Ich war inzwischen ja schon auf viele BarCamps. Und auf fast allen gab es immer eine Session zur Suchmaschinenoptimierung (kurz SEO). Die habe ich natürlich alle anngehört, denn der eine oder andere Tipp, den man selbst noch nicht berücksichtigt hat, war bislang immer dabei.
Dabei lag ich den meisten SEOs, die die Sessions gehalten haben, in den Ohren, sie mögen doch mal ein SEO-Camp veranstalten. Also eine Art BarCamp die ausschließlich Suchmaschinenoptimierung zum Inhalt hat. Sie haben leider alle abgewunken.
Ein anderer setzt diese Idee jetzt in die Tat um. Für den 7./8. März 2009 ist in Berlin das SEO CAMPIXX angekündigt. Was es mit dem Namen auf sich hat, erschließt sich mir nicht so ganz. Aber das spielt ja nur eine untergeordnete Rolle. Ich werde auf jeden Fall versuchen, mit dabei zu sein.
So bewirbt man sich also heute. Und Mädels, was sagt ihr dazu? Zumindest hat ihn die Agentur eingestellt, wie man hier in den Kommentaren nachlesen kann.
Manuela Hoffmann verlost das Buch CSS-Design von Heiko Stiegert (Link zu Amazon) an dem sie auch als fachliche Beraterin mitgewirkt hat. Klingt auch nach einer geeigneten Lektüre für mich, da ich zwar prinzipiell was von HTML und CSS verstehe, das aber dennoch nicht ganz auf dem neuesten Stand ist. In der Firma habe ich dafür ja Kollegen, die das Erledigen. Aber für den privaten Einsatz würde ich mein Wissen dennoch gerne ausbauen.
Um auch an der Verlosung teilzunehmen reicht es, wenn ihr einen Kommentar im Blogpost zur Verlosung zu hinterlassen, in dem ihr beschreibt, wie ihr euch für eure Designideen inspirieren lasst. Dafür habt ihr bis zum 4.7.2008 Zeit.
Dieser Tage bin ich auf das Buch Virales Marketing (Link zu Amazon) aufmerksam geworden. Unter viralem Marketing versteht man eine Werbestrategie, bei der Unternehmen versuchen gezielt Mundpropaganda zu bewirken und so bewusst indirekt Kaufentscheidungen mit zu beeinflussen - darunter teilweise auch unbewusste Kaufentscheidungen. Dabei ist heute das Internet mit seinen vielfältigen Darstellungsformen von Texten, Bildern und Videos unverzichtbar. Ein Beispiel für virales Marketing sind die will it blend Videos, die ich auch selbst weitergetragen habe.
Da solchen Kampagnen aufgrund immer schlechter wirkender klassischer Werbung inzwischen zu unserem Alltag gehören, überlege ich mir das Buch von Sascha Lagner demnächst mal zulegen um die Methoden und Hintergründe besser zu verstehen. Ein Bild vorab habe ich mir mal auf der Webseite zum Buch gemacht. Die dortigen Auszüge scheinen mir sehr vielversprechend zu sein.
Daher kurz die Frage in die Runde, ob ihr für dieses Buch vielleicht schon habt und empfehlen könnt?
Stefan Stelthove bittet um die Mithilfe bei seiner Diplomarbeit über “Soziodemographie, Nutzungsmerkmale und Präferenzen von Weblog-Lesern”. Um ihn zu unterstützen bittet er um die Beantwortung einer kleinen Umfrage.
Ich habe es gerade gemacht und es dauert wirklich nur 3 Minuten. Also helft hier bitte alle mal kurz mit. Ja genau du, mit dir rede ich. Auch du sollst teilnehmen. Danke!
Stefan: Wenn du das hier liest: Bitte die Frage zur Anzahl der verfolgten Weblogs und die Auflistung derer nochmal überdenken. Dank Aggregation im Feedreader verfolgen die meisten Menschen, die ich kenne weit mehr Blogs als deine Antworten vorsehen.
Ein kleines aber nettes Feature bietet TwitterCounter allen Twitter-Benutzern. Damit kann man ähnlich dem Feedreader-Button von Feedburner die Anzahl seiner Follows bei Twitter anzeigen lassen.
Nebenstehend mal ein Beispiel, das auf TwitterCounter verlinkt. Dort kann man dann meine Follows der letzten sieben Tage anschauen. In der Navigation rechts habe ich die Grafik direkt auf meinen Twitter Account verlinkt, da ich denke, dass das mehr Sinn hat. Zur Zeit stehen vier verschiedene fertige Designs zur Auswahl. Einen Button für euren Benutzer könnt ihr auf dieser Seite erzeugen.
