So, damit sind die Vorträge durch und es geht ans Networking. Ich möchte noch auf den nächsten Termin am 23.10. hinweisen, wo ich auch einen Vortrag halten werde.
Der letzte Vortrag des Tages: Der Assoziations-Blaster: Web 2.0 seit 1999 nochmal mit Alvar Freude.
Der Assoziations-Blaster, der auch schon einen Literaturpreis gewoinnen hat, ist ein interaktives Textnetzwerk, in dem jeder Texte eingeben kann und die automatisch untereinander verlinkt werden. Der Blaster ist komplett in mod_perl geschrieben (siehe vorheriger Vortrag).
Links zu den Worten in Texten sind zufällig ausgewählte Texte zu diesem Stichwort (Web 2.0 Slang "Tag"). Für die Texte gibt es Statistiken und Bewertungen, die zu Empfehlungen auf der Seite führen.
Zur Zeit stehen über 700.000 Texte zu fast allen Themen online. Die Qualität schank von "grauselig" bis zu "ganz gut". Es handelt sich um typischen User generated Content.
Über den Web-Blaster können beliebige Seiten mit dem Assoziations-Blaster geblastert werden.
Der erste Technik-Vortrag von Rolf Schaufelberger und Alvar Freude behandelt das Thema Entwicklung von Apache-Modulen und Web 2.0-Anwendungen in mod_perl.
Juhu, der erste Vortrag zu Technik folgt zu Perl. Was könnte es besseres geben. (Ok, jetzt wieder sachlich über den Vortrag.)
Es handelt sich um eine Technik für Webentwickler: Verbindung einer mächtigen Sprache (Perl) mit einem mächtigen Webserver (apache). mod_perl stellt dabei nicht nur Content zur Verfügung, sondern kann in den kompletten Ablauf einer Request-Phase eingreifen.
Beispiel: Schutz einer vorhandenen Anwendung ohne Änderung (egal welche Sprache) vor Angriffen (hier schön als Werwolf-Skizzen abgebildet). In diesem Beispiel benötigen wir einen AccessHandler - wann erfolgt der Zugriff. Bei Nacht und Vollmond wird der Zugriff geblockt. (Sorry, aber den Beispielcocde tippe ich jetzt nicht ab - da bin ich nicht schnell genug.)
Beispiel 2: Beim Umbau einer Webseite ändern sich die URLs einer Webseite. Diese werden durch einen Trans-Handler auf die neuen URLs über eine kleine Datenbank gemappt.
Beispiel 3: Die komplette Apache-Konfiguration kann von mod_perl übernommen werden. Größere vhost-Umgebungen können dabei automatisiert aus Kundendatenbanken erstellt werden.
Welche Vorteile gibt es gegenüber C-Modulen? Meistens schnellere Entwicklung und bessere Wartbarkeit durch API-Vereinfachungen und Nutzung vorhandener CPAN-Module. Die Plattformunabhängigkeit und Sciherheit gegen Bufferoverflows bleibt gewahrt. Darüber stehen alle weitere Vorteile und Möglichkeiten von Perl zur Verfügung.
Weitere Möglichkeiten: Beschleunigung bestehender Perl-Anwendungen, Nutzung von Framworks wie Mason, Catalyst (ähnlich Riby on Rails), etc.
Weiter mit dem 4. Vortrag von Corina Hummel und Florian Bäuml über Innovationsprogramm Web 2.0 der MFG Baden-Württemberg.
Die Potentiale der neuen Möglichkeiten des "Web 2.0" sollen genuzt werden.
Ziele des Programm? Information über wirtschaftlichen/soziale Potentiale über regionale Impulsveranstaltungen, Verbreitung und Diskussion des Wissens um Web 2.0, auch in Arbeitskreisen. Erarbeitung von konkreten Konzepten und deren Evaluierung in wirtschafttlicher/sozialer Hinsicht. Förderung solcher Projekte.
Erster Schritt ist das erste Meeting von vier Arbeitskreise (Geschäftsmodelle, Wissensmanagement, Digitales Leben, Marketing/PR) zu Social Software im 2.8.2006 im Haus der MFG. Die Kreise sollen sich alle 6-8 Wochen treffen. Es foilgen regioanle Veranstaltungen in größeren Städten in Baden-Württemberg.
Es wird einen Innovationspreis Web 2.0 geben für bestehende z.B. Blogs, Podcasts, Wikis, etc. Die Ausschreibung läuft vom August 2006 bis September 2006.
