Jans Technik-Blog

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26.04.09

Amazon mit MP3-Downloads: Wozu die Amazon-Download-Software?

Seit einigen Tagen gibt es bei Amazon MP3-Downloads. Das Amazon auch versuchen wird in diesem Markt mitzuspielen, erstaunt wohl niemanden. Schön finde ich, dass die MP3-Dateien DRM-frei sind. Zum Start gibt es This Much Is True von Amy MacDonald sogar kostenlos zum Testen zu kaufen.

Das habe ich mal gemacht. Und was mir dabei schleierhaft bleibt, ist der Amazon Downloader. Wozu braucht man den? Schön, dass es ihn für Linux gibt, aber bei mir konnte ich ihn wegen Abhängigkeiten erst mal nicht installieren. Also habe ich den Schritt übersprungen und habe nach dem Kauf eine ganz normale MP3-Datei herunterladen können. Ok, bei etlichen Dateien ist das vielleicht etwas umständlich. Aber da könnte Amazon ja einfach eine ZIP-Datei pro Kauf draus bauen, oder?

Tags: amazon musik download mp3

Geschrieben von Jan Theofel am 26.04.2009 um 19:58 Uhr | Permalink
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26.02.09

Wie man mit Amazon Geld spart

Bei meiner heutigen Mailbearbeitung ist mir eine Kleinigkeit aufgefallen, die ich mir erfolgreich angewöhnt habe, und die hilft mit Amazon Geld zu sparen.

Ich bekomme von denen ständig irgendwelche Amazon-Newsletter, die für besonders günstige Angebote werben. Doch statt diesen Kaufverlockungen nachzugeben, sage ich mir jedes Mal "kauf nur die Dinge, die du wirklich brauchst da" und lösche die E-Mail weg. So ist der Newsletter eine kostenlose Erinnerung daran, nicht immer irgendwelche Kruscht zu kaufen, den man eigentlich gar nicht braucht. Sicher nicht im Sinn von Amazon, aber es hilft. :-)

Tags: geld amazon sparen newsletter

Geschrieben von Jan Theofel am 26.02.2009 um 23:55 Uhr | Permalink
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21.12.08

paperless office

Seit wie vielen Jahren verspricht unsere IT-Branche nun eigentlich das "paperless office"? Mir kommt das schon ewig vor... Aber in der Praxis sind wir in den meisten Büros davon noch verdammt weit entfernt. Wie oft zum Beispiel noch E-Mails ausgedruckt werden, lässt dieser Satz erahnen, den ich beim Shopblogger gefunden habe. Der hat es wiederum aus einer E-Mail-Signatur:

Bitte prüfen Sie der Umwelt zuliebe, ob der Ausdruck dieser Mail erforderlich ist.

Autsch.

Tags: email büro papier

Geschrieben von Jan Theofel am 21.12.2008 um 19:03 Uhr | Permalink
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17.12.08

Blogwichteln

Diesen Beitrag habe ich durch meine Teilnahme am Blogwichteln erhalten. Ich weiß nicht wer ihn geschrieben hat, aber ich bedanke mich bei dem/der AutorIn herzlich. Wenn du magst, gib dich gerne in den Kommentaren zu erkennen. :-)

Hochdeutsch und Schwäbisch sind bekanntlich zweierlei, zum Glück, denn es lebe die Mundart. Nur für uns Ausländer ist das nicht immer einfach. Es war einmal auf der Schwäbischen Alb, da brachte ich meine Schuhe zum Schuster, und da sagt mir der Kerl doch glatt, "Na kamet se denn am Zeischdig!" Ich dachte, ich würde meine Schuhe nie wieder sehen. Heute lebt sich's leichter, denn es gibt ja Peter Mangold's geniales Schwabenlexikon. Das dürfte auch Geschäftsfreunden in München gefallen.

Tags: blogwichteln

Geschrieben von Jan Theofel am 17.12.2008 um 23:58 Uhr | Permalink
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26.10.08

Vodafone: So mag ich Service

Weil das Display meines Handys beim Firmenumzug zu Bruch gegangen ist, habe ich ein Austauschgerät benötigt. Das kostet uns im Flottenvertrag sowieso nur eine kleine Handling-Gebühr, was für einen selbst verursachten Schaden, schon mal ein guter Service ist.

