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21.12.10

Erfahrungsbericht LG Flatron E2360

LG Flatron E2360

Mitte des Jahres hatte ich hier bereits einen Erfahrungsbericht zum LG Flatron E2350VLG Flatron E2350V veröffentlicht. Seit ein paar Wochen verrichtet ein Testgerät des technisch sehr ähnlichen Modells LG Flatron E2360 seien Arbeit. Hier ein paar Eindrücke.

Gleich vorab sollte ich vielleicht feststellen, dass der Betrieb für meine Tätigkeiten am Rechner, die im wesentlichen Bürotätigkeiten im nichtgrafischen Bereich entsprechen, perfekte geeignet ist. Die einzige Einschränkung die ich empfunden habe, war - wie bei anderen LGMonitoren leider auch - die fehlende Möglichkeit, die Bildschirmhöhe zu verstellen.

Technisch betrachtet gibt es zwischen dem E2350V und dem E2360 keine nennenswerten Unterschiede. Die technischen Daten sind da also:

  • Display-Typ: TFT-LCD Aktiv Matrix mit WHITE LED Backlight
  • Größe: 23 Zoll (58,42 cm)
  • Bildformat: 16:9
  • Max. Farbdarstellung: 16.7 Millionen Farben
  • Max. Auflösung: 1.920 x 1.080 Pixel bei 60Hz
  • Kontrast: 5.000.000:1 (dynamisch) und 1000:1 (statisch)
  • Reaktionszeit: 2 ms bei Grau-zu-Grau
  • Helligkeit: 250cd/m²
  • TN (Twisted Nematic) Weitwinkeltechnologie
  • Anschlüsse: RGB analog/digital, HDMI, DVI-D mit HDCP, 15-Pol D-SUB
  • VESA Plug and Play: DDCCI

Geringfügige Abweichungen gibt es bei den Abmessungen und beim angegebenen Stromverbrauch. Dieser ist für den E2360 mit <26 Watt im laufenden Betrieb angegeben, während es beim E2350V noch <28 Watt sind. Auch der Platzbedarf fällt aufgrund der anderen Bauform abweichend aus und beträgt 559,8 mm x 428 1mm x 198 mm (bzw. ohne Standfuß: 529,8 mm x 354 mm x 39,9 mm).

Optisch und von der Bedienung gefällt mir der LG E2360 jedoch deutlich besser. Bei der Optik zeigen sich klare, kantige Formen in Kalvierlackoptik. Die Halbtransparenzen sucht man hier vergeblich und auch das blaue Licht, das den Betrieb anzeigt gefällt mir von der Farbe besser als das schwarz-violette Gesamtkonzept bei dem anderen Modell. Insgesamt wirkt der LG E2360 eher als Arbeits- und Bürotier statt als verspieltes Designobjekt.

Die Bedienung erfolgt zudem über klar hervorstehende Tasten und ist somit aus meiner Sicht klarer und einfacher als über die berührungssensitiven Felder des E2350V.

Wer einen schlichten aber schicken Monitor als Arbeitstier sucht, ist mit dem LG Flatron E2360 aus meiner Sicht gut bedient. Kleine Mankos sind aus meiner Sicht lediglich die fehlende Höhenverstellung und bei grafischen Arbeiten die nicht ganz exakte Farbwiedergabe.

Aktuell (Stand 21.12.2010) kostet das Gerät knapp über 200 Euro bei Amazon.

Tags: lg flatron e2360

Geschrieben von Jan Theofel am 21.12.2010 um 1:07 Uhr | Permalink
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04.05.10

Erfahrungsbericht LG Flatron E2350V

lg-e2350v-pn.jpg

Seit einigen Tagen habe ich zum Test von LG einen Flatron E2350V-PN hier auf meinem Schreibtisch stehen. Am Anfang hatte ich Probleme, die gesamte maximale Auflösung des Monitors von 1920x1080 Pixel auszureizen. Nun habe ich es am Wochenende geschafft mit der neuen Fedora 13 Beta meine Grafikkarte so zu konfigurieren, dass das auch klappt und ich den LED-Monitor sinnvoll beurteilen kann.

Optik/Gehäuse

Beim Auspacken fällt bereits auf, dass der E2350V nicht der üblichen grau/schwarzen Tristesse anderer Monitore folgt. Statt dessen ist das Gehäuse schwarz-violett gehalten und hat an einigen Stellen Halbtransparenzen. Zusammen mit den abgerundeten Ecken und dem ovalen Standfuß macht der Flachbildschirm einen deutlich schickeren Eindruck also andere Geräte.

Nach dem Anstecken sucht man vergeblich erhabene Tasten zum Einschalten des LED-Monitors. Statt dessen findet man unten rechts tastsensitive Bereiche zum Einschalten als auch zur Steuerung des On-Screen-Displays. Wie lange die funktionieren kann ich nach einigen Wochen Test natürlich noch nicht vorhersagen. Aber wer sich im Vergleich zu normalen Tasten Sorgen macht, der sei auf die 36 Monate vor Ort Garantie hingewiesen. Sollten die Tasten also nach Monaten streiken, einfach den Service anrufen. :-)

Darstellung

Ich betreibe den Monitor mit der maximalen Auflösung von 1920x1080 Pixel. Im Vergleich zu meinem bisherigen System mit 1240x1028 hat man da doch deutlich mehr Platz für seine Applikationen. Aber das hängt natürlich immer davon ab, von welcher Auflösung ihr umsteigt.

