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Persönliche Gedanken und Geschichten von Jan Theofel

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YuKoN-Methode: Zwischenbericht zur Halbzeit

YuKoN-Armband von TENO

Das erste 10 Tage meiner ersten YuKoN-Challenge habe ich nun erfolgreich hinter mir. Heute ist der 11. Tag und damit Halbzeit. Zeit eine kleine Zwischenbilanz zu ziehen.

Zur Erinnerung: Ziel ist es, dass ich meine Mails zeitnah bearbeite und mein altes Mailaufkommen endlich mal wegsortiere bzw. (sofern noch nötig) bearbeite.

Speziell bei dieser Challenge ist mir aufgefallen, dass es nicht gut ist, diese so zu definieren, dass man "vorarbeiten" kann. Das hilft zwar beim Erreichen der Challenge, aber nicht beim Aufbau der Gewohnheit. Denn dazu muss man das ja täglich einhalten. Zum Glück habe ich nicht nur Komponenten drin, bei denen ich vorarbeiten kann und ich habe mich auch an den "freien" Tagen bemüht, dennoch auch alte Mails abzuarbeiten.

Trotz dieser kleinen Unschärfe habe ich den Eindruck, dass die YuKoN-Methode - zumindest in diesem Fall - ihre Wirkung nicht verfehlt. Vor allem abends und am Wochenende kontrolliere ich meine Mailbox viel häufiger um Mails zeitnah bearbeiten zu können. Neu eingehende Mails werden dabei kurzfristig bearbeitet, was aber nicht immer eine direkte Antwort auf die Mail sein muss. Manche Sachen kann man eben nicht sofort machen, so dass ich in unserem Daywork ein Ticket anlege. (Notiz an mich selbst: Ich muss für mich auch mal wieder eine Instanz davon aufsetzen.)

Auch am gestrigen Freitag habe ich mich trotz deutlicher gesundheitlicher Probleme (dazu gleich nochmal) nicht aus der Bahn werfen lassen. Auch das zeigt mir, dass der Ansporn am Ball zu bleiben recht gut ist. Gerade der Umstand, dass ich auch an diesem Tag das Armband getragen habe, hat dazu geführt, dass ich meine Aufgaben abgearbeitet habe.

Generell habe ich den Eindruck, dass das Armband eine gewisse positive Grundstimmung herstellt. So ertappe ich mich auch dabei, dass ich häufiger Dinge mache, die gar nichts mit der Challenge zu tun haben. Beispielsweise laufe ich häufiger Treppe statt Aufzug zu fahren - also etwas was selbst mal eine Challenge werden könnte. Man könnte sagen, dass ich unbewusst schon Sachen übe, die sich als zukünftige Challenge anbieten. Auch das Einhalten der aktuellen Challenge empfinde ich mehr wie eine kontrollierte Befreiung als eine Belastung.

Bei mir bedeutet die Durchführung auch ganz konkrete Erfolge: So konnte ich einige ältere Anfragen nach Werbekooperationen wieder aktivieren, die ich nun hoffentlich zu einem Abschluss bringen kann. Im beruflichen Bereich eingesetzt zeigen sich also unter Umständen schon früh positive Effekte.

Zum Armband selbst: Nach zwei Probetagen, an denen ich das Armband nur stundenweise getragen habe, hatte ich mich ziemlich schnell an das YuKoN-Armband gewöhnt. Manchmal spüre ich es inzwischen noch am Handgelenk, wenn ich es eigentlich schon abgenommen habe. Das Schließen habe ich inzwischen auch gut raus. Als Tipp kann ich sagen, dass man das Verschlusselement beim Einklinken schon so weit wie möglich zum Verschlussende schieben sollte. Denn bei diesem Vorgang öffnet sich der bereits eingerastete Verschluss gerne nochmal.

Für die Elemente habe ich mir noch ein Satz von drei Walzen gekauft, weil ich gut sichtbare (also metallene) Elemente als Tages- und Wochenelemente wollte. Andere setzen die großen Kautschukelemente (mit) als Wochenelemente ein. Der Vorteil hierbei ist, dass gegen Ende der Woche das Armband mit den Metallelementen ziemlich voll wird während die schwarze Kautschukelemente weniger Platz einnehmen und gegenüber dem schwarzen Armband selbst weniger auffallen.

erfolgreiche-gewohnheiten.jpg

Die Nutzung des Armband sieht bei mir wie folgt aus: Ich ziehe es abends immer erst kurz vor dem Schlafengehen aus und lege es dann zu meinem Schlüssel und Geldbeutel. So erinnere ich mich so spät wie möglich nochmal an meine Challenge und kann nochmal deren Einhaltung prüfen. Am nächsten Morgen ziehe ich das neue Element auf und lege es an, wenn ich aus dem Haus gehe. Dabei ist es mit einer bereits erfolgreichen Gewohnheit gekoppelt, dass ich Schlüssel und Geldbeutel immer einstecke.

Bislang also ein positives Fazit. Daher werde ich die Challenge natürlich zu Ende führen und dann die nächste starten. Die soll auf jeden Fall etwas mit meiner Gesundheit zu tun haben. Nachdem sich eben am Freitag mal wieder ein eingeklemmter Nerv im Rücken deutlich bemerkbar gemacht hat, überlege ich, mich wieder beim Kieser-Traning anzumelden. Da muss ich aber noch schauen, wie ich diese zwei Termine pro Woche in eine tägliche Challenge mit einbaue.

Abschließend finde ich es noch erwähnenswert, dass mich deutlich weniger Leute als gedacht auf das neue Armband angesprochen haben. Da ich sonst nie Schmuck getragen habe, hätte ich das erwartet. Entweder fällt das Armband weniger stark auf als ich dachte oder es lesen deutlich mehr Menschen aus meinem persönlichen Umfeld mein Technik-Blog als ich vermute.

Wer es selbst mal versuchen will, dem sei die Investition in das Buch "Erfolgreiche Gewohnheiten" und ein YuKoN-Armband empfohlen. Wenn man wie ich dadurch persönlich und/oder beruflich weiterkommt, dürft sich das ziemlich schnell rentieren.

Tags: email yukon

Geschrieben von Jan Theofel am 1.03.2009 um 18:27 Uhr (Permalink)
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4 Kommentare zu »YuKoN-Methode: Zwischenbericht zur Halbzeit«

Naja so toll, scheint die YuKon-Methode auch nicht gewesen zu sein. Ich warte schon wieder seit 3 Wochen auf eine Antwort auf meine Mail *g*

1 | eo | 9.06.2009 um 9:24

Ich habe durch die Aktion auch erkannt, das eine permanant leere Inbox bei meinem Mailaufkommen kaum realistisch ist. Vor allem bei meinen privaten Mails. Aber ein großer Teil wird schon deutlich rascher beantwortet.

2 | Jan Theofel | 14.06.2009 um 19:49

Und? Wie schaut's aus? Erfolgreich weitergekommen, bzw. hast es durchgehalten?

Wünsche no weiter viel Glück,
x

3 | xtreme | 15.02.2010 um 21:36

Nach dem "Training" habe ich das Armband eine lange Zeit weiter jeden Tag getragen und dort weiter einen positiven Effekt verspürt. Seit ich das nicht mehr mache, hat dieser meiner subjektiven Meinung nach auch nachgelassen. Ich sollte also wieder mal was tun... :-)

4 | Jan Theofel | 7.03.2010 um 19:33

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