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29.08.07

Absahnen bei absahnen.de

Hinweis: Dies ist eine von Trigami vermittelte Auftragsarbeit, für welche ich ein Honorar erhalte. Konkret heisst das: Ich werde dafür honoriert, dass ich über ein Produkt oder eine Dienstleistung schreibe (und nicht dafür, dass ich positiv darüber schreibe).

Gewinnspiele bei absahnen.de

Wo wir gerade beim Thema Werbung und damit Geld verdienen im Web 2.0 sind möchte ich gleich noch einen Beitrag über das Partnerprogramm von absahnen.de hinterherschieben.

Zunächst einmal eine kurze Information über absahnen.de selbst. Bei diesem Angebot handelt es sich um einen Katalog von Gewinnspielen im Internet. Die Liste wird redaktionell gepflegt und hat daher eine hohe Qualität. Den Anwendern steht auf diesem Weg eine bequeme Möglichkeit zur Verfügung attraktive Gewinnspiele im Internet zu finden und miteinander zu vergleichen. Ich persönlich würde allerdings auch begrüßen, wenn die Teilnahmebedinungen ebenfalls mit klassifiziert werden. Das ist nicht ganz einfach aber man könnte beispielsweise auf einen Blick sehen, ob der Anbieter die gewonnenen Adressdaten weiterverkauft oder nicht.

Womit wir auch schon im Bereich der Zwielichtigkeit von vielen Gewinnspiel-Anbietern angekommen sind.Denn viele Angebote sind nur schwer zu durchschauen. Dennoch und gerade durch Plattformen wie absahnen.de nehmen viele Surfer gerne an solchen kleinen und großen Gewinnspielen teil. Dabei schütten die Anbieter teilweise Provisionen für die Vermittlung von Spielteilnehmern aus. Als Webseitenbetreiber kann man sich daher für viele Partnerprogramme anmelden und bei seinen Besuchern möglichst thematisch passende Gewinnspiele bewerben.

Genau an diesem Punkt setzt das Partnerprogramm von absahnen.de an. Denn wer von uns hat schon die Zeit sich permanent durch die Listen von Affiliate-Anbietern zu klicken? Statt dessen kann man auf die redaktionell bearbeiteten Inhalte zurückgreifen. Dadurch reduziert sich zwar die eigene Provision aber andererseits entfällt auch der Aufwand der manuellen Programmpflege. Dazu gibt es ein Jahr lang Provisionen für einen geworbenen Teilnehmer und lebenslange Provisionen wenn man selbst weiter Partner vermittelt oder Newsletterabonnenten für die Seite gewinnen kann. Gerade diese langfristige Provisionierung ist dabei natürlich für Seitenbetreiber attraktiv, die möglichst viel Provision für einen einzelnen Klick erzielen möchten.

Schade finde ich, dass das Partnerprogramm eigenständig und nicht an ein größeres Affiliat-Netzwerk angeschlossen ist. Das würde die Abrechnung für Nutzer vereinfachen. Allerdings kann auf dieser eigenständigen Basis vermutlich genauer abgerechnet und bearbeitet werden. Auch der Anteil für den Netzwerkbetreiber entfällt dabei natürlich.

Ich habe mich mal zum Partnerprogramm angemeldet und werde sehen, ob ich passende Gewinnspiele für meine thematisch aufgestellten Weblogs daraus nutzen kann.

Tags: gewinnspiel partnerprogramm

Geschrieben von Jan Theofel am 29.08.2007 um 0:59 Uhr | Permalink
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Ad2.0 - Werbung für das Web 2.0

Bei einigen Bloggern bin ich zeitgleich auf Ad2.0 aufmerksam geworden. Es handelt sich dabei um ein neues Weblog von Jens Kunath welches sich gezielt dem Thema Werbung im Web 2.0 widmen soll. Das ist wie ich finde ein sehr spannendes Thema, weil für viele Unternehmen, die Web-2.0-Angebote betreiben, Werbung oft die einzige oder wichtigste Einnahmequelle ist. Und gerade die Frage, wie Werbung sein müsste die zum Web 2.0 "passt" (die sich also z.B. ideal in Communities integrieren lässt) ist in meinen Augen noch ein ganz weites Feld. Viel Erfolg mit dem Blog Jens. Ich freue mich auf viele spannende Beiträge!

Tags: web2.0

Geschrieben von Jan Theofel am 29.08.2007 um 0:23 Uhr | Permalink
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BlogCamp Switzerland 2007

BlogCampSwitzerland 2007

Gerade habe ich einen Hinweis auf das BlogCamp Switzerland II entdeckt. Es findet Ende Oktober in Zürich statt. Das ist nicht weit (Google Maps meint knapp 2,5 Stunden Fahrzeit von Stuttgart) und dauert (leider) nur einen Tagen. Ich habe mich gerade angemeldet und biete auch gerne eine Session zum Erfahrungsaustausch über große Weblogprojekte (viele Artikel in kurzer Zeit, viele Autoren, Live-Blogging von Messen, etc.) an. Basis meiner Erfahrungen sind dabei u.a. Jan kocht WM-Rezepte (eine ähnliche Aktion startet dieses Jahr auch noch) und diverse Live-Berichte von Messen u.a. MondoItalia2007, Kulinart 2006 und Süddeutsche Spielemesse 2006 und 2005. Dazu kommen Erfahrungen von Oliver Gassner, mit dem ich diese Session bereits zwei Mal auf Barcamps angeboten habe. (Ich weiß nicht, ob er auch in die Schweiz kommen wird.)

