Zur Zeit geht es ja zum Glück gerade wieder mit dem Temperaturen. Aber das wird sich sicherlich auch wieder ändern. Dann wärst du vielleicht über den Dosenkühler/-wärmer für den USB-Anschluss froh. In diesem kann man Dosen kühlen oder wärmen und benötigt dazu keinen weitere Stromversorgung sondern nur den USB-Anschluss. Wenn das mal kein wahres Sommergadget ist...
Manchmal finden Promis ihren alten aber gebräuchlichen Spitznamen gar nicht mehr spitze. Dann wird es Zeit einen Rechtsanwalt aufzusuchen, ein bisschen zu Googeln und alle Autoren der Trefferseiten, die man findet, abzumahnen. Das macht (vermutlich) nicht nur Spaß (also dem Promi) sondern beschwert dem Anwalt auch die Möglichkeit einige wohlgemeinte Kostennoten mit den Abmahnungen zu verschicken. So geschehen bei MC Winkel, Frau Plietegeiger und noch ein paar anderen.
Erst war es ein Abmahngrund den bürgerlichen Name zu nennen, jetzt sind wir bei gebräuchlichen Spitznamen - warum mahnt ihr nicht gleich die Verwendung eures gebräuchlichen Namens ab? Noch mehr Betroffene, noch mehr Spaß ... So macht ihr euch wirklich Freunde im Internet.
Ist sowas noch zu fassen. Ich dachte die MyHammer Standardvorlage von Christian wäre ein Witz. Scheinbar aber doch, wie ein Blick beispielsweise auf
diese Auktion hier zeigt. Zur Zeit steht diese bei 25 Euro für folgende Leistungen:
[...] eine nicht billig wirkende Homepage erstellen kann. Sie sollte ca. 6 Unterseiten haben und ein paar Google Anzeigen integriert bekommen(adsense). Desweiteren wäre das Eintragen in Suchmaschinen sinnvoll und ich sollte später selbst Änderungen vornehmen können. [...]
Startpreis waren übrigens 100 Euro. Gut, von Webdesign ist keine Rede. Wenn der Typ also sechs Worddateien liefert und man die nur noch als "HTML" abspeichern und hochladen muss wäre der Preis vielleicht noch realistisch...
Durch eine Suche nach einem Catalyst Tutorial bin ich auf ein mir bis heute unbekanntes Blog, das Perl-Blog gestoßen. Dort habe ich auch einen Hinweis auf den Deutschen Perl-Workshop gefunden. Klingt nach einer spannenden Veranstaltung, weil ich schon seit vielen Jahren Perl als "meine" Sprache in der Firma einsetze. Von webbasierter Software über ERP-Automatisierung bis hin zur Ansteuerung von Industriewaagen habe ich damit schon ziemlich viel realisiert.
Der nächste Workshop findet leider erst nächstes Jahr vom 13.2.-15.2.2008 in Erlangen statt. Den Termin habe ich mir mal vorgemerkt in der Hoffnung, dass es dann auch wirklich klappt.
Vorhin habe ich einen werbenden Kommentar in meinem Weblog Jans Küchenleben entdeckt. Der Dreck kommt von mueslimacher.com (bewusst kein Link!). So nicht!
Bei der Seite handelt es sich um einen absolut primitiven Abklatsch von mymuesli.com (die natürlich mit Link!). Man kann sich auch dort sein eigenes Müsli zusammenstellen und kaufen. Da hat wohl jemand aufmerksam die Presse gelesen und gedacht: "Das kann ich auch". Ist aber nicht so, denn diese Seite wird nie Erfolg haben. Und zwar aus folgenden vernichtenden Gründen:
Erstens braucht man zum Bestellen schon ein Studium in Anti-Usability um zu verstehen wie das funktioniert: Die Waren werden nämlich in einer externen Warenkorbfunktion einzeln gelistet und nicht das ganze Müsli als solches. Um den Warenkorb zu füllen müss man dabei immer zwischen den Seiten hin und her wechseln. Wenn man dabei zurückkommt landet man auf der Startseite und muss man erst mal wieder die "Basis" anklicken um weitere Zutaten wählen zu können. Unter Basis befinden sich übrigens auch die zusätzlichen Zutaten. Ist ja logisch, oder? Und noch eine Frage zum Warenkorb: Welche Zutat gehört jetzt bitte zu welchem Grundmüsli? Weiß kein Mensch, der Warenkorb auch nicht. Änder ich also die Anzahl der Grundmüsliportionen wird das nicht bei den zusätzlichen Zutaten mit erledigt. Manuell erledigen oder vergessen lautet die Devise...
