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17.05.10

Zeezee: MP3 auswählen und legal downloaden

ZEEZEE Logo

[Trigami-Review]

Was der Dienst ZEEZEE anbietet klingt nach einer verdammt guten Idee: MP3s auswählen und legal herunterladen als Flatrate. Ohne DRM und in guter Qualität. Dazu noch - zumindest im kleinsten Paket - völlig kostenfrei. Vor ein paar Tagen habe ich die Möglichkeit bekommen den Dienst kostenlos zu testen und möchte meine Erfahrungen hier mit euch teilen.

Wie funktioniert der Dienst? Woher kommend die MP3s?

Die Idee hinter ZEEZEE ist so einfach wie genial: Es gibt hunderte Webradios in guter Qualität. Diese zahlen GEMA-Gebühren und lizenzieren so Musik zur Austrahlung. Genau wie normale Radiosender darf man diese privat aufnehmen und die Musik speichern.

Würdet ihr das manuell machen müsstet ihr den ganzen Tag vor dem Rechner sitzen und aufpassen, was für Stücke laufen. Es gibt Software die das etwas automatisiert aber dazu muss euer Rechner durchlaufen, ihr müsst die Sender wählen und so weiter. Genau das nimmt euch ZEEZEE ab und lässt die Software dort auf den Servern laufen.

Aus diesem Grund könnt ihr nicht beliebig herunterladen, sondern müsst euch eure Musik erst wünschen, sprich die Aufnahme beantragen. Anschließend müsst ihr warten bis der Titel gespielt wurde. Das bei aktuellen Charts Minuten dauern, ind er Regel wartet man aber einige Stunden. Bei einigen Titel kann es auch vorkommen, dass diese mehrer Tage oder gar Wochen brauchen, bis sie gespielt werden - im Zweifelsfall sogar nie. Je näher euer Musikgeschmack am Mainstream ist, desto besser stehen also eure Chancen auf eine zeitnahe Aufnahme durch ZEEZEE.

Tarife

Zur Nutzung von ZEEZEE werden insgesamt drei Tarife angeboten.

Völlig kostenfrei ist der EASY Account. Dabei könnt ihr jedoch nur jeweils die aktuellen 20 Top-Titel aus den Charts zur Aufnahme beauftragen. Ein netter Einstieg, der für regelmäßig neue Musik auf eurem MP3-Player oder PC sorgt. Bis zu 50 der aufgenommenen Titel fasst der Online-Speicherplatz bei diesem Account.

Für das geringe Entgelt von 4,49 Euro pro Monat gibt es den EXPRESS-Account. Dabei könnt ihr jeweils die Top-100-Charts sowie Alben-Neuvorstellungen und jeweils ein Tagesspecial ("Artist-Birthday-Album") zur Aufnahme aufgeben. Der Speicherplatz fasst hier dann schon 250 Titel parallel.

Der dritte im Bunde ist der STAR-Tarif für 6,99 Euro pro Monat. Hier könnt ihr beliebig nach Namen von Künstlern und Songtiteln suchen, in Genres stöbern und auch ganze Alben auf einen Klick wünschen. Der Onlinespeicher fast zwar auch nur 250 Songs, aber der Nutzen ist hier im Vergleich zum EXPRESS-Tarif deutlich höher.

Wenn ihr einen der beiden kostenpflichtigen Account erwerbt, würde ich euch klar den STAR empfehlen. Für nur einen geringen Mehrbetrag erhaltet ihr deutlich bessere Auswahlmöglichkeiten für die Musik. Zum Test könnt ihr vorab den EASY-Einstieg nutzen um zu sehen, ob ihr mit dem Tarif zu Recht kommt. Eine übersicht über die Tarif findet ihr hier.

Musikauswahl

ZEEZEE Screenshot

Ich habe ZEEZEE zunächst mit dem EASY- und anschließend mit dem STAR-Paket getestet. In beiden Fällen reicht ein Klick auf einen roten Aufnahmebutton nehmen einem Titel (bei STAR auch neben dem Album) und der Titel (bzw. das ganze Album) wandert in eure Aufnahmeliste.