Es folgt der dritte Vortrag des Abends von Dr. Ulrike Burscheidt (Rechtsabteilung Ernst Klett AG) über Urheberrecht und Internet.
Generell gilt: "Alter Win in neuen Schläuchen" - auch hier gilt das Urheberrecht in Literatur und Rechtsprechung! Literatur, Wissenschaft und Kunst sind durch das Urheberrecht sind geschützt. Bei uns in Deutschland besteht der Schutz per Gesetz bei Schöpfungshöhe/Originalität auch ohne Schutzhinweis/Copyright-Vermerkt. Im Detail geschützt: Sprachwerke, Computerprogramme, Lichtbildwerke, Zeichnungen, Skizzen. Pläne, etc.
Der Schutz gilt bis 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers. Der Leistungsschutz ist Typabhängig geschützt. Urheber sind dabei nur natürliche Personen, während die Nutzungsrechte dem Arbeitgeber überlassen werden - meistens im Arbeitsvertrag geregelt. In USA ist Arbeitgeber selbst Urheber.
Der Copyright-Vermerk entspringt dem Welturhebersinn mit einem 25-jährigen weltweiten Schutz. Dieser Schutz wird durch einen solchen Vermerk auch in anderen Ländern mit anderen Rechten gewährt, auch wenn dort andere Regeln gelten.
Ziel. Schutz der persönlichen Rechte und wirtschaftlichen Rechte für den Urheber. Erstere sind nicht übetragbar, lediglich die Nutzungsrechte können veräußert werden. Nutzungsrechte sind verschhieden: Vervielfältigung, Verbreitung, Ausstellung, etc.
Schutz von Webseiten laut Gesetzt:Hier gibt zwei Varianten. Bei umfangreichen Seiten (schöpferishce Höhe) besteht der Schutz auf 70 Jahre, sonst nur der Schutz als Datenbank für 15 Jahre (z.B. Online-Datenbanken). Zusätzlich ist ein Investitionsschutz möglich. Es muss also immer bei einer Drittnutzung angefragt werden.
Eine korrekte Nutzung setzt die Übertragung entsprechender Rechte durch den Urheber oder den Nutzungsrechtinhaber voraus. Bei Links ist keine Anfrage möglich, denn als Anbieter muss ich hiermit rechnen. Dies bezieht die Anzeige im Frameset in der eigenen Seite nicht ein!
Bei Rechtverletzungen des Urheberrechts kann auf Beseitigung, Unterlassung und Schadensersatz (nur bei schuldhaftem Verhalten) geklagt werden. Da ein Schaden häufig nicht beziffert werden kann wird statt dessen der entgangenen Gewinn aus nicht entrichteten Lizenzgebühren berechnet. Bei vorhandenen strafbewehrten Unterlassungsklagen richtet sich die Zahlung nach dieser Vertragsstrafe.
Haftung der Provider: Content-Provider sind Anbieter von Inhalten, die voll haften. Host-Provider haften nicht, solange keine Kentniss vorliegen. Der Access-Provider haftet überlicherweise nicht.
Nicht zu vergessen sind auch Impressumsangaben nach §6 TDG, die sich je nach Branche unterscheiden aber einige Grundelemente bei allen voraussetzen.
Der zweite Vortrag kommt von Oliver Gassner zum Thema 'User Generated Content ' bei Zeitungen/Magazinen.
"User generated Content" bedeutet, dass User, die bislang nur passive Leser waren, nun auch aktiv Inhalte über reine Kommentare hinaus erstellen und online stellen: Texte, Tonbeiträge, Videos und inzwischen sogar Werbung.
Im Kontext der "Zeitungskriese" zu betrachten, die durch folgende Merkmale gekennzeichnet wird: Übernahmen, Wegfall von kleinen Redaktionen (seit 2002) insbesondere Lokalredaktionen (weniger lokalen Nachrichten), Lohnkürzungen, Stellenkürzungen trotz gleichem Inhalt.
Im Gegensatz dazu:; Verdoppelung der Weblogs alle 18 Monate. Beachtlich auch 8% der US-Internetuser bloggen wovon 34% sagen, dass das Jorunalismus ist und 50% davon benennen Quellen und recherchieren die nach. Erfolgsbeispiel: 6-fache Zugriffszahlen des Frosta-Blogs wie die Webseite.
