Jans Weblog

Persönliche Gedanken und Geschichten von Jan Theofel

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27.11.09

Kensington Presenter: Alles proprietär oder was?

Kensington Presenter

Bei Jörg habe ich die Tage den Kensington Presenter mit Laser und 1GB-USB-Stick entdeckt. Eigentliche in ziemlich pfiffiges Produkt, denn es vereint drei Geräte, die man zum Präsentieren braucht in einem: Die (funkgesteuerte) Blätternfunktion, den Laserpointer und den USB-Stick, auf dem die Präsentation in der neuesten Form abgespeichert werden kann.

So was würde mir ja gut gefallen, aber ... Wieso liefert Kensington keinerlei Informationen dazu, ob das Gerät auch außerhalb proprietärer Umgebungen läuft? Lediglich der Presseinformation entnehme ich, dass auch MacOS unterstützt wird aber die Ausblendentaste nur mit PowerPoint funktioniert. Von anderer Präsentationssoftware (OpenOffice oder einfach Adobe Reader mit einer PDF-Datei) oder gar anderen Betriebssystemen wird gar nicht gesprochen. Nun kann man sagen, dass sich der Aufwand für Kensington nicht lohnen würde, diverse Softwareprodukte durchzutesten. Ok, geschenkt. (Das wäre zwar auch eine Sache von vielleicht 30 Minuten - aber eben nur wenn man die passende Testumgebung hat.) Aber wieso schreibt man nicht einfach dazu, was die Tasten machen. Ich tippe darauf, dass die ein "Bild Auf", "Bild Ab" als Taste oder rechte/linke Maustaste oder ähnliches senden. Mit dieser einfachen Information könnte jeder User selbst vorab testen, ob seine präferierte Softwareumgebung damit harmoniert.

Bei Amazon kostet der Kensington Presenter immerhin etwa 60 Euro. Für Try-and-Error ist mir das dann doch etwas zu teuer...

PS: Liebe Kensington-Webmaster: Vielleicht steht das ja in eurem Datenblatt. Das kann man (oder zumindest ich) aber zum Schutz der Kunden vor zu viel Informationen sicherheitshalber gleich gar nicht öffnen... :-(

Tags: präsentation kensington

Geschrieben von Jan Theofel am 27.11.2009 um 9:43 Uhr | Permalink
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25.11.09

Ein paar Zeilen zum T-Mobile "G2 Touch" (HTC Hero)

Vor etlichen Wochen hatte ich das G2 Touch von T-Mobile zum Testen. Leider hatte ich dann meine Notizen dazu verlegt und so vergessen, etwas darüber zu schreiben. Gestern sind die Notizen wieder aufgetaucht, so dass ich kurz ein paar Zeilen zum G2 Touch im Blog niederschreiben möchte.

Vorab: Das G2 Touch ist die T-Mobile Bezeichnung für das HTC Hero. Darauf kommt (natürlich) ein Android System mit einer durch HTC modifizierten Oberfläche zum Einsatz (HTC Sense).

Optisch gefällt mir das G2 Touch ziemlich gut. Es hebt sich deutlich vom G1 (auch T-Mobile) und auch etwas vom HTC Touch Magic (Vodafone) ab. Die unterhalb des Bildschirms angebrachten Bedienelemente sind durch einen leichte "Knick" dieses Bereichs nach vorne sehr angenehm zu erreichen und zu bedienen. Eine Tastatur gibt es keine. Statt dessen kommt die Softtastatur von Android zum Einsatz.

Pluspunkt HTC: Wenn man bereits ein Gerät hat (ich steige heute Abend vom HTC touch pro auf ein anderes Android-Gerät um) kann man alles Zubehör weiterverwenden: Lade- bzw. Datenkabelkabel und Kopfhörer passen weiter, so dass man dann Ersatz hat. So soll das sein.

Bei der Bedienung fällt auf, dass Android immer mehr Multitouch-Funktionen umsetzt. Allerdings ziehen sie sich nicht durch das ganze System. So kann man beispielsweise im Browser mit zwei Fingern zoomen, in Google Maps jedoch nicht.

Etwas gewöhnungsbedürftig aber durchdacht zeigt sich die HTC-Sense-Oberfläche, die HTC dem G2 Touch spendiert hat. So sind alle Programme thematisch sortiert auf verschiedenen Screens sortiert. Die Wetteranzeige bringt neben einstellbaren Lokationen auch das Wetter am lokalen Ort, der automatisch ermittelt wird, und der MP3-Player kann auch bei gesperrtem Bildschirm bedient werden.