Die einfache Auswahl über die Suche nach Interpreten, Alben- oder Songtiteln könnt ihr auch in der kostelosen Version testen. Nur einen Aufnahmewunsch einzutragen ist dort nicht möglich. Statt dessen erscheint der Hinweis auf ein Upgrade des Accounts. So könnt ihr aber sehen, ob ihr mit der Nutzung zurecht kommt.

Wenn ihr Stücke auswählt, tauchen in der oberen Menüleiste die Anzahl der aktuell gewünschten Musikstücke auf. Sobald diese gefunden werden, stehen sie unter "Meine Musik" zum Download bereit.

Bei mir hat das sehr gut funktioniert und ich habe einige hundert Stücke leicht auswählen und viele davon auch schon herunterladen können.

Download

Kommen wir zum Manko von ZEEZEE: Der Download. Klickt ihr auch "Meine Musik" werden euch pro Seite 10 Titel zum Download angeboten. Ihr könnt diese entweder direkt online anhören, oder einzeln bzw. als ZIP-Datei alle herunterladen.

Was sich auf den ersten Blick recht gut liest, ist in der Praxis nicht ganz so toll. So bietet einem der Dienst an, ein Bundle zu schnüren und die Dateien nach dem Download zu löschen. Das geht ziemlich in die Hose, wenn der Download fehlschlägt und die MP3s anschließend trotzdem weg sind.

Auch der Löschen-Button ist alles andere als intuitiv: Er löscht wirklich alle Dateien im Speicher statt - wie man eigentlich erwarten würde - nur die angezeigten Dateien. Dies sollte klarer herausgestellt werden und der Button dazu nicht direkt an der Downloadliste positioniert werden.

Auf die Zusammenstellung der Bundle-Downloads ist nicht sehr komfortabel: Einen Button "Alles herunterladen" vermisse ich ebenso wie "Alles markieren". dazu erscheint mir die Eingrenzung auf 10 Titel sehr willkürlich. Statt dessen würde ich eine Funktion vermissen, mit der man wirklich alles auf einmal herunterladen kann.

Versteht mich nicht falsch: In der Regel klappt der Download, nur in seltenen Fällen schlägt er fehl. Und Usability muss hier dringend überarbeitet werden. Hier wird ZEEZEE sicherlich noch nacharbeiten.

Qualität

Hat man die Dateien später auf dem Rechner stellt sich die Frage nach der Nutzbarkeit in Hinblick auf DRM und Qualität. Kann ich das überall hören und will ich es (gerne) hören? Hat man die oben geschilderten Klippen des Downloads erfolgreich gemeistert kann ich beide Fragen eindeutig mit "Ja" beantworten.

Einen Kopierschutz gibt es nicht. Dadurch könnend die Dateien problemlos vom Download-Rechner auf andere digitale Geräte wie euren MP3-Player, Mediastationen oder andere Rechner kopiert werden. Auch ein Brennen auf CD-Rom ist unproblematisch. Ich habe mir schon etliche Titel für das Anhören in meinem Auto kopiert.

Auch die Qualität der aufgenommenen Musik ist absolut in Ordnung. Nur ein Stück schien mir nicht so gut zu sein. Und in ganz seltenen Fällen hat man am Ende der MP3 mal noch den Beginn des nächsten gespielten Songs mit dran.

Fazit

Insgesamt würde ich den Dienst ZEEZEE noch unter leichtem Vorbehalt empfehlen. Die Probleme mit dem Download muss der Anbieter noch in den Griff bekommen bzw. diesen deutlich anwenderfreundlicher gestalten. Ist dies geschehen (was ihr über den kostenlosen Account jederzeit testen könnt), kann ich den Dienst empfehlen. Idee, Umsetzung und Qualität stimmen.

Tags: musik download mp3

Geschrieben von Jan Theofel am 17.05.2010 um 16:34 Uhr | Permalink
Abgelegt unter Internet | 2 Kommentare

26.04.09

Amazon mit MP3-Downloads: Wozu die Amazon-Download-Software?