Es gibt einige bloggende Zeitungen in Deutschland/Österreich/Schweiz. Teilweise nur die Redakteure, teilweise Leser und/oder Prominente. Warum auch Leser: Kundenbindung über die persönlichen Kontakte der Leser-Blogger.
Werbeumfeld: Den Verlagen scheint es manchmal egal zu sein, wie der Platz zwischen den Anzeigen gefüllt wird. Ein großer Teil der Anzeigen sind dabei Stellenanzeigen. Blogs sind Einnahmequellen als zusätzliches Feature im Abo für die Leser - auch gegen Aufpreis statt Bloghoster. Leserbezug ist dabei auch regionales Bloggen, gebunden an die Heimat durch die Heimatzeitung.
Ziel? Reporterersatz beispielsweise bei Bild. Probleme sind dabei beispielsweise zu viele Leute bei Unfällen die Berichterstatter spielen.
Weblogprojekte von Verlagen gibt es inzwischen auch (z.B. GermanBlogs, Opinio). Ähnlich gibt es auch Blognetzwerke von "freien" Bloggern.
Was ist noch weiter möglich, welche Potentiale hat User Generated Content? Anti-Gatekeeper bzw. Bürger-Journalismus filtern Artikel heraus, die klassiche Medien herausfiltern würden. Welche Zeitung word über den heutigen Webmontag berichten? Dabei auch Korrektur/Kommentare zu klassischen Medien - bestes Beispiel ist Watchblogging, z.B. von BildBlog aber auch von Nicht-Medien.
Im ersten Vortrag stellt uns Dirk Baraneck seine Thesen zu Online-Journalismus vor.
Zunächst ein kurzer Unterschied zwischen (Online-)Journalismus und Weblogs: Online-Journamismus hat wie der klassische Journalismus als wichtigstes Element die Recherche - ein Unterschied zu Weblogs wo das keine Grundvoraussetzung ist. Wichtiges Werkzeug ist dabei auch beim Online-Journalimus das Telefonat und die persönliche Begegnung.
Vergleich Online-Journalismus zu klassichem Journalismus (Print): Bei Online-Jpurnalismus habe ich beliebig viel Platz, es gibt die Rubrik "Heft ist voll" nicht. Dazu ist der Zugriff von den Kosten deutlich preiswerter als bei klassischen Printmedien. Der unendliche Raum muss "erschlossen" werden - also vernetz werden. Umblättern in Magazinen geschieht automatisch, den Webuser muss man anreizen Links zu folgen. Dabei müssen die Teaser den folgenden Inhalt klar beschreiben, damit die User dem Medium weiter vertrauen.
Weitere Vergleiche: Headlines sind anders: Sie tauchen online überall auf: In Teasern, Suchergebnissen, etc. Sie muss andere Anforderungen (z.B. bzgl. der Wortlängen in engen Spalten) erfüllen als im Print. Durch ein anderes Leseverhalten muss der Text anders strukturiert werden: MIt Zwischenüberschriften und kurzen Sätzen. Auch ein Texten "für Google" ist wichtig.
"Die Zeit spielt im Web im Grunde keine Rolle: Die Zeitung ist der Müll von morgen." Webartikel sind und werden immer verfügbar sein. Dabei ist der Zeitstempel ein wichtiges Merkmal um zu sehen, wann der Online-Artikel erschienen ist. Im Web kann dabei allerdings im Nachhinein geändert werden. (Wie bei mir die Rechtschreibfehler im Nachhinein. ;-) Ein Trend aus Amerika: Die Online- und Offline-Redaktionen werden zusammengelegt. Dabei kommt das Web zuerst, dann wenn die Meldung da ist und nicht erst dann, wenn der Artikel in der Tageszeitung erschienen ist. Gefahr: Wer kauft die Zeitung, wenn der Artikel vorher schon im Web war. Gegenbeispiel: SpON erhöht Spiegel-Verlkaufszahlen durch Markenbindung.
Zum Abschluß: Verleger sind zur Zeit träge und haben vor dem neuen Medium Angst. 360 Millionen PI pro Monat bei SpON bei Stuttgarterzeitung/Nachrichten sind es 8 Millionen trotz "vergleichbarare" 4 Millionen im Print pro Monat zeigen Potential auf. Es droht die Gefahr,d ass einige klassische Medien untergehen, weil sie den Trend verpassen.
Schön für den Journalisten: Jeden Morgen Statistiken gucken und Sehen was passiert.