Was ich aber eigentlich sagen wollte, ist der Umstand, dass ich beim Rückspielen des Backups leider die Konfiguration des Internetzugangs nicht mehr korrekt zurückgespielt wurde. Ich habe also einfach mal versucht geratene Daten (man braucht zum Gück kein "echtes" Passwort) in mein Handy einzutragen. Allerdings habe ich falsch geraten. Kurz darauf habe ich dann aufgrund meiner fehlerhaften Einwahl eine SMS mit dem Hinweis auf die Konfigurationswebseite von Vodafone bekommen. So konnte ich dann ganz einfach nachlesen, was ich einrichten muss. Das nenne ich mal einen guten Service, denn es hat mir lange Sucherei oder Anrufe bei der Hotline gespart.

Tags: service vodafone

Geschrieben von Jan Theofel am 26.10.2008 um 17:45 Uhr | Permalink
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12.10.08

Zitat zur "Zeitung von morgen"

Ich habe gerade am Tisch von einer Aussage von mir am gestrigen Mittwoch erzählt und wurde gebeten, diese kurz zu bloggen. OK.

Zeitungsverkäufer, abends im Restaurant: "Zeitung von morgen?"
Ich: "Die Zeitung von morgen ist in unserer Branche heute schon veraltet."

Tags: zeitung zitat

Geschrieben von Jan Theofel am 12.10.2008 um 10:57 Uhr | Permalink
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15.09.08

Flugbegleiter stehen nicht auf Internet-Pornos

Zumindest was den Einsatz im Flugzeug angeht, stehen Flugbegleiter nicht auf Internet-Pornos. Verständlich, denn wie soll man dem Kind in Reihe 20 auch erklären, was der Mann in Reihe 18 sich da gerade ansieht?

Darum fordern sie nun für die Internetzugänge an Bord einen Pornofilter berichtet Heise. Was für ein Rückschlag für die Internetnutzung im Flugzeug. Denn wir wissen ja alle, dass pronografisches Material der meistgenutzte Content im Web und Innovationstreiber für viele Techniken ist.

Mein Vorschlag: Richtet doch im Flugzeug einfach eine zusätzliche Klasse ein: Einfach eine schalldichte Trennwand einziehen und fertig ist die Porno-Klasse. Dort nehmt ihr für das Transfervolumen ins Internet einfach den zehnfachen Preis und lasst offizielle das Pornschauen im Internet zu. Glaubt mir, ihr werdet euch eine goldene Nase verdienen.

Tags: pornos flugzeug

Geschrieben von Jan Theofel am 15.09.2008 um 0:17 Uhr | Permalink
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09.09.08

Wie man ein "Weblog" erklären kann

Heute habe ich es wieder gelesen: "Internettagebuch". Das dieses Unwort immer noch nicht ausgestorben ist.

Wenn jemandem weiß, was eine Webseite ist, und ich ihm erklären soll, was ein Weblog ist, dann so: "Ein Weblog ist eine Art persönliche Newsseite". Das Wort hat ein gute Freund mit scharfsinnigem Verstand mal für mich geprägt - ohne das er selbst Blogger wäre. Und ich finde diese Übersetzung Klasse. Denn es streicht das Teenager-Image des Tagebuchs. Es sagt "persönlich" - von einer/mehreren Person(en) - nicht "privat", schließt also geschäftliche Weblogs nicht aus. Dennoch erfast es das Andere im Vergleich zu journalistischen Webseiten. Und wie bei einer "großen" Newsseite gibt es in Weblogs die tagesaktuellen Artikel auf der Startseite. Der Rest wandet in das Archiv, nach Rubrik, Datum und Schlagwörtern sortiert und über die Suche auffindbar. Und schließlich berichten auch die großen Nachrichtenseiten dieser Welt nicht nur von tagesaktuellen Themen sondern schließen auch Hintergrundberichte und Beiwerk mit ein.

Aus diesen Gründen ist die Umschreibung eines Weblogs als "persönliche Newsseite" seit langem mein Favorit für den Einstieg in eine Erklärung, was denn nun ein Weblog ist. Und wer keine Anglizismen mag, darf auch gerne "persönliche Nachrichtenseite" sagen. Nur bitte kein "Internettagebuch" mehr. Danke.

Tags: definition

Geschrieben von Jan Theofel am 9.09.2008 um 0:00 Uhr | Permalink
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26.05.08

Wie alt bin ich?

Ich hatte eine Besucherin auf meinem Xing-Profil, die bei einer Singlebörse arbeitet. Nicht irgendeine Singlebörse sondern eine "Kontaktbörse für junge Frauen & reife Herren". Ich hoffe ja jetzt mal, dass die etwas von mir kaufen und nicht mir etwas verkaufen wollten...