via: Trigami (Edit 16.11.2012: Link entfernt, das es Trigami nicht mehr gibt)

Tags: ort:zürich blogcampswitzerland

Geschrieben von Jan Theofel am 29.08.2007 um 0:12 Uhr | Permalink
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28.08.07

Nächster Webmontag in Stuttgart

Da ich den letzten Webmontag in Stuttgart selbst versäumt habe, möchte ich dieses Mal euch (und mich) rechtzeitig an den nächsten Termin erinnern: Der nächste Webmontag in Stuttgart findet am 24.9.2007 ab 19:00 Uhr im Literaturhaus Stuttgart statt. Ich werde da sein. :-)

Tags: webmontag

Geschrieben von Jan Theofel am 28.08.2007 um 22:12 Uhr | Permalink
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25.08.07

Nächste deutschsprachige BarCamps bzw. ThemenCamps

Henning hat eine Liste von kommenden BarCamps und ThemenCamps im deutschsprachigen Raum zusammengestellt. Da kann man nun nachschauen und ab und zu mal prüfen ob man auf dem aktuellen Stand ist. Und praktischer Weise wird die Liste dafür sorgen, dass Henning keine der Veranstaltungen vergisst. Was wäre denn schon ein Barcamp ohne Henning? :-)

Tags: liste

Geschrieben von Jan Theofel am 25.08.2007 um 2:16 Uhr | Permalink
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23.08.07

Werbespot für das BildBlog

Der erste Fernsehwerbespot für das BildBlog ist da. Einfach genial. Und die Pointe ... Es ist schon eine Weile her, dass ich so über eine Werbung gelacht habe. Unbedingt ansehen!


Link: sevenload.com

Tags: bildblog

Geschrieben von Jan Theofel am 23.08.2007 um 22:54 Uhr | Permalink
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Bloggen für den Umweltschutz

Was würde passieren, wenn alle Blogger weltweit am selben Tag zum selben Thema einen (oder mehrere) Artikel schreiben? Könnten wir damit etwas in der Gesellschaft und in der Politik bewirken? Vermutlich ja.

Diese Idee verfolgt der Blog Action Day. An diesem Tag sollen alle teilnehmenden Blogger (zur Zeit knapp 2500 registrierte Blogger) einen Beitrag über den Umweltschutz schreiben. Bei der aktuellen Teilnehmerzahl würde man damit knapp 3 Millionen Leser erreichen. Und je mehr Teilnehmer sich finden, desto mehr Leser werden aufmerksam gemacht. Eine gute Idee für eine gute Sache wie ich finde.

Dabei muss man zum Teilnehmen ja gar keinen großen Artikel schreiben. Es reicht ja schon aus seinen ganz persönlichen Energiespartipp zu posten oder vielleicht zu einer Spende an eine Umweltschutzorganisation aufzurufen. Jeder kleine Beitrag zählt. Ich bin auf jeden Fall mit dabei.

Hier noch das Video zur Aktion:

via: vitalGenuss

Tags: umweltschutz

Geschrieben von Jan Theofel am 23.08.2007 um 21:01 Uhr | Permalink
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Preise für gekaufte Links

Gerade habe ich noch über meine AdSense-Werbung eine interessante Statistik entdeckt. (Nein liebe Google-Mitarbeiter: Ich habe den Link nicht angeklickt sondern mühsam die URL abgetippt. :-) Dabei geht es um eine Preisliste für gekaufte Links. Es gibt zwei Auswertungen: Die eine geht nach Pagerank, die andere nach Themen.

Das erinnert mich doch spontan an die SEO-Sessions vom Barcamp Köln II (meine Mitschriebe: SEO Session 1, SEO Session 2 und SEO Session Fragen und Antworten). Dort haben wir unter anderem diskutiert, dass Google möglicherweise die Ausweisung von einem Pagerank je Seite abstellen wird und gar keine oder andere Daten bereitstellt. Ich persönlich tippe am meisten auf das vollständige Abschaffen, weil dies den Markt für Link-Verkäufer schwieriger machen würde. Zumindest würde dann das Thema einer Seite beim Link-Verkauf viel mehr in den Vordergrund gestellt.

Tags: Link seo preis

Geschrieben von Jan Theofel am 23.08.2007 um 8:27 Uhr | Permalink
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Termine im September: Xing-Stammtisch

Und noch der dritte Termin für den September und dann habt ihr erst mal wieder Ruhe mit den Terminankündigungen. :-) Am 12. September findet der Xing-Stammtisch in Stuttgart statt. Ich werde auf jeden Fall mit dabei sein und eventuell auch eine kurze Präsentation halten. Wenn dem so ist gebe ich hier nochmal Bescheid.