Kommenden Montag steht der nächste Webmontag in Stuttgart an. Los geht es wie üblich ab 19:00 Uhr im Literaturhaus im Boschareal. Ab 19:30 soll es einige kurze Präsentationen geben - dafür werden noch Themen gesucht.
Ich werde leider nicht mit dabei sein, weil ich an diesem Abend in München sein werde.
Heute bin ich beim Tanken von Autogas (LPG) auf zwei Neulinge getroffen und habe ihnen ein paar Fragen beantwortet. Das passiert mir in der letzten Zeit häufiger - kein Wunder bei diesen Benzinpreisen. Für euch habe ich Antworten auf die Fragen zum Autogas-Tanken in Form einiger Tipps zusammengestellt:
Nicht zu fest zudrehen. An eurem Gasadapter befinden sich an dem inneren und äußeren Gewinde jeweils Dichtungen. Es reicht den Adapter und den Hahn fest anzudrehen, aber man muss es nicht übertreiben. Wer zu fest anzieht riskiert Schäden an den Gewinden oder bekommt es später nicht mehr gelöst.
Einfache Lederhandschuhe zum Tanken anziehen. Das hat gleich drei Vorteile: Es erleichtert das Anbringen des Tankadapters, man macht sich an den Anlagen die Hände nicht dreckig und man schützt die Hände vor austretendem Gas. Das hat immerhin eine Temperatur von -40 °C. Aus diesem Grund weisen auch die Tankanleitungen auf Schutzhandschuhe hin.
Den Startknopf mit der ganzen Hand drücken. Nach dem Verbinden der Tankanlage mit dem Auto muss der Startknopf gedrückt werden. Da es sich nicht nur um einen Startknopf handelt sondern auch um den Totmannschalter handelt, muss man den Kopf während des ganzen Tankvorgangs gedrückt halten. Da der Tankvorgang eine ganze Weile dauert, muss man eine ganze Weile den Knopf gedrückt halten. Das geht mit der ganzen Hand viel leichter als mit dem Daumen.
Am Ende tritt etwas Gas aus. Das ist ganz normal. Es ist das restliche Gas vor dem letzten Ventil. Kein Grund zur Sorge.
Gastankstellen für längere Fahrten vorher heraussuchen. Auf gas-tankstellen.de könnt ihr vor der Fahrt Gastankstellen heraussuchen. Für die Suche entlang von Autobahnen gibt es eine spezielle Suche. Viele Autobahntankstellen haben aber inzwischen auch Autogas angeschrieben. Wenn ihr Abends und an Wochenenden unterwegs seit, achtet auf die Angaben zu den Öffnungszeiten. Viele Tankstellen werden von Autohäusern oder Gasfirmen betrieben und haben entsprechende Öffnungszeiten. Außerhalb könnt ihr teilweise an Tankautomaten selbst mit der EC- oder Kundenkarte bezahlen.
Auch bei Autogas gibt es Preisunterschiede. Wenn ihr wie Markus in eurer Nähe einen Gasbetrieb/-vertrieb habt, der LPG verkauft, versucht dort zu tanken. Die sind meistens nochmal preiswerter als reguläre Tankstellen.
Der Tank ist voll, wenn nix mehr rein geht. Moderne Tanks können "bis zum Anschlag" betankt werden. Ihr merkt an der Anzeige, dass das Gas irgendwann nur noch sehr langsam in den Tank strömt. Bei mir hört man kurz vorher noch ein Klappergeräusch der Ventile. Wenn das Gas nur noch langsam läuft könnt ihr mit etwas Geduld meistens noch zwei Liter in den Tank reinpressen. Ich bin dafür meistens zu ungeduldig und gebe die Zapfsäule für folgende Fahrer frei.
Das Tankvolumen kann nie ganz ausgeschöpft werden. Nur 80% des nominalen Tankvolumens können genutzt werden. Das hat natürlich Einfluss auf die Tankhäufigkeit und muss entsprechend berücksichtigt werden.
Nach dem Tanken den Kilometerzähler zurücksetzen. Das hilft zumindest wenn man eine Tankanzeige nur über LEDs hat. Da ich viel gleichbleibede Nutzung (Stadtverkehr) habe, weiß ich bis auf ca. 10 km genau, wie weit ich mit einer Autogasfüllung komme. Das ist wesentlich genauer als die 5 LEDs zur Füllstandsanzeige.
