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Warnung vor Kostenfalle bei meinNachbar

Sorry, das hätte ich fast vergessen. Wenn ihr einen Account bei meinNachbar.net habt: Sofort löschen! (Bewusst keine Links!) Dort gelten nämlich ab dem 1.1.2008 folgende neuen AGBs, die ich in dieser Dreistigkeit sonst noch nicht erlebt habe. (Ja, ich hatte dort einen Account.)

Hier ein Auszug aus den aktuellen AGBs (Quelle: http://www.meinnachbar.net/agb.html). Die Hervorhebungen sind von mir.

2.6 Für die Dienstleitung/den Service von meinnachbar wird ein Betrag in Höhe von 9,00 Euro pro Monat erhoben. Der Betrag ist halbjährlich zahlbar und im Voraus zu entrichten. […]

2.7 Der Vertrag für die Dienstleitung/den Service von meinnachbar ist auf zwei Jahre begrenzt. Die Teilnehme verlängert sich im Anschluss automatisch um zwei weitere Jahre, wenn der Nutzende nicht fristgerecht, […] kündigt.

Erschwerend kommt hinzu, dass ich – obwohl ich bei dem Dienst angemeldet war – nie einen Hinweis auf die geänderten AGBs erhalten habe. Weder per E-Mail noch nach meinem Login als ich den Account gelöscht habe. Allerdings scheint das bei anderen Ex-Usern scheint das anders gewesen zu sein.

via: visualblog.de

4 Kommentare

  1. In der aktuellen ct (Heft 2/2008) ist der Seite ein ganzer Artikel gewidmet: auf Seite 64 mit dem Titel „Angelockt und abgezockt“.

    Sehr lesenswert. Darin wird beschrieben, wie sie auch noch über andere Maschen Kunden locken, die von einem kostenlosen Angebot ausgehen.

  2. Michael

    Hallo,

    mit denen hatte ich vor über einem Jahr auch mal Probleme.
    Ne Mail bekommen, angemeldte, weil neugierig, gesehen, was das ist, am gleichen Abend Widerruf gesendet – an die Mail, die in den AGB steht.
    Nächsten Tag Unzustellbarkeitsmail zurück. Das Spiel hatte wir 3 mal und dann habe ich mir Einschreiben mit Rückschein am letzten Tag der Widerrufsfrist an die Adresse in Dubai geschrieben – kam zurück, weil Adresse nicht vollständig – also nix mehr gemacht. Einige Mail-Mahnungen später kam ein windiges Inkasso-Unternehmen auf die Spielwiese – da wurde es mir zu bunt und ich gab alles an den Anwalt. Zum Glück hatte ich alle Mails und das Einschreiben aufgehoben. Aber der Ton dieses unseriösen Ladens und deren Handlanger und Geldeintreiber ist recht unverschämt und wenn die eine Adresse in meiner „Nachbarschaft“ hätten, hätte ich denen auch gerne mal gezeigt, wozu ein solcher Ton führen kann.
    Also Finger weg und immer schön die Rechtsschutzversicherung zahlen!

    Grüße
    Michl

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