Seit einigen Tagen gibt es bei Amazon MP3-Downloads. Das Amazon auch versuchen wird in diesem Markt mitzuspielen, erstaunt wohl niemanden. Schön finde ich, dass die MP3-Dateien DRM-frei sind. Zum Start gibt es This Much Is True von Amy MacDonald sogar kostenlos zum Testen zu kaufen.

Das habe ich mal gemacht. Und was mir dabei schleierhaft bleibt, ist der Amazon Downloader. Wozu braucht man den? Schön, dass es ihn für Linux gibt, aber bei mir konnte ich ihn wegen Abhängigkeiten erst mal nicht installieren. Also habe ich den Schritt übersprungen und habe nach dem Kauf eine ganz normale MP3-Datei herunterladen können. Ok, bei etlichen Dateien ist das vielleicht etwas umständlich. Aber da könnte Amazon ja einfach eine ZIP-Datei pro Kauf draus bauen, oder?

Tags: amazon musik download mp3

Geschrieben von Jan Theofel am 26.04.2009 um 19:58 Uhr | Permalink
Abgelegt unter Gedanken | 1 Kommentare

20.04.09

Oku and the Reggearocker bei Raab

Naja, immerhin etwas. Nachdem Oku am Wochenende bei Schlag den Raab seine 2,5 Millionen verpasst hat, darf er in der Show wenigstens seine Band Oku and the Reggearocker promoten. Ich habe mal schnell geschaut, ob es die CDs von denen schon bei Amazon gibt. Ist aber noch nicht der Fall, wird aber vermutlich nicht mehr lange dauern bei so eine guten Promotion... Auf der Webseite der Band gibt es aber einen Online-Shop, in dem ihr schon bestellen könnt.

Tags: fernsehen musik

Geschrieben von Jan Theofel am 20.04.2009 um 23:55 Uhr | Permalink
Abgelegt unter | 0 Kommentare

13.04.09

University LipDup

Bei einem LipDup Video handelt es sich um eine spezielle Form von Musikvideos. Dabei bewegen in der Regel eine Gruppe von Leuten Ihre Lippen synchron zu einem Song. Die Universität Furtwangen, an der in Kürze auch das FUcamp stattfinden wird, hat das erste LipDup Video einer Universität erstellt. Ich habe es beim Barcamp in Essen kennengelernt und finde, dass ihr euch das mal anschauen solltet:

Parallel hat das Team auf universitylibdup.com ein Portal eingerichtet, auf dem alles LipDup Videos von Universitäten gesammelt werden. Ingesamt sind zur Zeit sieben Videos online. Über weitere "Antworten" von anderen Universitäten freut man sich also auf jeden Fall...

Hier noch ein kleines "behinde the scenes" zu dem University LipDup in Furtwangen:

Tags: furtwangen lip dup musik universität

Geschrieben von Jan Theofel am 13.04.2009 um 11:10 Uhr | Permalink
Abgelegt unter Videos | 2 Kommentare

21.02.05

Das Stöckchenspiel

Es gab in E-Mail-Tagen eine alte Krankheit: Irgendwer denkt sich einen Fragebogen aus. Und weil er so schön ist, beantwortet er ihn auch gleich. Soweit ist ja noch nichts schlimmes passiert. Aber dann schickt er den Fragebogen per E-Mail an ein paar Freunde mit der Bitte, den Fragebogen auch zu beantworten und an ihn zurück und wiederum an einige Freunde zu schicken. Und dann immer so weiter. Ein Ketten-E-Mail eben. Und (fast) alle haben mitgemacht.

Jetzt kommt diese Sache unter Bloggern wieder in Mode: Nur, dass die Fragebögen nun nicht mehr als E-Mails sondern als Blog-Einträge kursieren. Und wieder macht (fast?) jeder mit. Ok, ich ausnahmsweise mal auch. Aber warum muss es gleich zu einem Thema sein, wo es Leute gibt, die mir nachsagen ich sei mainstreamorientiert und hätte keinen eigenen Geschmack? Und das wohl zu Recht. Na gut, das Jammern hilf alles nichts, hier kommen die Fragen.