Insgesamt ist das G2 Touch das bislang ausgereifteste Gerät, dass ich zum Test hatte. Mit der Oberfläche und physischer Tastatur (mein persönliches KO-Kriterium für sehr viele Handys) wäre es schon nahezu perfekt. Ich bin gespannt, was die weiteren Android-System leisten und mit welchen neuen Funktionen oder Oberflächen sie aufwarten.

Tags: g2 t-mobile

Geschrieben von Jan Theofel am 25.11.2009 um 21:14 Uhr | Permalink
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10.11.09

Universalfernbedienung Xsight Colour und Xsight Touch im Test

Universalfernbedienung Xsight Color

[Trigami-Review]

Heute ist der erste Tag meines Urlaubs und da ich dieses Mal nicht verreise (ich war die letzten Wochen echt genug unterwegs) habe ich heute mal in Ruhe mit den Universalfernbedinungen Xsight Colour und Xsight Touch rumgespielt. Und nein, dass ist "Colour" ist keiner meiner Tippfehler. Das Gerät heißt "Xsight Colour" und nicht - wie man vielleicht erwartet hätte - "Xsight Color". Zumindest ich finde die britische Schreibweise ungewöhnlich. Aber das sagt ja noch nichts über das Gerät aus. Also schauen wir uns das mal an.

Die Idee der Universalfernbedeinung

Mit den beiden Universalfernbedienungen sollen (unabhängig von dem Modell) zwei Probleme gelöst werden:

Erstens: Das Chaos verschiedenster Fernbedienungen im Haushalt. Mit einer XSight ist nur noch eine Fernbedienung notwendig, mit der alle Geräte einheitlich gesteuert werden können.

Zweitens: Die Steuerung der Geräte über die Fernbedienung soll möglichst weit vereinfacht werden. So können diese auch von wenig technisch versierten Personen genutzt werden, indem sie einfach nur "DVD abspielen" auf der Fernbedienung auswählen müssen um das zu tun.

Der erste Eindruck

Sowohl die Aufmachung der Verpackung als auch die Geräte selbt vermitteln einen hochwertigen Eindruck. Eine schöne glänzende schwarze Optik; bei der Colour noch etwas grau. Die Xsight Touch liegt gut in der Hand, alle Knöpfe sind auf Anhieb erreichbar. Die Xsight Color liegt hingegen etwas schlechter in der Hand und ist deutlich schwerer. Nicht nur im direkten Vergleich sondern auch verglichen mit herkömmlichen Fernbedienungen.

Geräte einrichten

Also mal schnell die Stromversorgung einsetzen und einschalten. Ein kleiner Assistent führt erläutert kurz die Bedienung und schon geht es los. Dieses kurze Video zeigt wie schnell Geräte direkt an der Fernbedienung eingerichtet werden können. Erst später in der Webapplikation wird mir klar, dass dort viel mehr und detaillierte Geräte zur Auswahl stehen. Aber was soll's - es geht ja auch so super einfach. Mein LG-Fernseher wird genau so gut unterstützt wie der kleine Toshiba in der Küche und meine beiden DVD-Spieler. Nur der CD-Spieler von Grundig wird nicht auf Anhieb unterstützt. Kein Wunder, da ich den von meiner Oma geerbt habe und er aus den 80er Jahren stammen dürfte.

Damit ist ein wesentlicher Punkt bereits erfüllt. Ohne großen Aufwand kann ich alle meine Geräte von einer Fernbedienung aus steuern.

Konfiguration per Software

Aber es geht natürlich noch weiter. So kann man beispielsweise Aktivitäten (beispielsweise "DVD schauen") und Favoriten einrichten, die verschiedenen Profilen zugeordnet werden können.

Dazu muss die mitgelieferte Software installiert werden. Diese setzt zwingend einen Windows-Rechner und Internet Explorer voraus. Das sind gleich mal zwei fette Minuspunkte. Hardwarehersteller müssen endlich akzeptieren, dass es da draußen noch andere Systeme gibt - egal ob diese nun Linux, Mac oder sonst wie heißen. Da das ganze eine webbasierte Software ist, sollte es zum Beispiel möglich sein mit dieser eine Konfigurationsdatei zu erstellen und diese einfach wie eine Datei auf einen USB-Stick zu schieben. Und schon wäre man systemunabhängig.

Universalfernbedienung Xsight Touch

Statt dessen kommuniziert die Webanwendung über ein ActiveX-Element mit der Fernbedienung. Dabei kommen beide hin und wieder ins Straucheln und sind öfters mal langsam. Bei der Userführung fällt positiv auf, dass man eine "Weboptik" vermieden hat. Dennoch fehlt an einigen Stellen einiges zu einem optimalen Userinterface. So fallen immer wieder englische Dialog, abgeschnittene deutsche Texte oder einfach unklare Vorgehenswisen auf. Das ganze macht einen sehr unreifen und fehlerbehafteten Eindruck.