Das haben die Jungens von mymuesli.com (wieder ein Link!) viel besser drauf. Eine einheitliche Webseite, einfach zu bedienen und durchgängig implementiert.
Abgesehen davon hilft es natürlich nicht eine so miserabel zu bedienende Webseite dadurch auszugleichen seine Werbung überall im Internet reinzukippen. Bei mir im Blog hat der Betreiber seinen SPAM nur einmal und thematisch völlig unpassend zu diesem Beitrag abgelassen, aber andere Seiten quellen davon nur so über. Ich habe alleine bei Kijiji neun seiner Anzeigen gefunden und gemeldet. (Was hat das mit lokalen Anzeigen zu tun?) In anderen vergleichbaren Portalen sieht es ähnlich aus. Eine Google-Suche nach mueslimacher.com offenbart den gesamten Umfang. Auch andere Weblogs sind wohl betroffen: michael kamleitner, Websenat, FoodFreak, Dia-Blog, Neukunden-Magnet, ... SPAM ist und bleibt nun einmal Anbietern von Viagra und Co sowie Betrügern vorbehalten. Es als legitimes Marketingmittel anzusehen zeigt in meinen Augen nur noch, dass man das Internet zu 0% verstanden hat.
Auch hier geht der Punkt an das Original mymuesli.com (noch ein Link!). Die haben echt die Vorteile von Web 2.0 zu nutzen gewusst ohne andere Leute zuzuspammen. So sieht erfolgreiches Marketing heute aus.
Ebenfalls mehr als erbärmlich: Wenn man einen eigenen Shop betreibt sollte man von den Verkäufen (die aus oben aufgeführten Gründen wohl ausbleiben dürften) leben. Keine gute Idee ist es hingegen für andere Seiten Werbung zu schalten (Seite "Partner") um damit Geld zu verdienen. Besonders peinlich finde ich den Einsatz eines kostenfreien aber werbefinanzierten Warenkorbsystems.
Auch hier sieht man bei mymuesli.com (und mal wieder ...) wie es besser geht: Gewachsene und natürliche Verlinkung mit anderen Teilnehmern des Web 2.0. Einfach wunderbar.
Und wie sieht es mit Bio aus? Ob man wohl das Bio-Siegel für selbstgemischte Produkte verwenden darf ohne selbst über eine entsprechende Zertifizierung zu verfügen? Meines Wissens nach nicht. Bei mymuesli.com (sogar ein Deeplink) ist das gegeben. Bei dem Nachbau kann ich auf der Webseite nur das Bio-Symbol finden. Aber eine oberflächliche Suche bringt keine Information über eine Zertifizierungsnummer. Vermutlich (das würde zum Rest passen) ist keine solche Nummer vorhanden.
Und dann nennt man sich noch "Müslimacher". Ich könnte mir ja vorstellen, dass dieser Begriff im Zusammenhang mit "Die Müslimacher" geschützt ist. Die Werbung von Seitenbacher kennt ihr garantiert. (Auch mit Link, auch wenn die Seite wahrlich nicht gut ist...) Leider ist entsprechende Suchfunktion beim Deutschen Patent- und Markenamt gerade offline. (Auf die Onlinesuche habe ich euch ja bereits mal hingewiesen.) Aber selbst wenn das nicht explizit als Marke geschützt ist kann Seitenbacher hier durch die nachweislich ältere Verwendung sicherlich gegen vorgehen...