Die Farbwiedergabe finde ich sehr satt - gerade im Vergleich zu anderen TFT-Displays mit denen ich bislang gearbeitet habe. Das ist ein subjektiver Eindruck, den ich mangels Equipment natürlich nicht testen kann. Allerdings spricht auch die Helligkeit von 250 cd/m² und ein Kontrastverhältnis von 5.000.000:1 deutlich für die gute Qualität der Darstellung. Ebenso wie die Reaktionszeit von 5ms, kann ich diese Werte allerdings nicht verifizieren.

Doch nicht nur die schneller Reaktionszeit ist für Gamer hilfreich: Auch die von mir am Anfang leider nicht gefundene Funktion, die Darstellung auf 4:3 umzuschalten, unterstützt diese bei Spielen, die keine breiten Bildschirme unterstützen. Die Ausgabe wird dadurch nicht verzerrt (was auch für die Arbeit wichtig ist) und gleich dadurch schärfer.

Dank der hohen Auflösung ist der LED-Monitor Full-HD und somit auch für die Wiedergabe von Videos geeignet. Allerdings ist kein Fernsehmodul integriert, so dass die Ausgabe von einem andern Gerät erfolgen muss.

Ergonomie

Störend an dem Monitor finde ich, dass er nicht höhenverstellbar ist. Man kann den Fuß zwar abnehmen, was laut Hersteller einen angenehmen Betrieb neben dem Notebook als Zweitmonitor (kein Höhenunterschied) ermöglicht, aber der normale Desktop-Betrieb des E2350V ist mir ebenfalls zu nieder. Hier muss man sich also extern durch ein paar alte Bücher unter dem Monitor behelfen.

Durch die große Breite des Monitors (die Diagonale misst 23") kann es ermüdend sein, wenn Anwendungen über die komplette Bildschirmbreite arbeiten und die gesamte Breite für eine Textzeile nutzen. In diesem Fall hilf es einfach die Fenster nicht über die ganze Breite zu ziehen. Es gibt wohl auch eine Art virtuelle Desktop-Teilung für diesen Einsatz, aber die habe ich nicht getestet.

LED Technik

Im Vergleich zu normalen TFT-Monitoren sorgt der E2350V als LED-Monitor dafür, dass ihr Strom spart. Das entlastet nicht nur euren Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. So nimmt der Monitor im Betrieb weniger als 28 Watt auf. Der Standbymodus liegt unter 1 Watt und der Aus-Modus bei weniger als 0,5 Watt. Eine Stromleiste mit Schalter hilft aber wie üblich den Aus-Zustand auf 0 Watt zu reduzieren...

Technik

Für die Technik-Freaks unter euch hier noch die wichtigsten technischen Spezifikationen:

Display-Typ: TFT-LCD Aktiv Matrix mit WHITE LED Backlight
Bildschirmgröße: 23" (mit dem LG E2250V-PN gibt es auch eine 22" Ausführung)
Pixel Pitch: 0,265 mm x 0,265 mm
Maximale Auflösung: 1.920 x 1.080 (60 Hz) digital
Helligkeit: 250 cd/m²
Kontrastverhältnis: 5.000.000:1 mit DFC (statisch 1000:1)
Responszeit: 5 ms (ISO)
Blickwinkel: 170° horizontal, 160° vertikal
Full HD: Ja
Eingäänge: HDMI, DVI-D (mit HDCP), 15 pol. D-SUB

Mehr technische Informationen gibt es hier.

Fazit zum LG E2350V

Insgesamt ist der LG E2350V ein optisch ansprechender LED-Monitor mit einer guten Bildwiedergabe. Wenn man über den Mangel der fehlenden Höhenverstellbarkeit wegsieht, kann ich das Gerät uneingeschränkt empfehlen.

Preise/Bezugsquellen

Beschriebenes Gerät: LG E2350V-PN bei Amazon für aktuell 216,45 Euro
22" Ausführung: LG E2250V-PN bei Amazon für aktuell 184,19 Euro
(Preise Stand 4.5.2010)

Tags: monitor e2350v led lg

Geschrieben von Jan Theofel am 4.05.2010 um 8:37 Uhr | Permalink
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01.09.09

Erfahrungsbericht LG LH 5000

LG LH 5000 42 Zool LED Monitor

Vor ein paar Wochen habe ich von LG den LG LH 5000 Fernseher zum Testen bekommen. Das Gerät ist noch relativ frisch auf dem Markt und ich habe das Gerät bekommen, dass der Fotograf für die Produktfotos hatte. Wenn ihr den also irgendwo in einem Katalog seht, wisst ihr, dass ihr mein Gerät seht. :-)

Das ist aber natürlich bei weitem nicht so spannend, wie meine Erfahrungen mit dem Gerät. Die LH 5000 Reihe gibt es in verschiedenen Baugrößen mit 32", 37", 42" und 47". Ich habe für den Test das 42" Gerät bekommen. Größer hätte es wohl auch nicht sein dürfen, weil ich dafür gar keinen Platz gehabt hätte. Außerdem braucht man schon etwa Abstand zum Fernseher, wenn der Monitor so groß ist.