Das wäre eigentlich ein interessanter Ansatz für Xing-SPAM ohne dort Nachrichten zu versenden: Man schreibt (so wie hier) in seine Firmenbezeichnung alles Wesentliche rein und klickt sich dann munter durch Xing-Profile. Wer seine Besucherlisten regelmäßig verfolgt oder sie auf der eigenen Startseite hat wird so ganz leicht auf einen aufmerksam.

Tags: xing

Geschrieben von Jan Theofel am 26.05.2008 um 13:07 Uhr | Permalink
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29.04.08

Stadt-Stöckchen

Schon lange mehr kein Stöckchen mehr abbekommen. Aber als ich vorhin in meinem Zug gestiegen bin, hat mich Yoda in der digitalen Welt mit einem beworfen. Es geht um Städte. Na dann apportiere ich mal brav, obwohl ich dazu nicht so viel sagen kann. Denn ich reise meistens nur virtuell.

In welchen Städten bist du schon gewesen?

Dient dieses Stöckchen als Spickzettel für gewisse Quizsender? Ich denke nein. Daher zähle ich mal die Städte auf, mit denen ich besondere Dinge verbinde. Die liegen ohnehin alle in Europa und da auch vor allem bei unseren direkten Nachbarn. Warum in die Ferne schweifen...

Stuttgart - Heimat, die ich nicht missen möchte, Paris - oft auf der Fahrt in den Urlaub durchquert aber nie gesehen; London - mein erstes Mal fliegen; Berlin - von weallspeakfootball.com; Potsdam - Besuche bei Freunden, München - Arbeit, Urlaub, Deutsches Museum, Konrad-Zuse-Jugendpreis (Gerade sitze ich im Zug auf dem Rückweg von München. Es lebe UMTS.); Ulm - Freunde besuchen; Tübingen - Freunde und Chocolart, Düsseldorf - Sushi Town; Augsburg, Darmstadt, Neuss - der Familie wegen; Paderborn - Jugend forscht 2000; Donaueschingen - IYPT 1998; Wien - IYPT 1999; Straßburg - Frankreich in der Nähe; Basel und Zürich - auch nicht weit weg; Frankfurt - mein erstes BarCamp; Dresden - Freunde, Röll 2005; Jena - Imaginata, BarCamp, Freunde; Pisa - der Turm ist wirklich schief; ...

Welche Stadt (nicht die, in der du wohnst!) gefällt dir am besten?

Mir gefallen Städte generell. Ich bin ein Stadtmensch. Wenn ich Stuttgart verlassen müsste wäre meiner erste Wahl wohl München. Man denke nur an den Viktualienmarkt und die vielen guten Restaurants dort. :-)

Welche Stadt hat dir gar nicht gefallen?

Hmm. Gute Frage. Ich mag Berlin im Zentrum nicht, weil es keins hat. Finde ich.

Welches ist dein Reisemittel um die Städte zu erreichen?

Auto, Bahn (dann meistens geschäftlich so wie jetzt), seltener mal per Flieger (nächstes Wochenende nach Leipzig wieder).

Welche Stadt willst du unbedingt noch sehen?

Paris will ich auf jeden Fall mal zum Anschauen besuchen. Und nach New York würde ich gerne mal.

Wer bekommt den Stock?

Die weitgereiste Paula Schramm weiß sicher mehr zu berichten. Und die Zuckerbäckerin macht auch den Eindruck, dass sie gerne reist. Außerdem will das Stöckchen bei "Mr. Barcamp" Franz und dem Don weiterreisen.

Tags: stöckchen städte

Geschrieben von Jan Theofel am 29.04.2008 um 21:39 Uhr | Permalink
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27.04.08

Wie kommt man zum Taxiruf Stuttgart? 0711 55 10 000 und alternative Rufnummern

Taxiruf per Telefon

Wieso kann ein solches Erlebnis, wie ich es gerade hatte in unserer Informationswelt überhaupt noch vorkommen?

Ich brauchte ein Taxi vom Büro zum Hauptbahnhof in Stuttgart. Da ich aus Vergesslichkeit die Nummer vom Taxiruf noch nicht in meinem Handy abgespeichert habe, rufe ich kurz bei der Auskunft an. Kaum vorstellbar, aber dort ist keine Nummer für den Taxiruf bekannt. Nur zahlreiche Taxianbieter sind gelistet. Also lasse ich mir einen von denen nennen.