So, genug abgekotzt über die Seite von mueslimacher.com (bewusst wieder kein Link!). Ich finde das ist ein wunderbares Beispiel, was man alles falsch machen kann wenn man sich im Internet bewegt und dort Ware verkaufen will. Wer wirklich ein eigenes Müsli will bestellt bei mymuesli.com (der letzte Link, versprochen) und wer es lieber "klassisch" mag holt sich ein Päckchen Seitenbacher im Supermarkt. Ich überleg mir jetzt mal, was ich morgen früh esse. Müsli wird es sicher nicht werden. :-)
Hast du heute schon deinem Admin gedankt? Wenn nein solltest du das noch schnell erledigen. Denn schließlich ist heute zum achten Mal der jährliche System Administrator Appreciation Day. Da ich meinen Server selbst administriere werde ich mir heute eine leckere Tafel Schokolade gönnen. :-)
Allmählich geht der Trend von "klassischen Barcamps" hin zu spezialisierten Barcamps. So bin ich bei Henning schon vor einiger Zeit auf das Medicamp aufmerksam geworden. Heute habe ich nun ein Linux-Barcamp (aka Linux-UnKonferenz) entdeckt, das am zweiten Tag der Kieler Linuxtage stattfinden wird.
Da hat wohl mal wieder jemand das Prinzip von RSS-Feeds nicht so ganz verstanden. Diese sollen nicht dazu dienen einfach fremde Inhalte ungefragt zu übernehmen. So wie Sniplinks.de (bewusst kein Link!) das gerade wieder macht. Mit dabei scheinen diverse Weblogs zu sein, viele davon kenne ich auch den Top 100 bei Blogscout. Besonders dreist wirkt in diesem Zusammenhang der Satz "Die Inhalte unserer Seiten wurden mit größter Sorgfalt erstellt." aus dem Disclaimer der Seite...
Ich werde den Seitenbetreiber anschreiben und ihn auffordern umgehend die Inhalte, die er ungefragt von Jans Küchenleben übernommen hat, zu entfernen. Ich würde alle anderen Betroffenen bitten, dass selbe zu tun. Danke!
Update 23.7.2007: Inzwischen hat sich der Seitenbetreiber bei mir gemeldet mit dem Hinweis, dass meine Artikel entfernt worden wären. Nachprüfen kann ich das leider nicht, weil er scheinbar die komplette Seite offline genommen hat. Zumindest bekomme ich beim Aufruf auf die Index-Seite ein "Permission Denied".
Update 24.7.2007: Zwischenzeitlich habe ich sowohl per E-Mail als auch telefonisch eine Entschuldigung erhalten, die ich auch angenommen habe. Die Seite war - auf meine Intervention hin - nur wenige Stunden online. Damit ist das Thema für mich aus der Welt.
Und gleich noch einVideo über das Internet von 1994. So sah man das damals bei Digital Equipment Corp. (DEC). Das Internet hat diese 13 Jahre nicht nur überlebt sondern sich deutlich von dem damaligen Stand weiterentwickelt. Digital Equipment Corp. gibt es hingegen nicht mehr sondern wurde 1998 von Compaq übernommen, welches wiederum 2002 von Hewlett Packard übernommen wurde.
Starbucks bietet in der Schweiz nun einen kostenlosen Internetzugang per WLAN an. Pro Kaffee kann man dazu einfach den Barista nach einem Voucher fragen, der einem eine halbe Stunde Zeit zum Surfen verschafft. Sobald der Kaffe kalt ist ist das Internet auch wieder aus - oder man brauch eben einen neuen Kaffee. Mehr Infos gibt es direkt bei starbuck.ch.
Was ich schon immer gepredigt habe scheint sich allmählich zu bewahrheiten: Spammer beginnen immer mehr SPAM-Mails so zu gestalten, dass man mit Content-Filtern kaum noch gegen sie angehen kann. Aktuelles Beispiel sind die SPAM-Mails mit PDF-Attachment, die nur nach wenigen Tagen scheinbar schon von denen mit Excel-Anhang angelöst werden.
Hier wurde nicht nur innerhalb kürzester Zeit eine Anpassung des Dateiformats vollzogen sondern die Mails entsprechen vom Aufbau her auch denen von einem englischen Outlook, wenn man über das Kontektmenü einer Datei "Versenden als E-Mail" (oder so ähnlich, ich habe ja kein Windows zum Nachschauen) versendet ohne weiteren Mailtext einzugeben. Hier einfach auf Dateitypen PDF und XLS zu filtern kann also ziemlich ins Auge gehen. Zur Zeit kommen die Mails noch mit wenigen Wortkombinationen im Dateinamen, auf die man recht gut filtern kann. Aber wenn das auch noch schön dynamisch ist, wird das zu einem echten Problem.