Da ich in der zweiten Reihe mit UMTS-Karte sitze, hat man mich gleich zum Live-Bloggen verpflichtet. Ok, mal schauen was ich hier rüberbringen kann... Rechtschreibprüfung mache ich erst im Nachhinein. Man möge mir das nachsehen.
Erinnert ihr euch noch an den Anfang des Jahres? Wenn da ein toter Vogel rumlag hat keiner an einen Hitzetod gedacht sondern sofort an die Vogelgrippe. Und heute? Laut Google Trends ist Vogelgrippe kaum noch von Interesse. Und passiert ist auch nicht wirklich viel.
Ich will damit nicht sagen, dass die Vorsichtsmaßnahmen nicht berechtigt gewesen wären - im Gegenteil. Vielleicht haben die ja gerade zu so einem glimpflichen Ablauf geführt. Aber es ist mal wieder ein schönes Beispiel für einen Medienhype. Und kaum gibt es keine Gefahr mehr wird es nicht mehr erwähnt - ganz getreu dem Motto "bad news are good news".
Tja, schade liebe Spammer. So ist aus eurem totsicheren Geschäft leider nichts geworden. Schade.
(Wie komme ich da heute drauf? Ich habe zufällig die Januar-Ausgabe eines Podcasts gehört und damals war das echt noch ein Thema...)
Beim Aufarbeiten alter Blogeinträge bin ich mal wieder über eine interessante und lustige Geschichte gestoplert: Es gibt tatsächlich einen Playboy in Blindenschrift! Nein, das ist es kein Witz. Und so können mehrere tausend Leser dieser Ausgaben tatsächlich von sich sagen, den Playboy nur wegen der Texte zu lesen.
Does anybody really read Playboy for the articles? [...] The only people who can rightfully claim to read it solely for the articles are the thousands of blind readers who peruse our Braille edition, [...]
Die erst letzte Woche gemeldeten 100 Millionen Downloads pro Tag scheinen YouTube nicht genug zu sein. Zumindest habe ich heute erstmals am Ende jedes Videos eine Einblendung von ähnlichen Videos entdeckt. Das dürfte zu etwas höheren View-Zahlen führen. Die Einblendung erscheint aber offensichtlich nicht, wenn das Video auf einer externen Seite abgespielt wird.
Nachdem ich schon auf MAXIM Online als eher textilfreie Zone eingegangen bin, ist mir eingefallen, dass ich euch noch ein weiteres Weblog vorstellen wollte, bei dem es auch sehr gut aussehnde Frauen geht. Genau genommen geht es um Models, die ja auch nicht unbedingt mit optischen Reizen geizen. ;-)
Im Modelwelt Weblog gibt es aber neben optischen Leckerbissen auch Hintergrundwissen zur Modelwelt. Ein sehr gutes Beispiel für ein Business-Weblog mit einer hohen Reichweite und perfekter Integration in den Webauftritt der Agentur. Die Fotos stammen dabei alle(?) von Peter Sturn
Redundanz ist eine gute Sache. Egal ob als Cold-Failover oder Hot-Failover. Ehrlich. Aber einer Neukundin über 500 DSL-Router für einen DSL-Anschluss zukommen zu lassen halte ich dann doch für etwas sehr viel Redundanz. Immerhin durfte die Kundin ein Gerät samt zugehörigem Splitter behalten und kann nun ihren DSL-Anschluß nutzen.
Da kann sich die FIFA mal ein bisschen was abschauen: Zur kommenden Basketball-WM hat die FIBA internationale Basketball-Journalisten eingeladen auf den offiziellen Webseiten zu bloggen. Eine Liste der Blogger ist bereits online aber auf der Webseite findet sich noch kein Hinweis.
Generell scheint die FIBA hier recht fortschrittlich zu sein: Gleich an zwei Stellen prangt auf der Startseite prangt ein RSS-Logo. Wenn nun die Seite im Firefox noch vernünftig angezeigt werden würde wäre das Bild perfekt.
... prepares the ground for Firefox. Auf Browser Fun wird zur Zeit jeden Tag ein Bug in Webbrowsern veröffentlicht. Und die meisten (genau genommen fast alle) betreffen natürlich den Internet Explorer. Und dabei sind auch sicherheitskritische Lücken mit von der Partie.