Unter der Rufnummer kommt aber nur eine Bandansage. Man sei gerade nicht erreichbar, und man möge bitte auf den zentralen Taxiruf ausweichen. Immerhin folgt die Nummer.

Unter der Rufnummer meldet sich dann eine Privatperson. Er erklärt mir sehr freundlich, dass er dutzende solcher Anrufe bekommen würde, aber wohl nicht der Taxiruf sei. Ich bin erstaunt, dass er so ruhig und hilfsbereit war. Er gibt mir gleich mehrere Nummern - zur Sicherheit falls die Hauptnummer überlastet sei.

Schließlich bekomme ich bei dem richtigen Taxiruf unter 0711 / 55 10 000 endlich mein Taxi. Gerade nach rechtzeitig für meinen Zug. Und sogar mit richtig geschriebenen Namen im Auftrag. Das ist selten.

Aber mal ehrlich: Wie kann sowas eigentlich noch passieren? Insbesondere, dass die Auskunft keine Nummer für den Taxidienst hat?

Ach und falls die obige Rufnummer nicht gehen sollte könnt ihr alternativ auch die 0711 / 56 60 61 oder die 0711 / 19 410 wählen.

Foto: stock.xchng

Tags: stuttgart taxi taxiruf auskunft

Geschrieben von Jan Theofel am 27.04.2008 um 21:05 Uhr | Permalink
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01.04.08

Biometrie zu Sammeln

Biometrie-Sammelheft

Der CCC liefert eine Steilvorlage mit dem Fingerabdruck von Wolfgang Schäuble und Christian Hayungs verwandelt mit einer herrlichen Grafik. Klasse Arbeit!

Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung von Christian Hayungs

Tags: ccc biometrie cartoon

Geschrieben von Jan Theofel am 1.04.2008 um 22:17 Uhr | Permalink
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06.03.08

Twitter, Textübung lobend

Gestern morgen habe ich eine E-Mail geschickt: "Ist das Kind schon da?" wollte ich wissen. Was man früher telefonisch oder gar per Brief anfragen musste, geht heute dank E-Mail schon sehr einfach.

Zumindest für mich. Denn der werdende Vater hat wohl eine Unmenge an gleichlautenden Anfragen beantworten müssen: "Nein", "Noch nicht", "Lässt sich noch Zeit", "Wir warten". Dabei gibt es doch eine ganz einfache Lösung: Twitter.

Mit Twitter kann man seinen Freunden mitteilen was man gerade macht. Das geht immer und überall. Denn während man für einen Blog-Eintrag oder eine E-Mail ewig grübelt reichen bei Twitter 140 Zeichen um zu sagen was man gerade macht, fühlt oder denkt. Und da schon das Handy zum Senden reicht, kann man wirklich überall Twitter nutzen. Dadurch sendet man direkt aus dem Geschehen - hier aus dem Kreissaal - und dadurch sofort und quasi live.

Der Clou dabei ist, dass alle Freunde diese Mitteilung sofort per Internet oder Handy empfangen. So weiß jeder was Sache ist ohne lange nachfragen zu müssen. "Wieder ein Fehlalarm, das Kind lässt sich noch Zeit."

Wer so direkt auch Kleinigkeiten aus seinem täglichen Leben mit Freunden teilt, wird dadurch viel persönlicher und authentischer wahrgenommen.

Das Kind darf also kommen. Und dank Twitter erleben die Freunde der Eltern mit, wie es sich entwickelt. Aber erstmal: "Es ist ein Mädchen! Der Mutter geht es gut."

Tags: twitter

Geschrieben von Jan Theofel am 6.03.2008 um 23:34 Uhr | Permalink
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28.10.07

Die Macht von Harry Potter

Harry Potter Band 7 auf deutsch

Ich bin ja ein strikter Harry-Potter-Verweigerer und habe kein einziges der Bücher gelesen. Ich kann mich nur noch düster daran erinnern vor Jahren mal in einem der ersten Harry-Potter-Filme gewesen zu sein. Aus diesem Grund habe ich die neuen Band Harry Potter und und die Heiligtümer des Todes bislang nicht verlinkt. Dennoch haben freundliche Fans das Buch über meine Links bestellt. So viel guter Wille für meine Provisionen soll natürlich belohnt werden und daher dieser kleine Post. :-)

Tags: harry-potter

Geschrieben von Jan Theofel am 28.10.2007 um 0:09 Uhr | Permalink
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16.10.07

Mehr Mut zum eigenen Inhalt!