Tags: ort:stuttgart xing

Geschrieben von Jan Theofel am 23.08.2007 um 8:15 Uhr | Permalink
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Termine im September: TeX-Stammtisch

Und auch die eingefleischten (La)TeX-Anwender treffen sich im September auch wieder zum regelmäßigen Stammtisch in Stuttgart. Termin ist der 11.9.2007, Ort und Uhrzeit wie gewohnt:

Datum: Dienstag, 11.9.2006
Uhrzeit: ab 19:30 Uhr
Ort: Bar e Ristorante Valle (Geschwister-Scholl Str. 3)

Geschrieben von Jan Theofel am 23.08.2007 um 7:59 Uhr | Permalink
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Termine im September: Perl-Mongers Stuttgart

Das nächste Treffen der Stuttgart Perl Mongers findet am 4. September statt. Zur Zeit spricht nach meinem Kalender nichts gegen eine Anwesenheit von mir und ich hoffe das bleibt auch so. Der Ort wird kurzfristig über die Mailingliste diskutiert. Ich plädiere hiermit schon mal für ein Restaurant, in dem man das Essen zeitnah auf den Tisch bekommt...

Tags: ort:stuttgart perl-mongers

Geschrieben von Jan Theofel am 23.08.2007 um 7:58 Uhr | Permalink
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22.08.07

Barcamp Köln II: Nachlese

Meine Nachlese zum Barcamp Köln II. Es war jetzt "schon" mein drittes Barcamp und so allmählich setzt eine angenehme Routine ein. Sessions halten macht Spaß, Zuhören auch und Live-Bloggen sowieso. Aber hier ein paar Dinge, die ich anmerken wollte:

Erst mal vielen Dank an die Organisatoren vor Ort, die da wären: Nicole Ebber, Sascha Aßbach und "Mr. Barcamp" Franz Patzig. Ebenso gilt mein Dank natürlich auch den Sponsoren, allen voran der QSC AG als Hauptsponsor.

Wie bei Barcamps so üblich habe ich in Köln viele nette Leute (wieder) getroffen und unheimlich viele neue Dinge gelernt. Dazu hatten wir großartige Sessions, von denen ich ja ein paar mitgeschrieben habe. Dank eines perfekt gemachten Timetable mit intuitiven Richtungspfeilen hat man immer schnell die passenden Räume gefunden. Zwei kleine Anregungen zur Optimierung: Für die Karten (auch) dicke Filzstifte bereitstellen (liest sich besser als Kuli auf die Entfernung) und vielleicht die Timetable an einem Ort anbringen, der nicht direkt vom Durchgangsverkehr getroffen wird.

Die Räume und das Essen bei QSC waren wunderbar. Wir mussten lediglich auf den Nachtisch und manchmal auf die Stühle verzichten. Aber das nehmen wir doch gerne in Kauf wenn wir dafür von 150 auf 225 Teilnehmer aufstocken konnten, oder? Für das nächste Mal schlage ich User-Generated Nachtisch vor. Die lokalen Teilnehmer können doch sicherlich etwas Kuchen im heimischen Backofen herstellen. Ein paar Anregungen findet ihr bei meinen Kuchenrezepten. Für das Barcamp Stuttgart (Frühjahr 2008) wird es auf jeden Fall was geben...

Und noch eine kleine abschließende Anregung: Für die Sessionvorstellung wäre ein kleines Podest schön, so dass auch alle Anwesenden in der Lage sind den Session-Anbieter zu sehen und später gezielte Fragen zur Session stellen zu können. Hilfreich war in Köln auf jeden Fall das Mikrofon damit man zumindest alles gut verstehen konnte.

So, das war es eigentlich. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf das nächste Barcamp. Auch wenn ich noch nicht genau weiß, welches das für mich persönlich sein wird.

Tags: barcampcologne2

Geschrieben von Jan Theofel am 22.08.2007 um 23:13 Uhr | Permalink
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21.08.07

Neuer Aktien-SPAM geortet

Seit gestern schlagen bei mir vermehrt Aktien-SPAMs auf, die eine ganz neue Art verwenden, Penny-Stocks zu bewerben. Sie enthalten dazu nur eine URL: http://finance.yahoo.com/q?s=<Aktiensymbol>. Dadurch wird der User auf eine bekannte und vertrauenswürdige Seite geleitet um dort dann von der Aktie überzeugt zu werden.

Zur Zeit ist EXCHANGE MOBILE TELE (EXMT.PK) dran. Und wenn man heute morgen deren Kurs betrachtet, scheint sich dieser Aktien-SPAM tatsächlich zu lohnen. Zumindest liegt der Kursgewinn z.Z. bei +50%.

Tags: aktien yahoo

Geschrieben von Jan Theofel am 21.08.2007 um 8:31 Uhr | Permalink
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19.08.07

Dritte SEO-Session: Fragen und Antworten

Diese Session ist quasi ein Raum Fragen zur Suchmaschinenoptimierung an Thomas Mindnich (Mitgründer Townster) zu richten. Hier ein paar Punkte aus diesen Fragen:

Was ist Pagerank? Benannt nach Larry Page, nicht nach der Seite. Wert in der Toolbar ist eine logarithmische Darstellung von anderen Werten. Inzwischen nur noch einer von sehr vielen Faktoren.

Zusatzlinks auf Position 1: Kommen nur bei absoluter Authorität.