Welches ist das beste Gadget-Weblog? In Kooperation haben MAXIM Online (die, bei denen es nicht um leichtbekleidete Frauen geht ;-) und ask.com dazu ein Voting gestartet. Auch Gadgetmania (Edit 17.11.2013: Blog offline, Link gelöscht), wo ich bekannterweise ab und an Gastbeiträge verfasse, ist mit dabei. Also mit abstimmen (Edit 17.11.2013: Link gelöscht, da Aktion nicht mehr online)!
Allerdings muss man zum Gewinn der beiden Apple MacBooks einen Daten-Striptease hinlegen. Am Voting kann man allerdings auch ohne das Gewinnspiel teilnehmen.
Ich glaube ich habe hier schon viel zu lange nicht
mehr über Werbung gelästert. Und da ist mir heute
wieder ein Fernsehspot von Fiat
eingefallen, über den ich schon eine Weile etwas schreiben wollte.
Vom Prinzip her geht es darum, dass man für sein altes Auto
bei Fiat eine ordentliche Anzahlung bekommt. Aber vermittelt
einem der Spot nicht auch noch etwas anderes?
Leider dominieren in der IT-Branche immer noch die männlichen Mitarbeiter. Das es auch anders geht dokumentiert der Screen Goddess Kalender. Darin sind etliche Frauen aus der IT-Branche abgelichtet worden. Die Motive, die alle so aus Filmen bzw. Filmplakaten bekannt sind, dürften allerdings eher auf die Männer der Branche abzielen...
Der Erlöse des Kalenders wird für einen guten Zweck verwendet: Damit werden Projekte für mehr Frauen in technischen Berufen gefördert.
Nachdem der erste Stuttgarter Webmontag völlig an mir vorbeigegangen ist plane ich bei dem kommenden Termin definitiv dabei zu sein. Der nächste Stuttgarter Webmontag findet am 31.7.2006 ab 19:00 Uhr statt.
Da soll noch jemand sagen wir würden in einer Gesellschaft ohne Werte aufwachsen. Immerhin ist der Papst teurer als Klinsmann. Nicht direkt zwar, aber zumindest beim Vergleich ihrer Autos.
Der Papstgolf ging damals für fast 190.000 Euro über die virtuelle eBay-Theke (wir erinnern uns) während der Kliensmann-Käfer mit gebotenen 25.000 Euro noch nicht mal den gesetzten Mindestpreis erzielte...
Nein, keine Werbung für Spaghetti. Eher Werbung mit Spaghetti in der Hauptrolle. Naja, eigentlich ja auch wieder nicht. Ach schaut es euch doch einfach selbst an:
Disclaimer: Nein, ich gehörte nicht zu den Bloggern die für einen Beitrag über Ask.comGeld bekommen haben. Mit einem deutlicheren Hinweis bei allen Beteiligten hätte ich die Aktion auch gar nicht so schlimm gefunden. Aber generell finde ich Pay-per-Post nach diesem Vorschlag sowieso besser.
Aber zurück zum Inhalt. Ich habe die Ask.com Beta Challenge gestern mal durchgerätselt. Das geht sehr schnell und für mich persönlich habe ich dabei folgende Erkenntnisse gewonnen:
Vielleicht liegt das daran, dass ich die Listen von Google gewohnt bin und weiß, wie ich dort suchen muss?
Beispiele wie man die konkreten Suchbegriffe formuliert hätten der Aktion mehr Sinn gegeben: Das Mozartbeispiel ist viel zu allgemein und eben nicht auf Ask.com abgebildet. (Suchen Sie erst nach ... Dadurch wissen Sie, dass ... Suchen Sie nun nach ... etc.)
Die besten Werkzeuge zur Lösung waren (in dieser Reihenfolge): Wissen, Wikipedia, Google, Ask.com (um die Lösung zu einzugeben).
Den Ask-Dienst Bloglines mag ich trotzdem noch. ;-)
Generell finde ich die Idee eines solchen Wissensquiz gelungen und unterhaltsam. Bitte mehr davon - aber bitte etwas anspruchsvoller und umfangreicher.
Vor ein paar Tagen haben einige deutschsprachige Weblogs auf den Dienst payperpost.com hingewiesen. Bei Telepolis wird gleich die Seele des Bloggers verkauft und bei medienrauschen ist es "nur" Beine für 5 Dollar breit machen. Auch Robert bleibt auch in diesem Bild, welches ursprünglich Dr. Web aufgeworfen hat, und bezeichnet das ganze als Blog-Prostition. Spät - aber ich hoffe nicht zu spät - kommt hier nun ein Vorschlag von mir, wie man Pay-per-Post ohne moralische Bedenken dennoch durchführen kann.