Daher bleibe ich nach wie vor dabei: Auch wenn man solche Wellen gezielt durch spezielle Content-Filter abschwächen kann muss die vorrangige Arbeit des SPAM-Filters auf Protokollebene passieren: Keine Dialup-Hosts zulassen, Mailserver ohne/mit generischem Reverse-Lookup ablehnen, unzulässige HELOs abweisen, ... Die greifen alle unabhängig und zuverlässig vom Inhalt.
Und gleich noch eine Ankündigung, die ich auch bei Oliver gefunden habe. Das nächste BlogMeetSKa (Bloggertreffen Stuttgart/Karlsruhe) steht am 3.8.2007 im Thai-Besen an. Empfehlenswertes Essen. Ich werde mit von der Partie sein.
Ein nächstes Barcamp steht bereit von eurem Radar erfasst zu werden: Barcamp Bodensee. Ein genauer Termin steht noch nicht fest aber das (vor allem die Variante auf dem Schiff) klingt interessant. Ich könnte mir da durchaus auch vorstellen mich mal eine Runde in die Kombüse zu stellen. (Nein, ich versorge keine 200 Leute. Aber mal für ein kleines Special wäre das durchaus eine Idee.)
Unentbehrlich für jeden Admin, der gezwungen wird sich mit Windows XP auseinanderzusetzen: Das Windows XP Rettungskit (Repair, wer schreibt da was von Repair? :-)
Bei Isotropp habe ich folgende Karikatur gefunden. Sie stammt von Christian Hayungs und ist hier in seinem Weblog zu finden.
Thematisch geht es um das Verständnis von Herrn Schäuble für das Internet:
DIst ja ganz nett. Aber die wahre Genialität der Aussage erkennt man erst, wenn man sich mal fragt wie viel 100 kg Internet eigentlich sind. Denn der Mitarbeiter war einfach nur clever genug diese neumodischen Einheiten wie GB und Co und eine Herrn Schäuble verständliche Einheit umzurechnen.
Hier also mal in guter Physiker-Manier eine grobe Abschätzung wie viele GB 100 kg wiegen:
Schritt 1: Wieviel wiegt ein Elektron?
Wikipedia hilft: Die Ruhemasse eines Elektrons beträgt 9,109 381 88(72) · 10−31 kg. Für unsere Abschätzung nehmen wir einfach mal den Wert 10-30 kg. Oder anders ausgedrückt: Um 100 kg Elektronen zu sammeln benötigen wir 1032 Elektronen.
Schritt 2: Wie viele Elektronen benötigt man um ein Bit abzuspeichern?
Um diese Frage zu beantworten schauen wir uns diese Vorlesungsfolie an. Ich versteh das zwar alles nicht wirklich aber das hier (Seite 24) verstehe ich: etwa 105 Elektronen / Bit. Das rechnen wir dann nur noch schnell um. 1032 Elektronen sind demnach 1027 Bit. (Die Vorlesung ist übrigens mit Beamer für LaTeX gesetzt worden. Sehr löblich!)
Die Antwort:
Und wenn wir das noch mit dem Faktor 1000 (nicht 1024) umrechnen kommen wir auf folgende Antwort: 100 kg Internet entspricht etwa 1015 TB. Das dürfte ein vielfaches der Datenmenge im Internet sein... Oder anders ausgedrückt:
Herr Schäuble hat das komplette Internet gleich mehrfach beschlagen lassen. Denn schließlich ist das ganze Internet verdächtig. Und das in mehrfacher Hinsicht, also muss man es auch mehrfach beschlagen lassen...
Ich mag ja keine Crossposts. Daher hier nur der Hinweis, dass ich euch das Kochbuch für Geeks sehr empfehlen möchte. Gerade als Leser dieses Weblogs seit ihr die perfekte Zielgruppe. Mehr dazu in meiner Rezension im Küchenleben.