Werte beim Linktrating: 1. Gleicher Inhalt 2. Seite sollte selbst gut gerankt sein (zu deinem Suchbegriff) 3. Die Seite muss "sauber" sein

Seiten, die Suchseiten innerhalb von Webangeboten darstellen, sollen in Zukunft gefiltert werden. Hier sollte man aufpassen, dass man auch keine Seiten baut, die so aussehen.

Tipp: Je mehr der User im Fokus steht, desto geringer ist die Gefahr bei manuellen Entscheidungen als "schlecht" eingestuft zu werden.

Ganz definitiv: Content is King!

Aktualität ist ein Ranking-Bonus. Muss dann aber manuell entstehen und nicht automatisiert.

Seine eigenen Treffer (Ich will nicht diese beiden Seiten von mir sehen, sondern die anderen beiden) kann einfach durch interne Verlinkung geändert werden.

Nicht nur den User auf die Seite bringen sondern auch halten ist wichtig. Bei Seiten die schlecht konvertieren, im Zweifelsfall den User erst mal auffordern den Newsletter zu abonnieren um ihn zu behalten.

Widgets (oder API zum selber bauen) oder andere Dinge mit Backlinks herausgeben um Links zu kassieren.

Tags: barcampcologne2

Geschrieben von Jan Theofel am 19.08.2007 um 16:18 Uhr | Permalink
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Session: Second Life and Law

Ihr erinnert euch an meinen Mitschrieb von Weblogs und Recht, der Endlos-Session von Henning Krieg vom Barcamp Frankfurt? Hier kommt die Folgesession aus Köln zum Thema Metaversen und Recht.

Grundfrage: Welches Recht herrscht in solchen Metaversen wie Second Life? Gilt denn dort das "normale" Recht?

Ja, dort gilt staatliches Recht. Aber welches staatliche Recht? Beispiel: Linden Lab sitzt in den USA. Gilt daher in Second Life Amerikanisches Recht? Die Server stehen in X. Gilt deren Recht. Der User sitzt in Y. Gilt das dortige Recht.

Grundsätzliche Ansatz für Webseiten: Es ist das Recht des Landes anwendbar, in das z.B. Ware geliefert wird, die man im Internet bestellt hat oder es einen anderen Wirkungsbezug in diesem Land hat. Dieses kann aber bei einem echten internationalen Angebot wie Metaversen nicht angewendet werden.

Weitere Problematik: Kann das bisherige Recht überhaupt auf eine virtuelle Welt sinnvoll abbilden. Dies gilt auch für spezielles Internetrecht. Beispiel: Impressumspflicht auf Webseiten ist in einer 2D-Internet-Welt klar definiert. Aber wie soll das im Metaversum geschehen.

Drittes Problem: Gibt es Regelungslücken? Muss überhaupt etwas neu geregelt werden? Beispielsweise gibt es in Deutschland keinen Diebstahl von nicht-körperlicher Gegenständen.

In wie weit kann der Anbieter durch die Plattform eine möglichst große Rechtssicherheit herstellen. Beispiel eBay: Hier ist der Handel mit verschiedenen Gütern untersagt, die nach dem Recht gehandelt werden dürften. Dennoch sind diese ausgenommen, weil diese i.d.R. andere Rechte verletzten. Beispiel Linden Lab: Dort ist Glücksspiel verboten.

Eigentlich versuchen sich die Betreiber aus möglichst vielen Dingen herauszuzahlten. Dies hat in der Regel wirtschaftliche/personelle Gründe. Dennoch bewegen sich Anbieter wie Linden Lab - aber nur wenn sich möglichst viele Benutzer beschweren.

Zur Zeit gibt es keine wirkliche Blaupause zur Lösung dieser Probleme. Dies gilt sowohl für Anwender als auch Betreiber. Zur Zeit befinden wir uns in einer Sensibilisierungsphase. Eventuell bildet sich so etwas wie ein "internationales Webrecht" (vergleichbar mit dem internationalen Seerecht, was hier aber sehr lange gebraucht hat).

Diese Probleme werden noch verkompliziert, wenn Linden Lab sein System für andere Betreiber öffnet und mit seinem System verbindet.

Wichtig für Anbieter: Regeln sollten vor allem offen kommuniziert werden.

Tags: barcampcologne2

Geschrieben von Jan Theofel am 19.08.2007 um 15:33 Uhr | Permalink
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Session-Mitschrieb SEO Teil 2

Fortsetzung der Session von gestern: SEO-Session. Heute mit einem neuen Foliensatz ("Suchmaschinenoptimierung als Prozess") aber immer noch von und mit Stefan Fischerländer auch suchmaschinentricks.de

Am wichtigsten:
- Metatags "Keywords" vergessen
- Seitentitel prägnant fassen (nicht "Herzliche Willkommen" oder immer den Firmenname)
- Prägnante Überschriften
- HTML-Navigation mit echten HTML-Links (kein Java-Script, kein Flash)
- Für fremde Links (externe Domains aber auch externe IPs, natürlich gewachsene Struktur) mit sinnvollen Linktexten sorgen

Hinweis: Barrierefreiheit ist oftmals stark überlappend oder identisch zur Suchmaschinenoptimierung.