Wie war das doch gleich? You get what you paid for. Naja, von daher wundert mich diese Geschichte über den BASE-Support weniger. Ob die mit kräftiger zahlenden E-Plus Kunden genau so umgehen?
Zum Vergleich ist mir eine Geschichte von mir mit Vodafone eingefallen. Wir haben dort über die Firma ein paar Business-Verträge. (Ihr erinnert euch an die Werbung von BASE für Business-Kunden, ja?) Das Vertragsgerät ist ein "alter" Nokia Communicator der mir runtergefallen war. Das Display war futsch und da es mein Verschulden war habe ich im Nokia-Shop angefragt was die Reparatur kostet. Die wollten so 400 Euro haben. Als ich dann bei Vodafone anrief um mich dort zu erkundigen, ob es da billiger wäre haben die das Handy einfach ausgetauscht. Ganz kostenlos am nächsten Arbeitstag. Obwohl ich mehrfach darauf hingewiesen habe, dass ich es kaputt gemacht habe. Das können die ja sowieso feststellen. Ist wohn Teil des Service. Keine Ahnung ob das bei denen wieder eine im Preis enthaltene Versicherung zahlt - Hauptsache ich hatte ein neues funktionierendes Handy. Inzwischen habe ich das dritte Gerät... Das nenne ich Service.
Und gleich noch eine Stammtischankündigung: Am kommenden MIttwoch findet der nächste Stuttgarter OpenBC-Stammtisch statt. Nach meinem Vortrag beim letzten Mal werde ich diesmal wieder als "normaler" Teilnehmer dabei sein.
Nachdem ich nun zwei TeX-Stammtisch-freie Monate hatte, findet morgen der nächste Stuttgarter TeX-Stammtisch statt. Und diesmal werde ich wieder mit dabei sein...
Datum: Dienstag, 11.7.2006
Uhrzeit: ab 19:30 Uhr
Ort: Bar e Ristorante Valle (Geschwister-Scholl Str. 3)
Mal ein bisschen Statistik-Gucken während die Jungens gerade Halbzeit im WM-Finale haben. Einige interessante Punkte - die ich mir nur teilweise erklären kann:
Wieso ist einer meiner Top-Referrerwww.disney.com? Dort werde ich wohl kaum einen Link von haben. Schon gleich gar nicht, weil die Seite sofort auf disney.go.com weiterleitet. Sind das alles Disney-Mitarbeiter? Das wäre zumindest eine mögliche Erklärung. Aber wieso gilt das dann nicht nur bei theofel.de als auch beim brettspiel-blog.de?
Ein gut gelisteter Suchbegriff ist auch Blog. Wieso das denn? Ah, die Google-Suche nach "blog" listet mich auf dem 4. Platz. Wenn das mal kein guter Ansatz ist...
Obwohl das Brettspiel-Blog seit Anfang Februar faktisch tot ist sind keinerlei Einbrüche bei den Besucherzahlen seit dem zu verzeichnen. Die Wiederbelebung steht auch in Kürze an...
In wenigen Minuten beginnt das WM-Endspiel zwischen Italen und Frankreich. Meinen Favoriten habe ich ja bereits festgelegt. Und dann? Was kommt danach? Bis zur WM sind es noch zwei Jahre und bis zur nächsten WM noch vier. Also müssen solange andere Betätigungsfelder her.
So wie die Tour de France. Oder zumindest eine halbe Tour de France. Aber wenigstens ist sie geekig. Mit Livetracking per Google-Maps. Der zugehörige Blog ist zum Glück Englisch, denn mein Französisch ist nicht mehr das beste...
Schade, Deutschland ist raus und darf nur noch in Stuttgart um Platz 3 spielen. Aber auch das ist ja ein beachtlicher Erfolg.
Um so gespannter bin ich auf die Kommentare von DEBSS (Die einfach beste Sport-Show). dabei handelt es sich um einen professionell geführten Sportpodcast von Franz Strasser und Max Türck. Zur Zeit sind die beiden täglich als Sonderformat "Rund um das Turnier" auf Sendung. Ich kann ihren Podcast nur wärmstens empfehlen - auch wenn die heutige Folge etwas trauriger ausfallen dürfte.