Ich habe mich gestern ein wenig gewundert. Während ein großer Teil der deutschen Blogger an der Free Burma! Aktion teilgenommen hat, war die Beteiligung am gestrigen Blog Action Day zum Umweltschutz auffallend gering. Ich habe in meinem Feedreader zumindest deutlich weniger Posts zum Thema aufgefallen. Weltweit weisen beide Aktionen 14.000 (Free Burma) bzw. 15.000 (Blog Action Day) Teilnehmer aus - an der allgemeinen Reichweite kann es also nicht gelegen haben. Warum also wollen Deutsche Blogger fast alle Burma befreien aber nur wenige interessieren sich für Umweltschutz?

Ok, Umweltschutz mag für viele zwar ein wichtiges aber dennoch abgedroschenes Thema sein. Burma war neu. Aber das war bei unseren internationalen Blogger-Kollegen doch nicht anders, oder? Also woran liegt es dann?

Die Antwort auf diese Frage liegt wie ich meine bei Robert Basic. Als großer A-Blogger rief er auf Burma zu befreien und das Rudel folgte gehorsam. Das war zumindest mein Eindruck. Zugegeben: Ich war da nicht besser und habe nur "Free Burma" gepostet ohne mich damit wirklich auseinanderzusetzen. Bis vor ein paar Minuten wusste ich noch nicht mal wo Burma überhaupt liegt...

Natürlich freue ich mich, wenn Robert es mit viel Engagement schafft für eine zweifelsfrei gute und wichtige Sache zu werben. Aber andererseits erschreckt es mich, dass viele Blogger das Themen einfach nur übernommen haben weil es bequem war. Bei Robert wird vorgekaut, man muss nur wiedergeben ohne selbst groß darüber nachzudenken.

Um es auf den Punkt zu bringen: Ich vermisse bei vielen Blogs (mehr) eigene Themen. Es wird oft nur geschrieben was andere schon gebloggt haben. Nur mal kurz zusammenfassen was andere schon vorgedacht haben ist natürlich leichter. Aber wollen wir wirklich in vielen Blogs die gleichen Inhalte lesen? Vielleicht meint Jörn drum auch Der Lack ist ab und ich zitiere: "Neues wurde durch Rituale ersetzt, Inhalte durch Blabla." Auch ihm scheint persönlicher Inhalt in vielen Weblogs zu fehlen.

Auf den Blog Action Day gebracht: Hier hat der große Vordenker gefehlt. Es gab keinen Banner, den man alleine ohne Text bequem in das eigene Weblog stellen konnte. Man war aufgefordert selbst etwas zu recherchieren und zu schreiben. So haben nur wenige Blogger wie Manuel und Stefan sehr engagierte Artikel geschrieben. Schade.

Und um auf Free Burma! zurückzukommen: Natürlich ist es wichtig und sinnvoll solche Aktionen zu unterstützen. Aber eine eigene Sicht auf die Dinge, die über ein "wie baue ich den Banner in mein Weblog ein?" hinaus ging, habe ich auch hier kaum entdecken können. Wäre auch hier die Aktion mit der Aufforderung verbunden gewesen nicht nur einen Banner zu kopieren sondern etwas dazu zu schreiben hätten wohl weit weniger Leute mitgemacht. (Ob viele Teilnehmer nur mit Banner oder wenige mit Inhalt besser sind lasse ich mal dahingestellt.)

Daher meine ich: Wir brauchen wieder mehr Mut zu eigenem und guten Inhalten in Weblogs. Und ich will mich da selbst nicht ausnehmen. Das soll nicht heißen, dass man nicht auf Trendthemen mit aufspringen darf. Aber zusätzlicher eigener Content macht das Blog erst lebendig.

Tags: free-burma blog-action-day

Geschrieben von Jan Theofel am 16.10.2007 um 23:57 Uhr | Permalink
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01.10.07

Niederlande wählt ohne Nedap

Wann werden Wahlcomputer in Deutschland - zumindest in der heute manipulierbaren Form - endlich verboten? Selbst die Niederländer vertrauen den dort hergestellten Wahlcomputern Nedap nicht mehr, die auch bei uns zum Einsatz kommen. Wer von euch Niederländisch kann, kann das hier nachlesen. Der CCC kommentiert (auf Deutsch) entsprechend. Time to say good bye Nedap...

via: Isotopp

Tags: nedap

Geschrieben von Jan Theofel am 1.10.2007 um 0:48 Uhr | Permalink
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01.07.07

"Vater, was ist Internet Explorer?"