Beim Aufbau hatte ich keine besonderen Probleme. Obwohl das Gerät sehr groß ist und ich ihn alleine aufgestellt habe, ging das ziemlich problemlos. Ich habe mich für eine Montage auf dem Standfuß entschieden. Naturlich ist über entsprechende Vorrichtungen am Gerät auch eine Wandmontage möglich.

Steht das Gerät fällt die Optik positiv auf. Schwarzer Klavierlack sorgt für Glanz und Eleganz. Einziger Wermutstropfen dabei ist natürlich, dass die Oberfläche etwas schmutzanfällig ist. Abhilfe schafft hier aber der regelmäßige Einsatz des mitgelieferten Mikrofasertuchs.

Die Inbetriebnahme des Geräts gestaltet sich sehr einfach. Die zahlreichen Anschlüsse sind einwandfrei beschriftet, so dass selbst ein Laie (so würde ich mich selbst bezüglich Fernsehtechnik einstufen) sich damit bestens zurechtfindet. Abschreckend mag das dicke Handbuch sein. Auf den zweiten Blick stellt man aber fest, dass diese in 28 Sprachen verfasst und nur deshalb so dick ist. Die Funktionen des Geräts lassen sich alle sehr einfach über die Fernbedienung einstellen.

Sobald das Gerät mal läuft zeigt es ein perfektes Bild. Sowohl hochgerechnete als auch hochauflösende Bilder und Bewegungen werden sehr gut dargestellt. Dank einer 200-Herz-Technologie sind Bewegungsabläufe besonders klar. Möglich macht das wiederum die LED-Technik, die die hierfür notwenidgen Reaktionszeiten überhaupt erst ermöglicht. Zusammen mit der automatischen Anpassung der Hintergrundbeleutung ist diese Technik zudem sehr schön stromsparend. So kann man dem optischen Genuss auch noch mit einem einigermaßen guten ökologischen Gewissen folgen. (Ok, kein Fernseher verbraucht natürlich noch weniger Strom. Aber wer will das schon? :-)

Auch im normalen Fernsehbetrieb konnte ich keine nennenswerten Defizite feststellen. Auch hier ist die Bedienung reibungsfrei und intuitiv. Lediglich die etwas lange Reaktion beim Einschalten des Geräts ist gewöhnungsbedürftig. Hier ist es mir ein paar mal passiert, dass ich die Taste nochmal gedrückt habe und den Fernseher damit wieder ausgeschaltet habe. Hat man sich aber daran gewöhnt, dass die Fernbedienung gut funktioniert, weiß man, dass man nur einmal drücken muss.

Weitere Funktionen, die das Leben angenehm machen, sind in den Fernseher bereits integriert. So kann man beispielsweise per USB Speichermedien anschließen von denen direkt Bilder, Musik oder Videos wiedergegeben werden können. (Bei der Gelegenheit: Kennt jemand einen NAS-System mit WLAN und USB für parallelen Betrieb?) Und wer mal einen anständigen Monitor für den PC braucht, kann hier auch per VGA-Anschluss die 1920×1080 Pixel Auflösung ansteuern. Mit an Bord ist neben den notwendigen Lautsprechern auch noch ein integrierter Subwoofer. Für den Einstieg deckt das meine Anforderungen an den Klang erst mal völlig an. Nicht zu vergessen natürlich der integrierte DVB-T / DVB-C Tuner, den ich aber wegen meinem Kabelfernsehanschluss nicht verwende.

Wer sich einen vollständigen Überblick über alle technischen Daten und Funktionen machen will, findet hier Produktdetails direkt bei LG.

Alles in allem war ich mit meinem Testgerät mehr als zufrieden. Es bietet weit mehr Funktionen als ich nutzen werde bzw. nutzen kann und eine wunderbare Wiedergabequalität. Damit ist es ein mehr als würdiger Nachfolger für meinen knapp 10 Jahr alten LG Röhrenmonitor, der vor ein paar Monaten den Dienst quittiert hat.

Auch preislich bewegt sich der LH 5000 in einem angenehmen Rahmen. Wer über einen Kauf nachdenkt bekommt das Gerät zur Zeit beispielsweise bei Amazon zu folgenden Preisen:
LG LH 5000 37 Zoll / 94 cm für ca. 750 Euro (Listenpreis: 999 Euro)
LG LH 5000 42 Zoll / 107 cm für ca. 970 Euro (Listenrpreis: 1199 Euro)
LG 47 LH 5000 47 Zoll / 119 cm für ca. 1100 Euro (Listenpreis: 1499 Euro)

Tags: led lg fernseher

Geschrieben von Jan Theofel am 1.09.2009 um 23:45 Uhr | Permalink
Abgelegt unter Hardware | 0 Kommentare

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