Typische Fehler:
- Keine Zielsetzung: Was will ich eigentlich erreichen? Branding oder Traffic und Short Head oder Long Tail (Frage: Habe ich so viel Content?)?
- Ungeeignete Keywords: Passen diese zur Zielsetzung? Verwenden Anwender diese als Suchbegriffe? Keine geeignete Zielseite vorhanden (passiert auch bei Anzeigenschaltungen)
- Unterseiten werden nicht optimiert. Jede Seite muss individuell optimiert werden (siehe oben).
- Schlechte URLs: Session-IDs und andere Parameter in der URL. Problematisch ist auch Sessions nur für Suchmaschinen zu entfernen, da dies technisch Cloaking ist. (Suchmaschinen sehen andere Inhalte) Funktioniert teilweise aber auch z.B. bei xtCommerce. Parameter durch mod_rewrite in Apache umgehen.
- CMS-Tücken: Sessionmitführung die nicht notwendig sind z.B. für Nutzerverhaltenanalyse, Menüs mit JavaScript, Weiterleitungen wo sie nicht notwendig sind z.B. von "/" auf "/cms/index.php"
- Unsichtbare Navigation: JavaScript, Flash
- Unischtbare Inhalte: Grafiken, Flash, JavaScript (AJAX-Seiten). Faustregel: Nur Inhalte, die eine eigene URL haben, kommen in Suchmaschinen.
- Zusätzlich zu obigem Kriterien für Weblogs/CMS/Shop: Templates frei gestaltbar, kein Duplicate Content (Druckansichten, Rebranding der Seiten)

Fehler umgehen:
- Bei wenigen Fehlern: beheben - keinen Flickenteppich bauen.
- Beim Konzept gleich berücksichtigen
- Zentrale Rolle der Suchmaschinenoptimierung muss von allen Beteiligten akzeptiert werden (z.B. auch Techniker beim URL-basiertem Loadbalancing!)
- SEO: Ganz oder gar nicht!

Tags: barcampcologne2

Geschrieben von Jan Theofel am 19.08.2007 um 11:56 Uhr | Permalink
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Notizen für meine Session über Movable Type 4

Wesentliche Änderungen bei Movable Type 4.0:

  1. Lizenz: Ist bzw. wird Open Source. Beim Download der Demo wird aber noch die alte Lizenz (frei für "none-commercial personal use") angezeigt.
  2. Bedienoberfläche ist komplett runderneuert, ist angenehm zu bedienen und ein wenig ajaxifiziert.
  3. Zusätzlich zu Artikeln kann man nun auch "Pages" anlegen, die außerhalb der Artikelarchive existieren. Hilfreich für Impressum und Co. (Ging bislang nur mit einem kleinen manuellen Trick.)
  4. Im Artikel-Edit gibt es einen WYSIWYG-Editor (bähn) und ein paar neue Formatierungsvarianten.
  5. Tags sind nun schön integriert. (Im Gegensatz zum "alten" Plugin sind diese nicht mit Leerzeichen sondern mit Komma zu trenne. Die Tags werden auch nicht mehr als "missbrauchte" Kategorien abgebildet.
  6. Man kann Artikel direkt aus der Artikel-Edit Seite per E-Mail versenden um A-Blogger darauf hinzuweisen. :-)
  7. In den Dateinamen für Artikel werden Wörter immer noch mit Tiefstrichen statt mit Bindestrichen verbunden. Das war heute morgen zu früh, stimmt doch nicht.
  8. In die Startseite des Weblogs sind kleine Statistiken integriert (Posts und Kommentare je Tag). Es gibt aber auch Plugins um beispielsweise die Besucherzahlen mit anzuzeigen.
  9. Es gibt Assets (Bilder, Audio, Videos), die per Upload-Funktion angelegt werden. Dort werden Zusatzinformationen u.a. Tags für die Assets hinterlegt.
  10. Das System macht einen viel flotteren Eindruck. Insbesondere gibt es eine "im Hintergrund bauen" Funktion und die Suchfunktion scheint optimiert worden zu sein.
  11. Es werden immer noch (als Default) statische Seiten erzeugt. *freu*

Tags: barcampcologne2 mt4

Geschrieben von Jan Theofel am 19.08.2007 um 10:55 Uhr | Permalink
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18.08.07

Session: Getting Things Done Einstieg

Dump der Oliver Gassner Session zu Getting Things Done

Nach dem Buch von David Allen: Getting Things Done. The Art of Stress-Free Productivity (englisch) / Wie ich die Dinge geregelt kriege. Selbstmanagement für den Alltag. (deutsch). Es geht um Selbstmanagment vor allem für Wissensarbeiter.

Problem beim Tages-/Wochenplan: Chef kommt rein / Telefonat kommt rein und die Planung kann man den Hasen geben. Daher: "Agil" reagieren. Dabei wichtig: Nichts vergessen, eiliges muss dennoch heute erledigt werden. Vergleich Uhr: Eilig erledigen vs. Kompass: richtige Richtung gehen.

Wir gehen davon aus, dass die ToDo-Liste länger ist als die Möglichkeit diese abzuarbeiten.