Nein, keine Sorge. Ich werde mich hüten meine eben erst ausgepackten Umzugskisten gleich wieder zu befüllen. Aber nachdem ich für mich eine neue Heimat zum wohlfühlen gefunden habe, will ich das meinem Blog auch nicht vorenthalten. Heute habe ich dazu einen neuen Server von DELL bestellt. In diesem wird ein Dual-Core Xeon mit 4 GB Ram und einem SCSI-Hardware-Raid laufen. Als System wird darauf ein Suse Linux Enterprise Server laufen, mit dem ich auch in der Firma ganz gute Erfahrungen gemacht habe. Da sollte sich das Blog dann doch sicherlich wohl fühlen. :-)
Gehostet wird der Server im Housing-Bereich meiner Firma. Dabei hilft der kürzlich erhaltenen PI-Adressraum. Das passende Rack steht in Stuttgart am Zettachring. Damit kehrt das Blog nach einem (zufriedenen) Ausflug auf einen 1&1-Server wieder dahin zurück wo es hingehört: Auf einen Server in der eigenen Firma.
Bis der Server geliefert wird, werden wohl noch ein paar Tage ins Land gehen. Ich informiere euch rechtzeitig vorher über den kurzen Schluckauf. Wenn ich mich an meine eigene Anleitung zum Umzug (fast) ohne Ausfall halte, werdet ihr davon aber ohnehin nichts mitbekommen.
Wer bei der Anmeldung zum Barcamp Köln II wegen der schnellen Ausbuchung kein Glück hatte, bekommt demnächst eine neue Chance. Das zweite Berliner Barcamp findet Ende des Jahres am 3./4. November. Ich werde schauen, ob ich Zeit finden werde auch teilzunehmen. Mehr Infos gibt es hier.
Hinweis: Dies ist eine von Trigami vermittelte Auftragsarbeit, für welche ich ein Honorar erhalte. Konkret heisst das: Ich werde dafür honoriert, dass ich über ein Produkt oder eine Dienstleistung schreibe (und nicht dafür, dass ich positiv darüber schreibe).
Dies ist nun mein erster Beitrag, bei dem ich durch Trigami vermittelt einen Eintrag über ein Produkt (hier das FamilienAlbum von FamilyOne) schreibe. Ich finde das eine gute Sache, denn ohne dieses Rezensionsangebot hätte ich FamilyOne wohl nie/erst viel später wahrgenommen. Und gerade die Möglichkeit dort sehr intuitiv seinen Stammbaum zu pflegen finde ich persönlich sehr spannende. Aber der soll ja leider nicht Gegenstand dieses Artikels sein.
Hier daher erst mal ein Screenshot vom FamilienAlbum:
Wie ihr seht habe ich einfach mal mit den Bildern von meiner alten Wohnung zum Testen etwas gespielt. Das Anlegen von neuen Seiten im Familienalbum geschieht dabei recht intuitiv. Allerdings vermisse ich einen Editor, mit dessen Hilfe man grundlegende Formatierungen vornehmen kann. Zumindest optimal (über die Einstellungen zuschaltbar) fände ich das hilfreich.
Ansonsten kann man aber recht intuitiv mit dem FamilienAlbum arbeiten. Beispielweise kann man Bilder wie in einer klassischen Anwendung durch Ziehen am Rahmen vergrößern oder verkleinern. Die meisten Funktionen sind über AJAX so gesteuert, dass man direkt arbeiten kann ohne immer speichern zu müssen. Nur den Eintrag selbst (also quasi eine Seite des Familienalbums) muss man immer sichern. Dieser wird dann automatisch in der Zeitleiste einsortiert, über die man bequem die einzelnen Beiträge wiederfinden kann. Gleiches gilt für die Suche nach beteiligten Personen oder nach Stichworten (neudeutsch "Tags").
Das Aussehen der Seite ist dabei an "klassische" Papierlösungen (Ringbuch) angelehnt. So werden das "alte" Gefühl mit neuen technischen Möglichkeiten vereint. Und wer doch einen Ausdruck für die Verwandtschaft haben will, die selbst nicht online ist, kann diesen problemlos erstellen.
Schade finde ich, dass man die Bilder nicht als "Massenupload" zur Verfügung stellt. So wäre es hilfreich viele Fotos zu einem ZIP-Archiv zusammenfassen und gesammelt hochzuladen. Danach könnte man aus diesem Bilderpool Seiten im FamilienAlbum anlegen. Dies ist zwar sicherlich keine Funktion die "normale" Anwender nutzen würden, da die Plattform ganz bewusst (und sinnvoller Weise) auch technisch weniger versierte Benutzer anspricht. Aber als Option für "Poweruser" wäre es wünschenswert.