Aber vorher geht mein besonderer Dank erst mal an Christoph Hörl der mir so einen sinnvollen Zeitvertreib während des Wartens auf den Compiler geschaffen hat.

"Wie viele gigantische Bytes an Musik sind auf deinem Computer gespeichert?"
Nun, viel ist es nicht. Ich werde jetzt nicht anfangen die System-Sound-Dateien meines Linuxsystems zu zählen, weil ich nicht glaube, dass die zählen. Es handelt sich genau genommen nur um eine einzige Datei mit dem Namen linux-das-lied.ogg. Dabei handelt es sich um einen alten Text von mir, den Arne Babenhauserheide freundlicherweise verbessert und vertont hat. Das Linux Lied gibt es natürlich auch zum Download.
Ansich höre ich eher Radio oder mal die eine oder andere CD (siehe unten), wobei ich die klassische Form einer CD irgendwie immer noch den Downloads vorziehe. Bei Filmen ist das mit inzwischen über 80 DVDs noch deutlicher, weil ich deutlich mehr DVDs als CDs habe. (Will nicht mal einer einen Fragebogen über DVDs machen? ;-)

"Die letzte CD, die du gekauft hast?"
Wenn ich die Frage im engen Sinn beantworten würde, wäre die Antwort Simplify Your Life, 2 Audio-CDs. Hörbücher sind einfach eine feine Sache für lange Autofahrten.
Die Frage dürfte aber eher auf Musik-CDs abzielen, oder? Also da meinte ich mich an No Angel von Dido zu erinnern. Und meine Amazon-Historie gibt mir recht. Ich hatte mir die CD gekauft, nachdem mich die damals aktuelle CD Life For Rent auf Anhieb überzeugt hat.

"Welches Lied hast du gerade gehört, als dich der Ruf ereilte?"
Keines. Wenn ich gerade etwas gehört habe, war es das Rattern des Nadeldruckers, auf dem ich gerade die neu implementierte Adressetikettfunktion getestet habe. Und ich muss sagen, die neuen Nadeldrucker sind extrem leise und rasend schnell.

"Fünf Lieder, die mir viel bedeuten oder die ich oft höre."
Fünf, so viele? Also, wie gesagt geschrieben, höre ich meistens Radio, sprich ich höre was gerade kommt. Deneben gefallen mir die Stücke von Dido sehr gut. Die beiden CDs liegen bei mir im Auto, wo ich sie mit einigen Hörbüchern rotiere und feststelle, dass sie einen postiven Einfluß auf meinen Fahrstil haben. Zur Zeit allerdings auch weniger, da mir ein Zeh eingewachsen war, der erst wegen dem Eiter und danach wegen dem Rausschneiden das Autofahren zu einer zimlichen Qual gemacht hat. Und da die Bahn zwischen meiner Wohnung und dem Büro eine brauchbare Verbindung bietet...
Daneben kann ich mich für die Stücke von Juli und Roxette, der Filmmusik zu Edel & Stark und dem Song aus dem Intro der aktuellen Enterprisefolgen begeistern lassen.

"Wem wirfst du dieses Stöckchen zu (3 Personen) und warum?"
Martin Röll - Weil ich nicht verstehe, warum er noch kein Stöckchenbericht abgeliefert hat und hoffe, dass er meine einleitende Meinung nicht teilt
Jörg Kantel - Weil für ihn das selbe gilt wie für Martin und ich bete, dass unser Server noch weiterlebt, wenn er das Linux-Lied verlinkt.
Wolfgang Sommergut - Weil ich denke, dass er einen guten Blog schreibt und ich ihn mal einfach wieder verlinken will.

Tags: musik

Geschrieben von Jan Theofel am 21.02.2005 um 22:53 Uhr | Permalink
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Dompteur der Bits: Jan Theofel

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