Bei dem Jungen (8 Jahre) ist mit der Erziehung alles richtig gelaufen. Zumindest wenn er solche Fragen stellt: "Daddy, What's Internet Explorer?" Wenn das doch nur in mehr Familien eine Frage wäre. Aber daran arbeitet Glubble (siehe Firefox für Familien) ja bereits.

via: Spread Firefox!

Tags: Firefox internet-explorer glubble

Geschrieben von Jan Theofel am 1.07.2007 um 15:21 Uhr | Permalink
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12.06.07

Die Kommerzialisierung der Barcamps

Wohin gehen die nächsten Barcamps? Diese Frage wirft Patrick in seinem Weblogeintrag Barcamp Hamburg: Abschied der Avantgarde? auf. Und die Frage verhallt nicht ungehört. Um es auf den Punkt zu bringen: Wie viel Kommerz verträgt ein Barcamp?

Dabei geht es um drei Dinge: Erstens um Firmen, die solche "Community"-Treffen nutzen, um Ihre Firmen und Ideen zu präsentieren. Und zweitens um Sponsoren, die das Geld oder andere Mittel zu solchen Veranstaltungen beisteuern. Schließlich drittes, ob Barcamps dadurch und durch "Überorganisation" zu sein einem Kongress statt einem Barcamp verkommen.

Aber diese Frage ist nicht neu. Sie ist nur für Barcamps neu. Eine andere Community hat längst ihr Antworten gefunden, finden müssen. Denn um Open-Source-Veranstaltungen wie den Linuxtag gab es solche Diskussionen schon vor vielen Jahren. Und wenn wir bei diesem Beispiel bleiben, frage ich, was an einer "professionellen" Organisation und Geld schlecht sein muss. Wer den Linuxtag kennt wird wissen, dass er sich gewandelt hat. Aber in meinen Augen nicht unbedingt zum schlechten. Er ist nur anders geworden.

Und gerade die Open Source Szene hat längst bewiesen, dass die Community in der Lage ist mit den großen (kommerziellen) Anbietern Schritt zu halten - dort bei der Software, hier eben bei (Un-)Konferenzen. Hier wie dort wird und muss es meiner Meinung nach Firmen geben, die Geld mit diesen Themen verdienen, die Projekte fördern und die als Sponsoren Veranstaltungen unterstützen. Daraus folgt eine raschere Weiterentwicklung als es die Community aus eigener Kraft erzielen könnte. Ein Nachteil? In meinen Augen nein.

Daher sehe ich keine Gefahr durch eine Kommerzialisierung von Barcamps. Sie werden sich durch Startups und Sponsoren genauso wie durch die Teilnehmer selbst weiterentwickeln. Ich finde von der Kommerzialisierung bis hin zu den Tiefen der Technik sind alle Themen auf einem Barcamp wichtig. Wie viel Platz sie einnehmen hängt dabei von den Teilnehmern selbst ab. Und eine klarerer Organisation bzw. Struktur schadet in meinen Augen nicht. Den auch eine spontane Konferenz muss nicht zwangsläufig chaotisch verlaufen. Beispiele wie die Wikipedia zeigen in meinen Augen ganz klar, dass man eine Organisation und Strukturen auch da benötigt, wo ursprünglich unorganisiert und chaotisch gearbeitet wurde. Ebenso ist es mir egal, ob wir uns wären belegten Semmeln oder neben dem Luxus-Catering-Buffet unterhalten. Das wichtig ist dabei, dass wir uns unterhalten und nicht was wir dabei essen.

Als Teilnehmer und insbesondere auch als Organisatoren müssen wir nur einen Weg finden wie wir die beiden größten gegensätzlichen Aspekte Business und Community unter einen Hut bringen. Einen möglichen Lösungsweg zeichnet der Linuxtag vor: Dort gab es (dieses Jahr weiß ich es nicht, weil ich nicht da war) in den letzten Jahren neben der Ausstellung auch einen Businesskongress in der Nachbarhalle. Eine mögliche Übertragung auf Barcamps wäre beispielsweise einen zusätzlichen Barcamp-Business-Tag am Freitag vor dem Barcamp durchzuführen der mehr zum Austausch von Startups, Gründern, Geldgebern, etc. dient und an den Folgetagen diese Themen nur allgemein zu diskutieren statt hier Geschäftsideen in Sessions vorzustellen. Eine andere Möglichkeit wäre die Sessions ein wenig thematisch zu gruppieren, wie das auch auf der Abschluss-Session in Hamburg angesprochen wurde.