Insgesamt handelt es sich bei dem FamilienAlbum um eine runde Angelegenheit, die auch für technisch weniger versierte Benutzer gut zu bedienen ist. Als Technik-Freak tut man sich ob der ganzen intuitiven Bedienung manchmal fast ein wenig schwer, weil man den einen oder anderen Button erwartet, der einfach wegoptimiert wurde. Für die Zukunft sehe ich mit neuen Funktionen (zwei Vorschläge habe ich hiermit ja geliefert) ein gutes Potential für das Familienalbum.
Eigentlich keine schlechte Idee: Arcor bindet in seine Bounce-Mails einen URL zu dieser Seite der Onlinehilfe ein. Dort wird der Benutzer zur Frage Beim Versenden meiner E-Mails erhalte ich eine Fehlermeldung. Was bedeutet diese? aufgeklärt. Fraglich ist allerdings, ob die Kunden, die kein Englisch verstehen, begreifen, dass sie auf den Link klicken sollen um die E-Mail erklärt zu bekommen. Und die, die Englisch können, verstehen die Mail vermutlich auch so.
Interessant ist auch, dass Arcor diese Hilfe wohl auch als Grundlage nimmt, um die Bounces fremder Mailserver zu erklären. ("Die Fehlermeldungen können je nach Server im genauen Wortlaut variieren.") Dann verstehe ich allerdings nicht, warum man mit keinem einzigen Wort auf Backscatter eingeht oder zumindest auf eine entsprechende Hilfeseite verweist.
Die Frage, ob ein Blog erst dann ein Blog ist, wenn es Kommentare zulässt, lässt sich nicht eindeutig beantworten. Es gibt für beide Ansichten Anhänger. Die Frankfurt Rundschau bringt mit dem folgenden Hinweis zu ihrem Weblog einen weiteren Punkt in diese Diskussion mit ein:
Sagen Sie uns, was Sie von der Schwerpunktausgabe der FR vom Freitag, 6. Juli, zum Thema Klimawandel halten. Und nur von dieser Ausgabe! (…)
Bitte erwarten Sie nicht, dass die Redaktion mitdiskutiert. Ihre Meinung, liebe Leserinnen und Leser, ist uns wichtig, aber die Redaktion ist schon dabei, die nächste Ausgabe der FR zu produzieren, und auf diese Aufgabe soll sie sich meiner Meinung nach konzentrieren. Ich werde im Rahmen meiner Möglichkeiten jedoch ansprechbar sein.
Nun stellt sich also die Frage, ob ein Blog nicht nur Kommentare braucht, sondern auch, ob diese von den Autoren beachtet und beantwortet werden...
Update: Die Wohnung ist schon länger vermietet. Wer eine Wohnung in Zuffenhausen sucht, kann das hier tun. Wenn ihr selbst Nachmieter sucht, empfehle ich den Service Nachmieter gesucht.
Wie schon angekündigt suche ich ab sofort einen Nachmieter für meinen alte Wohnung in Stuttgart-Zuffenhausen.
Lage
Das Haus Marbacher Str. 14 (Ecke Bottwarstr.) liegt im alten Ortskern von Zuffenhausen. Sowohl die Einkaufsstraße (Unterländerstr.) als auch der Wochenmarkt (jeden Samstag) sind bequem zu Fuß zu erreichen. Ebenfalls in unmittelbarer Nähe befinden sich die Haltestellen Zuffenhausen Rathaus (Linie 15) und Kelterplatz (Linie U5), die eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr gewährleisten. Mit dem Auto erreicht man über den Pragsattel die Stuttgarter Innenstadt in etwa 15 Minuten. Die Autobahn A81 (Anschlussstelle Zuffenhausen) ist in etwa 5 Minuten zu erreichen. Parkplätze sind in der Nähe meistens leicht zu finden.
Gebäude
Bei dem Haus handelt es sich um eines der ältesten Gebäude in Stuttgart/Zuffenhausen. Erste Erwähnung fand es 1381 als Spitalhof, der sich im Besitz des Katharinenhospitals zu Esslingen befand. 1990 wurde das Haus kernsaniert. Die Wohnung befindet sich in dem ausgebauten Dachgeschoss auf dem zum Betrachter gerichteten Eck. Das gesamte Haus steht unter Denkmalschutz.
