

Immer mal wieder berichten mir Bekannte oder Kunden, dass Sie demnächst Microsoft Exchange einsetzen möchten. Gestern war mal wieder so ein Tag. Wie üblich habe ich zwei Links rausgesucht, die ich diesen Personen dann immer zukommen lasse. Und die will ich natürlich auch nicht vorenthalten. Fall euer Chef als auf Exchange besteht würde ich ihm mal die folgenden Texte zu lesen geben: T-Systems: K(r)ampf mit Windows (Heise Online) und Why Exchange sucks (Ralf Hildebrandt). Dazu dann nur die Frage ob ihr die Taskforce bekommt, die eine (damalige) T-Systems zur Unterstützung erhalten hat…

6 Kommentare

  1. Super Tip`s auf deiner Seite 🙂

    Mach weiter so und Herzlichen Dank
    Werde demnächst mal wieder vorbei schauen…

    MfG
    Hans

  2. Was gibt es den für Alternativen, die mir ein Komplettpaket aus Webmailer, Offline-Client und zentralem Server liefern?

  3. Ich bin ja auch kein ausgewiesener Exchange-Fan. Dennoch sollte man darauf achten, dass man das Teil in jenen Umgebungen einsetzt, zu denen es gebaut wurde: Sicherlich nicht für grosse Mail-Provider, die Zugriff von aussen gewähren müssen. Da gibt es deutlich bessere Services für.

    Alternativen gäbe es schon, aber die sind leider noch nicht so ganz fertig, so zum Beispiel OpenXchange. Ganz gut finde ich allerdings das kommerzielle und auf Windows aufsetzende Programm MDaemon von alt-N. Es bietet eine vollwertige Groupware-Lösung.

  4. In meiner Firma ETES EDV-Systemhaus haben wir erfolgreich Zarafa für verschiedene Kunden implementiert. Vorne dran auf der Firewall oder einer extra Maschine läuft dabei Postfix, der von außen erreichbar ist und die Mails an Zarafa weiterleitet bzw. als Relay für Zarafa dient.

  5. ich bin nun wirklich kein Microsoft-Freund, aber wer im Jahr 2008 mit diesen über fünf Jahre alten Horrorgeschichten (das ist ja nun wirklich das mittlere Pleistozän, und die in Ralfs Geschichte genannten Datenbankgrößen passen auf heutiger Hardware fast schon komplett ins RAM) ankommt wird doch – zu Recht – ausgelacht.

    Exchange ab 2003 ist erstaunlich (oder soll ich sagen erschreckend) stabil, und derjenige mit dem meisten Ärger auf unserer Exchange-Installation bin ich. Und da bin ich jederzeit bereit zuzugeben dass das eher an meinem Kmail liegt als an Exchange.

  6. Heiko

    Natürlich kann man Exchange einsetzen. Ich betreue beruflich etwa 50 Exchange-Installationen und behaupte mal, ich verfüge über ausreichend Background-Wissen zu Exchange. Wenn ich den Artikel über *-Systems und Exchange lese, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Wer auf ein vernünftiges Backup-Konzept verzichtet, hat eben seine Hausaufgaben schlecht gemacht und muss sein Lehrgeld zahlen. Das gilt aber im allgemeinen und nicht nur wie in diesem Fall für ein Exchange-System. Meine Tätigkeit beschränkt sich allerdings nicht nur auf Exchange, sondern genauso auf UNIX-basierte Mailsysteme. Wenn man über ausreichend Fachwissen verfügt, stellt sich die Frage „Exchange ja oder nein“ so eigentlich nicht. Ich bin auch nicht gerade ein Fan von M$, aber bei entsprechender Dimensionierung läuft auch ein Exchange-System ohne nennenswerte Probleme. Man kann auch bei anderen Systemen richtig Probleme bekommen, wenn man auf grundlegende Dinge wie ein vernünftiges Backup-Konzept verzichtet.

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