Vorteilhaft sind Onlineupdates, die beim Verbinden automatisch eingespielt werden. So besteht zumindest die Hoffnung, dass viele der Probleme mit Updates der Websoftware und der Software auf der Fernbedienung behoben werden können. Beispielweise sollte es nur eine Frage der Zeit sein, bis die Logos etlicher "kleiner" deutschen Sender nachzupflegen, die in meiner Favoritenliste noch fehlen.

Ob man seine Daten einer Webanwendung anvertrauen will ist eine weitere Frage, die man sich stellen muss. Immerhin könnten die Daten an Dritte gelangen, die aus besonders teuren Geräten Rückschlüsse auf finanzielles Einkommen und ähnliches ziehen könnten. Negativ fällt dabei vor allem auf, dass Sicherheitsaspekte bei der Entwicklung der webbasierten Software scheinbar keine besondere Rolle gespielt haben. So wird bei der Aktivierung des kostenlosen Accounts statt einem üblichen Hashwert eine beliebig manipulierbare Benutzer-ID übertragen.

Vergleich der Xsight Colour und Xsight Touch

Was unterscheidet die beiden Modelle dann aber nun? Von den reinen Leistungsdaten sind beide Geräte gleich. Sie können jeweils 18 Geräte ansteuern und 6 verschiedene Profile verwalten. Durch die identische Weboberfläche stehen dabei auch die identischen Funktionen zur Verfügung.

Bei der Xsight Touch gibt es zur Bedienung eine Touch Screen und einen Slider zum Blättern zwischen Bildschirmen. Beide funktionieren etwas hakelig und benötigen etwas Gewöhnung. Der Xsight Colour wird hingegen nur über Tasten bedient, so dass hier die Bedienung immer klappt. Dafür tippt man öfters vergeblich auf das Display in Erwartung einer Touch-Funktion.

Darüberhinaus verfügt die Xsight Touch über die Möglichkeit Geräte über ein optionales Funkmodul anzusteuern. So lassen sich auch Geräte ansprechen, die sich in anderen Räumen befinden. Sie ist außerdem leichter zund handlicher.

Hier eine kleine Vergleichstabelle die nur Unterschiede umfasst:

Bereich Xsight Touch Xsight Colour
Gewicht ca. 180g ca. 240g
Bedienung Touchscreen, Scroll-Leiste, Tasten Tasten
Stromversorgung Interner Akku 3x 1,5 AA Batterien
Strom laden Mitgeliefertes Ladegerät oder USB extern
Farbe schwarz schwarz und grau
Preis 179 Euro UVP
Bei Amazon ca. 145 Euro
129 Euro UVP
Bei Amazon ca. 90 Euro
Weitere Infos Herstellerwebseite Herstellerwebseite

Fazit

Wer einfach nur alle Geräte mit einer Fernbedienung bedienen will, ist mit der XSight Touch oder der XSight Colour schon jetzt sehr gut bedient. Die Einrichtung geht leicht und schnell von der Hand.

Für die restlichen Funktionen hoffe ich sehr auf Updates, die mit den zahlreichen geschilderten Mängeln aufräumen. Zur Zeit ist mir das noch zu unausgereift. Wenn diese Updates kommen, ist es ein tolles Gerät.

Generell würde ich eher zu der Xsight Touch tendieren, weil diese intuitiver zu handhaben ist. Nachteilig ist der interne Akku statt Standardbatterien bzw. -akkus.

Tags: fernsehen fernbedienung xsight

Geschrieben von Jan Theofel am 10.11.2009 um 14:53 Uhr | Permalink
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07.11.09

11 Jahre theofel.de

Geburtstagsgeschenk

Ich habe heute Geburtstag. Natürlich nicht "ich" als der Autor, sondern "ich" als diese Webseite. Oder genau genommen diese Domain. Am 7.11.1998 wurde theofel.de registriert.

Seit dem ist viel passiert. Mal mehr mal weniger. Vor acht Tagen habe ich (diesmal als Autor) dabei sogar den 5. Geburtstag dieses Blogs verschlafen. Da sieht man mal wie vertieft ich in meine Arbeit in den letzten Wochen bin... Aber die ist eben nun mal wichtig und das Projekt ist ziemlich spannend.

Danach hoffe ich, dass ich auch wieder mehr Zeit finde, um euch neue Artikel online zu stellen. Bleibt mir bis dahin treu. :-)

Illustration: stock.exchange

Tags: theofel.de

Geschrieben von Jan Theofel am 7.11.2009 um 21:45 Uhr | Permalink
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