Unser Leben ist bestimmt von Zeug, also Dingen, die "im Weg liegen" und weggeschafft/erledigt werden müssen. Dieses Zeug muss an möglichst wenig Orten (Eingangskörben) versammelt werden. Sonst werde ich vom Taskmangmentsystem frustriert und schaue dann dort nicht mehr rein. Diese Eingangskörbe in Phasen einteilen:

1. Phase: Sammeln - Erst mal alles Sammeln auch wenn es Tage dauert und die Inbox sprengt. :-) Auch Dinge, die ich im Kopf habe. Dort entsteht der Stress, wenn sich diese Dinge in den Sinn drängen, was überfällig ist. Also dort "leeren", damit diese Dinge nicht meinen aktuellen Kontext drängen, weil diese Dinge aus dem Gehirn heraus in ein vertrauenswürdiges (wichtig!) System gegeben wurden. Hier "next Action" eintragen, also nicht "Auftrag Müller" sonderen "Konzept Autrag Müller verfassen". Wirklich die nächste physikalische Handlung zum Ziel angeben!
2. Phase: Sortieren in Kontext ("zu Hause", "beim Einkaufen", "nur online", "im Urlaub", "mit Telefon", ...) also wo/wann muss ich das machen?Listen werden später an diesem Ort verarbeitet.
3. Phase: Sortieren nach folgendem Schema:
"R Reference" wenn ich es noch brauche falls es nachschlagen will / quasi eine Art Wissensdatenbank
"SM Someday Maybe" wenn es irgenwann passiert (z.B. Geschäftsideen, die man irgendwann mal realisieren will)
"Tickler File" also Wiedervorlage für alles was zu einem bestimmten Zeitpunkt erledigt werden muss
-> Der Rest ist Müll

Dabei unbedingt beachten: Dauert es 2 MInuten oder weniger: Sofort erledigen (wenn Ort und Zeit stimmen) statt es in das System einzupflegen. Der Pflegeaufwand würde länger dauern.

Wenn es längert dauert: Kontextbezug herstellen und auf doe Liste. Projekt ist alles, was mehr als einen Schritt erfordert und kommt auf die Projektliste. In dieser Liste muss pro Projekt nur die next action bekannt sein (reine Lehre, Oliver erfass alle bekannten folgenden Aktionen).

Auf die Waiting-For Liste kommt alles was man deligiert hat und wo man auf andere gerade wartet.

Nach diesem Sammeln und Organisieren kommt das Machen und danach ganz wichtig(!) der Review! Sonst bringt alles nix.

Doing: Sortieren wie folgt: 1. Nicht zuerst nach Priorität sondern nach dem passenden Kontext. 2. Habe ich die ausreichende Zeit jetzt dazu? 3. Habe ich die ausreichende Energie? (Wann bin ich produktiv dafür?) 4. Erst jetzt frage ich nach der Priorität.

Noch mal eine Listenübersicht:
- Kontext (Home, Office, Online, Phone, Besorgungen)
- Waiting for Liste
- Projektliste
- Someday/Maybe Liste
- Alle unterliegen dem Review

Es gibt GtD-Plugfins für: GMail, Outlook (bäh!), Treo/Palm, etc. "Jeden Tag kommen drei neue raus." Vorsicht: Nicht jede Woche ein neues System ausprobieren!!!
Weiterhin gibt es eine PDF-Datei von Allen wie er es auf seinem Palm organisiert hat, ist aber übertragbar. (Oliver: Link?)

Projektmanagment in diesem Zusammenhang:
1. Ziel und Grundsätze definieren
2. Postiv möglichstes Ergebnis vorstellen
3. Brainstorming: Was brauche ich für diese Ergebnis? Was brauche ich für dieses Ziel?
4. Organisieren: Was brauche ich wann?
5. Next Action Definieren 6. Review und weiter wieder mit 4.

Allen: "Das funktioniert verlässlich." Ist der größte positive Effekt, den ich in einer Firma erreichen kann.

Morgen gibt es eine Folgesesseion zu Details.

Tags: barcampcologne2 gtd

Geschrieben von Jan Theofel am 18.08.2007 um 13:35 Uhr | Permalink
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SEO Session

Notizen von einer Session von Stefan Fischerländer: (row brain dump)

Bestehende Mythen:

  1. Keywords sind wichtig
  2. Topplatzierungen sind Glück/Gekauft
  3. Eigene Optimierung für einzelne Suchmaschinen erforderlich
  4. Klick in der Trefferliste sind wichtig
  5. Wichtig bei Google: Duplicate Contect vermeiden. Bei Blog passiert dies häufig durch verschiedene Zeit-, Rubrik- und Tagacrhive. Hier auch auf unterschiedliche Description in den Meta-Tags achten, da dies vermutlich als Unterscheidungskriterium mit herangezigen wird. Auch dies ist bei vielen CMS und Weblogs in der Standardinstallation identisch. Erreichbarkeit ohne/mit WWW durch Weiterleitungen und nicht durch gleiche Seiten realisieren. Problematisch sind freie Inhalte, die auf anderer Seiten übernommen werden dürfen.

    Marktanteil Google: > 90% direkt oder indirekt

    Sitemaps: Gute Erfahrungen bei Google. Der Rest unklar/unbekannt. Sinnvoll vor allem in der Startphase. Achtung: Ist nur ein Hilfsmittel, die Linkstruktur in der Seite sollte "gut" sein! Kann für aktuelles Crawling neuer Inhalte sinnvoll sein und um Seiten auszunehmen.