Aus meiner Sicht bot sowohl das Barcamp in Frankfurt wie auch das vergangene in Hamburg eine gute Mischung und ich kann mich unter anderem Robert nur anschließen, dass es eine sehr schöne Veranstaltung war. Danke an die Orga und die Sponsoren!

Wohin der Weg der nächsten Barcamps geht legen wir selbst fest. Es ist unsere gemeinsame Reise und jeder kann an der Routenplanung teilhaben. Ich freue mich auf unser nächstes Reiseziel Köln!

Tags: barcamp

Geschrieben von Jan Theofel am 12.06.2007 um 0:42 Uhr | Permalink
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09.05.07

Speeddating mal (fast) wörtlich genommen

Ideen gibt's, die gibt's eigentlich gar nicht: Heute gab es in Stuttgart ein S-Bahn-Dating. Drei Altergruppen, jeweils 12 Männer und 12 Frauen spielen Speeddating in der S-Bahn. Jeweils zwei Haltestellen lang - dann wird gewechselt. Immerhin schon mal mit mehr Speed als in einem Restaurant. Und wenn man das jetzt noch in einen ICE verlegt ist es dann "echtes" Speeddating. :-)

via: life and all around

Tags: speeddating

Geschrieben von Jan Theofel am 9.05.2007 um 0:41 Uhr | Permalink
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22.04.07

Barcamp Frankfurt: Fazit

Ich bin vor zwei Stunden vom Barcamp Frankfurt zurück gekommen und habe noch ein paar Blogeinträge überarbeitet und Kontaktpflege betrieben. Aber jetzt wird es Zeit ein Fazit zu ziehen...

Einmal Barcamp immer Barcamp

Es war mein erstes Barcamp und es wird sicher nicht mein letztes bleiben. Für das Barcamp Hamburg bin ich daher auch schon angemeldet. Die Idee und die Umsetzung des Barcamps Frankfurt haben mich absolut überzeugt und ich glaube wer einmal Barcamp-Luft geschnuppert hat, der kann nicht mehr zurück. Erfolgreich angefixt. :-)

Barcamp-Umsetzung

Die Art des Events ist gerade für Neulinge absolut faszinierend und ich bin erstaunt, dass die Sessionbildung so gut geklappt hat. Es gab zwar kleine Verluste hier und da, aber die hielten sich im Rahmen. Auch ich war mal eine Stunde zu früh in einem Raum, weil die Session (Sprich der Vortrag, die Diskussion, was auch immer man machen will) auf dem Board die eine Stunde nach hinten verlegt wurde und im Wiki noch die alte Uhrzeit stand. Aber das passiert einem auch bei großen Konferenzen wenn es Verschiebungen gibt.

Die Selbstorganisation hat einen bestechenden Charme. Wer was zu sagen hat sagt es. Wenn es keinen interessiert, hört keiner zu. Das ist zwar manchmal schade, weil das was zu sagen gewesen wäre vielleicht doch interessant gewesen wäre. Man muss seinen Vortrag eben so ankündigen, dass er auch Interesse erweckt. Oder aus einem Blitzvortrag (davon bitte das nächste Mal mehr, auch die Beamerleute mitnehmen) einfach eine Session machen wenn Bedarf besteht. Alles ist ja flexibel. Gutes Beispiel: Aus Weblogs und Recht (siehe auch den vorherigen Beitrag) wurde statt 30 Minuten eine 2 1/2 Stunden Diskussion mit genialen Inhalten.

Ich hätte die Cisco-Session übrigens sehr spannend gefunden, aber meine Stimme ist wohl untergegangen. Aber die Marketingfolien kann ich mir ja auch mal so zeigen lassen. Das Vistitenkärtchen von Christian Korff liegt hier neben mir auf dem Schreibtisch. :-)

Sessions

Es gab super-spannende Sessions. Dabei würde ich nach dem letzten Vortrag nicht nur sagen, dass vor allem die kleinen Sessions genial sind, die großen und langen können es auch sein. Gerade wenn man so richtig tief in ein Thema rein geht. Bei den kleinen Sessions ist die Beantwortung von Einzelfragen natürlich einfacher. Viel Spaß und Wissen transportieren auch diskussionslastige Sessions und das Live-Bloggen hilft einem selbst dabei, das zu verstehen bzw. zu vertiefen und den anderen es nachzulesen.