Immer zusätzlich etwas Benzin im Tank behalten. Ich halte meinen Benzinstand bei etwa 15 bis 20 Litern konstant. Da Autogasanlagen bivalent sind könnt ihr jederzeit auf Benzin umschalten. Das hilft wenn keine Autogastankestelle in der Nähe ist oder die angefahrene einen Defekt an der Zapfsäule hat. Außerdem starten die meisten Autos mit Benzin und bei hoher Last wird auch auf Benzin umgeschaltet. Das hilft wenn man es auf unbeschränkter Strecke mal sehr eilig hat. Den Benzintank dabei aber nicht ganz voll machen, denn das ist ja Gewicht, dass ihr zusätzlich durch die Gegend fahren müsst.
Noch gibt es den Firefox 3 nicht als RPM Paket für meine Fedora Distribution. Also habe ich mir die normale Installation gezogen und entpackt. Dabei läuft Flash dann leider nicht mehr.
Einfach als root folgendes Kommando absetzen:
ln -s /usr/lib/flash-plugin/libflashplayer.so /plugins/flashplugin.so
Voraussetzung ist natürlich, dass ihr das Flash-Plugin von Adobe als RPM bereits installiert habt.
Habe gerade in meinen Google-Anzeigen eine Werbung für BloggerWave gesehen. Bei BloggerWave geht es um bezahlte Blogeinträge. Also eine ähnliches Angebot wie Trigami. Allerdings ist die Aufstellung wohl internationaler.
Ein kurzer Blick auf den Dienst hat mir dann aber auch schon wieder gereicht: Außer der Startseite gibt es keine weiteren Informationen auf Deutsch. Das lässt mich schon mal Service vermuten, der eben nicht nur sprachlich sondern auch vom Verständnis her den deuschsprachigen Sprachraum nicht wirklich beherrscht. Den Eindruck verstärkt die Tatsache, dass weder ein Impressum noch Kontaktdaten zu finden sind. Anfragen an den Anbieter gehen nur über ein kleines Kontaktformular oder vielleicht die "Powered by"-Seite. Und schließlich soll ich mein Geld dann auch noch überPayPal bekommen. Das versuche ich ja grundsätzlich zu vermeiden.
Den ersten Eindruck finde ich hier ziemlich abschreckend. Da bleibe ich lieber Trigami treu. Da gibt es zwar auch Kritik, aber ich weiß, dass man mit den Jungens dort über alles reden kann und wenn es Problemchen gab war der Service immer hervorragend.
Hat von euch jemand Erfahrungen mit BloggerWave?
PS: Nein, ich werde für diesen Artikel nicht von Trigami bezahlt. Dennoch setze ich lieber nofollow, weil ich nicht einschätzen kann wie Väterchen Google diesen Artikel einstuft.
Heute ist für den Webbrowser Firefox die neue Version 3 freigegeben worden. Zu dieser Gelegenheit gibt es einen Rekordversuch, dessen Ziel es ist, 5 Millionen Firefox-Downloads am heutigen Tag. So wie ich das aber aktuell sehe, wird dieses Ziel wohl nicht erreicht werden. Zumindest die Dowload-Server der Mozilla Foundation als auch spreadfirefox.com scheinen ziemlich überlastet zu sein. Ich konnte gerade noch nicht mal ein neues Wörterbuch für die alte Version herunterladen... Selbst ein Server der scheinbar Überlastungen oder Ausfälle handeln soll, scheint überfordert zu sein. Mal schauen, ob es gegen später doch wieder geht.
Nachdem wir auf der gestrigen pl0gbar in Stuttgart nur zu fünft waren, hoffe ich für den nächsten Termin auf mehr Teilnehmer. Und natürlich auch Teilnehmerinnen. Kommt zu Hauf!
Der nächste Termin ist Mittwoch der 25.6.2008. Dadurch haben auch Interessenten, die Dienstags regelmäßig keine Zeit haben, dieses Mal die Möglichkeit mit dabei zu sein. Anmeldungen bitte über Mixxt.
Eine kurze Bitte an meine Leser: Für diverse Webprojekte (sowohl klassische Webseiten als auch Web-2.0-Projekte) suchen wir einen Webdesigner oder Webworker in der Nähe von Stuttgart.
Voraussetzungen: Professionelles Webdesign und Umsetzung in HTML/CSS Templates, die valide sein müssen. Ideal sind auch weitere Erfahrungen mit CMS und Weblogs - sind aber keine Bedienung. Wesentlich ist der Design/Template-Teil.