    JavaScript ist böse, kein "DocumentWrite()". Suchmaschinen können hier beispielsweise bei Browserweichen ausgesperrt werden. Problematisch ist dies gerade auch bei AJAX-Anwendungen. Hier werden Inhalte (auch) nachgeladen und sind für die Suchmaschine nicht sichtbar. Definitiv keine JavaScript-Navigation verwenden!

    Frames werden zwar bedingt indiziert, aber zum Teil mit unsinnigen Überschriften und quasi immer nur mit Ausschnitten aus der Seite (nur dieser Frame).

    Wie funktioniert Ranking? Grundkonzept: Jede Seite hat pro vorkommendem Wort einen Punktewert. Relevant hierfür sind Seiteninhalt, -titel und Links, möglichst von themenverwandten Webseiten. Textanalyse: Relative, absolute Texthäufigkeit und Position innerhalb vom Text (Titel, Untertitel, der Rest ist weniger relevant - nur bei "Mikroposition"). Verlinkung innerhlab der Webseite ist relevant. Extern ist die Anzahl und Qualität von eingehenden Links. PageRank ist ein Indikator hierfür. Dieser ist für jede URL und nicht nur für eine Domain vorhanden. Domainalter spielt eine Rolle, ähnliche Inhalte und "nicht verbrannt" (Suchmaschinenspamming) beachten. Bestehende Seiten möglichst übernehmen. Kann über archiv.org teilweise nachvollzogen werden.

    Gekaufte Links sind zur Zeit in der Regel nicht erkennbar. Google sagt: "Linkverkauf in massivem Umfang ist schlecht". Selbiges betrifft potentiell auch gekaufte Blog-Beiträge.

    Linktexte (Negativbeispiel: "hier klicken") sind ganz wichtig. Der Text muss auf der Zielseite gar nicht vorhanden sein (Funktionsweise von sogenannten Google-Bombs).

    Folgesession kommt morgen.

    Tags: seo barcampcologne2

    Geschrieben von Jan Theofel am 18.08.2007 um 12:51 Uhr | Permalink
    Abgelegt unter Suchmaschinen und SEO | 1 Kommentare

16.08.07

BlaaBla - Nur Bla Bla oder doch mehr?

Hinweis: Dies ist eine von Trigami vermittelte Auftragsarbeit, für welche ich ein Honorar erhalte. Konkret heisst das: Ich werde dafür honoriert, dass ich über ein Produkt oder eine Dienstleistung schreibe (und nicht dafür, dass ich positiv darüber schreibe).

Vor ein paar Tagen habe ich das Angebot bei Trigami erhalten, etwas über BlaaBla zu schreiben. Was zunächst wie die 5000. Community aussieht, erweist sich auf den zweiten Blick als Community mit Etikette.

Die Grundidee dabei ist, dass jeder User mit eigenem Bild, das ihn auch selbst zeigt, anmelden muss. Dazu muss eine Verifikation durchlaufen werden, die - erfreulicherweise - kostenlos ist. Das ist für eine Community, die auch in der Nutzung kein Geld kostet, eher ungewöhnlich. Schließlich ist die Verifikation mit einem manuellen Aufwand verbunden. Auch sollen sich die Benutzer offen und ehrlich verhalten.

Diese Idee hat mir auf Anhieb gut gefallen. Denn wer kennt nicht die zahlreichen Fakprofile in irgendwelchen Communities? Am liebsten sind mir ja die, die einen versuchen als "weibliches" Profil einen mit Aussicht auf ein Treffen in kostenpflichtige SMS-Chats zu locken. *nerv* Fällt da eigentlich noch jemand drauf herein?

Daher habe ich mir mal ein Profil bei BlaaBla angelegt. Die Technik macht schon einen recht runden Eindruck, auch wenn ich auf den einen oder anderen kleinen Fehler gelaufen bin. Beispielsweise werden die Profilbilder verzerrt dargestellt und ein paar Mal habe ich statt der Seite den Sourceode inkl. einigen Header-Teilen im Browser angezeigt bekommen.

Von den Funktionen steht eigentlich alles zur Verfügung, was man aus anderen Comnunities so kennt. Man kann sich vernetzen, Nachrichten schreiben, Profile durchstöbern, sein eigenes pflegen, Bilder hochladen und bewerten und in Foren mit anderen Benutzern diskutieren. Dazu gibt es eine kleine Rubrik mit wunderbaren Flash-Spielchen, darunter auch mein erstes Spiel Pac-Man exakt dieser Fassung. *freu* Spielen kann man allerdings nur nachdem man sich angemeldet hat.

Allerdings gibt es auch keine besonderen Mehrwertfunktionen im Vergleich zu anderen Seiten. Daher ist das Ziel einer "anständigen" Community zur Zeit in meinem Augen das wichtigste Abgrenzungsmerkmal zu anderen. Und auch wenn mir dieses Ziel nach wie vor sehr gut gefällt, ist die Frage ob man damit alleine ausreichend Mitglieder gewinnen kann. Wünschenswert wäre es auf jeden Fall. Mit weiteren Alleinstellungsmerkmalen würde es sicherlich leichter fallen.