Wohnung
Bei der Wohnung handelt es sich um eine offene Maisonettewohnung über zwei Stockwerke im ausgebauten Dachgeschoss. Durch die Wohnung laufen daher die sehr alten Holzbalken des Dachstuhls, die der Wohnung einen besonderen Charme verleihen.
Im unteren Stockwerk gibt es dazu passend alte Holz-Fensterläden. Diese sind besonderes im Sommer sehr angenehm, weil sie die Sonne abschirmen aber zugleich einen Luftzug durch die Holzlamellen ermöglichen.
Durch die Dachschrägen hat die Wohnung eine sehr große Grundfläche. Nach DIN sind es jedoch ca. nur 45 m2.
Küche
Die Küche ist für eine Wohnung dieser Größe sehr großzügig bemessen. Vor allem steht viel Arbeitsfläche zur Verfügung. Ausgestattet ist die Küche mit einem Herd (Zanussi, Kochfeld wird durch ein Cerankochfeld ersetzt) und einem Einbaukühlschrank mit kleinem Gefrierfach. Für Spülmaschine und Maschmaschine sind Plätze unter der Arbeitsfläche vorhanden.
Bad
Das Badezimmer bietet unterhalb der Gastherme eine zweite Anschlussmöglichkeit für eine Waschmaschine. Die Gastherme selbst sorgt für die Heizung und das Warmwasser.
Ruhe/Lautstärke
Obwohl ich keinen Lärm mag war ich in dem Haus mit der Lautstärke sehr zufrieden. Die Nachbarn sind fast nie zu hören (außer im Bad wo das nicht stört). Auch von der Weinstube im Erdgeschoß/Keller/Hof habe ich nichts mitbekommen. Lediglich einmal im Jahr zum Zuffenhausener Fleckenfest wird es etwas lauter, weil dieses im Altstadtkern an einem Wochenende stattfindet.
Miete/Kosten
Die Wohnung ist ab sofort frei. Die Miete beträgt etwa 550 Euro (inkl. Nebenkosten). Hinzu kommen etwa 140 Euro Kosten für Strom und Gas (1 Person) bei der ENBW. Der Vermieter wohnt ebenfalls in Zuffenhausen und ist mit mir immer sehr fair und offen umgegangen.
Sonstiges
Die Gardinen und ein paar Einbauten (Regale in der Küche und Bad) können von mir übernommen werden. Der Preis ist verhandeltbar. (Je eher der Einzug von dir, desto mehr Miete spare ich mir...) Selbiges gilt für den Kleiderschrank im Obergeschoss, für den ich aber kein Geld haben möchte.
Hilfreich ist auch, dass im Haus keine Kehrwoche gemacht werden muss. Dies wird für alle erledigt, so dass man sich auch im Winter nicht um lästiges Schneeschippen kümmern muss.
Zwei kleine Nachteile sollen nicht verschwiegen werden: Die Wohnung hat keinen Keller. Ich habe das so gelöst, dass ich oben rechts neben dem Kleiderschrank die Ecke etwas abgetrennt und meine Sachen dort untergebracht habe. Und im Sommer wird die Wohnung als Dachgeschosswohnung naturgemäß gut warm. Durch die erwähnte Lüftungsmöglichkeit durch die Holzfensterläden ist es aber gerade im untern Stockwerk dennoch sehr angenehm.
Interesse?
Bei Interesse schickst du mir am besten kurz eine E-Mail mit deiner Rufnummer an jan@theofel.de damit wir einen Besichtigungstermin vereinbaren können.
Wie bringt man Windows Vista in maximal 10 Sekunden zum Abstürzen? Nach dieser Anleitung ist das mehr als einfach:
Hold down the Windows key and the letter "E" for 10 seconds or so. After opening up Windows Explorer windows ad infinitum, your system will stop responding.
Mangels Windows Vista kann ich das natürlich nicht ausprobieren. Aber ich halte es für mehr als nur wahrscheinlich, dass das wirklich funktioniert. :-)
Bei dem Jungen (8 Jahre) ist mit der Erziehung alles richtig gelaufen. Zumindest wenn er solche Fragen stellt: "Daddy, What's Internet Explorer?" Wenn das doch nur in mehr Familien eine Frage wäre. Aber daran arbeitet Glubble (siehe Firefox für Familien) ja bereits.