Was erwartet euch: Freie und partnerschaftliche Mitarbeit in spannenden Projekten mit einem jungen Team (unter anderem mit mir, ach...)
Wenn du Interesse hast, schicke bitte eine kurze E-Mail an jobs@etes.de. Wir melden uns dann bei dir bezüglich detaillierter Abstimmungen.
Kurze Meldung: Will eigentlich niemand zur pl0gbar am kommenden Dienstag in Stuttgart kommen? Im Event bei Mixxt sind gerade mal drei Teilnehmer und vier Interessenten eingetragen. Liegt das an der EM? Oder habt ihr euch nur noch nicht eingetragen?
Es kommt leider immer wieder vor, dass Webloginhalte komplett kopiert werden und an anderen Stellen im Netz auftauchen. Dabei werden in der Regel die Verweise auf die Bilder auf dem ursprünglichen Webserver belassen. Um dieses Kopieren zu verhindern, geistern zahlreiche Anleitungen durch die Welt, die Erklären, wie man das Einbinden von Bildern auf anderen Webseiten per rewrite-Regeln in der htaccess verhindert. Ein Beispiel habe ich erst heute wieder entdeckt.
Leider muss ich sagen, dass dieser Schutz bei Weblogs mehr zerstört als bewirkt. Denn zur Auswertung, ob ein Bild geklaut wurde oder nicht, wird der Referrer ausgewertet. Das ist die vorher vom Browser aufgesuchte URL, von der aus eine weitere URL verlinkt bzw. eingebunden wurde. Bei Bildern, die auf einer Webseite aufgerufen werden, ist das immer die URL der Webseite, auf der die Bilder eingebunden wurden.
Man kann nun wie im Beispiel den erwarteten Referrer auf die eigene Webseite einstellen und alle Bilderzugriffe auf ein Vorsicht-Geklaut-Bild umleiten. Hat man aber als Weblog oder für News einen RSS-Feed, geht der Schuss nach hinten los: Denn jeder webbasierte Feed-Reader wird nun die Artikel inklusive Bild den Lesern darstellen. In diesem Fall ist der Referrer zum Bild nicht die Webseite selbst sondern natürlich die URL des Feedreaders, wie etwa bloglines.com. Daher werden alle Bilder im webbasierten Feedreader gegen die Vorsicht-Geklaut-Bilder ausgetauscht.
Von Leuten, die im Browser die Übermittelung des Referrers deaktiviert haben, und von klassischen Feedreadern, die gar keinen Referrer setzen, will ich erst gar nicht reden. Im Ergebnis erreicht ihr mit so einem Schutz leider nur, dass alle Feed-Leser eures Weblogs keine Bilder mehr sehen können. Ob es das wert ist?
Was kann man besser/anders machen? Wenn ihr mich fragt nicht wirklich viel. Man kann die Bilder beispielsweise nur ersetzen, wenn der Referrer die Diebseite ist. Damit bleibt aber dessen RSS-Feed auch intakt. Oder man nimmt alle Feedreader (egal ob oline oder nicht) als Ausnahme mit rein. Auch dann bleibt der RSS-Feed des Diebs intakt. Ich würde statt dessen versuchen, den RSS-Feed für den Dieb zu vergiften. Wenn er beispielsweise von einer festen IP zugreift (die der seines Webservers entsprechen dürfte) könnt ihr einfach bei jedem Zugriff einen Feed mit einer Million sinnloser Entries erzeugen. Was glaubt ihr, wie das seinen Server beschäftigt... Vorher wäre natürlich eine Aufforderung per E-Mail, den Diebstahl zu unterlassen sinnvoll.
Über meinen Umgang mit deutscher Klientel dieser Art habe ich ja schonmerhfachberichtet.
Grundsätzlich sind ja alle Linkverkäufer angeblich "böse" - zumindest wenn man es aus Sicht von Suchmaschinen wie Google betrachtet. Um so erstaunlicher finde ich folgenden Screenshot:
Da macht doch Google tatsächlich über sein AdSense Werbung für einen Linkverkäufer. Die Anzeige führt auf eine absolut seriöse Seite (Ihr hört den ironischen Unterton, ja? Ich will nur sichergehen...) die dann Linkverkauf für 1,40$ von Seiten mit Pagerank 6 und Pagerank 7 verspricht.