Und für die nächsten Barcamps: Wenn jemand der Meinung ist, dass ich Dinge verzapfe, die für eine Session spannend sein könnten, dann haut mich einfach an. Ich halte auch gerne mal eine ganze Session auf einem Barcamp. Aber nur wenn ich dann auch wieder die nötige Stimme dazu habe...

Dank

Ganz wichtig: Ein großer Dank an das komplette Orga-Team und unsere Sponsoren.

Tags: barcampfrankfurt

Geschrieben von Jan Theofel am 22.04.2007 um 23:52 Uhr | Permalink
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08.12.06

"Killerspiel" verhindert Amok-Lauf in Schule!

Über den geplanten Amok-Lauf in einer Schule in Baden-Württemberg ist in diversen Medien mehr oder weniger ausführlich berichtet worden. Damit einher geht auch eine Diskussion um das Verbot von sogenannten "Killerspielen".

Dabei wird aus meiner Sicht ein ganz offensichtlicher Punkt übersehen: Obwohl man "Killerspielen" vorwirft, Gewalt zu fördern, hat das "Killerspiel" Counterstrike in diesem Fall möglicherweise ein Blutbad verhindert. Denn in einem solchen hat der mutmaßliche Attentäter seinen Amoklauf gegenüber Mitspielen angekündigt, die daraufhin die Polizei informiert habe. Hätte er dies nicht getan wären möglicherweise viele Schüler verletzt oder gar getötet worden.

Zumindest in diesem Fall hat die in den Spielen vorhandene Netzwerkfähigkeit und (soziale) Vernetzung der Spieler durch einen begleitenden Chat Schlimmeres verhindert statt bewirkt.

Ich persönlich stufe diese Killerspiele nicht notwendigerweise als gewaltfördernd ein. Das hat man früher auch dem "brutalen" Fernsehen vorgeworfen - aber das Gegenteil scheint der Fall zu sein: "An einzelnen Schulen mag es eine Zunahme geben, insgesamt aber geht die Gewalt zurück." (Die gefühlte Gewalt, Süddeutsche Zeitung, 31.3.2006)

Es ist eine einfache und bequeme Art soziale und gesellschaftliche Probleme, die zweifelsfrei existieren, auf ein leichtes Opfer zu schieben. Die meisten dieser Spiele werden nicht in Deutschland entwickelt, so dass hier keine Politik gegen eine starke Lobby betrieben werden muss. Damit erzielt man nur eine Beruhigung bei den Betroffenen und doktort an den Symptomen herum statt die Ursachen anzugehen. Diese liegen meiner Meinung nach viel tiefer und sind jeweils individuell, so dass diese nur durch eine ausreichende Betreuung von kompetenten Sozialarbeiter oder Schulpsychologen behandelt werden können. Doch nicht nur an dieser Stelle fehlt das Geld für die Förderung von Jugendlichen. Ein "Killerspiel" mag in Einzelfällen die Gewalt einer einzelnen Person fördern - aber eben nur fördern - nicht erzeugen.

Nun folgen ein paar spekulative Ansätzen von mir. Spekulativ, denn ich bin kein Experte und möchte mich daher - im Gegensatz zu vielen Politiker, die hier über Nacht zu Computerspielexperten und ausgebildeten Jugendpsychologen mutiert sind - auch nicht dazu machen. Möglicherweise dienen solche Spiele sogar einem Gewaltabbau, da man hier seine Aggressionen ausleben und verarbeiten kann. Und gerade im Spiel als Team erlernt man dabei vielleicht eher neue soziale Kompetenz wie ohne solche Spiele.

Und das Verbote Jugendliche nicht abschrecken sondern vielleicht sogar eher ermutigen Verbotenes auszuprobieren ist nun wahrlich nichts Neues, oder? Ob man sie damit kriminalisiert oder nicht - es wird weiterhin "Killerspiele" auf den Rechnern von Jugendlichen geben.

Für mich persönlich gilt folgender Fakt: Ich habe zu Schulzeiten auch solche Killerspiele bei Freunden gespielt. Nicht oft aber ab und zu. Wir haben aber genau so gut klassische 2D-Adventures oder Strategiespiele gespielt. Und obwohl ich es in meiner Schulzeit als "Streber" wahrlich nicht immer leicht hatte bin ich dadurch nicht zu einem Killer mutiert.

Wem das auch so ergangen ist, darf sich überlegen die Online-Aktion Wir sind keine Killer! zu unterzeichnen. (Aktion gefunden bei unblogbar)

Tags: killerspiele

Geschrieben von Jan Theofel am 8.12.2006 um 0:18 Uhr | Permalink
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