Tags: community blaabla

Geschrieben von Jan Theofel am 16.08.2007 um 23:07 Uhr | Permalink
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05.08.07

Google als dunkle Seite

Vor einiger Zeit hatte ich euch bereits auf die Möglichkeit hingewiesen, wie man mit dem richtigen Webdesign Strom sparen kann. Diese Idee setzt nun Blackle um. Dabei handelt es sich im Prinzip nur um eine Seite, die vor Google geschaltet ist und mit dem eingegebenen Suchbegriff eine Google Custom Search startet. Diese ist so konfiguriert, dass alle Ergebnisse mit weißer Schrift auf schwarzen Seiten ausgedruckt werden.

Bei alten Röhrenmonitoren kann so beim Betrachten der Seite eine Energieersparnis von - nach ungenauen Messungen - 5% bis 20% erzielt werden. Bei modernen LCD-Displays kann man hingegen keine oder kaum Energie sparen. Aber auch hier könnte Blackle helfen indem es als Startseite im Webbrowser Menschen einfach daran erinnert möglichst viel Energie zu sparen.

Eine andere Möglichkeit mit Google Strom zu sparen ist übrigens auch ganz einfach: Weniger Suchanfragen verwenden und statt dessen gezielter Suchen. Oder wie oft habt ihr euch schon über schlechte Suchergebnisse geärgert und direkt danach eine viel zielführender Suche eingegeben? Nur zur Erinnerung: Mit dem Strom einer Suchanfrage bei Google leuchtet eine Energiesparlampe eine ganze Stunden.

via: vitalGenuss
und: The Wall Street Journal online
und: Spiegel Online

Tags: sparen energie umweltschutz

Geschrieben von Jan Theofel am 5.08.2007 um 21:58 Uhr | Permalink
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Fünf Links zu Perl

Vor ein paar Tagen bin ich auf das Weblog von Thomas Fahle gestoßen. Er schreibt insbesondere viele Beiträge über Perl, wovon ich mir persönlich viele neue und spannende Informationen rund um "meine" Programmiersprache erhoffe.

So hat er beispielsweise auf das offizielle Wiki zu Perl 5 verwiesen (hier) und dort insbesondere auf eine Liste mit Perl-Weblog (hier). Auf diesem Weg bin ich auch auf die Perl Mongers aufmerksam geworden, von denen es auch eine Perl-Mongers-Gruppe in Stuttgart gibt. Das nächste Treffen ist bereits am kommenden Dienstag. Wenn ich es schaffe werde ich dort wohl mal vorbeischauen.

Tags: wiki ort:stuttgart

Geschrieben von Jan Theofel am 5.08.2007 um 21:31 Uhr | Permalink
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03.08.07

Nächster (La)TeX-Stammtisch in Stuttgart

Dieses Mal kommt der Hinweis mehr als zeitig: Der Monatsbeginn ist wieder durch und der nächste (La)TeX-Stammtisch in Stuttgart steht damit an. Da der Monatserste ein Mittwoch war, ist das dieses Mal aber erst am 14.

Datum: Dienstag, 14.8.2006
Uhrzeit: ab 19:30 Uhr
Ort: Bar e Ristorante Valle (Geschwister-Scholl Str. 3)

Tags: tex stammtisch latex ort:stuttgart

Geschrieben von Jan Theofel am 3.08.2007 um 23:02 Uhr | Permalink
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Retter der Heimat: Aber welche denn nun?

3 Euro stoppen die Säge

Heute ist mir am Münchner Hauptbahnhof eine Werbung von WWF aufgefallen, die ihr sicherlich auch schon mal gesehen habt. Ich saß leider schon im Zug und konnte kein Foto machen. Das Plakat zeigt einen Orang-Utan in einem Wald, der gerade von einer Motorsäge zerstört wird. Zur besseren Veranschaulichung habe ich euch den Online-Banner eingebaut und mit der Online-Kampagne verlinkt.

Eine Beschreibung der Kampagne gibt es bei der GWA als PDF-Datei. Auf dem Plakat stehen prägnant folgende Worte:

3 Euro stoppen die Säge.
Retten Sie ihre Heimat.

Ziel der Kampagne steht dabei der Artenschutz. Dennoch habe ich im Zug gesessen und darüber nachgedacht warum die Texter "ihre" und nicht "Ihre" Heimat geschrieben haben. Ich glaube ich hätte mich für "Ihre" entschieden. Die klein geschriebene Schreibweise passt zwar besser zum Ziel der Kampagne. Aber es ist eigentlich unstrittig, dass Abholzung nicht nur die Tiere in diesen Wäldern betrifft sondern auch einen Anteil zum Klimawandel beiträgt. Von daher Retten wir mit der Vermeidung der Abholzung nicht nur die Heimat der Orang-Utans sondern auch unsere Heimat. Genau genommen ist das vielleicht egal, warum wir die Abholzung verhindern möchten. Aber um genau diesen Gedankengang bei den Betrachtern auszulösen (oder das zumindest zu versuchen) hätte ich "Ihre" groß geschrieben.

Spenden kann man bei WWF auch online. Daher gehe ich jetzt mal Heimat retten. Wenn ihr es auch tut würde es mich freuen. Für die Heimat der Orang-Utans. Und für unsere gleich mit.

Tags: wwf spenden

Geschrieben von Jan Theofel am 3.08.2007 um 22:18 Uhr | Permalink
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