Die Rede ist dabei von Foren und man gibt eine Garantie, dass die Links mindestens sechs Monate Bestand haben. Sonst bekommt man nämlich Ersatz. Und bespammen tut man die Foren auch nicht - heiliges SEO-Ehrenwort! Darum braucht man die Garantie ja auch, falls die Forenbetreiber den Spam doch mal versehentlich löschen sollten... natürlich.
Der Dienst ist also nicht nur "böse" sondern auch eine miese Spammer-Bude. Bitte Google, mehr so Werbung. Danke!
Gerade habe ich eine Ausschreibung für eine neues Werbeformat bei Trigami bekommen. Dort können nun auch klassische Bannerwerbungen gebucht bzw. angenommen werden. Damit erschließt sich Trigami einen wichtigen Werbebereich.
Die Preisberechnung ist mir allerdings noch unklar. Zumindest scheint diese nicht linear zu den Visit-Angaben, die man pro Weblog dort macht, zu sein. Das kann ich anhand meiner drei dort angemeldeten Weblogs erkennen.
Mit der neuen Werbeform ist mir eine weitere Option aber nun noch wichtiger als zuvor: Durch ein paar Checkboxen würde ich pro Weblog gerne angeben, ob ich Text- oder Videorezensionen, Fresstyle-Werbung oder Bannerwerbung akzeptiere. Dies erspart mir die Arbeit unpassende Kampagnen abzulehnen und Trigami kann zielgerichteter Blogs dem Kunden vorschlagen. Zusätzlich würde es Trigami nun auch für Blogger interessant machen, die keine Textrezensionen schreiben wollen aber Banner schalten würden. Die können das dann für ihre Weblogs einstellen
Über das Bewerberblog hatte ich ja bereits schon zweimal als gutes Beispiel für Blogaktivitäten erwähnt. Und auch die neueste Aktion der Mädels finde ich wieder eine gelungene Idee: Offline Werbung für das Bewerberblog
Über dem Eingang der Mensa der Uni Jena haben sie ein schönes Plakat anbringen lassen. Das trift die Zielgruppe gut und wirbt in "klassischer" Manier für ein neues Medium. Ein Thema, dass wir auch auf dem BarCamp Klagenfurt diskutiert hatten. Ich bin gespannt, welche kurz- und langfristigen Auswirkungen diese Werbeart auf das Weblog haben wird. Ich wünsche auf jeden Fall viele neue Besucher und bitte um einen Bericht.
Ich habe ind en letzten Tagen immer wieder mit Personen über die Frage gesprochen, ob Microsoft in Zukunft von öffentlichen Ausschreibungen in der EU auszuschließen ist. Erstaunlicherweise ist das Thema, obwohl es bereits vor fast zwei Monaten losgetreten wurde, immer noch nicht überall angekommen.
Daher hier eine kurze Zusammenfassung für euch: Es gibt in der EU seit 2002 eine Verordnung nach der Bieter, "die aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden sind" von öffentlichen Ausschreibungen auszuschließen sind. Das würde nach den Urteilen in Europa auch Microsoft betreffen. Details hierzu könnt ihr bei Henning nachlesen.
Wenn dem so ist, sehe ich zwei Konsequenzen. Die offensichtliche wäre, dass Microsoft eine Menge Geld nicht verdienen würde, weil die Produkte von öffentlichen Ausschreibungen auszuschließen wären. Die weniger offensichtliche aber viel gravierende Auswirkung wäre aber meiner Meinung nach, dass alle Softwarehersteller, die den öffentlichen Sektor bedienen wollen, gezwungen wären, ihre Software auch für alternative Betriebssysteme anzubieten. Das würde den Softwaremarkt insgesamt extrem Richtung Linux bzw. Mac OS X zwingen. Damit würde ein häufiges Argument gegen Linux und Mac OS X, nämlich dass dort viele Spezialanwendungen nicht verfügbar sind, in Zukunft kräftig den Wind aus den Segeln nehmen.
Ab heute agiert Google definitiv von der dunklen Seite der Macht aus. Der klare Beweis: Nur so kann man erklären, dass man die größt mögliche Font-Sünde begeht und Comic Sans für AdSense ausprobiert. Zum Glück kann ich das nicht sehen, weil es diese Schrift auf all meinen Rechnern nicht gibt. (Darum gibt es hier auch keinen Screenshot.) Ich hoffe nur, dass ihr hier nicht mit Comic Sans belästigt werdet.
Damit ich hier auf dem BarCamp Bodensee auch mal noch einen Mitschrieb mache:
Es ist gut eine schöne Location zu haben. Eben nicht nur Technik, sondern hier auch die Natur. Lehre aus z.B. US-BarCamps.
Lokale Personen auch für die Abendveranstaltungen dabehalten. Hilfreich: Eine Lokation für die gesamte Veranstaltung. Essen am selben Ort und so weiter.
Sessionräume sollten sehr schnell zu wechseln sein.
Freie Übernachtungen (zusammen übernachten, soll noch mehr werden nächstes Mal) und Fahhräder sind cool.
Man sollte zu Sponsoren einen persönlichen und direkten Draht haben. Erst Freunde fragen, weil man mit denen Probelem viel besser lösen kann.
Securtiy Crowd Sourcing und "Profis" am Abend war kein Problem, auch für die Location. wurde von der Lokalität und der Versicherung problemlos akzeptiert.
Menge für Essen und Getränke sind schwer einzuschätzen. Hier hatten wir deutlich weniger Verbrauch als geplant war.
Auf den Namensschildern Platz für URL, Nickname/Twitter-Name, etc. frei lassen. Beide Seiten bedrucken!
Es muss klar sein, wer der Veranstalter ist. Dies sollte möglichst keine Privatperson sein, sondern der Raumsponsor. Denn nur dort liegt die Möglichkeit den Mitarbeitern vor Ort Anweisungen zu geben.
Eine Idee wäre, dass der Hauptsponsor alle Gelder einsammelt und an die anderen Sponsoren Rechnungen stellt. An den Hauptsponsor werden alle Rechnungen gestellt. Ein zentraler Geldpool ermöglicht kurzfristige Kaufentscheidungen (z.B. Wein für die Party).
Fasse als Organisator niemals(!) Geld selbst an! Rechnungen gehen direkt an die Sponsoren bzw. unter den Sponsoren.
Desk mit Liste wer wann Empfang macht hat gut funktioniert.
Es ist wünschenswert, dass für Gäste aus dem Ausland Sessions und Diskussion in Englisch gehalten werden.
Level und Name auf dem Session-Zettel angeben hilft bei der Übersichtlichkeit. Session-Verantwortlichen suchen, der für diese Informationen auf den Zetteln sorgt und die Sachen auch in ein Wiki übernimmt.
Miete bzw. Einkauf von Dienstleistungen ist manchmal ebenso teuer wie das Equipment zu kaufen. Daher wurden hier Kaffeemaschinen gekauft, die auch für andere BarCamps gekauft wurden.
Kalkuliere 20-30% No-Show-Rate und unterkalkuliere Essen und Getränke etwas. Ist ggf. stark von Wetter oder ähnlichem abhängig.
Die meisten Personen haben sich für FR-SO angemeldet, ein weiterer großer Teil für SA/SO. Das war auch so.
Pressearbeit ist eine lokale Geschichte, in der Stadt. Selbst bei regionalen Medien ist es extrem schwer da reinzukommen. Versuche lokale Pressemenschen und nicht nur IT-Spezialisten von der Presse ins Boot zu holen. Die Story ist, dass es eine "seltsame Veranstaltung von seltsamen Menschen" gibt. Nicht, dass es das erste mal in der Region stattfindet. Versuche zusätzliche gute eine gute Story zu finden und kommuniziere diese. Mache klassische Pressemitteilungen.
Idee: Mache eine spezielle Diskussion zu einem regionalen Thema. Lade dazu gezielt die Presse ein.
Sprich die Presse etwa 3 Monate vor dem BarCamp an. Lasse dies eine Person machen, die sich damit auskennt.
Mache eine klassische Pressemitteilung am Sonntag am frühen Nachmittag, die über Teilnehmer etc. berichtet.
Idee: offizielle/Bürgermeister für eine kurze Ansprache einladen.
Zum anderen sind heute wieder fast alle Teilnehmer von gestern anwesend. Das dürfte an der Lage und an der geringen Businessquote liegen. Sonst noch plausible Gründe.
Das Schreiben dieses Blogs macht mir sehr viel Spass. Dennoch ist es
ein nicht zu unterschätzender Aufwand. Daher freue ich mich über alle, die
dieses Blog mit einer kleinen Geste unterstützen möchten.
Das geschieht z.B. wenn ihr bei einem der vorgestellen Online-Shops etwas über
meine Partnerkennung bestellt. In diesen Fällen erhalte ich eine kleine Provision.
Oder ihr könnt mir einfach einen Wunsch von meinem
Wunschzettel
(Amazon) erfüllen.